DE661869C - Zerkleinerungsvorrichtung - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung

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DE661869C
DE661869C DEA78990D DEA0078990D DE661869C DE 661869 C DE661869 C DE 661869C DE A78990 D DEA78990 D DE A78990D DE A0078990 D DEA0078990 D DE A0078990D DE 661869 C DE661869 C DE 661869C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0012Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain)
    • B02C19/0018Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface
    • B02C19/0031Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface by means of an open top rotor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Zerkleinerungsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung mit einer als einseitig offenes Gefäß ausgebildeten Einrichtung zum Schleudern des Gutes mittels Fliehkraft gegen eine Prallfläche, einer Einrichtung zum Sichten des von der Prallfläche abgegebenen Gutes und zum Zurückführen des Grobgutes in die Schleudereinrichtung.
  • Es ist bereits eine mittels Prall arbeitende Zerkleinerungsvorrichtung bekannt, bei welcher das Schleuderelement aus einem Rad mit radial vorragenden Rohren besteht, durch die das Gut gegen eine Umfangsprallfläche herausgeschleudert wird, während die Aufgabe des Gutes in der Mitte des Rades erfolgt. Eine derartige Vorrichtung eignet sich nur für Gutteilchen bestimmter Größe und wird durch Teilchen übermäßiger Größe leicht verstopft. Fernerhin ist eine Maschine bekannt, bei der das Gut in die stehende Maschine eingeführt wird und beim Anlassen der Maschine sich eine Gutschicht am Umfang eines umlaufenden senkrechten und eines darüberbefindlichen feststehenden senkrechten Teiles ausbildet. Alles weitere in diese Maschine eingebrachte Gut rollt einfach längs der Schichtfläche und wird mehr oder weniger durch die Reibung und das Reiben zwischen benachbarten Teilchen zerkleinert, aber ein wesentliches Schleudern des Gutes und ein Anprallen desselben gegen eine Prallaufnahmefläche findet nicht statt. Weiterhin ist bei. einer langsam umlaufenden Brechvorrichtung eine Rückführeinrichtung und eine Naßsichtvorrichtung für das Gut schon bekannt.
  • Gemäß der Erfindung läuft das Schleudergefäß um eine waagerechte Achse um, und die Prallfläche ist als Zylinder größeren Durchmessers ausgebildet und gleichachsig die Schleudereinrichtung umgebend angeordnet, während die Aufgabevorrichtung durch den Innenraum des Prallzylinders hindurchgeführt ist. Hierdurch ist eine Zerkleinerungsvorrichtung geschaffen, die nach dem Prallprinzip arbeitet, um das Gut auf Pulverform zu zerkleinern, die hinsichtlich der Größe der Grobgutteilchen keinerlei Beschränkung aufweist und beider das Gut aus dem Schleudergefäß austritt, ohne die Aufgabe des Gutes in dieses Gefäß zu beeinträchtigen oder zu stören.
  • In derZeichnung sindAusführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein teilweise geschnittener Seitenaufriß einerZerkleinerungsvorrichtung gemäß der Erfindung. Abb. 2 ist ein Endäufriß im Schnitt längs Linie II-II der Abb. i, bei welchem Teile weggebrochen sind, und Abb; 3 ist eine Teilschnittansicht mit abgeänderten Konstruktionseinzelheiten für Mühle gemäß der Erfindung.
