DE407087C - Sandmischmaschine mit gegenlaeufigen Schlagstiften - Google Patents

Sandmischmaschine mit gegenlaeufigen Schlagstiften

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Publication number
DE407087C
DE407087C DEO14127D DEO0014127D DE407087C DE 407087 C DE407087 C DE 407087C DE O14127 D DEO14127 D DE O14127D DE O0014127 D DEO0014127 D DE O0014127D DE 407087 C DE407087 C DE 407087C
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DE
Germany
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sand
pins
counter
funnel
sand mixer
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Expired
Application number
DEO14127D
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English (en)
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Ostermann & Sohn C
Original Assignee
Ostermann & Sohn C
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Application granted granted Critical
Publication of DE407087C publication Critical patent/DE407087C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring
    • B22C5/0409Blending, mixing, kneading or stirring; Methods therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/40Mixers with rotor-rotor system, e.g. with intermeshing teeth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/40Mixers with rotor-rotor system, e.g. with intermeshing teeth
    • B01F27/41Mixers with rotor-rotor system, e.g. with intermeshing teeth with the mutually rotating surfaces facing each other
    • B01F27/411Mixers with rotor-rotor system, e.g. with intermeshing teeth with the mutually rotating surfaces facing each other provided with intermeshing elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Sandmischmaschine mit gegenläufigen Schlagstiften.
  • Im Gießereibetrieb verwendet man im allgemeinen zwei Arten von Sandschleudern, die sich dadurch unterscheiden, daß die eine Art in senkrechter, die andere in wagerechter Richtung arbeitet.
  • Die in Deutschland üblichen senkrechten Sandschleudern bestehen aus mehreren Stiftenkäfigen, die sich in entgegengesetzter Richtung zueinander bewegen. Der Sand wird von der Seite zur Mitte aufgegeben und fliegt durch die Fliehkraft nach allen Seiten auseinander. Hierbei stelle, n sich folgende ; Nachteile heraus: Zum Antrieb der entgegengesetzt laufenden Stiftenkörbe gehören zwei-Antriebsscheiben und zwei Riemen, von denen der eine geschränkt sein muß. Dadurch entsteht Betriebsunsicherheit und starker Verschleiß.
  • Ferner nutzen sich die beiden umeinanderlaufenden Wellen dadurch besonders schnell ab, daß der Sand die Lager oder die Steile, wo die innere zelle aus der äußeren heraustritt, während des Betriebes berühren kann.
  • Das staubabdichtende Staufferfett an diese Stellen zu bringen, ist schwierig und wird bei schlechter Wartung unterlassen.
  • Drittens wird durch die Fliehkraft der Sand nicht nur nach unten, sondern auch nach oben gegen die Haube geschleudert.
  • WN7ird nun, wie das im Betriebe wegen der starken Staubentwickelung häufig geschieht, ein etwas angefeuchteter Sand geschleudert, so backt dieser an der Haube an und lagert sich dort so stark ab, daß die Stifte des Käfigs wie gegen einen Sandstein mahlen und bei geringer TiVartung zerstört werden. Diesen Fehler hat man allerdings zu beseitigen versucht, indem man z. B. die Haube federnd aufhing und durch einen Klopfer so erschütterte, daß der anhaftende Sand immer wieder abfiel.
  • NVas nun die wagerechte Anordnung anbelangt, so haben die bekannten Schleudern dieser Art zumeist nur einen umlaufenden Stiftenring, während die Gegenstifte fest an der Haube angebracht werden. Bei dieser Bauweise wird zwar das Anhaften des Sandes am Gehäuse vermieden. Dafür tritt aber neben weniger innigei- Mischung des Sandes ein anderer Nachteil dadurch auf, daß der Antrieb des Stiftenkorbes unter die Haube verlegt ist, so daß der feine Sand auch hier in die Lagerung eindringen kann. Außerdem setzt er sich auf dem Lagergehäuse ab und erzeugt auch hier eine Sandkruste, die im oben beschriebenen Sinne zerstörend wirken muß.
