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Registrierkasse oder Buchungsmaschine Die Erfindung betrifft Registrierkassen
oder ähnliche Buchungsmaschinen, bei welchen die Postenbeträge während eines Maschinenganges
durch Niederdrücken von Tasten unter Vermittlung der Hauptwelle gedruckt werden
und die Anordnung so getroffen ist, daß der Summendruck durch von Hand bedienbare
Mittel unabhängig von dem Antrieb der Maschinenhauptwelle bewirkt wird.
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Wenn in derartigen Maschinen nur ein einziger Druckhammer einmal mit
wenigeren und ein anderes Mal mit mehreren Typenrädern zusammenarbeitet, sind klare
und leserliche Abdrucke nur herstellbar, wenn er bei einer größeren Anzahl in Druckstellung
befindlicher Typenräder mit größerer Kraft angeschlagen wird.
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Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen während eines Maschinenganges
selbsttätig die von einer oder zwei Federn gesteuerte Schlagwirkung der Druckhämmer
geändert wird.
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Ferner ist eine Tastenhebelkasse bekannt; bei welcher der Postendruck
über die Maschinenhauptwelle, der Summendruck dagegen über Handhebel bewirkbar
und
die richtige Druckstellung des Belegträgers und Druckhammers durch Begrenzungsschlitze
gewährleistet ist.
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Auch bei einer anderen, bekannten Anordnung erfolgt die Freigabe des
Druckhammers selbsttätig bei Verstellung von Betragseinstellgliedern, während der
Summendruck mittels eines von Hand bedienbaren Gliedes herbeiführbar ist.
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Keine dieser beiden letztgenannten bekannten Einrichtungen enthält
jedoch Mittel zum Verstellen der Druckhammerfedervorspannung.
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Gegenstand der Erfindung ist daher eine einfache, wirtschaftlich herstellbare
und betriebssichere, aus wenigen Teilen bestehende Einrichtung, die bewirkt, daß
der Druckhammer bei einem von Hand durchgeführten Summenzugarbeitsgang kräftiger
angetrieben wird als dies der Fall ist, wenn die Maschine, beim Drücken von Betragstasten
über die Hauptwelle angetrieben, Einzelposten abdruckt.
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Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Registrierkasse oder ähnlichen
Buchungsmaschine, bei der Abdrucke von Typenrädern mittels in einem verschwenkbaren
Rahmen angeordneter Druckhämmer bewirkbar sind, deren Anschlagsenergie durch Änderung
der Spannung der Antriebsfedern veränderbar ist, bei der das Druckglied gegen die
Kraft der Federn bei Posteneinbringung vermittels Tasten über die Maschinenwelle,
bei Summenzügen dagegen von Hand spannbar ist und Sperrglieder gegen unzeitgerechte
Verstellung des Druckrahmens und Begrenzungsmittel für dessen Bewegung vorgesehen
sind. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß eine der Federn mit einem Ende an einem
auf der einen Seitenwand des in bekannter Weise mittels einer Handhabe in seiner
Lage in bezug auf die Druckstellen verschwenkbaren Rahmens drehbar angebrachten
Hebel eingehängt und dieser bei der in bekannter Weise durch ein von Hand bedienbares
Summenzugglied bewirkbaren Verschwendung des Druckrahmens infolge seines Zusammenwirkens
mit einem ortsfesten Hubglied verschwenkt und dadurch die Feder stärker vorgespannt
wird.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Es bedeutet Fig. i eine Vorderansicht der Maschine bei abgenommenen Gehäuse und
mit weggebrochenen Teilen sowie eine schematische Anordnung der Tastenhebel, Fig.
2 eine Seitenansicht der Druckvorrichtung von links, Fig. 3 einen Teil eines in
der Maschine bedruckten Kontrollstreifens, Fig. 4 eine Seitenansicht der Auf- und
Abwickelrollen sowie der Fortschaltvorrichtungfür den Kontrollstreifen, Fig. 5 eine
Seitenansicht von links eines senkrechten Querschnitts durch den Mittelteil der
Druckvorrichtung und Fig. 6 Einzelheiten der Einrichtung zum Erzwingen eines vollkommenen
Druckvorganges, bevor der Druckrahmen in seine Ruhelage zurückgebracht werden kann.
