DE950898C - Webmaschine mit im Kreislauf gefuehrten Greiferwebschuetzen - Google Patents

Webmaschine mit im Kreislauf gefuehrten Greiferwebschuetzen

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DE950898C
DE950898C DES34837A DES0034837A DE950898C DE 950898 C DE950898 C DE 950898C DE S34837 A DES34837 A DE S34837A DE S0034837 A DES0034837 A DE S0034837A DE 950898 C DE950898 C DE 950898C
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thread
clamp
shooter
weft
transfer devices
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/24Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick by gripper or dummy shuttle
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webmaschine mit im Kreislauf geführten Greiferwebschützen
    Die Erfindung betrifft eine Webmaschine mit im
    Kreislauf geführten Greiferwebschützen, ferner
    mehreren außerhalb, der Schützen angeordneten
    Schu.ßfadenspulen sowie gesteuerten Vorrichtun-
    gen für d,as. Übergeben; des: Fadens je einer Spule
    an den für den Abschuß vorzubereitenden
    Schützen, welcher durch einen Schützenzuhringer
    in die Ahschußlage gebracht wird.
    Bei Webmaschinen, bei denen mehrere Schuß-
    fäden durch Schußfadenzuführvorrichtungen! be-
    reitgehalten und wahlweise dem Eintragsorgan
    dargereicht werden,, sind die Zuführorgane viel-
    fach radial sch,iv.ingbar in einem. Kreis zu: einer ge-
    meinsamen Fadenübergabtestelle gelagert. Bei an-
    denn sind sie auf einem verschiebbaren Schlitten: angeordnet. Nun; ist es bei diesen Anordnungen erforderlich, für den: Wechsel vom. Schußfäden: zwei nacheinander erfolgende Bewegungen duirchzuführen, wobei z. B. die zweite Bewegung erst dann erfolgern kann, nachdem der Schützen. bereits, in die Übergabestellung gebracht ist.
  • Da der Wechsel vom; Schußfäden erst vorgenommen; werden kann, nachdem, der zuletzt eingetragene Schußfaden am Rande des Webfachs durchschnitten , und das mit der Vorratsspule verbundene Ende dieses Schußfadens dem Zuführorgan wieder zugeführt ist, bildet die zweifache Bewegung einen. wesentlichen, Nachteil der bekannten Vorrichtungen. Die Erfindung hat den Vorteil, den Wechsel in einer Bewegung der Zuführoirgane zu tätigen, wolbei außerdem gleichzeitig das Instellungbringen des Eintragsorgans erfolgen kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die beim Wechsel des.Schußfadens von der Fadenübergabevorrichtung durchlaufene Bahn der Bewegungsbahn dies im Schützenzubringer befindlichen: Schützens zur Abschußlage hin mindestens über einen Teil ihrer Länge gleichgestaltet ist, so daß die beim Schußfadenwechsel von, den Fadenteilen,, die in. den Fadenübergab:eorrichtungen: zum Ergreifen mittels der Fadenklammer des Schützens. bereitgehalten werden, durchlaufene Bahn: hzw. die Bahn, der Fadenübergabevorrschtung selbst innerhalb jenes Raumes, gelegen. ist, der von den Klemmflächen. der geöffneten Fadenklammer des Schützens. bei dessen Bewegung im Schützenzubringer zur Abschußlage hin umschles.sen: wird.
  • In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig.i die Webmaschine von. der Warenseite her, Fig. 2 die Anordnung der Fadenübiergabevorrichtungen, und des Schützenzubringers von oben., zum Teil im Schnitt gesehen, Schnitt II-II in Fig. 3, Fig.3 die Sperrvorrichtung und den, Antrieb für das. Wechselorgan. der Faden:übergabevor.richtungen, gesehen von; der linken Seite der Webmaschine, F;ig. 4 und 5 die Fadenklammer einer Fademübergabevoirrichtung in größerem Maßstab, in Ansicht und in Draufsicht, F.ig. 6 die beim Schußfadenwechsel durchlaufene Bahn der zu ergreifenden: Fadenteile bz.w. der Fadenübergabevorrichtungen selbst und den Querschnitt des, Raumes, der von, den Klemmflächen, der geöffneten. Fadenklammer des Schützens. bei seiner Bewegung im Schützenzubringer zur Abschußlage hin. umschlossen wird, Fig. 7 und 8 Stellungen, der Fadenübergebevorrich.tungen zu verschiedenen Zeitpunkten, in perspektivischer Ansicht, Fig. g ein, Diagramm des Bewegungsablaufes mehrerer Teile während eines Schußspiels., Fig. io bis 13 eine zweite Ausführungsform mit durch Gelenke verbundenen. Faüenübergabevorrich,tu.ngen, die in einer in sich geschlossenen Bahn angeordnet sind;.
  • Fig. 14 die Anordnung der Fadenübergabevorrichtungen auf einer Konusfläche (dritte: Ausführungsform) , Fig. 15 und 16 eine Variante (vierte Ausführungsform) in der Anordnung des Mitnehm.ers für die Fadenübergabevorrichtungen.
  • Der Antrieb, der Webmaschine befindet sich. auf der rechten Seite des. Gestells i (Fig. i), von: wo, aus sämtliche Organe angetrieben, werden, wie der Kettenbaum -2 mit der Kette 3, die mittels der Schäfte- 13 das Webflach, bildet, und der Warenbaum, 5 mit dem Gewebe4. Durch dieHaup-twelle 6, die vom Motor 16 über die Kupplung 15 angetrieben wird, werden weiter die Absehußvorrichtung 7 und die Auffangvorrichtung 8 betätigt. In der Absehußvorrichtung 7 wird dem Schützen. 14 der Schußfaden io übergeben, welcher von einer der vier außerhalb der Schützen 14 angeordneten Schußspulen, ii abgezogen. und mit dem Schützen 14 durch das Weblfo,ch zur Auffängvorrichtung 8 geschossen wird. Mittels der Rücktransportvorrichtung g werden die leeren Schützen: 14 unterhalb des Webfaches. von; der Auffangvorrichtung 8 zur Absch,u.ßvorrichtung 7 zurückgeführt. Durch, die Schalthebel 12 wird die Welle 12' gedreht und die Kupplung 15 ein- oder ausgeschaltet bzw. die Hauptwelle 6 mit dem Antrieb 16 ge- und entkuppelt. Zum raschen Stillsetzei der Hauptwelle 6 und; damit der Webmaschine dient die Bremse 17. Um die entkuppelte Hauptwelle 6 zu drehen, dient das Handrad 18.