  • Durch die Patentschrift 304500 ist nun zwar eine Sandschleuder geschützt, die auch in wagerechter Lage arbeitet, und die das Mischgut von oben erhält; aber hier zeigen sich die Nachteile, daß die Hängegestänge und die Anordnung des Motors oberhalb der Schleuder eine starke Behinderung für das Einschaufeln des Sandes bieten, und daß die Anbringung etwa eines den Sand über die Schleuder bringenden Becherwerkes sehr schwer auszuführen ist, wenn man diese Bauart etwa auch für eine ortsfeste Anlage vorsehen sollte. Gegeneinanderlaufende Stiftenkörbe, ohne die eine wirklich innige Mischung des Sandes und dessen wirksame Auflockerung nicht erfolgen kann, sind bei dieser Ausführung ebenfalls nur aufdemWege einer schwierigen Bauweise zu verwenden; außerdem sind dann die Lagerungen vor dem Eindringen von Sand kaum zu schützen. Nach der Beschreibung ist der achsiale Druck durch ein Kugellager abgefangen. Dieses muß naturgemäß auf einem Querstück ruhen, auf der sich dann der Sand in der oben beschriebenen Weise als Kruste absetzen muß.
  • Ferner sind Sandmaschinen mit gegenläufigen Schlagstiften durch die Patentschrift 372428 bekannt geworden, bei denen am unteren Ende zweier senkrechter konachsialer, aber sich gegenläufig drehender Achsen Tellerscheiben mit Schlagstiften befestigt sind, die den Abschluß der Maschine nach unten bilden und am ganzen Umfange freiliegen, so daß sie infolge ihrer Drehung in wagerechter Ebene den Sand auf die ganze Fläche verteilen und abschleudern.
  • Diese bekannte Ixonstruktion zeigt aber eine seitliche Aufgabe des Mischgutes unmittelbar über den Tellerscheiben. Hierdurch. tritt der Nachteil auf, daß durch die seitliche Aufgabe des Mischgutes immer eine exzentrische Belastung der hier noch besonders weit aus dem Lager herauszubauenden Welle bewirkt wird. Dadurch findet ein besonders großer Verschleiß statt, zumal der seitlich aufgegebene Sand auch hier wieder die Stelle berühren muß, wo die Welle aus dem Lager tritt. Des weiteren wird der Sand an einer Stelle der Teller aufgegeben, wo er noch keine Beschleunigung haben kann. Mithin liegt hier wieder die große Gefahr des Verstopfens bei feuchtem, anbackendem Sande vor. Ferner wird durch die Schwerkraft des Sandes dieser immer wieder versuchen, an den wagerechten Tellern am Boden anzubacken. Die Tellerscheiben müssen besonders an den Achsen befestigt werden und sind daher eine Quelle der Betriebsunsicherheit.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der vorgenannten Ausführungen vermieden.
  • Es ist zunächst in bekannter Weise die wagerechte Ausführung gewählt.
  • Die Erfindung vermeidet Tellerscheiben, auf denen die Schlagstifte befestigt sind, und bildet die beiden ineinandergehenden Wellen so aus, daß sie nach unten trichterförmig und im Verlauf einer Parabel auseinandergehen und an ihren Enden die Schlagstifte tragen. Der Sand wird durch einen Trichter von oben her über das kegelförmig abschließende Wellen- bzw. Lagergehäuse zugeführt und verteilt sich gleichmäßig auf dem ganzen Umfange zwischen dem Wellengehäuse und dem äußeren, das Weilengehäuse umgebenden Trichter, so daß der Sand gleichmäßig in dem ganzen Ringraum am Ende des Trichters auf das umlaufende Trichterfeld mit den Schlagstiften gelangt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der Sand an einer Stelle aufgegeben wird, an der er den kleinsten Hebelarm für eine Biegebeanspruchung der Welle darstellt und auf eine Stelle auftrifft, wo er sofort eine solche Beschleunigung erhält, daß er nicht liegenbleiben kann.
  • Dadurch, daß die Ausführung vollkommen staubdicht ist und es vermieden ist, daß Sand an die Lagerstelle gelangt, wird es ermöglicht, Kugellager zu verwenden.
  • Dadurch ist die schwierige Frage der Schmierung von in Sand laufenden Teilen hinfällig geworden, der Kraftbedarf ist bedeutend herabgedrückt, und die Wartung der Maschine gegen früher auf ein Bruchteil gesunken.
