DE960146C - Mahlvorrichtung mit schnellaufendem Schlagleistenrotor und ortsfesten Aufprallstellen - Google Patents
Mahlvorrichtung mit schnellaufendem Schlagleistenrotor und ortsfesten AufprallstellenInfo
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- DE960146C DE960146C DEA1152D DEA0001152D DE960146C DE 960146 C DE960146 C DE 960146C DE A1152 D DEA1152 D DE A1152D DE A0001152 D DEA0001152 D DE A0001152D DE 960146 C DE960146 C DE 960146C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
- B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
- B02C13/09—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Mahlvorrichtung mit einem in einer feststehenden Ma'hlkammer vorgesehenen,
aus einem mit Schlagleisten besetzten schnellaufenden Rotor bestehenden, Schleuderwerk,
welches das Mahlgut gegen ortsfeste Aufprallstellen schleudert.
Bei derartigen Mahlvorrichtungen können Verschleiß und Kraftbedarf erheblich gesenkt werden,
wenn nicht, wie es bei Schlagmühlen meist geschiebt, gewissermaßen jedes einzelne Gutteilchen
im Fluge erfaßt und abgeschleudert wird, sondern stets und fortlaufend eine gewisse zusammengefaßte
Gutmenge erfaßt und bearbeitet wird. Hierdurch wächst die Wurfenergie der zusammengefaßten
größeren Gutmenge, und das zusammengefaßte Gut wirkt zerkleinernd aufeinander, also beispielsweise
die größeren Teilchen auf die kleineren.
Um ein häufiges Umwälzen des Mahlgutes zu gewährleisten und es hinreichend oft, in größeren
Mengen zusammengefaßt, der Prallwirkung zu unterwerfen, hat man bereits Schaufel- oder Hubwerke vorgesehen, die das neu aufgegebene und
das bereits teilweise zerkleinerte Mahlgut ergreifen und erneut dem Schleuderwerk zuführen. Hierbei
sind die Hubwerke als umlaufende Trommeln ausgebildet, die einen Teil des Mahlgehäuses bilden,
wodurch sich wegen der notwendigen Dichtungen ein erheblicher technischer Aufwand ergibt. Als
Schleuderwerke sind Schleuderflügel oder Schleudertrommeln
vorgesehen, denen das noch nicht genügend Gefeinte unter Verwendung von Gleittrichtern
zentral zugeführt wird. Zur Schwierigkeit der Dichtung tritt hier, insbesondere bei Anordnung
von Schleuderflügeln, erhöhter Verschleiß hinzu. Die Hubwerke sind außerdem in axialer
Richtung zu den mit einem besonderen Mantel versehenen Schleuder werken versetzt angeordnet, wodurch
sich ein umständlicher Aufbau der Anlage ergibt.
Es sind auch Zerkleinerungsvorrichtungen bekannt, bei denen ein mit Hämmern bzw. mit festen
Schlagleisten versehenes Schleuderwerk in einer langsam umlaufenden, mit Hubschaufeln versehenen
Trommel angeordnet ist. Abgesehen davon, daß auch hier die gesamte Trommel umläuft, so daß
große Dichtungen erforderlich sind, deren Konstruktion und Wartung mit erheblichem Aufwand
verbunden sind, schleudern die Schleuderwerke das Mahlgut gegen die Innenwand der Trommel
und gegen die Hubschaufeln, so daß diese aus hochverschleißfestem Werkstoff hergestellt werden
müssen.
Die Nachteile der bekannten Konstruktionen werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß
in der feststehenden Mahlkammer um das Schleuderwerk umlaufende und den Mahlkammerinhalt
diesem ständig neu aufgebende Hubwerke sowie zwischen den Umlaufbahnen des Schleuderwerkes
und der Hubwerke im Schleuderbereich des Schleuderwerkes ortsfeste Prallplatten angeordnet
sind. Die Hubwerke können dabei in Achsrichtung des Schleuderwerkes von Armen vorstehen, die auf
einer vorzugsweise gleichachsig zur Schleuderwerkswelle liegenden Welle sitzen.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird jede größere Gehäusedichtung vermieden, da lediglich
Schleuderwerk und Hubschaufeln umlaufen, nicht aber die Mahlkammer. Außerdem wird durch die
Verwendung eines massiven und verschleißfesten Rotors mit Schlagleisten und ortsfesten Prallplatten,
die ein Schleudern des Mahlgutes gegen die Hubwerke verhindern, die ganze Anordnung
außerordentlich einfach, robust und infolgedessen dauerhaft und wirtschaftlich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Mahlvorrichtung bei herausgenommener Seitenwand und
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die gleiche Vorrichtung nach der Linie II-II in Fig. 1.
In einem feststehenden Mahlgehäuse 1 läuft ein schnellaufendes Schleuderwerk 2 in Richtung des
Pfeiles 3 um. In gleicher Richtung, angedeutet durch den Pfeil 4, läuft langsam ein Hubwerk 5
um, dessen Schaufeln das Gut geschlossen wiederholt dem Schleuderwerk 2 zuführen, das seinerseits
dieses Mahlgut gegen eine ortsfeste Prallplatte 6 schleudert. Angetrieben wird das Schleuderwerk
2 über die Welle 8 und das Hubwerk 5 über die Welle 9, die vorzugsweise beide gleichachsig
angeordnet sind. Der Aufgabetrichter ist mit 7 bezeichnet.
Claims (2)
1. Mahlvorrichtung mit einem in einer feststehenden Mahlkammer vorgesehenen, aus einem
mit Schlagleisten besetzten schnellaufenden Rotor bestehenden Schleuderwerk, welches das
Mahlgut gegen ortsfeste Aufprallstellen schleudert, gekennzeichnet durch in der Mahlkammer
(1) um das Schleuderwerk (2) umlaufende und den Mahlkammerinhalt diesem ständig neu
aufgebende Hubwerke (5) sowie zwischen die Umlaufbahnen des Schleuderwerkes und der
Hubwerke ragende ortsfeste Prallplatten (6).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubwerke (5) in Achsrichtung des Schleuderwerkes von Armen vorstehen, die auf einer vorzugsweise gleichachsig
zur Schleuderwerkswelle liegenden Welle sitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA1152D DE960146C (de) | 1942-07-23 | 1942-07-23 | Mahlvorrichtung mit schnellaufendem Schlagleistenrotor und ortsfesten Aufprallstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA1152D DE960146C (de) | 1942-07-23 | 1942-07-23 | Mahlvorrichtung mit schnellaufendem Schlagleistenrotor und ortsfesten Aufprallstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960146C true DE960146C (de) | 1957-03-14 |
Family
ID=6919483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA1152D Expired DE960146C (de) | 1942-07-23 | 1942-07-23 | Mahlvorrichtung mit schnellaufendem Schlagleistenrotor und ortsfesten Aufprallstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960146C (de) |
Cited By (1)
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-
1942
- 1942-07-23 DE DEA1152D patent/DE960146C/de not_active Expired
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