  • In Fig. 2 ist ein Teil der Organe in der Abschußvorrichtung 7 dargestellt. Der Schützen 14 befindet sich im Schützenzubringer 25 in der Übergabestellung, in welcher er von der Fadenübergabevorrichtung 26a den Schußfaden ioa übernimmt. Die Fadenübergabevorrichtungen 26" bis 26d sind in dem Wechselorgan 27 längs verschieblich gelagert. Dieses Wechselorgan 27 wird um die Achse 28 geschwenkt, um welche sich auch der Schützenzubringer 25 dreht urid die in den Lagern 2g und 30 gelagert ist. Beim hinteren Ende der Fadenübergabevorrichtungen 26" bis 26d ist eine am Gestell i befestigte Sperrscheibe 3 i vorgesehen, während zur Längsverschiebung der Vorrichtungen 26 das MitnehmergleitstÜck 32, welches auf der Leitschiene 33 gleitet, mit dem Mitnehmeransatz 34 dient. Das Gleitstück 32 wird vom Hebel 35 mittels des Lenkers 36 betätigt. Der Hebel 35 dreht sich um den festen Drehpunkt 37 und 'hat eine Rolle 38, welche in der Nut 39 der Nutenscheibe 40 läuft. Auf der Achse 28 ist außerdem der Sdhützenklammeröffner 41 drehbar gelagert. Zum Abschuß des Schützens 14 dient das Schlagstück 42, das längs der Leitschiene 43 gleitet und in an sich bekannter Weise vom Schläger gi (Fig. 7) angetrieben wird.
  • Die Welle 44, welche in weiter nicht dargestellter Weise über das Zahnrad 45 von der Hauptwelle 6 der Webmaschine angetrieben wird, treibt die Nockenwellen 46 und. 47 an. Auf der Nockenwelle 46 sitzt die Nockenscheihe 48, die mittels der Rölde 5o, .des Stempels 51 und des Lenkers 52 den Schützenzubringer 25 betätigt. Ferner ist auf der Welle 46 die Nockenscheibe 53 angeordnet, die mittels der Rolle 54, des Stempels 55 und des Lenkers 56 den Schützenklamni.eröffner 41 betätigt, und sc'hließlic'h treibt die Welle 46 mittels des Zahnrades 57 über den Wechsel-Zahnradsatz 58 das Zahnrad 59 auf der Hülse 6o, die sich frei um die Welle 46 dreht und zwischen einem Wellenbund und einem Stellring unversclhieblich gelagert ist. Die Hülse 6o hat eine Nocken.scheibe 61, die mittels der Rolle 62, des Stempels 63 und des Lenkers 64 das Wechselorgan 27 der Fadenübergabevorrichtungen 26" bis 26d verstellt.
  • Auf der Welle 47 sind die Nutenscheibe 40, die Nockenscheibe 65 zum Antrieb des Sperrstiftes 66 mittels der Rolle 67 für das Wechselorgan 27, die Noekenscheibe 68 zum Antrieb des Öffners 69 der Fadenklammer 8o der Fadcnübergabevorrichtungen in. der Übergabestellung mittels der Rolle 70 und die Nockenscheibe 71 zum Antrieb des Öffners 72 der Fadenklammer $o der Fadenübergabevorrichtungen in ihrer Stellung am Webfach mittels der Rolle 73 angeordnet.
  • Das Wechselorgan 27 für die Fadenübergabevorrichtungen 26a bis 26d ist mit Einkerbunge, 75 versehen, in wel'c'he der Sperrstift 66 eingreift (Fig. 3).
  • In. Fig. 5 sind die Schützen 14 und die Fadenübergabevorric'htUng 26" in der Stellung zur Faden-Übergabe, wie in Fig. 2 gezeichnet. Der im Schützenzubringer 25 vorhandene Schützen 14 ist hinsichtlich der Fadenübergabevorrichtung 26" derart gelegen, daß die die Klemmstelle bildenden Klemmflächen 76, 77 der Fadenklammer 78 des Schützens 14 den Schußfaden ioa hinter der Klemmstelle 79, d. h. rechts davon, der Fadenklammer Boa der Fadenübergaibevorrichtung 26" ergreifen kann.
  • Die Fadenklammer 78 wird in der stricJhpunktierten Lage (Fig. 4) in den freien Zwischenraum 81 zwischen zwei benachbarten Fadenübergabevorrichtungen 26" bis 26d eingeschoben, die auch zum Zurückholen des am Webfach abgeschnittenen, mit der Spule i i verbundenen Endes des Schußfadens dienen. Dieser Zwischenraum 81 ist breiter als die Breite der Klemmbacken der Fadenklammer 78. Sobald die Schützenfadenklammer 78 vom Dorn 41 geöffnet ist, 'kann sie an den schma-.en Stegen 82 der Fadenklammer Boa beim Wechsel des Schußfadens io vorbeigeführt werden, wenn der ScJhützenzubringer 25 den Schützen 14 mit der Fadenklammer 78 bewegt. Die Fadenklammer Boa ist an der Stange 83 angenietet und mir zwei Lappen 84 versehen, die die Schenkel der Fadenklammer Boa gegen das Ende der Stange 83 stützen., aber ihre Bewegung beim Öffnen und Schließen nicht hindern.