  • Der weitere grundlegende Unterschied gegen früher besteht darin, daß die Form der Stiftenkörbe so gewählt ist, daß sie sich der aus Beschleunigung durch Fliehkraft und Erdanziehung sich ergebenden Flugbahn des Sandes anpaßt. Dadurch wird vermieden, daß der Sand einmal auf dem Boden der Stiftenkörbe liegenbleibt und weiterhin, daß er gegen die Haube fliegen kann, da sich auch die Abmessungen der Haube ebenfalls der Flugbahn anpassen lassen.
  • Ein weiterer Vorteil der als Stifteträger dienenden Trichter nach der Erfindung besteht gegenüber den in wagerechter Ebene den Sand verteilenden und abschleudernden Tellerscheiben nach der Patentschrift 372428 darin, daß dem Sand die freie Bahn nach unten verbleibt bzw. in der genannten schrägen Richtung.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem senkrechten Schnitt dar.
  • Dabei sind von den Stiften nur die unmittelbar in der Schnittebene liegenden Stifte dargestellt, man muß sich die Stifte natürlich im Kreise gleichmäßig verteilt in Form von Körben vorstellen. Jeder Stiftenkorb wird durch eine doppelte Reihe von Stiften a, b bzw. c, d gebildet. Der Korbboden e, welcher die Stiftreihen a, b trägt, ist als nach unten gerichtete trichterförmige Verlängerung einer Welle f ausgebildet, die mit einem Kugellager g in dem Lagerkopf h hängt.
  • Die andere Trommel, welche die Stiftreihen c, d trägt, ist als trichterförmiges Ende einer Weile k ausgebildet, welche mittels mehrerer Kugellager n in dem Gehäuse m aufgehängt ist, welches von dem Lagerkopf h überdacht ist und auf einzelnen Postamenten 1 ruht, welche an der Innenwand des Trichters u vorgesehen sind. Der Antrieb der beiden Stiftenkörbe erfolgt durch Kegelräder o, p, die auf den Achsen j und k befestigt sind und in ein Zahnrad r einfassen, das auf der Antriebswelle s sitzt. Die Mittelebene der Stiftreihen a, b, c, d verläuft im wesentlichen nach einer Parabel t, indem also die Stifte von innen nach außen allmählich entsprechend tiefer liegen. u ist der Einfülltrichter, welcher das Gehäuse h, m umgibt. Die Welle s, die durch den Trichter z hindurchgeht, ist mit einem an das Gehäuse m angeschraubten Rohr v gegen Staub geschützt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Sandmischmaschine mit gegenläufigen Schlagstiften, welche auf Flächen vorgesehen sind, die sich am unteren Ende zweier senkrechter, gleichachsiger, gegenläufig drehbarer Wellen befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen der Schlagstifte trichterförmig und etwa nach der Krümmung einer Parabel verlaufen, derart, daß die an ihrem äußeren Umfang befestigten Schlagstifte von innen nach außen absteigen.
  2. 2. Sandschleuder nach Anspruch I mit oberer, zentraler Sandzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Sandes von oben her über das abgeschlossene Weil en- bzw. Lagergehäuse hinweg erfolgt.
DEO14127D Sandmischmaschine mit gegenlaeufigen Schlagstiften Expired DE407087C (de)

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DEO14127D DE407087C (de) Sandmischmaschine mit gegenlaeufigen Schlagstiften

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DEO14127D DE407087C (de) Sandmischmaschine mit gegenlaeufigen Schlagstiften

Publications (1)

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DE407087C true DE407087C (de) 1924-12-10

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ID=7353582

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DEO14127D Expired DE407087C (de) Sandmischmaschine mit gegenlaeufigen Schlagstiften

Country Status (1)

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DE (1) DE407087C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034956B (de) * 1952-01-15 1958-07-24 Stolberger Zink Ag Prallschleudermuehle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034956B (de) * 1952-01-15 1958-07-24 Stolberger Zink Ag Prallschleudermuehle

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