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Das Maschinentastenfeld weist, gemäß Fig. i von links nach rechts
aufgezählt, zwei Verkäufertasten 24 für Verkäufer I und II, zwei Geschäftsvorgangstasten
25 für »Bar Aus«- und »Kein Verkauf"-Arbeitsgänge, drei Dollar-Betragstasten 26,
neun Zehn-Cent-Betragstasten 27, neun Cent-Betragstasten 28 und eine Freigabetaste
23 zum Zurückstellen etwa falsch oder nicht vollständig gedrückter Tasten auf.
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Über die üblichen, nicht gezeigten Einstellmechanismen sind mittels
der Betragstasten Posten in zwei in bekannter Weise durch Drücken der entsprechenden
der Verkäufertasten 24 auswählbare Addierwerke einbringbar.
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Ebenfalls über die Einstellmechanismen einstellbar sind auf einer
Welle 83 angeordnete Einzelvorgangstypen 65. Die Räder der Verkäufer-Addierwerke
sind als Druckräder ausgebildet und werden, wie später zu erläutern, in bekannter.
Weise zum Summendruck verwendet.
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Das Einziehen oder Eindrücken des jeweils ausgewählten Verkäufer-Addierwerkes
zwecks Einbringung der eingetasteten Beträge erfolgt durch den üblichen, nicht gezeigten
Addierwerkseinrückmechanismus.
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Die Addierräder sind durch eine Zehnerschaltvorrichtung bekannter
Art miteinander verbunden. Es sind ferner Überschreitungsräder 84 (Fig. i) in den
Addierwerken zum Ansammeln und Abdrucken von Beträgen vorhanden, die die Kapazität
der bei einer Einstellung registrierbaren Beträge überschreiten, wie sich aus den
beiden letzten Druckzeilen der Fig. 3 ergibt.
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Die ersten vier Zeilen auf dem in Fig. 3 dargestellten üblichen Kontrollstreifen
stellen von den Einzelvorgangstypenrädern 65 (Fig. i) hergestellte Abdrucke dar.
Die Verkäuferzeichen »I<( und »II« werden entsprechend dem gedrückten Verkäufertastenhebe124
in der gleichen Weise eingestellt wie die Zifferntypenräder. Das Einstellsegment
für das Verkäufertypenrad ist jedoch verkürzt, so daß es nicht mit den sich in seiner
Ebene befindlichen Überschreitungstypenrädern 84 der Addierwerke zusammenarbeiten
kann. Die beiden letzten Druckzeilen in Fig. 3 enthalten Summenabdrucke von den
abdruckbaren Addierwerken »I« und »IIa. Die Bezeichnungen »Ia und »II«@sind in die
Rahmen der zugehörigen Addierwerke eingraviert, wie sich aus Fig. i ergibt, und
werden immer zugleich mit der Summe von dem zugehörigen Addierwerk abgedruckt.
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Da bei einem Abdruck von den Einzelbetragstypenrädern die Druckleiste
den Kontrollstreifen gegen fünf und bei einem Abdruck einer Summe von einem der
beiden Addierwerke gegen sieben Typenräder bewegen muß, ist die auf den Abdruck
eines jeden Druckzeichens entfallende Kraft bei Summendruckvorgängen geringer, wenn
nicht dem Hammer bei Summendruckvorgängen eine größere Kraft erteilt wird. Aus diesem
Grunde ist gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß der Druckhammer
einen härteren Schlag ausführt, wenn ein Summendruckvorgang stattfindet, so daß
ein gleichmäßiger Druck gesichert ist.