  • Am anderen Ende der Stange 83 sind je zwei Nuten 85 und 86 eingefräst. Beim Drehen des Wechselorgans 27 greift der Ansatz 34 des Gleitstückes 32 in die Nut 85 der in die Schußlinie gebrachten Fadenübergabevorrichtung 26" ein. Die Nuten 86 der anderen Fadenübergabevorrichtungen 26b bis 26d umfassen die fest am Gestell angeordnete Sperrscheibe 31 und sind gegen eine Läng6verschiebung gesperrt. Infolge der Ausnehmung 95 der Sperrscheibe 31 (Fig. 7) erfaßt letztere die Nut 86 der Stange 83 derjenigen Fadenübergabevorrichtung, die sich .in der Schußlinie befindet, nicht mehr. Daher kann diese Fadtenübergabevorrichtung 26" vom Hebel 35 gegen das Fach 92 verschoben werden und dort den Schußfaden ergreifen (Fsg. 7). Nachdem letzterer durchschnitten ist, wird das mit der Vorratsspule noch verbundene Ende von der mittels des Hebels 35 in Fig. 7 nach rechts zurückbewegten Fadenübergabevornidhtung 26" zurückgeholt, weshalb die Vorrichtungen 26 auch als Fadenrückholer bezeichnet werden.
  • In Fig. 6 ist der Schützen. 14 mit der geöffneten Klammer 78 in der unteren Stellung und in der Übergabestellung dargestellt. Innerhalb der geöffneten Fadenklammer 78 bleibt bei der Bewegung des Schützens 14 im Schützenzubringer 25 zur horizontaJen Abschußlage hin ein Raum 87 frei, der von. den Klemmflächen 76, 77 umschlossen wird. In diesem freien Raum 87 ist nun die Bahn 88 gelegen, welche beim Schußfadenwechsel die Fadenübergabevorrichtungen 26" bis 26d selbst oder die Fadenteile, die in den Fadenübergabevorrichtungen 26, bis 26d zum Ergreifen der .Fadenklammer 78 des Schützens 14 bereitgehalten werden, durchlaufen.
  • Der Raum 87, der von den Klemmflächen 76, 77 der geöffneten Fadenklammer 78 des Schützens 14 bei seiner Bewegung im Schützenzubringer 25 zur Abschußlage hin umschlossen wird, erstreckt sich sowohl in der Schußrichtung als auch quer zu derselben. Letzteres ist in Fig. 6 in einer zur Schußbahn quer gestellten Ebene dargestellt. Von der unteren Zufuhrstellung des Schützens 14 bis zur oberen Abschußstellung bleiben die Klemmbacken 76, 77 ständig geöffnet, und der Raum 87 befindet sich zwischen dem innersten und dem äußersten Viertelkreisbogen in Fig. 6. In der Richtung der Sch.ußbahn liegt der Raum 87 ebenfalls zwischen den Klemmflächen 76, 77. In Fig. 5 und i 1 ist die Ausdehnung des Raumes 87 gleich der Breite der Klemmflächen 76, 77. In- Fig. 5 ist der Raum 87 so bemessen bzw. die Klammer 78 so weit geöffnet, daß innerhalb derselben die Bahn der Fadenübergabevor:richtung ßoa im Bereich des zu ergreifenden Teiles des Schußfadens io rechts von der Klemmstelle 79 gelegen ist. Während somit in Fig. 5 die Klammern 78 und Boa in der Ridhtu.ng der Schußba'hn sich zum Teil übergreifen, liegen sie in Fig. i i unmittelbar nebeneinander und nur der aus der Kl.emmsteke der Fadenklammer io8 nach links herausragende Fadenteil durchquert den Raum 87.
  • Die Bahn 88, d. h. die Bahn, welche die Fadenteile, die in den Fadenübergabevorrichtungen 26 bzw. deren Fadenklammern 8o zum Ergreifen mittels der Fadenklammern 78 des Schützens 14 bereitgehalten werden, durchlaufen, braucht nicht kongruent dem mittleren Kreisbogen des Raumes 87 zu sein, sondern kann auch einen abweichenden Verlauf haben wie die Bahnen 88" und 88b, ohne daß die Stege 82 der Fadenklammer 8o einer Faden-Übergabevorrichtung 26 an die Klemmflächen 76, 77 anstoßen. Um dies zu veranschaulichen, ist die Klammer 8o auf der Bahn 88, eingezeichnet. In der unteren Lage sind die Stege 82 noch ganz frei von . der Klemmfläche 77, während in der horizontalen Übergabestellung die Stege ganz nahe an die Klemmfläche 76 herankommen.
  • Wenn die Schützenklammer 14 den zu ergreifenden Fadenteil nicht hinter, sondern vor der Klemmsteile 79 der Fadenklammer 8o einer Fadenübergabevorrichtung 26 ergreift (Fig. i i), so kann entweder der Raum 87 schmaler sein und der in den Raum $7 hineinragende Fadenteil sich noch längs der Bahnen 88" und 881, beim Wechsel des Schußfadens bewegen, oder die Bahn des Fadenteils kann eine Form aufweisen, die noch mehr von des Bahn 88 als die Bahnen 88" und 88b abweicht. Der Bereich der Bewegungsbahn zur Abschußlage hin des im Schützenzubringer 25 befindlichen Schützens 14, in welchem Bereich die beim Wechsel des Schußfadens io durchlaufene Bahn der Fadenübergabevorrichtungen 26 bzw. ihrer Fadenklammern 8o der Bewegungsbahn des Schützenas 14 annähernd oder ganz gleichgestaltet ist, erstreckt sieh nicht notwendigerweise auf die ganze Bewegungsbahn des Schützens 14 von der Stellung des Zubringers 25, in welcher der Schützen 14 von der Rücktransportvorrichtung in den Zubringer 25 hineingeschoben wird, bis zur waagerechten Absdhußl age.
  • Andererseits könnte auch der Schützen 14 vom Transportband 9 zunächst nur so weit in den Schützenheber 25 hineingeschoben werden, daß die Fadenklammer 78 sieh noch vor der Fadenklammer 8o der Fadenübergabevorrrichtungen 26 befindet bzw., wenn der Faden aus der Klammer 8o vorsteht, das Fadenende noch nicht berührt. Danach kann sich der Schützenheber 25 bereits bewegen und währenddessen die Fadenklammer 78 geöffnet werden. Wenn die Klammer 78 so weit geöffnet wird, daß sie auch über die Klemmstelle der Klammern 8o hinweggeführt werden kann, so könnte nun auf dem Wege des Schützenhebers 25 von der Lage in Fig. 7 bis zur Lage in Fig. 8 eine Längsverschiebung des Schützens 14 in der Weise stattfinden, daß der Schützen 14 gegen die Klammern 8o so weit verschoben wird, daß die Klemmstelle 76, 77 der Klammer 78 den zu ergreifenden Fadentell io spätestens an der LThergabestelle in Fig. 8 ergreifen kann.