  • In Abb. i ist im ganzen eine Mühle gemäß der Erfindung dargestellt, welche sich besonders zur Zerkleinerung von losem und klumpigem Gut, wie Erzen, Zement, Gestein, Ton u.-dgl., eignet. Die verschiedenen Teile der Mühle sind einander zugeordnet auf einem Eisenkonstruktionsges,tell io gelagert, das einen Ständer z i am einen Ende besitzt, auf welchem ein mit Fliehkraft arbeitendes, das Gut oderGemenge schleuderndes napfförmiges Läuferelement 12 gelagert ist, während sich am anderen Ende des Gestelles io eine geeignete Plattformanordnung 13 befindet, um die Zufuhr des Zerkleinerungsgutes zur Mühle zu erleichtern. Der das Gemenge schleudernde Fliehkraftläufer i2 wird von einer waagerecht angeordneten Welle 14. getragen, die in Lägern 15 gelagert ist und mittels eines Riemens 16 von einem Elektromotor 17 angetrieben wird. Zwischen dem Ständern und der Plattform 13 hält das Gestell io eindrehbares trommelförmiges Gehäuse 18, das an seinen Enden mit bchienen ig und 2o versehen ist, weiche im Abstand befindliche Stützrollen 21 und 22 in einer in der Technik wohl bekannten Art erfassen und darauf gleiten. Zwischen den Schienen i9 und 2o ist das drehbare Gehäuse 18 mit einer ringförmigenAntriebszahnstange 23 ausgestattet, welche mit einem Stirnzahnrad 2q. auf dem. Ende der Welle eines Motors 25 für den Antrieb des Gehäuses zusammenarbeitet.
  • Das drehbare Gehäuse 18 besitzt einen Teil 26 von verringertem Durchmesser, der sich über das Fliehkraftläuferelement 12 erstreckt und ein Prallaufnahmefutter 27 trägt, das gemaß Abb. i aus mehreren verhältnismäßig schweren ringförmigen abnutzungsbeständigen Ringen a8 besteht. Die Ringe 28 passen satt in den verringerten Teil 26 und sind darin entfernbar mittels Verbindungsstangen 29 befestigt, so daß sie bequem entfernt und untereinander ausgewechselt werden können, um für eine gleichmäßige Abnutzung der von ihnen gebildeten Prallfläche Sorge zu tragen. Bei der dargestellten Anordnung werden also die Ringe 28, welche unmittelbar in Linie mit dem aus dein Fliehkraftläufer 12 geschleuderten Gut oder Gemenge liegen, der größten Abnutzung unterworfen sein, während die von dieser Fläche entfernt liegenden Ringe 28 eine kleine öder gar keine Abnutzung erfahren. Daher ist es mit dieser Anordnung möglich, eine Erneuerung des gesamten Prallaufnahmefutters 27 innerhalb des Abschnittes 26 dadurch zu vermeiden, daß man lediglich die Ringe 28 umordnet und so nur diejenige besondere Fläche; welche eine übermäßige Abnutzung erfahren hat, erneuert. Gemäß einer anderen Erscheinungsform dieses Merkmales der Erfindung ist es möglich, Ringe mit guten abnutzungsbeständigen Eigenschaften in dem die Abnutzung aufnehmenden Bereich anzu- ordnen und andere billigere Ringe an den anderen Stellen, wo die Abnutzung nicht groß ist, zu verwenden.
  • Am äußeren Ende des Gehäuses 18 trägt der Abschnitt 26 eine teilweise abschließende Flanschanordnung 30; welche dazu dient, das Entweichen des durch das Fliehkraftläüferelement 12, geschleuderten Gutes oder Gemenges zu verhindern. Das andere Ende des Abschnittes 26 ist offen und steht mit einem verhältnismäßig größeren Abschnitt 31 des Drehgehäuses 18 in Verbindung, so daß beim Schleudern des Gutes oder Gemenges gegen die Prallaufnahmefläche 27 sowohl die zerkleinerten als auch die unzerkleinerten Teilchen - des Gemenges in diesen größeren Teil 31 des Gehäuses i8 austreten. Um' den Innenraum des größeren Teiles 31 des Gehäuses 18 sind mehrere das Gut oder Gemenge hebende Eimer 32 angeordnet, welch< bei Drehung des Gehäuses 18 dazu dienen, die unzerkleinerten Teilchen des Gemenges zti einem Trichter 33 zurückzuführen, der innerhalb des Gehäuses 18 so angeordnet ist, daß er dies Gemenge in das Fliehkraftläuferelement 12 ausläßt. Der Trichter 33 ist vorzugsweise auf einem vorstehendenTeil34 derPlattforinkonstruktion 13 gelagert und erstreckt sich durch einen scheibenförmigen Ablenkkörper 35, der zentral und im Abstand gegenüber dem offenenEnde des verringerten Abschnittes i 26 der Trommel 18 angeordnet ist.