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Druckrahmen Der Druckrahmen besteht aus zwei Seitenplatten ioo und
ioi (Fig. i), die durch Querstangen 102, 103 und
104 (Fig. 2) in
dem richtigen seitlichen Abstand zueinander gehalten werden und mit Gabelarmen 105
auf einer Querstange 51 schwenkbar gelagert sind. Normalerweise befindet
sich der Schwerpunkt des Druckrahmens hinter der Querstange 51, so daß sich
der Druckrahmen gegen einen Teil der hinteren Maschinenrahmenwand 303 legt.
Beim Abdruck von den Einzelvorgangstypenrädern 65 auf dem Kontrollstreifenwird derDruckrahmen
nicht aus seinerNormallage entfernt, da sich die Druckleiste 115 (Fig. 5) dann unmittelbar
über der Druckzeile dieser Typenräder befindet. Beim Abdruck von den Addierrädern
der Addierwerke »I« oder »II« wird der Druckrahmen von Hand in eine von zwei durch
Anschläge bestimmten Stellungen vorwärts bewegt, um die Druckleiste 115 für den
Abdruck von den Addierrädern des Addierwerkes I oder denjenigen des Addierwerkes
II einzustellen. Kontrollstreifen Ein auf einem Stift 9g der Seitenwand ioi drehbarer
Arm iog (Fig. 4) greift mit einer Ausnehmung iio über einen Stift 98 der
Seitenwand ioi und wird in dieser Lage dadurch gehalten, daß eine an ihm befindliche
federbelastete Klinke 97 (Fig. 2) unter einen Stift 96 der Seitenwand
ioi faßt. Auf einem Zapfen i2o (Fig. 4) des Armes iog sitzt drehbar ein Hebel 118
und ferner eine Papieraufwickelrolle 116 für den Kontrollstreifen io6. Auf einem
Stift io8 des Hebels 118 sitzt drehbar eine Spindel io7 für eine Abwickelro11e iii.
Der Kontrollstreifen io6 (Fig. 4 und 5) gelangt von der Spindel 107 über die Querstangen
103
und 114 (Fig. 5) um die Druckleiste 115 herum, dann wieder über die Querstangen
114 und 103, ferner unter einer auf einem Stift 113 des Armes iog befindlichen Rolle
112 (Fig. 4) hindurch und über eine auf einem Zapfen iig des oberen Armes des Hebels
118 befindliche Rolle 117 zu der Aufwickelrolle 116. Ein federbelasteter Bügel 122
legt sich gegen die Abwickelrolle iii und hält dadurch den Kontrollstreifen io6
gespannt. Die Schwenkbewegung des Hebels 118 auf den Stift i2o bewirkt, ohne eine
Drehung der Papierrolle iii zuzulassen, eine kurze Bewegung des Papierstreifens
zurück und vorwärts über die Druckleiste 115. Im Ruhezustand nimmt der Hebel 118
die in Fig. 4 gezeigte Lage ein. Während jedes Druckvorganges wird durch noch zu
beschreibende Mittel der Hebel 118 zuerst entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt,
wodurch derjenige Teil des Kontrollstreifens io6 unter die Druckleiste gebracht
wird, der sich normalerweise oberhalb der Druckleiste in der »Ablese, Stellung befindet
(Fig. 5). An der Gegenzeigerdrehung des Hebels 118 (Fig. 4) nimmt die Aufwickelrolle
116 teil, bis die Rückenkante eines Zahnes eines mit der Aufwickelrolle 116 verbundenen
Schaltrades 124 auf eine Klinke 123 trifft, wodurch die Aufwickelrolle 116
an einer Weiterdrehung gehindert ist. Infolge der weiteren Gegenzeigerdrehung des
Hebels 118 wird die Aufwickelrolle diesem gegenüber um einen Schaltschritt gedreht.
