DE947746C - Einrichtung zur UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit

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DE947746C
DE947746C DEA8913D DEA0008913D DE947746C DE 947746 C DE947746 C DE 947746C DE A8913 D DEA8913 D DE A8913D DE A0008913 D DEA0008913 D DE A0008913D DE 947746 C DE947746 C DE 947746C
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DEA8913D
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Dr-Ing Bernhard Jansen
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AEG AG
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AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Uberwachung von zeitlich in veränderlicher Stärke geleisteter Arbeit Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Überwachung von zeitlich in veränderlicher Stärke geleisteter Arbeit, gelieferter Energie oder verbrauchter Menge, insbesondere an Elektrizität, Gas und Wasser, bei der die einer festgelegten Atrbleitsmenge (Festmenge) entsprechende Zeit mittels eines durch ein Zeitwerk aus einer Ausgangsstellung verstelibaren und spätestens nach Ablauf der dieser Arbeitseinheit (Festmenge) zugeordneten Zeit -vorzugsweise unter Entkupplung vom Zeitwerk - -wieder in die Ausgangs.stellun,g zurückgehenden Zeitgliedes größenmäßig geprüft wird und die einen vorgegebenen Grenzwert unterschreitenden und die diesen überschreiten den arbeitseinheiten getrennt registriert werden.
  • Es ist bereits eine Einrichtung dieser Art vorgeschlagen worden, bei; der durch Feststellung @der Zeitdauer, in der der Stromverbrauch stattfand, bewirkt wird, daß die Anzeige des Verbrauchs auf verschiedenen beis tungshöhen zugeordneten Zählwerken erfolgen kann. Es handelt sich also um eine Einrichtung zuir Durchführung des sogenannten Blocktarifes, blei dem festgestellt wird, ob der Verbauch unterhalb einer bestimmten Leistung oder oberhalb dieser Leistung lag. Ist die Leistung unterschritten, so wird der Verbrauch auf einem Zählwerk zur Anzeige kommen, das als -Unterlastzählwerk zu bezeichnen ilst, andererseits bei Überschreitung einer bestimmten Grenzleistung wird der Verbrauch auf einem Überlastzählwerk angezeigt werden.
  • Zur elektrischen Umleitung des Festinengenimpulses von dem einen auf das andere Zählwerk sind hierbei von einem Zeitwerk angetriebene Kontaktscheiben, die nur auf einem Teil ihrer Fläche oder ihres Umfanges leitend sind, oder zur mechanischen Betätigung des einen oder anderen Zählwerkes eine von dem Zeitwerk angetriebene mechanische Schaltscheibe vorgesehen, die einen bestimmten Kippunkt hat und beim Eintreffen des Festmengenimpulses vor Erreichen des Kippunktes in der einen Richtwng durch eine Feder in die Ausgängslage zurückgeführt wird und dabei das Zählwerk für Überverbrauch betätigt, während beim Eintreffen des Festmengenimpulses nadh Erreichen des Kippunkte die Schaltscheibe in der anderen Richtung in die Ausgangslage gedreht wird und dabei das Zählwerk für Unterverbrauch betätigt. Der von der als Zeitelement dienenden Kolltakt- oder Schaltscheibe durch laufene Weg bis zum kritischen Punkt (Beginn des leitenden Befrgs oder Kippunkt) ist hierbei unveränderbar. Wenn man den Grenzwert für die Ablaufzeit der Arbeitseinheit und damit die Leistungsgrenze, bei der die Umschaltung von dem einen auf das andere Zählwerk zu erfolgen hat, ändern will, kann das nur durch Änderung der Geschwindigkeit, mit der das Zeitglied angetrieben wird, geschehen, indem man die Übersetzung zwischen dem als Zeit werk dienenden Synchronmotor und dem Zeitglied ändert.
  • Die Erfindung bezweckt nun, in einfacher Weise bedarfsweise verschieden große Grenzwerte für die Ablaufzeit für die Arbeitseinheit einstellen zu können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Verstellbereich des zeitabhängig verstellten Gliedes, beispielsweise eines von einem Zeitwerk (Synchronmotor) angetriebenen Hebels, durch einen Anschlag entsprechend dem vorgegebenen Grenzzeitwert begrenzt ist und daß der Verstellbereich zur bedarfsweisen Einstellung verschieden großer Grenzzeitwerte von der Ausgangsstellung bis zum Anschlag entsprechend einstellhar ist.