  • Die obere Hälfte des scheibenförmigen Ab-Lenkkörpers 35 ist starr auf dem vorspringenden Teil 34 befestigt, und daran ist mittels einer Stütze 36 der Trichter 33 angebracht. Die untere Hälfte des scheibenförmigen Ab-Lenkkörpers 35 ist so gehalten, daß sie frei tinz eine Scharnierstütze 37 schwingen kann, um den Austritt der größeren unzerkleinerten Teilchen des Gemenges zu gestatten und eine übermäßige Ansammlung von Gemenge innerhalb der von den abnutzungsbeständigen Ringen 28 gebildeten Kammer zu verhindern. Zur Verminderung der Abnutzung ist dieser scheibenförmige Ablenkkörper 35 mit einer Schicht aus vulkanisiertem Kautschuk 38 versehen, die sich nach außen rundherum über eine ausreichende Strecke erstreckt, um ein unmittelbares Herausschleuderndes Gutes oder Gemenges aus dem Fliehkraftläuferelemeiit 12 in den größeren Teil 31 des drehbaren Gehäuses i8 zu verhindern. Bei dieser Anordnung wird das geschleuderte Gemenge innerhalb der von den abnutzungsbeständigen Ringen 28 gebildeten Kammer so eingeschlossen, daß sein Austritt aus dieser Kammer nur durch Schwere analer unteren inneren Kante des Verlängerungsteiles 26 erfolgt. Im Falle einer übermäßigenAnsammlung von Gut oder Gemenge oder bei Vorhandensein eines großen Gut- oder Gemengestückes auf den abnutzungsbeständigen Ringen 28 wird die untere Hälfte des Ablenkkörpers 35 nach außen um seine Scharnierstütze 37 schwingen und somit das angeliäufteGemenge unter derSchwere in den größeren Teil 31 des Gehäuses 18 bei Drehung des letzteren austreten lassen.
  • In das äußere Ende des Gehäuses 18 erstreckt sich ein zweiter Trichter 39, der Gemenge in den die. Eimer 32 enthaltenden Teil auszulassen vermag. Der Trichter 39 ist mit Gut oder Gemenge durch eine geeignete Einrichtung, z. B. durch einen auf der Plattform 13 stehenden Arbeiter, belieferbar, und die Eimer 32 sind innerhalb des Teiles 31 des Gehäuses 18 so angeordnet und geneigt, daß, sie das durch diesen Trichter eingeführte Gut oder Gemenge heben und es in den inneren Trichter 33 entladen, aus welchem es in das napfförlnige Fliehkraftläuferelement 12 geleitet wird. Während dieses Arbeitsvorganges führen die Eimer 32 auch das von der Prallaufnahmefläche 27 austretende unzerkleinerte Gut oder Gemenge, wie oben beschrieben, zum Trichter 33 zurück, wo es einer weiteren Bearbeitung zusammen mit dem neu eingeführten Gut oder Gemenge unterworfen wird. Für das Abscheiden des zerkleinerten Gutes vom unzerkleinerten Gute ist der größere Teil 31 des Gehäuses 18 mit einem quer verlaufenden Ablenkkörper 40 versehen. Dieser Ablenkkörper 4.o ist innerhalb des Gehäuses 18 mit seiner Außenkante im Abstand von der zylindrischen Wand des Gehäuses 18 gehalten, und auf der äußeren Kante dieses Körpers q.o ist ein kegelstulnpfförmiger Ablenkkörper q.1 angeordnet, der dazu dient, das Entweichen von unzerkleinertem Gut durch den so vorliandenen Spalt zwischen dem Ablenkkörper :I0 und der Außenwand des Gehäuses 18 zu verhindern. Bei einer Anordnung ist die Außenkante des Ablenkkörpers 40 mit den Eimern 32 verschweißt, so daß ein Verlängerungsteil 4.2 an jedem Eimer durch den Abstandsraum zwischen dem Ablenkkörper q.0 und der Außenwand des vergrößerten Teiles 31 des Gehäuses 18 hindurch vorragt. Bei dieser Anordnung ist ersichtlich, daß beim Anheben des Gutes durch Drehung des Gehäuses 18 der kegelige Ablenker 41 am Ablenkkörper qo das Gut mittels der Schwerkraft durch den obenerwähnten Abstandsraum in den die Eimer enthaltenden Teil des Gehäuses 18 zurückfallen läßt. In der Zeichnung ist der abscheidende Ablenkkörper q.0 mit einem einwärtsragenden ringförmigen Ansatz q.3, versehen, der eine genügend große mittlere öffnung zur Aufnahme,des Auslaßendes des Trichters 39 besitzt.