Bei der Rück- oder Uhrzeigerdrehung des Hebels 118 bewegt sich die Aufwickelrolle
116 zusammen mit diesem in die Ruhelage zurück. Ein auf dem Stift 113 des Armes
iog drehbarer Hebel 127 (Fig. 4) ist in seiner Winkeldrehung durch einen festen
Stift 128 begrenzt, der in einen Bogenschlitz 129 des Hebels 127 hineingreift. An
dem unteren Arm des Hebels i27 sitzt drehbar eine Klinke i3o, die mit dem Fortschaltrad
i24 zusammenarbeitet. Bei einer Gegenzeigerdrehung gemäß Fig.4 des Hebels 127 kommt
die Klinke 130 mit dem Fortschaltrad i24 in Eingriff, nachdem sie um ein Stück,
das der durch die Klinke 123 zugelassenen Gegenzeigerdrehung der Aufwickelrolle
116 entspricht, wirkungslos bewegt worden ist.
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Der Kontrollstreifen kann auf diese Weise unabhängig von der Bewegung
des Hebels 118 mittels des Hebels 127 fortgeschaltet werden. Eine die Klinken 123
und 130 verbindende Feder 125 hält beide in Berührung mit dem Schaltrad i24.
Eine Feder 131 bringt den Hebel 127 in seine Ruhelage zurück, nachdem dieser von
Hand ausgeschwenkt worden ist.
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Auf einer Hauptwelle 36 (Fig. 2), die bei jedem Maschinengang eine
Umdrehung in Pfeilrichtung ausführt, ist eine Hubscheibe i32 befestigt, deren Kurvennut
133 mit einer Rolle 134 eines auf einer Welle 136 befestigten Hebels 135 in Eingriff
kommt. Die Welle 136 ist in den Seitenplatten ioo und ioi des Druckrahmens
drehbar gelagert. Links von der Seitenplatte ioo ist auf der Welle 136 ein Hebel
137 (Fig. 5) befestigt. Der Hebel 135 (Fig. 2) nimmt den Hebel 118 über einen an
diesem befestigten Stift 138
mit und treibt die Farbbandtransportvorrichtung
mittels seines Stiftes 139 an. Bei jedem Maschinengang wird die Hubscheibe 132 einmal
gedreht, die den Hebel 135 gemäß Fig. a während der ersten Hälfte des Maschinenganges
entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt. Diese Ausschwenkbewegung dient dazu, den
Kontrollstreifen io6 in der beschriebenen Weise mittels des Hebels 118 fortzuschalten
und außerdem den Kontrollstreifen von der »Ablese«-Stellung in die Druckstellung
und dann wieder zurück in die Ablesestellung zu befördern.
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Da bei Summendruckvorgängen kein Tastenhebel gedrückt wird, wird auch
die Welle 36 nicht gedreht. Um den Hebel 135 (Fig. 2) bei Summendruckvorgängen zur
Fortschaltung des Kontrollstreifens auszuschwenken, wird die Welle 136 in noch zu
beschreibender Weise durch den Hebel 137 gedreht. Druckhammer und -leiste Auf einem
Zapfen 161 (Fig. 5) der rechten Seitenplatte ioo der Druckvorrichtung sitzt drehbar
ein Druckhammer-Schlagarm 162, der sich in seiner Normallage auf der oberen Kante
des waagerechten Armes eines ebenfalls auf dem Zapfen 161 drehbaren Winkelhebels
163 abstützt. Da der Winkelhebel 163 und der Schlagarm 162 nicht in der gleichen
Ebene liegen, ist an dem vorderen Teil des Schlagarmes ein Metallstück angeschweißt,
das in die Ebene des Winkelhebels 163 hineinragt. Dieses Metallstück dient außerdem
zur Belastung des Schlagarmes. Der Winkelhebel 163 wird normalerweise durch Federn
164 und 165, die ihn im Gegenzeigersinne zu drehen suchen, mit einem Vorsprung der
Seitenwand ioo in Berührung gehalten.