  • Eine weitere Möglichkeit, das Zubringen des Sehützens 14 und den Wechsel -des Schußfadens io zu gleicher Zeit stattfinden zu lassen, ergibt sich dann, wenn die Bewegungsbahn des Sch,ützens 14 und die Bahn der Fadenübergabevorrichtungen 26 in einer Ebene gelegen sind, welche durch die Schußbahn hindurchgelegt ist. Dies würde bedingen, daß der Zubringer für den Schützen sich z. B. um eine senkrecht zu dieser Ebene gelegene Achse drehen würde. Die Fadenübergabevorrichtungen 26 könnten sich dabei auf einer Kurve oder auf einer geraden Bahn bewegen, nur daß die Kurve bzw. die gerade Bahn in der Ebene gelegen sind. Sie können z. B. in einem Halter über- oder nebeneinander angeordnet sein., welcher zum Wechseln des Schußfadens io in der Senkrechten auf und ab, in der Horizontaden hin und her bewegt wird. Dabei müßten dann die Fadenklammern 8o der Fadenübergabevorrichtungen 26 bei einer senkrechten Bewegung senkrecht und bei einer waagerechten Bewegung waagerecht angeordnet sein, damit sie durch die geöffnete Klammer 78 des Schützers hindurchgeführt werden können. Die Klammer 78 des Schützers 14 wäre dann dementsprechend um go° versetzt anzuordnen. Auch in diesem Fall wäre es zweckmäßig, die Klammer 78 so weit zu öffnen, daß sie auch über die Klemmstelle 79 der Klammern 8o hinweggeführt werden kann.
  • Bei jeder dieser Varianten muß aber die beim Schußfadenwechsel durchlaufene Bahn der zum Ergreifen bereitgehaltenen Fadenteile bzw. die Bahn der Fadenklammern der Fadenübergabevorrichtungen selbst innerhalb des Raumes gelegen sein, der in dem Bereich, wo die Bewegungsbahn des Schützens .und die Bahn der Fadenteile bzw. der Vorrichtungen zusammenfallen, von den Klemmflächen 76, 77 der geöffneten Fadenklammer 78 des Schützens 14 bei seiner Bewegung im Schützenzubringer zur Absdhußlage- hin umschlossen wird.
  • Zur besseren Veranschaulichung sind in den Fig. 7 und 8 die verschiedenen zusammenwirkenden Teile axionometrisch daagestellt. An Hand dieser Figuren soll die Wirkungsweise erläutert werden. Die einzelnen Teile sind darin übertrieben lang gezeichnet, um ein deutlicheres Bild zu erhalten.
  • Der Schützen 14 in Fig. 7 ist vom Rücktransportband 9 in den ' Schützenzubringer 25 eingelaufen. Seine Klammer 78 befindet sich zwischen der Klammer Sod und der Klammer 8o, der nebeneinanderliegenden Fadenübergabevorrichtungen 26, und 26d. Die Steuerung des Organs 41 durch die Nockensoheibe 53 (Fig. 2) zum Öffnen der Fadenklammer 78 des Schützens 14 ist in bezug auf die Steuerung des Schützenzubringers 25 durch die Nockenscheibe 48 (Fig. 2) so eingestellt, daß die Fadenklammer 78 des Schützens 14 vor dem Heben desselben geöffnet wird. Dieser Zeitpunkt ist in Fig. 7 dargestellt.
  • Die Fadenübergabevorriehtung 26a, deren Nut 85 beim Wechseln des Schußfadens zur Übergabestelle -hin den Mitnehmeransatz 34 des Gleitstückes 32 erfaßt hat und deren Nut 86 sich in der Ausnehmung95 der Sperrscheibe 31 befindet, ist vom Hebel 35 gegen das Webfach 92 verschoben und hat den zugehörigen Schußfaden ioa, der vom vorher abgeschossener Schützen ins Fach 92 eingetragen ist, ergriffen. Dazu ist die Klammer Boa von dem bereitstehenden Klammeröffner 72 durch eine Bewegungin der Pfeilrichtung zuerst geöffnet und nach dem Ergreifen des Fadens ioa durch Zurückziehen. des Klammeröffners 72 geschlossen werden. Hierauf wird' mittels der Schere 94 der Faden ioa abgeschnitten und die Fadenübergabevorrichtung bzw. der Fadenrückholer 26" von dem Hebel 35 in die Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei der Faden ioü durch einen an sich bekannten, nicht gezeichneten Fadenspanner zurückgezogen und gespannt gehalten wird. Die Fadenübergabeverrichtung 26a befindet sich dann wieder in der Stellung wie die Fadenübergabevorrichtungen 26b bis 26,1.
  • Nachdem die Klammer 78 mittels des Öffners 41 geöffnet worden ist, kann nun der Schützenzubringer 25 bis in die Übergabestellung gehoben werden (Eig. 8). Die geöffnete Klammer 78, deren Klemmstelle 76, 77 hinter der Klemmstelle 79 der Fadenklammern Boa bis Sod gelegen ist, umschließt bei ihrer Bewegung im Schützenzubringer 25 zur Abschußlage 'hin einen Raum 87 (Fig. 6), innerhalb dessen die Bahn der Fadenübergabevorrichtungen 26, bis 26d, d. h. ihrer Fadenklammern Boa bis Sod, gelegen ist. Daher kann zum Wechseln, des Schußfadens io das Wechselorgan 27 schon während der Zeit versoriwenkt werden, während welcher der Schützenzubringer 25 den Schützen 14 bis in die Abschußlage hin anhebt.
  • Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß die Bereitstellung des zu wählenden Fadens io für den zum Abschuß vorzubereitenden Schützen 14 ganz oder teilweise innerhalb der Zeit der Bereitstellung des neuen Schützens 14 verlegt werden kann. Infolgediessen wird die gesamte Vorbereitungszeit für die Bereitstellung des Fadens io bis zum Abschuß des Schützens 14 verkürzt.