  • Bei dieser Mühle ist mittels eines Wasserumlaufes Vorsorge für den Austritt des zerkleinerten Gutes oder Gemenges aus der Mühle getroffen. In dieser Weise werden die feineren Teilchen des Gutes oder Gemenges dekantiert und bzw. oder mittels Schwemmen abgeschieden und aus der Mühle abgeführt. Für solch einen Wasserumlauf ist ein Wasserlieferrohr 44 vorgesehen, dessen Austrittsdüse 45 innerhalb des Gehäuses 18 unmittelbar über den Eimern 32 liegt, und zum Abführen des austretenden und feinzerkleinerten Gutes oder Gemenges aus der eigentlichen Mühle ist' eine geneigte Rinne 46 angeordnet, durch welche das austretende Wasser und zerkleinerte Gut oder Gemenge infolge der Schwerkraft zu einer Stelle für weitere Behandlung fließen.
  • Bei einer Mühle nach der Erfindung ist die Arbeitsweise, welche stattfindet, hinsichtlich des Prällmerkmales der Zerkleinerung etwas ähnlich der Arbeitsweise, welche in der wohlbekannten Hadsel-Mühle auftritt. Bei der Mühle der Erfindung wird jedoch das Gut oder Gemenge bei hoher Geschwindigkeit durch Fliehkraft gegen eine Prallaufnahmefläche geschleudert, und infolgedessen ist der Anprall kräftiger als bei der Hadsel-Mühle, wo das Gut oder Gemenge nur mittels der Schwerkraft auf einen Amboß fällt.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Mühle ist folgende: Wenn das zu zerkleinernde Gut oder Ge- i menge eingebracht wird und aus demTrichter 39 austritt, wird es bei Drehung des Gehäuses 18 durch die Eimer 32 gehoben und in den Trichter 33 abgelegt. Das so in den Trichter 33 gelegte Gemenge wird dann in das napfförmige Läuferelement 12 geleitet und von dort durch Fliehkraft gegen das prallaufnehmende Futter 27 des Gehäuses 18 geschleudert, wo es aufgebrochen 'und mithin zerkleinert wird. Das zerkleinerte Gut und solches Gut, das nicht auf die gewünschte Feinheit zerkleinert wurde, fällt infolge der Schwerkraft von dem Prallaufnahmefutter 27 in den größeren Teil 31 des Gehäuses 18, wo die feineren Teilchen des Gutes vom Wasserumlauf aufgenommen und durch den Spalt um den Ablenkkörper 4o und um den kegelstumpfförmigenTeil4.l herausgeführtwerden, von wo sie frei aus der Mühle heraus in die Rinne 46 fließen können, während der schwerere unzerkleinerte Teil des Gutes zurückbleibt. Hier sei darauf hingewiesen, daß die obige Wirkung nur am unteren Teil des Gehäuses 18 auftritt, und da der Wasserumlauf die größeren Teilchen des Gutes nicht an dieser Stelle herauszuführen vermag, so werden diese größeren Gutteilchen, wenn sie in, den Raum um den Ablenkkörper 4o gelangen; durch den kegeligen Ablenkkörper 41 zurück zu den Eimern 32 geleitet, wenn sich der Ablenkkörper 41 nach oben aus dem Wasser herausdreht. Zur Erleichterung dieser Wirkung wird auch vorgeschlagen, die Verlängerungsteile 42 der Eimer 32 so zu neigen, daß dieses Gut, das innerhalb des kegeliggen Ablenkkörpers 41 verbleibt, in die Eimer 32 zurückgeleitet wird.