Zu diesem Zweck befindet sich
an dem sich abwärts erstreckenden Arm des Winkelhebels 163 ein abgekröpfter Fuß
166. Der Winkelhebel 163 kann durch eine auf der Hauptantriebswelle 36 befestigte
Hubscheibe 167 im Uhrzeigersinne ausgeschwenkt werden, die auf eine am Winkelhebel
163 befindliche Rolle 168 einwirkt. Ungefähr nach einer halben Umdrehung der Hubscheibe
167 7 gelangt eine steil abfallende Kante unter die Rolle 168, so daß die Federn
164 und 165 wirksam werden und den Winkelhebel 163 scharf im Gegenzeigersinne in
seine Ruhelage bewegen können. Der Schlagarm 16? wird dabei im Gegenzeigersinne
mitgenommen, setzt jedoch unter der Wirkung seiner eigenen lebendigen Kraft die
Gegenzeigerdrehung fort, nachdem, der Winkelhebel 163 angehalten worden ist.
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Die Druckleiste 115 (Fig. 5) ist in einem Rahmen 169 untergebracht,
der auf der in den Seitenplatten ioo und ioi gelagerten Querstange 114 drehbar angeordnet
ist. Mit dem Rahmen 169 ist ein sich nach hinten erstreckender Arm i7o verbunden,
auf dessen abwärts gerichteten Vorsprung der Schlagarm 162 auftrifft, so daß die
Druckleiste 115 den Kontrollstreifen 1o6 gegen die Typenräder bewegt. Das vordere
Ende des Armes 170 ist mit einer Handhabe (Fig. i) versehen, mittels welcher
er auf der Querstange 114 nach rechts bewegt werden kann, um, die Kupplung zwischen
ihm und dem Rahmen 169 aufzuheben. Die Handhabe wird jedoch normalerweise in ihrer
linken Lage gehalten, in der sich der Rahmen 169 und der Arm i7o wie eine Einheit
bewegen. An der Innenseite der Seitenplatte loo ist ein Schild igo (Fig. 5) befestigt,
das den Benutzer daran hindert, das hintere Ende des Armes 17o aus dem Bereich des
Schlagarmes 162 zu entfernen.
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Eine Feder 171 hält normalerweise die Druckleiste 115 etwas von den
Typenrädern dadurch entfernt, daß sie das hintere Ende des Armes i7o in Berührung
mit einem Stift i7z hält. Eine über den Arm i7o greifende Abbiegung 173 des Hebels
137 verhindert eine Druckbewegung der Druckleiste 115, wenn nicht auch der Hebel
137 für einen Druckvorgang ausgeschwenkt wird. Summendruck Da die Hubscheibe 167
nur während eines Maschinenganges für Posteneinbringung gedreht wird, sind andere
Mittel für den Antrieb des Hammers bei Summendruckvorgängen vorgesehen, die keine
Drehung der Hauptwelle 36 erfordern. Wird der Hebel 137 (Fig. 5) von Hand im Uhrzeigersinne
verschwenkt, so trifft sein Vorsprung 174 auf eine Klinke 175, die drehbar auf einem
Stift 176 des Schlagarmes 162 angeordnet ist und normalerweise durch eine Feder
in Berührung mit einem durch eine einstellbare Schraube 177 gebildeten Anschlag
gehalten wird. Im weiteren Verlauf der Uhrzeigerdrehung des Hebels 137 wird der
Schlagarm 162 entgegen der Wirkung der Federn 164 und 165 ausgeschwenkt. Da die
Drehpunkte der Teile 137 und 162 infolge der Lage der Wellen 136 und 161 verschieden
sind, gleitet der Vorsprung 174 von der Klinke 175 ab, so daß die Federn 164 und
165 wirksam werden und einen Arbeitshub der Druckleiste 115 veranlassen. Bei der
Rückbewegung des Hebels 137 im Gegenzeigersinne kann der Vorsprung 174 die Klinke
175 zur Seite drücken, da diese sich im Gegenzeigersinne ausschwenken läßt.