  • Ist nun durch Verschwenken des Wechselorgans 27 der richtige Schußfaden io durch die zugehörige Fadenübergabevorrichtung 26 an die übergabestelle gebracht, so wird der Sperrstift 66 (Fig. 3) von dem Nocken 65 nach links in die zugehörige Einkerbung 75 geschoben und das Wechselorgan 27 blockiert. Damit ist die richtige Stellung der Klammer 8o bzw. des Fadens io zur Klammer 78 gesichert. Es kann nunmehr durch Vorstoßen des Klammeröffners 69 in der Pfeilrichtung (Fig. 8) die Klammer Boa geöffnet werden, nachdem durch Herunterschwenken des Dornes 41 die Klammer 78 des Schützens 14 geschlossen und dabei der Faden ioa ergriffen worden ist. ' .
  • Der Schützen 14 ist zum Abschuß bereit und wird vom Schläger 9i, welcher den Schützen mittels des Schlagstiftes 42 an der hinteren freien Ecke ergreift, durch das Webfach 92 abgeschossen. Danach kehrt der Schützenheber 25 in dlie in Fig. 7 gezeichnete Ausgangslage zurück. Der Anschlag 93 (Fig. 8), der am Gestell i befestigt ist, dient idazu, die richtige Stellung dies Schützens 14 im Schützenzubringer 25 beim Einlaufen in denselben von der Transportbahn 9 (Fig. 7) zu sichern.
  • Im Diagramm (Fig.9) sind verschiedene Bewegungskurven über einen Winkel von o bis 36o°, d. h. eine Umdrehung der Welle für dien Ladenantrieb, aufgetragen.
  • Die Kurve A zeigt die Bewegung der Lade selbst. Sie fängt bei o° an und erhebt sich vom Punkt u zum Punkt b, wo der Anschlag stattfindet und zurück in die Ausgangsstellung c, wo der Abs.chußbereich durch zwei parallele Linieneingetragen. ist. Rechts vom Abschußbereich bleibt die Lade in ihrer Ausgangsstellung.
  • Die Kurve B stellt die Bewegung des Schlagstückes 42 dar. Die Schlagfeder zum Antrieb des Schlägers bi (Fig 7) wird in bekannter Weis" beginnend mit dem Punkt d bis zu 36o° und vom Anfang o° bis zum Punkt e gespannt. Im Punkt f wird der Schläger gi in bekannter Weise entriegelt, so daß .die Schlagfeder den Schläger gi und mit Hilfe des Schlagstiftes 42 den Schützen 14 zum Abschuß antreibt. Der Punkt f entspricht also der Stellung des Schlägers gi und dies Schütteins 14 in Fig. B.
  • Die Kurve C gibt die Bewiegumgen des SchützenzubringeTs 25 wieder. Im Punkt g ist ein Schützen 14 eingelaufen. Der Zubringer 25 befindet sich in der untersten Stellung (Fig. 7). Vom Punkt g wird der Schützenzubringer 25 in die Lage 1a und danach in die Lage i gebracht, welch letztere der Abschußlage des Schürfzens 14 entspricht. Nach dem Abschuß wird., wie beschrieben, der Schützenzubringer 25 vom Punkt j wieder in die Ausgangszage g zurückgeführt.
  • Die Kurve D gibt die E1ewegungen dies Schützenöffners 41 wieder. Vom Punkt k bis Punkt m wird der Schützenöffner so weit g-,-dreht (Fig. 7), bis in Punkt m die Klammer 78 ,geöffnet ist. Dann erfolgt die Bewegung bis zum Punkt ii, die gleiche Bewegung wie für den Schützenzubringer zwischen g und h. Vom Punkt n an wird der Dorn 4i aus der Klammer 78 herausgezogen, bis etwa beim Punkt o die Schützenklammer 78 geschlossen und der Faden io ergriffen ist. Danach bewegt sich der Schützenöffner 41 wieder in die Ausgangslage k zurück Die Kurve E zeigt die Längsbewegung der an :der übergab:es:telle vorhandenen Fadenübergabevorrichtung 26. Im Punkt p ist die Fadenübergabevorrichtung in der Stellung 26" (Fig. 7) vorn am Fach und, ergreift dien abgeschnittenen Schußfaden io, Bis zum Punkt q, welcher links von den Punkten h und' n gelegen ist, ist die Fadenübergabevorrichtung 26,., wieder in der Ausgangsstellung (Fig. 8), während sie im Zeitpunkt r, vom Ansatz 34 (Fig. 2) erfaßt, zum Webfach 92 (Fig. 7) hin bewegt wird. Im Punkt s ist sie am Webfach 92, und zwischen den Punkten, s und p erfolgt das Öffnern der Fadenklammer 8o, das Ergreifen des Schußfadens io, ,das Schließen der Klammer 8o und das Abschneiden des Schußfadens io mittels der Schere 93.
  • Die Kurve F betrifft die Bewegungen des Klammeröffners 69 für die Fadenübergabevorrichtung 26" in der hinteren Stellung beim Schützen. Im Punkt t bewegt sich :der Öffner 69 zum Öffnen nach links (Fig.2) und erreichst die Endstellung in u; kurz vorher ist die Klammer 8o, geöffnet, nachdem der Faden ioa vom Schützen 14 übernommen worden ist. Klammer Boa bleibt während des Abschusses geöffnet bis zum Punkt v, wo der Faden io ins Fach eingeschossen ist. Bevor -der Fadenrückholer 26, nach vorn zum Webfach hin bewegt wird, wird der Klammeröffner 69 zwischen den Punkten v und w zurückgezogen.
  • Die Bewegung des Klammeröffners 72 ist der Kurve G zu entnehmen. In der kurzen Zeit, in we@lcher der Fadenrückholer 26 vorn am Webfach 92 ist, wird in Punkt x der Klammeröffner nach links (Fi.g.-2) zum Öffnen bewegt. Im Punkt y ist die Klammer 80 des Fadenrückholers ganz geöffnet, und der Schußfaden befindet sich innerhalb ihrer Klemmstelle 79 (Fig. 7). Nachdem der Öffner 72 sich wieder nach rechts bewegt hat, ist in Punkt z (Fig. 9) die Klammer 8o geschlossen und der Öffner 72 in seiner Ruhesteillung.