  • Für den Fall, daß der von dem Zeitmesser augetriebene Hebel von seinem Ausgangspunkt bis zu dem Endanschlag bewegt wird, ohne daß inzwischen ein Festmengenimpuls eintrifft, liegt Unterverbrauch vor, d. h. die vereinbarte Leistungshöhe ist unterschritten; im anderen Fall liegt Überverbauch vor. D.ie Umschaltung von dem einen Zählwerk auf das andere erfolgt gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung mittels eines Umschalthebels, der, je nachdem ob der Festmengenimpuls vor oder nach Beendigung der Ablaufzeit des Zeitelementes eintrifft, entweder von einem vom Festmengenimpuls betätigten Relais in die eine Ends@@llung, in der ein Zählwerk für Überverbrauch zur Weiterschaltung durch den Festmengenimpuls freigegeben wird, oder von dem Zeitglied in die andere Endstellung umgelegt wird, in der ein Zählwerk für Unterverbrauch zur Weiterschaltung durch den Festmengenimpuls freigegeben wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus den Unteransprüchen ersichtlich. Die Erfindung ist an Hand oder Zeichnungen Fig. I und 2 an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • In bekannter Weise wird von einem Zeitmesser, insbesondere einem selbstanlaufenden Synchronkleinmotor, über ein Rad I eine Achse 2 angetrieben. Auf dieser sitzt die Kreuzwelle des Planetenrades 3. Lose auf der Achse 2 sitzen die Sonnenräder 4 und 6, die mit Sperrädern oder Scheiben 5 und 7 fest verbunden sind. Mit dem Sperrad 7 steht ein Hebel 8 über eine in demselben bei 9 drehbar gelagerte Klinke 10 im Eingriff. Im Regelfall ist mittels der federnden Klinke 12 das Sonnenrad 4 des Planetengetriebes 3, 4, 6 festgehalten, so daß bei Antrieb durch den Synchronmotor das Planetenrad sich auf dem gesperrten Sonnenrad 4 unter Mitnahme des Sommenrades 6 und des Sperrades 7 abwälzt. Dabei wird der Hebel 8, ausgehend von einem festen Anschlag N, in Richtung des in dem Sperrad 7 angegebenen Pfeiles angetrieben. Dabei wird eine an ihm angreifende Feder, deren anderes Ende in einem festen Punkt, z. B. in der Werkplatine gelagert ist, gespannt. Der von dem Hebel 8 zu durchmessende Weg wird begrenzt durch einen von außen verstellbaren Anschlag I6, der in der Bahn des Stiftes 15 des Hebels 8 liegt. Trifft der Hebel 8 mit seinem Stift 15 auf den Anschlag 16 auf, so wird die bei g im Hebel 8 drehbare Klinke 10 aus der Verzahnung des Sperrades 7 geschwenkt, und der Hebel 8 kann unter Entspannung der an ihn angreifenden Feder in seine Ausgangsstellung bei nr zurückkehren. Dieser Fall liegt dann vor, wenn innerhalb der Zeit, die der Hebel 8 benötigt, um von dem Ausgangspunkt N bis zu dem Endpunkt bei t6 zu gelangen, eine bestimmte Verbrauchsmenge (Festmenge) noch nicht abgelaufen ist. Das besagt mit anderen Worten, daß die mit dem Stromabnehmer vereinbarte Leistungsgrenze noch nicht erreicht, d. h. unterschritten ist, so daß also Unterverbrauch stattfindet, der mit den zu noch beschreibenden Mitteln als solcher gesondert registriert werden soll. Die Registrierung selbst erfolgt auf dem Zählwerk 28 beispielsweise für Unterlastverbrauch und auf dem Zählwerk 29 für Überlastverbrauch. Die Antriebsräder dieser Zählwerke sind gekuppelt mit Zwischenrädern 27 bzw.