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Der Hebel 137 kann mittels eines Handgriffes z78 (Fig.S) vorwärts
gezogen werden. An ihm ist ein Bügel igi (Fig. 6) befestigt, der zwischen den Arm
170 und die Seitenplatte ioo eingeschaltet ist und die Verschiebung des Armes i7o
nach rechts zum Zwecke der Abschaltung der Druckleiste verhindert.
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Die Druckleiste 115 (Fig. 5) befindet sich normalerweise über den
Einzelvorgangstypenrädern der Welle 83, um bei jedem Maschinengang in der für den
Abdruck eines Vorganges vorgesehenen Lage bereit zu sein. Bei Summendruckvorgängen
müssen die Druckleiste und der Kontrollstreifen so bewegt werden, daß sie sich über
dem Addierwerk »I« oder dem Addierwerk »1I« befinden. Dies erfolgt durch Ausschwenken
des Druckrahmens nach vorn um die Querstange 51 herum, bis sich die Druckleiste
oberhalb des gewünschten Addierwerkes befindet.
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Wenn der Benutzer einen Abdruck von dem Addierwerk »Icc wünscht, wird
der Hebel 137 an dem Handgriff 178 erfaßt und der Druckrahmen sowie die mit ihm
verbundenen Teile um die Querstange 51 herumbewegt. Dabei tritt ein Stift 179 des
Hebels 137 in einen Bogenschlitz 18o der rechten Seitenplatte 78 ein. Dieser Bogenschlitz
ist so ausgebildet, daß der Hebel 137 gegenüber dem Druckrahmen im Uhrzeigersinne
ausschwenkbar ist und die Belastungsfedern 164 und 165 durch den Schlagarm spannbar
sind. Der Schlagarm wird freigegeben, sobald der Stift 179 den Boden des Schlitzes
18o erreicht hat. Der Boden des Schlitzes stellt den Druckrahmen so ein, daß sich
die Druckleiste 115 oberhalb des Addierwerkes »I« befindet.
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Wenn der Benutzer einen Abdruck von dem Addierwerk »IIa herzustellen
wünscht, wird der Druckrahmen mittels einer Handhabe 188 vorgezogen, wobei der Stift
179 in einen Bogenschlitz 189 der rechten Lagerplatte 78 eintritt. Dieser Bogenschlitz
189 läßt eine Vorwärtsbewegung des Druckrahmens zu, bis sich die Druckleiste 115
über dem Addierwerk »1I« befindet, und ist ferner so geformt, daß der Hebel
137
die Federn 164 und 165 über den Schlagarm spannt und den Schlagarm. 162
freigibt, wenn der Stift 179
den Boden des Schlitzes erreicht. Beim Vorziehen
der Handhabe 178 wird der Hebel 137 bewegt, bevor die Bewegung des Druckrahmens
beginnt. Infolgedessen tritt der Stift 179 in den Bogenschlitz i8o anstatt in den
Bogenschlitz 189 ein, in den er eintreten würde, wenn die Handhabe 188 benutzt wird.
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Der Rand der Hubscheibe 133 (Fig. 2), der im Ruhezustand der Maschine
sich im Bereich der Rolle 134 befindet, ist weggebrochen, damit der Druckrahmen
vorwärts bewegt werden kann, was sonst unmöglich sein würde. Einrichtung zur Verhinderung
eines unvollkommenen Summendruckvorganges Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken
wird verhindert, daß der Druckrahmen in die Ruhelage zurückgebracht wird, nachdem
er aus ihr entfernt worden ist, ohne daß ein vollkommener Summenziehvorgang
durchgeführt,
d. h. ein Abdruck von dem gewünschten Addierwerk bewirkt worden ist. Diese Einrichtung
verhindert, daß ein Addierwerk auf Null gestellt wird, ohne daß zunächst die auf
ihm befindliche Summe zum Abdruck gebracht worden ist.