  • Das Wechselorgan 27 wird gemäß der Kurve H bewegt. Der Wechsel der Schußfäden io kann nur stattfinden, wenn alle Fadenrückholer 26 in der hinteren sind. Daher .kann ein Wechsel nur zwischen den Punkten aa und bb erfolgen. Der Punkt aa liegt nun zwischen den Punkten g und h der Kurve C. Daraus ist ersichtlich, daß der Wechsel der Schußfäden io gemäß der Kurve H zur gleichen Zeit stattfindet, wie das Zubringen des Schützen-s- 14 mittels des Schützenzubringers 25. Der Punkt bb liegt ungefähr an derselben Stelle wie der-Punkt i der Kurve C, so daß sowohl der ins Webfach einzutragende Sch.ußfaden io als auch der für den Eintrag vorzubereitende Schützen 14 nahezu gleichzeitig die Übergangsstelle erreichen..
  • Die Kurve K stellt die Bewegung des Sperrstiftes 66 für das Wechselorgan 27 dar. Die Sperrung wird nur kurze Zeit zwischen den Punkten cc und dd aufgehoben, da in dieser Zeit der Wechsel gemäß der Kurve H zwischen ad und bb stattfindet. Während der übrigen Zeit ist das Wechselorgan 27 durch den Stift 66 gesperrt.
  • Während im ersten Ausführungsbeispiel die Fadenübergabevorrichtungen in einem Wechselorgan 27 angeordnet sind, das zum Wechseln des Schußfadens io selbst bewegt wird, ist in Fig. io eine an dem Gestell i befestigte, ortsfeste Umlaufbahn ioo vorgesehen mit einer äußeren und einer inneren Leitschine ioi, io2. Zwischen diesen Leitschienen sind die Fadenübergabevorrichtungen 103 angeordnet und unter sich durch Gelenke 104 zu einer Kette verbunden. Der Schützenzubringer 25 mit dem Schützen 14, der in der unteren Stellung io5 voll ausgezeichnet und in der oberen Stellung io6 strichpunktiert angegeben ist, bestimmt die Bewegungsbahn io5 bis io6 zur Abschußlage hin des im Schützenzubringer 25 befindlichen Schützens 14. li Im Bereich dieser Bewegungsbahn io5, io6 ist nun auch die beim Wechsel des Schußfadens durchlaufene Bahn ioo der Fadenübergabevorrichtungen 103 gelegen. Der übrige Teil der Bahn ioo kann beliebig gestaltet werden, da außerhalb des Bereiches der Bewegungsbahn 105, io6 des Schützens 14 eine Übereinstimmung nicht erforderlich ist. So könnte z. B. auch die Rückführung des Schützenzubringers 25 aus der Abschußlage zur Anfangslage völlig verschieden von der Bewegung des Schützenzubringers 25 sein, solange ein für den Abschuß vorzubereitender Schützen 14 im Schützenzubringer 25 vorhanden ist.
  • Dies wäre z. B. der Fall, wenn in Fig. io für die Rückführung des Schützenzubringers 25 die Welle 28 bzw. der Drehpunkt des Schützenzubringers 25 i nach links oder nach oben verschoben würde, je nachdem, ob die Abschußlage beim Punkt io6 oder beim Punkt 1o5 gelegen ist.
  • In Fig. io sind nur einige Fadenübergabevorrichtungen 103 eingezeichnet. Sie bilden zusammen eine Kette, die entweder geschlossen sein kann, so daß die ganze Bahn ioo mit Fadenübergabevorrichtungen 103 angefüllt ist, oder die Übergabevorrichtungen 103 bilden lediglich ein Kettenstück, das in der Bahn ioo so weit hin und her geschoben werden kann, daß eine jede der Fadenübergabevorrichtungen 103 an die Fadenübergabestelle, z. B. Punkt io6, gebracht werden kann.
  • In den Schnitt XI-XI der Fig. io sind die Fadenübergabevorrich:tungen 103 mit den Gelenken 104 eingezeichnet. Die Anschläge 107 dienen zur seitlichen Führung der Fadenübergabevorrichtungen io3 an der inneren Leitschiene io2. Der Schußfaden io läuft inwendig durch die FadenübergabevorrichtungerL 103 `hindurch und wird von den Fadenklammern io8 der Vorrichtungen 103 so festgehalten, daß der Fadenteil, welcher zum Ergreifen durch die Fadenklammern 78 des Schützens 14 bereitgehalten wird, nach links über die Klemmstelle der Fadenklammern io8 vorsteht. In diesem Falle übergreifen sich die Fadenklammern 78 und io8 nicht. Der Raum 87 (Fig. 6) zwischen den Klemmflächen 76, 77 kann daher kleiner gehalten werden, als wenn dieKlammern io8 hindurchtreten würden. Infolgedessen kann die Öffnungsweite der Klammern 78 kleiner sein.
  • Die Fadenübergabevorrichtungen 103 werden von dem Rad iog mit den auf Zapfen iio gelagerten Rollen 111 angtrieben, indem jede Vorrichtung 103 mit einem Schild 112 versehen ist, welches einen Einschnitt 113 aufweist. Beim Drehen des Rades iog greifen die Rollen iii in die Einschnitte 113 und verschieben je nach der Drehrichtung die Kette nach links oder nach rechts. Die Welle 114 des Rades iog ist in einer weiter nicht dargestellten Weise mit der Hauptwelle 6 der Webmaschine, z. B. durch einen Malteserantrieb, verbunden, welcher das Rad iog während der Zeit vom Punkt aa bis Punkt bb .gemäß Kurve H (in Fig. g) um eine Teilung weiterschaltet, wenn die Vorrichtungen 103 in der Reihenfolge ihrer Anordnung an die Übergabestelle gebracht werden sollen. Die Fadenübergabevorrichtungen 103 können keine Längsverschiebung in der Richtung der Schußbahn ausführen, so daß mit den Vorrichtungen 103 aus Fig. io und ii ein Ergreifen des Schußfadens io vorn am Webfach g2 und ein Zurückholen nicht möglich ist. Es ist daher für diese Anordnung ein von den Vorrichtungen 103 getrennter Fadenrückholer erforderlich, der in den Fig. io und i i der Deutlichkeit halber nicht dargestellt ist. Dieser Fadenrückhol.er erfaßt jeweils das abzuschneidende Fadenende und bringt den Schußfaden zurück zu der an der Übergabestelle befindlichen Fadenübergabevorrichtung 103, deren Fadenklammer io8 zum Übernehmen des Schußfadens vom Fadenrücldioler durch das Zurückziehen eines der Deutlichkeit halber nicht eingezeichneten Klammeröffners geschlossen wird.