  • 26, die fest mit Sperrädern und mit den Sonnenrädern 24 bzw. 25 verbunden sind. Die Sonnenräder 24 und 25 mit den von ihnen getragenen Sperrädern und Antrielisrädern für die Zählwerke 28 und 29 sitzen lose auf der Achse 22, auf der die Kreuzwelle des Planetenrades 23 fest gelagert ist. Auf der Achse 22 sitzt ferner ein Rodi mit Sperrverzahnung Z. In die den Sonnenrädern 24 @zw. 25 zugeordneten Splerräder können die Arme 31 bzw. 32 eines bei 30 drehbar gelagerten Schwenkhebels ei'ngreifen. Der Schwenkhebel steht unter dem Zug einer an ihm angreifenden Feder, die bestrebt ist, ihn mit dem dem Sonnenrad 24 zugieord- neten Sperrad in Eingriff zu bringen. Jeweils nach Verbrauch beispielsweise einer festen kWh-Menge gibt der nicht dargestellte Zähler mittels eines Kontaktes einen Impuls an das Relais 17. Dieses zieht seinen Anker 18 an, an dem zwei Flügel 19 und 20 befestigt sind. Die Flügel 19 und 20 arbeiten mit dem Rad Z nach Art eines Ankerganges derart zusammen, daß die unter der Einwirkung eines nicht dargestellten Kraftspeichers, z. B. eines Federhauses, stehende Achse 22 schrittweise vorwärts gedreht wird. Gleichzeitig wird durch den Anker 18 bei Ansprechen des Relais I7 der Sperrhebel I2, der mit seinem Flügel I3 in das Sperrad 5 eingreift, aus der Verzahnung dieses Rades gehoben. so daß auch in diesem Falle die Kupplung zwischen dem Synchronmotor und dem Hebel 8 aufgehoben wird und dieser in seine Ausgangslage zurückkehren kann. Durch das Zusammenwirken des gegen seinen Ausgangspunkt N zurückkehrenden Hebels 8 und des Flügels 19 hei dem Relaisanker I8 erfolgt eine Beeinflussung des Schwenkhebels 31, 32, 33 derart, daß je nach Vorliegen von Überlast- oder Cnterlast der von dem Zähler freigegebene Antrieb der Welle 22 entweder auf das Zählwerk 28 oder auf das Zählwerk 29 einwirkt. Liegt nun Unterlastverbrauch vor, d. h. in einer bestimmten Zeitdauer durchmißt der Hebel 8 den Weg vom Anschlag N bis zum Endanschlag 16, ohne daß bisher vom Zähler ein Impuls auf das Relais 17 gegeben worden ist. so entkuppelt silch der Hebel 8 iii der vorher beschriebenen Weise vom Sperrad 7 und kehrt in seine Ausgangsstellung bei N zurück, wobei gleichzeitig mittels des an ihm sitzenden Stiftes 11. der auf dem Arm 14 des Sperrhebels 12 auftrifft, dieser Hebel um seinen Drehpunkt geschwenkt wird und dabei den Arm 13 aus der Verzahnung des Sperrades 3 aushebt. Der Synchronmotor läuft jetzt lkeer, da die Kupplung zwischen ihm und dem Hebel 8 vollkommen gelöst ist. Durch das Auftreffen des Stifftes 15 auf den Anschlag N hat der Stift 15 gleichzeitig den Arm 33 des Schwenkhebels 31, 32 entgegen dem Zug der an ihm angreifenden Feder umgelegt, so daß der Arm 31 mit der Verzahnung des dem Sonnenrad 25 zugeordneten Sperrades im Eingriff steht. Wird jetzt durch den Verbrauchszähler mittels Kontaktgabe der Ablauf einer Festmenge gemeldet, so zieht das Relais I7 seinen Anker 18 an. Der Ansatz 19 gibt das Sperrad Z frei, welohes um eine halbe Zahnteilung vorwärts schreiten kann. Gleichzeitig legt sich der Ansatz 19 unter die untere Kante des Armes 32 des Schwenkhebels 31, 32, hält diesen in der ihm durch den Stift 15 bestimmten Lage fest, so daß die Umdrehung der Welle 22 über das Planetenrad 23 des jetzt freigegebenen Sonnenrades 24 auf das Unterlastfestmengen registrierende Zählwerk 28 einwirkt. Die Arme 19 und 20 des Ankers I8 arheilten mit dem Sperrad Z nach Art eines Ankerganges zusammen. Der Anker 18 legt dann mittels eines an ihm sitzenden Armes den Sperrhebel 12 wieder in die Verzahnung des Sperrades 5 ein. so daß der Hebel 8 durch das Zeitwerk von neuem angetrieben wird.