  • In der Zeichnung ist das Gehäuse 18 mit einem Endverschluß 47 versehen, auf welchem ein sich kegelig erweiterndes Glied 48 angebracht ist, das einen lippenförmigen Austrittsauslaß für die Mühle vorsieht. Für eine Änderung des gewöhnlich in der Mühle für das Abscheiden zurückgehaltenen Wasserstandes trägt das Glied 48 einen geeigneten Ring 49, der einen Innendurchmesser entsprechend jedem gewünschten Wasserstand in der Mühle besitzen kann. Durch Änderung des Wasserstandes innerhalb der Mühle ist es möglich, innerhalb gewisser Grenzen die Feinheit des Gutes, welches aus der Mühle durch das umlaufende Wasser herausgebracht wird, zu regeln. 1 Die größeren Teilchen des Gutes oder Gemengen werden also in kontinuierlicher Weise bearbeitet, bis sie auf den erforderlichen Grad von Feinheit zurückgeführt oder zerkleinert sind. Da die Geschwindigkeit eines mit Fliehkraft geschleuderten Körpers proportional seiner Masse isL, so kann das die Stärke der Prallwirkung der Mühle durch Steigern oder Verringern der -Geschwindigkeit des Fliehkraftläufers 12 geändert werden. Die Grobheit des aus dem Gehäuse 18 dekantierten oder abgeschwemmten fertigen Gutes kann auch durch Veränderung der Tiefe und bzw. oder der Durchflußggeschwindigkeit des Wassers geregelt werden.
  • Bei dieser Mühle werden die Prallringe 28 vom Gehäuse 18 getragen und sind mit ihm zusammen drehbar. Obgleich dies eine bevorzugte Anordnung ist, so können doch selbstverständlich die Prallringe gewünschtenfalls feststehend gehalten werden. Wenn jedoch diese Ringe, wie dargestellt, gedreht werden, wird die Abnutzung. an ihren inneren Flächen über ihren ganzen Umfang gleichmäßig sein, und infolgedessen werden sie beträchtlich länger halten, als wenn sie in feststehender Lage gehalten werden.
  • In Abb. 3 ist eine abgeänderte Konstruktion des napfförmigen Fliehkraftkörpers dargestellt, der hier mit 5o bezeichnet ist, sowie eine andere Form der Prallfläche. Gemäß Abb. 3 ist das napfförmige Fliehkraftelement 5o mit einem axial verlaufenden Flansch 51 an seinem Umfang versehen, auf welchem ein abnutzungsbeständiger Ring 52 von hochwärmebeständigem Material befestigt ist. Der abnutzungsbeständige Ring 52 besitzt einen zylindrischen Flansch 53; der sich in den Flansch 51 auf dem Läuferelement 50 einschiebt, und durch die Flansche 5z und 53 erstrecken sich mehrere Dübel 54, welche in die Flansche von der Innenseite des Läuferelementes her eingetrieben sind: Die Verwendung von Dübeln 54 für diesen Zweck ist erwünscht, obgleich sie nicht in allen Fällen unbedingt notwendig ist, weil der wärmebeständige Ring 52 gewöhnlich gegossen ist und solch einen hochwärmebeständigen Charakter besitzt, daß die Dübellöcher nicht gebohrt werden können, sondern beim Gießen des Ringes gebildet werden müssen: Bei dieser Anordnung dient die eingeschobene Lage :der Flansche 51 und 53 dazu, den wärmebeständigen Ring 52 um die Drehachse zu zentrieren, daher tritt keine Beanspruchung an den Dübeln 54 auf.