  • Aus Fig. 12 und 13 geht hervor, daß die Fadenübergabevorrichtungen 103 einen U-förmigen Querschnitt haben, in dessen Innerm die Fadenklammer io8 untergebracht ist. Zwischen den Schenkeln der Fadenklammer io8 ist ein freier Raum für den Schußfaden io vorgesehen. Der Schußfaden io wird von einem nicht dargestellten Fadenspanner in bekannter Weise gehalten.
  • Die Glieder 103 der Kette können auch anstatt als Fadenübergabevorrichtungen selbst, wie in Fig. io bis 13, als Halter ausgebildet sein, die z. B. mit einem durchgehenden rechteckigen Schlitz zu versehen wären. In diesem Schlitz kann dann, wie im Wechselorgan 27, eine als Stange ausgebildete Fadenübergabevorrichtung vorgesehen sein. Dies ermöglicht wiederum die Fadenübergabevorrichtungen gleichzeitig auch als Schußfadenrückholer zu verwenden. Sowohl in den Fig. 2 und 3 als auch in den Fig. io bis 12 sind die Fadenübergabevorrichtungen 26, 103 auf einer Zylinderfläche angeordnet. Es kann dies ein Kreiszylinder sein wie in Fig. 2 und 3. Es kann diese Zylinderfläche aber auch eine beliebige Leitlinie aufweisen; in Fig. io setzt sie sich aus Kreisbogen und zwischenliegenden Geraden zusammen.
  • Fig. 14 zeigt die Anordnung der Fadenübergabevorrichrtungen i i 5 auf einer Konu.sfläche 116. Die Längsachse der an der Übergabestelle befindlichen Vorrichtung 115" ist in der Richtung der Schußbahn gelegen. Daraus ergibt sich die Anordnung der Konusfläche 116 im Webmaschinengestell i, welche mittels des Zahnrades 117 von der Hauptwelle 6 der Webmaschine (Fig. i) unter Zwischenschaltung z. B. eines Getri-ebe.s, wie für das Rollenrad iog angegeben, angetrieben wird. Die Basis des Konus i 16 ist dem Webfach 92 zugewandt.
  • Die Verschiebung der Fadenübergabevorrichtungen 115 mit dem T-förmigen Fuß 118, strichpunktiert in die Vorrichtung 115Q eingezeichnet, in den ebenfalls T-förmig ausgebildeten zwölf Nuten i i9 der Konustrommel 116 erfolgt mittels des Gleitstückes i2o, welches längs der Schiene 121, wie das Gleitstück 36 in Fig. 2 und 3, hin und her geschoben werden kann und mit dem Mitnehmer 122 den Ansatz 123 der an der Übergabestelle befindlichen Vorrichtung 115 umfaßt. Die Fadenklammer 124 der Vorrichtung 115" .wird, wie beschrieben, vorn am Webfaclh 92 zum Rückholen des Schußfadens io von einem nicht gezeichneten Klammeröffner geöffnet und geschlossen.
  • Die Sperrscheibe 125. dient, ähnlich wie die Sperrscheibe 31 (Fig. 2), dazu, um die Fadenübergabevorrichtungen i 15 in ihrer hinteren Stellung zu verriegeln; an den Vorrichtungen 115 sind Ansätze 126 vorgesehen; die in die Nut 127 der Sperrscheibe 125 eingreifen und die Vorrichtungen 115 gegen eine Längsverschiebung sperren, ausgenommen in der Übergabestellung, wo die Ausnehmung 128 ein Austreten des Ansatzes 126 aus der Nut 127 ermöglicht. Im Zusammenhang mit der konischen Lagerung der Fadenübergabevorrichtung 115 ist die Sperrscheibe 125 als Konusfläche ausgebildet.
  • Die Sperrscheibe 130 (Fig. 15, 16) erfüllt die gleiche Aufgabe gegenüber den Fadenübergabevorrichtungen bzw. Fadenrückholern 131 wie die Scheiben 31 und 125. Die Scheibe 130 greift in die Nut 132 der Vorrichtung 131 eiu. Anstatt eine zweite Nut für den Mitnehmer 133 vorzusehen, ist in den Fig. 15 und 16 die Sperrscheibe 130 mit einer Öffnung 134 versehen, die so groß ist, daß das Gleitstück 135 samt dem Mitnehmer 133, welches auf der Schiene 136 zum Bewegen der Vorrichtung mittels des Hebels 35 vor- und rückwärts verschoben wird, darin Platz findet. Der Mitnehmer 133 füllt dabei in der hinteren Stellung des Gleitstückes 135 die Lücke aus, welche im Sperrand 137 der Scheibe 13o durch die Öffnung 134 entstanden ist. In dieser Stellung kann ein Wechsel der Vorrichtungen 132, die sich im Kreis herum bewegen, stattfinden, ohne daß durch die Öffnung 134 eine Unterbrechung in der Führung und Sperrung der Vorrichtungen 131 eintritt. .