  • Für den Fall des Vorliegens von Überverbrauch erfolgt durch den Zähler eine Kontaktgabe bereits, bevor der Hebel 8 bis zu dem Endanschlag I6 aufgelaufen ist. Hierbei zieht das Relais I7 ebenfalls seinen Anker I8 an, und der Arm 19 legt sich über die obere Kante des Armes 32 des Schwenkhebels und hält diesen in der gezeichneten Stellung fest.
  • Der durch das Anziehen des Ankers I8 vom Zeitwerk entkuppelte Hebel 8 fällt ebenso wie im vorstehend geschilderten Fall in seine Ausgangsstellung bei N zurück, kann aber den Schwenkhebel 31, 32 nicht verstellen, sondern e's wird in diesem Fall lediglich eine nicht dargestellte leichte Blattfeder zusammengedrückt. Bei Unterlast tritt der weiter oben erwähnte Zustand ein. daß durch den in seine Endstellung zurückkehrenden Hebel 8 der Arm 33 nach rechts geschwenkt wird, so daß l>ei Ansprechen des Relais I7 der Arm 19 des Relaisankers sich durch den Arm 32 legen kann. Im Falle von Unterlast ist also das Sonnenrad 25 des Pla netengetriebes gesperrt, und die Umdrehungen .3 r Achse 22 gehen auf das Zählwerk 28 ein.
  • Damit z. B. während der Zeit niedriger Werkbelastung die Angaben des Zählers nur auf dem Zählwerk 28 zur Anzeige kommen, ist, veranlaßt durch eine Schaltuhr, der Schwenkarm 33 mittels des Relais 34 für dauernd so umlegbar, daß unabhängig von der Wirkung des genannten Steu'erorganes stets das Sonnenrad 25 gesperrt wird.
  • Der das Rad I antreibende Synchronmotor kann gleichzeitig auch zur Ladung des auf die Achse 22 einwirkenden Kraftspeichers und zur Steuerung des Schaltrelais 34 dienen.
  • Eine Vereinfachung der notwendigen Steuermittel wird nach Abb. 2 dann erreicht, wenn nicht der Endanschlag für den vom Zeitwerk betätigten Hebel 8, sondern die Ausgangsstellung N dieses Hebels verstellbar gemacht wird. In diesem Falle würde die Ausgangsstellung von außen entsprechend der Ausführung, wie sie nach Abb. 1 für die Endstellung dargestellt ist, einstellbar sein. Der vom Synchronmotor angetriebene Hehel 8 wird in ähnlicher Weise wie in Abl). 1 dargestellt, die Strecke zwischeltl der durch den verstellbaren Anschlag N gegebenen Ausgangs stellung und einer durch den festen Anschlag F gegebenen Endstellung durchmessen. Im Falle von Unterlast findet eine Entkupplung des Hebels 8 vom Zeitwerk nicht statt, und der Hebel 8 drückt bei Auftreffen auf den Arm 33 des Schwenkhebels diesen beiseite.
  • Das bedeutet, daß das Sonnenrad 24 freigegeben, das Rad 25 gesperrt u:nd die Umdrehungen der Welle 22 auf das Zählwerk 28 übertragen werden.
  • In hnlicher Weise wie bei der Ausführung nach Abb. 1 läuft der synchronmotor jetzt ohne weitere Einwirkung auf den Hebel 8 leer. Die gleiche Wirkung läßt sich z. B. auch durch eine eingeschaltete Rutschkupplung erreichen.
  • Im Überlastungsfalle hingegen wird der Hebel 8 durch die vom Zähler veranlaßte Betätigung des Relais I7 vorzeitig von dem Synchronmotor 1 entkuppelt, so daß er entgegen seiner ihm vorher aufgezwungenen Bewegung in Richtung des Pfeiles R gegen den verstellbaren und die Ausgangsstellung bestimmenden Anschlag N zurückfällt; der Schwenkhebel 3I, 32, 33 bleibt in diesem Fall unbeeinflußt, und die an ihm angreifende Feder bringt den Arm 32 in Eingriff mit dem Sperrad des Sonnenrades 24, so daß nun die Umdrehungen der Achse 22 auf das Überlastfestmengen anzeigende Zählwerk 29 übertragen werden.