  • Der verringerte Abschnitt 26 des Gehäuses 18 erstreckt sich gemäß der Darstellung über den Fliehkraftläuferteil 5o in ähnlicher Weise wie oben beschrieben, aber anstatt daß seine Pralläufnahmefläche von mehreren abnutzungsbeständigen Ringen 2,8 gebildet wird, hat er eine Einrichtung, die für eine ständig sich erneuernde Gutfläche sorgt. Die Einrichtung, auf welcher diese sich ständig erneuernde prallaufnehmende Gutfläche sich bildet, besteht in ihrer einfachsten Form nur aus einem inneren Futterglied 55, das in konzentrischer Lage und in Abstand zur zylindrischen Wand des verringerten Abschnittes 26 des Gehäuses 18 gehalten wird. Das innere Futterglied 55 ist konzentrisch mit Abstand innerhalb des Abschnittes 26 mittels geeigneter Abstandhülsen 56 befestigt, durch welche sich Bolzen 57 erstrecken. Das innere Futterglied 55 besteht aus zwei Teilen, von denen der eine mit 58 und der andere mit 59 bezeichnet sind. Die Teile 58 und 59 sind von solcher Breite, daß sie mit Ausnahme eines zwischen ihnen vorgesehenen Raumes 6o ein Futter über die ganze axiale Länge des verringerten Abschnittes 26 vorsehen. Der Raum 6o zwischen den Teilen 58 und 59 des Futtergliedes 55 liegt so, daß er sich im wesentlichen und unmittelbar in Linie mit dem unter dem Einfluß der Fliehkraft aus dem Läuferelement 5o - nach außen geschleuderten Gut oder Gemenge befindet. Bei dieser Anordnung haben die Hülsen 56 und Bolzen 57 solchen Abstand, daß sie den freien Austritt von Gut, das gegebenenfalls seinen Weg zwischen das Futterglied 58 und die Außenwand des Teiles 26 und zurück in den größeren Teil 31 des Gehäuses 18 finden kann, verhindert. Die Arbeitsweise dieser Form von Prallaufnahmefläche kann wie folgt beschrieben werden: Wenn das Fliehkraftläuferelement 5o arbeitet und das Gut radial schleudert, wird sich das Gut oder Gemenge innerhalb des Raumes zwischen den Futtergliedern 58 und 59 und der Außenwand des Verlängerungsabschnittes 26 ansammeln, und wenn sich das Gut so ansammelt, wird es sich innerhalb des Raumes 6o aufhäufen und eine sich ständig erneuernde Gutfläche bilden, gegen welche das unter der Fliehkraft geschleuderte Gut prallt. Dieses Anprallen zwischen dem geschleuderten Gut und- dem aufgehäuften Gut dient somit dazu, das geschleuderte sowie angehäufte Gut in dem Flächenraum 6o zwischen den Futtergliedern 58 und 59 zu zerkleinern. Man verläßt sich vollkommen auf den Läufer 5o, der das Gut oder Gemenge mit solcher Geschwindigkeit steuert, daß das geschleuderte Gemenge sich in dem Raum 6o bis zu einer Tiefe zumindest in Linie oder Flucht mit den Innenflächen der Futterglieder 58 und 59 aufhäuft. Unter diesen Bedingungen bedeutet es keine Schwierigkeit, am Boden des Abstandsraumes 6o eine ausreichende Anhäufung von Gut zu erhalten. Da jedoch die sich ständig erneuernde Gutfläche bei Drehung des Gehäuses 18 auf den Rollen 21 und 22 gedreht wird und das Gut aus dem Läufer 50 mit einer im wesentlichen gleichmäßigen Geschwindigkeit in allen Richtungen austritt, kann eine sich ständig erneuernde Gutfläche auf diese Weise innerhalb der Mühle erhalten werden. Um die Außenfläche des Verlängerungsabschnittes 26 des Gehäuses 18 zu verstärken und somit seine Beschädigung während des Anlaufens und während des Aufbauens der prallaufnehmenden Gutfläche zu vermeiden, kann ein Verstärkungsring 61 im hinteren Teil des Raumes 6o eingesetzt werden.