  • Während die Anzahl Übergabevorrichtungen im Wechselorgan 27 sehr stark beschränkt ist, können in den, Ausführungsbeispielen nach den Fig. io und i i und Fig. 14 eine bedeutend größere Anzahl Fadenübergabevorrichtungen und somit eine größere Anzahl verschiedener Schußfäden mit den Schützen 14 verbunden werden, ohne daß der Platzbedarf um den Schützenzubringer 25 herum gegenüber dem jetzigen Platzbedarf vergrößert zu werden braucht.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Webmaschine mit im Kreislauf geführten Greiferwebschützen., ferner mehreren außerhalb der Schützen angeordneten Schußfadenspulen sowie gesteuerten Vorrichtungen für das Übergeben des Fadens je einer Spule an den für den AbgchuB vorzubereitenden Schützen, welcher durch einen Schützenzubringer in die Abschußlag-e gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Wechsel des Schußfadens von der Fadenübergabevorrichtung durchlaufene Bahn der Bewegungsbahn des im Schützenzubringer befindlichen Schützens zur Abschuß.lage Irin mindestens- über einen Teil ihrer Länge gleichgestaltet ist, so daß die beim Schußfadenwechsel von den Fadenteilen, die in den Fadenübergabe-.vorrichtungen zum Ergreifen mittels der Fadenklammer des Schützens bereitgehalten werden, durchlaufene Bahn bzw. die Bahn der Fadenübergabevorrichtun.gen selbst innerhalb jenes Raumes gelegen ist, der von den KlemmflEichen der geöffneten Fadenklammer des Schützens bei dessen. Bewegung im Schützenzubringer zur Abschußlage hin umschlossen wird.
  2. 2. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Schützenzubringer (25) vorhandene Schützen (14) hinsichtlich der Fadenübergabevorrichtungen (26) derart gelegen ist, daß die Klemmstelle (76, 77) der Fadenklammer (78) des Schützens (14) den Sdhußfaden (io) hinter der Klemmstelle der Fadenklammer der Fadenübergabevorrichtungen (26) ergreifen kann.
  3. 3. Webmaschine nach- Anspruch i mit einem Schützenzubringer, der um eine zur Schußrichtung parallele Achse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Wechseln des Schußfadens (io) durchlaufene Bahn (88) der Fadenübergabevorrichtungen (26) kreisförmig gestaltet ist, wobei der Kreismittelpunkt in die Drehachse (28) des Schützenzubringers (:25.). fällt und der Kreisradius gleich dem Abstand der Klemmstelle (76, 77) der Fadenklammer (78) des Schützens (14) von dieser Drehachse (28) 18t.
  4. 4. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ (41) zum Öffnen der Fadenklammer (78) des Schützens (14) um die Drehachse (28) des Schützenzubringers (25) schwenkbar gelagert ist.
  5. 5. Webmaschine nach den Ansprüchen i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Organ (41) zum Öffnen der Fadenklammer (78) hakenförmig ausgebildet ist, wobei der abgebogene Dorn, der zum Öffnen der Klammer (78) dient, kreisförmig gebogen ist.
  6. 6. Webmaschine nach den Ansprüchen i und q., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Fadenklammern (8o" bis Sod) der Fadenübergabevorrichtungen je ein freier Zwischenraum (81) vorgesehen ist, der breiter ist als die Breite der Klemmbacken der Fadenklammer (78) des Schützens (1q.), daß ferner die Steuerung (53) des Organs (4) zum Öffnen der Fadenklammer (78) des Schützens (14) in bezug auf die Steuerung (q.8) des Schützenzubringers (25) so eingestellt ist, daß die Fadenklammer (78) des Schützens (14) vor dem Bewegen des Schützenzubringers (25) geöffnet wird.
  7. 7. Webmaschine nach Anspruch- i, dadurch gekennzeichnet, daß die Padenübergabevorrichtungen (26) in einem .schwenkbaren Wechselorgan (27) längs.verschieblich gelagert -sind. B.
  8. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenübergabevorrichtungen (26) als an einem Ende mit Fadenklammern (8o) versehene Stangen (83) ausgebildet sind. g.
  9. Webmaschine nach den Ansprüchen i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Stangen (83) ausgebildeten Fadenübergabevorrichtungen (26) eine Ausnehmung (86), einen Anschlag od. dgl. aufweisen, welche mit einer Sperrvorrichtung (31) zusammenarbeitet, welche eine Längsverschiebung der Fadenübergabevorrichtung in der Stellung sperrt, in welcher sie zum Wechsel des Schußfadens (io) verschwenkt wird, und in der Höhe der Schußlinie eine Unterbrechung (g5) aufweist, derart, daß die dort befindliche Fadenübergabevorrichtung zum Rückholen des Schußfadens (io) eine Längsverschiebung in ihrem Wechselorgan (27) mittels einer besonderen Steuerung (32 bis 40) ausführen kann. io.
  10. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenübergabevorrichtungen auf einer Zylinderfläche angeordnet sind. i i.
  11. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenübergabevorrichtungen (115) auf einer Konusfläche (116) gelegen. sind, die im Webmaschinengestell so angeordnet ist, daß die an der Stelle der Übergabe des Fadens an den Schützen befindliche Fadenübergabevorrichtung (115a) in der Schußrichtun.g gelegen: ist, wobei die Basis des Konus dem Webfach zugewandt ist.
  12. 12. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Wechseln des Schußfadens durchlaufene Bahn der Fadenübergaabevorrichtungen (1o3) als eine in sich geschlossene Bahn (ioo) ausgebildet ist.
  13. 13. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenübergabevorrichtungen (1o3) durch Gelenke (ioq.) miteinander verbunden sind und einen gemeinsamen Antrieb (iog) aufweisen. 1q..
  14. Webmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselorgan (27) der Fadenübergabevorrichtungen (26) Ausne'hmungen (75) od. dgl. aufweist, in welche ein das Wechselorgan (27) in der Übergabestellung sperrendes Organ (66) eingreift.
  15. 15. Webmaschine nach den Ansprüchen i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenklammer (8o) der Fadenübergabevorrichtung auf der dem Schußfaden zugewandten Seite der Tragstange (83) befestigt ist und daß die Schenkel der Klammer (8o) je mit einem Anschlagorgan (8q.) versehen sind, welches Organ das Ende der Tragstange in der Weise umfaßt, daß -es als Führung für die Schenkel beim Öffnen und Schließen der Klammer dient, hingegen in der Richtiyrg senkrecht zur Ebene der Klammer als Ansu.lag wirksam ist, um bei der Betätigung des Klammeröffners (6g, 72) ein Abheben der Schenkel von der Tragstange zu verhindern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 129 136, 361 681, 537 889, 553 886; schweizerische Patentschrift Nr. 219 904; französische Patentschrift Nr. 402 216.
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