Claims (19)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Einrichtung zur Überwachung von zeitlich in veränderlicher Stärke geleisteter Arbeit, gelieferter Energie oder verbrauchter Menge, insbesondere an Elektrizität, Gas und Wasser, bei welcher die einher festgelegten Arbeitsmenge (Festmenge) entsprechende Zeit mittels ein es durch ein Zeitwerk aus einer Ausgangsstellung verstellbaren und spätestens nach Ablauf der dies er Arbeitseinheit (Festmenge) zugeordneten Zeit - vorzugsweise unter Entkupplung vom Zeitwerk - wieder in die Ausgangsstellung zurückgehenden Zeitgliedes größenmäßig geprüft wird und bei welcher die einen vorgegebenen Grenzwert der Ablaufzeit unterschreitenden und die diesen überschreitenden Arbeitseinheiten getrennt registriert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellbereich des zeitabhängig verstellten Gliedes (8) durch einen Anschlag (I6) entsprechend dem vorgegebenen Grenzzeitwert begrenzt ist, und daß der Verstellbereich zur bedarfsweisen Einstellung verschieden großer Grenzzeitwerte von der Ausgangstellung (N) bis zum Anschlag (16) einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Umschaltung vom Zählwerk (28) für den Unterverbrauch auf das Zählwerk (29) für den Überverbrauch ein Umschalthebel (31, 32, 33) vorgesehen ist, der bei Eintreffen des Festmengenimpulses vor Beendigung der Ablaufzeit des Zeitgliedes mittels eines vom Festmengenimpuls betätigten Relais in die das Zählwerk (29) für den Überverbrauch zur Weiterschaltung durch den Festmengenimpuls freigebende Endstellung und bei Eintreffen des Festmengenimpulses nach der Beendigung der Ablaufzeit in die das Zählwerk (28) für den Unterverbrauch zur Weiterschaltung durch den Festmengenimpuls freigebende ndstellung gebracht wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zählwerke (28, 29) von einem Kraftspeicher (Feder) erfolgt, der durch Kontaktgabe des Zählers jeweils nach Ablauf einer festen Verbrauchsmenge freigegeben wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder jedes der beiden Zählwerke (28, 29) mit je einem Sonnenrad (24 bzw. 25) eines Differentialgetriebes gekuppelt sind, die lose auf der Achse eines Planetenrades (23) sitzen, das seinerseits mit der von dem Kraftspeicher beeinflußten Achse (22) gekuppelt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch I bi's 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnenräder Sperräder oder Scheiben mit Sperrverzahnung tragen und daß jeweils in eine dieser Sperrverzahnungen der Umschalthebel (3I,32) eingreift.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitmesser (selbstanlaufender Synchronmotor) über eine Freilauf- und Arbeitskupplung mit einem dlrelhbaren Hebel (8) gekuppelt ist, der bei seinem Vortrieb eine auf der Hebelwelle befestigte Rückstel'lieder spannt, und daß ein Anschlag (I6) vorhanden ist, der beim Auflaufen des Hebels dessen Sperrvorrichtung löst und ihn vom Zeitmesser entkuppelt, so daß er durch die Rückstellfederkraft in seine Ausgangslage (N) zurckgestellt wird.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfangsstellung der Bewegung des vom Zeitmesser angetrilebenen Hebels durch einen festen Anschlag (N) gebildet wird, neben dem ein Arm (33) des das Differentialgetriebe (23-25) beeinflussenden Umschalthebels (31, 32, 33) liegt, so daß der gegen den Anschlag (N) zurückfallende zeitwerkbetätigte Hebel (8) auf den Umschalthebel einwirken kan.n.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der am Endpunkt der Bewegung des zeitwerkbetätigten Hebels (8) lilegende und dessen Rückkehr in die Anfangsstellung bewirkende Anschlag (I6) vorzugsweise an Hand einer Skala und von außen verstellbar ist, so daß die Zeitdauer, in welcher der Hebel (8) den Weg vom festen Anschlag (N) zum Endanschlag (16) durchmißt, veränderbar ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitabhängig betätigte Hebel (8) mit dem ihn antreibenden Sonnenrad (6) der Freilauf- und Arbeitskupplung mittels einer in ihm schwenkbar gelagerten Sperreinrichtung (10) gekuppelt ist, die einen auf den verstellbaren Anschlag (I6) auf treffenden Stift (I5) od. dgl. trägt, welcher beim Auflaufen auf den Anschlag (I6) durch Drehen der Sperreinrichtung (10) diese aus der Verzahnung eines mit dem Sonnenrad (6) gekuppeften Sperrad radles (7) aushebt.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen dem Zeitwerk und dem von ihm augetriebenen Hebel bei vorliegender Überlastung bereits vor Auftreffen des z'eitwerkbetätigten Hebels (8) auf dem Endanschlag (I6) durch die vom Zähler bei Ablauf einer festen Verbrauchsmenge bewirkte Koritaktgabe und Erregung eines Relais (I7) gelöst wird, so daß der Hebel zur Rückkehr in die Ausgangsstellung freigegeben wird.