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An der linken Seite der Seitenplatte iöo sitzen auf dem Stift 161
und einem Stift i6o (Fig. 5 und 6) zwei Klinken 159 und 158, die normalerweise die
in Fig. 6 gezeichnete Stellung einnehmen, wenn sich der Druckrahmen in seiner Ruhelage
befindet. Dabei legt sich die Klinke 159 gegen die Rückwand 303 des Maschinenrahmens.
Wenn der Druckrahmen vorwärtsbewegt wird, sucht eine die Klinken 159 und 158 miteinander
verbindende Feder 157 diese in entgegengesetzten Richtungen zu drehen, bis eine
Abbiegung am hinteren Teil der Klinke 158 in eine Einkerbung 156 der Klinke 159
einfällt. Auf diese Weise ist eine Rückführung des Druckrahmens in die Ruhelage
verhindert, da das hintere Ende der Klinke 159 schon vorher auf die hintere
Rahmenwand 303 trifft. Bei der Vorwärtsbewegung des Druckrahmens tritt der
Stift 179 (Fig.5), wie beschrieben, in einen der Bogenschlitze i8o, 189 ein, wodurch
der Hebel 137 im Verhältnis zu dem Druckrahmen ausgeschwenkt wird. Bei einer derartigen
Ausschwenkbewegung wird, bevor die Klinken 158 und 159 bei 156 miteinander in Eingriff
kommen können, ein Stift gi (Fig. 6) aus der Bahn der Klinke 158 entfernt,
die sich im Uhrzeigersinne auf dem Stift 16o dreht, wobei sich eine in ihr vorgesehene
Ausnehmung go dem Stift gr während des Restes des ersten halben Arbeitsspieles nähert.
Die Klinken 158 und 159 bleiben miteinander in Eingriff, bis der Hebel 137 den Schlagarm
162 angetrieben hat. Bei der Rückbewegung des Hebels 137 wird, wie bereits erwähnt,
die Klinke 175 gemäß Fig. 6 im Uhrzeigersinne ausgeschwenkt, so daß ihr sich nach
oben erstreckender Arm auf den vorderen Teil der Klinke 158 trifft und sie während
der Rückbewegung des Hebels 137 außer Eingriff mit dem Stift gi hält. Bei der Rückbewegung
des Hebels 137 bringt der Stift gi die Klinke 158 außer Eingriff mit der Einkerbung
156, so daß der Druckrahmen in die Ruhelage zurückgebracht wird. Selbsttätige Einstellung
der Antriebskraft für die Druckleiste Da beim Abdruck von den Einzelvorgangstypenrädern
lediglich fünf Ziffern und bei einem Abdruck von einem der Addierwerke sieben Ziffern
in Betracht kommen, führt gemäß der Erfindung die Druckleiste 115 beim Abdruck einer
Summe von dem Addierwerk »I« oder »II« einen kräftigeren Schlag aus, als bei dem
Abdruck von den Einzelvorgangstypenrädern.
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Das vordere Ende der Veder 165 (Fig. 5), deren hinteres Ende an dem
Winkelhebel 163 angreift, ist an einem Stift 181 der rechten Seitenwand ioo des
Druckrahmens aufgehängt. Die ebenfalls an dem Winkelhebel 163 angreifende Feder
164 ist dagegen mit einem Stift 182 eines Hebels 183 verbunden, der drehbar auf
einem Stift 184 der Seitenplatte ioo angeordnet ist. An der rechten Seite der rechten
Rahmenwand 78 für die Addierwerke ist ein Hubglied 185 befestigt, mit dem eine Rolle
186 des Hebels 183 zusammenarbeitet. Da der Druckrahmen -für einen Summenabdruck
nach vorn geschwenkt wird, wirkt das Hubglied 185 auf die Rolle 186 ein und spannt
die Feder 164. Bei Summendruckvorgängen von den Addierwerken »I« oder »II« gelangt
die Rolle 186 auf eine Bogenkante 187 des Hubgliedes 185, die konzentrisch zu der
Querstange 51 ausgebildet ist, so daß die Hammerschläge für die Summenabdrucke von
den Addierwerken J« und »II« gleich stark sind.