  • Die Ausdrücke dekantiert und Schwemmen, die oben bei der Beschreibung derjenigen Wirkung benutzt wurden, welche beim Abführen des fein gemahlenen Gutes aus der Mühle stattfindet, sollen auch den Zustand einschließen, bei dem infolge eines Wassermangels das pulverisierte oder gemahlene Gut oder Gemenge aus der Mühle als dicke schlammige Masse austreten kann.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zerkleinerungsvorrichtung mit einer als einseitig offenes Gefäß ausgebildeten Einrichtung zum Schleudern des Gutes mittels Fliehkraft gegen eine Prallfläche, einer Einrichtung zum Sichten des von der Prallfläche abgegebenen Gutes und zum Zurückführen des Grobgutes in die Schleudereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleudergefäß um eine waagerechte Achse umläuft und die Prallfläche als Zylinder größeren Durchmessers ausgebildet und gleichachsig die Schleudereinrichtung umgebend angeordnet ist, während die Aufgabevorrichtung durch den Innenraum des Prallzylinders hindurchgeführt ist.
  2. 2. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallzylinder drehbar ist.
  3. 3. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine einwärtsragende ringförmige Lippe um das offene Ende des Schleudergefäßes. q..
  4. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i 'bi's 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallzylinder mit einer Anzahl abnutzungsbeständiger Ringe ausgekleidet ist, die nebeneinander sitzen und auswechselbar befestigt sind.
  5. 5. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch einen im Abstand von der Innenwand des Prallzylinders und mit diesem gleichachsig angeordneten Zylindermantel, in dem in der Bahn des vom Schleudergefäß kommenden Gutes ein Ringspalt belassen ist.
  6. 6. Zerkleinerungsvorrichtung nach -den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Prallzylinder die größeren Durchmesser aufweisende Sichttrommel für das aus dem Prallzylinder austretende zerkleinerte Gut anschließt.
  7. 7. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sichttrommel unter Belassung eines Durchtrittsspaltes gegen den Prallzylinder eine Ablenkscheibe angeordnet ist, die durch eine Schicht aus Weichgummi gegen Abnutzung geschützt ist. B.
  8. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unter der höchsten Stelle der in bekannter Weise umlaufenden und an der Innenfläche mit Eimern versehenen Sichtvorrichtung, aus der das Feingut durch einen Wasserstrom abgeführt wird, ein Trichter angeordnet ist, der das Grobgut in das Schleudergefäß leitet.
  9. 9. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8., dadurch gekennzeichnet, daß die Sichttrommel mittels einer -kreisförmigen Wand, an deren Umfang sich ein sich nach außen erweiternder Ablenkkörper von Kegelstumpfform anschließt; in einen Sichtgutaufnahmeteil und einen Feingutauslaßteil geteilt ist; wobei zwischen dem Ablenkkärper und dem Trommelumfang ein Spalt für den Durchtritt des Feingutes bleibt. io. Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabetricliter für das Frischgut und die Zuleitung für das Wasser in den Sichtgutaüfnahmeteil münden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960146C (de) * 1942-07-23 1957-03-14 Arno Andreas Mahlvorrichtung mit schnellaufendem Schlagleistenrotor und ortsfesten Aufprallstellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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