  11. II. Einrichtung nach Anspruch I bis I0, dadurch gekennzeichnet, daß am Relaisanker zwei Flügel (I9 und 20) befestigt sind, die in die Zähne eines auf der kraftspeichergetriebenen Welle (22) sitzenden Sperrades (7) od. dgl. greifen und dieses nach Art eines Ankerganges so verstellen, daß bei der Relaisankerbewegung diese Welle zur schrittweisen Bewegung freigegeben wird und so eines der Zählerwerke (28 oder 29) antreibt
  12. I2. Einrichtung nach Anspruch I bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Umschalthebels zur Umstellung der Zählwerk (28, 29) durch den Relaisanker (I8) erfolgt, indem dieser bei seinem Ansprechen auf die obere oder untere Seite eines Armes (32) des Umschalthebels aufläuft und je nach der Stellung des zeitwerkbetätigten Hebels (8) der Umsohalthebel in einer seiner bei'den Endlagen die Spefsuing oder Freigabe eines der Sonnenräder (24 oder 25) des Differentialgetriebes vornimmt.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß an der drehbaren Klinke (10) des zeitwerkgesteuerten Hebels (8) ein Anschlagstift (I5) befestigt ist, der im Falle der durch. den Endanschlag (I6) bewirkten Rückkehr des Hebels in die Ausgangsstellung (N). durch Anschlagen gegen den Umschalthebel diesen umlegt, so daß er die Sperrung bzw. die Freigabe eines der Sonnenräder (24 oder 25) des Differentials des Zählwerkantriebes vornimmt.
  14. I4. Einrichtung nach Anspruch I bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zeitwerkgesteuerten Hebel (8) ein Mitnehmer (11) befestigt ist, der bei der Rückkehr des Hebels in die Ausgangsstellung gegen den Arm (I4) eines Sperrhebels (12) anschlägt, wodurch dessen zweiter Arm (13) aus der Verzahnung eines zur Kupplung gehörenden Sperrades (5) od. dgl. gelöst wird und Ider zeitwerkbetätigte Hebel vom Zeitmesser entkuppelt wird, bis durch einen erneuten Festmengenil.mpuls des Zählers eine Relaisbetätigung erfolgt un,d dadurch der Sperrheber wieder in die Sperrstelung gebracht wird, so daß die Kupplung zwischen Hebel und. Zeitmesser wieder wirksam wird.
  15. I5. Einrichtung nach Anspruch I bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umschalthebel (3I, 32, 33) eine Feder angreift, die ihn gegen eines der Sperräder des Zählwerkdifferentials zu ziiehen sucht
  16. I6. Einrichtung nach Anspruch I bis I5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung des den Umschalthebel -beeinflussenden zeitwerkgesteuerten Hebels (8) dadurch aufgehoben werden kann, daß eine am Umschalthebel angreifende Zugstange od. dgl. diesen in eine solche Lage zieht, in der er stets nur eines der Sonnenräder (25) des Zählwerkdifferentials festhalten kann.
  17. I7; Einrichtung nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalthebel selbsttätig, z. B. durch eine Schaltuhr od. dgl. zu Zeiten niedriger Belastung für dauernd derart verstellt wird, daß der Verbrauch nur auf einem, dem niedrigeren Einheitspreis zugeordneten Zählwerk (28) angezeigt wird.
  18. I8. Einrichtung nach Anspruch I bis I7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitmesser (selbstanlaufender Synchronmotor) gleichzeitig zur Ladung des dem Zählwerksantrieb bewirkenden Kraftspeichers sowie zum Antrieb der Zeitschaltvorrichtung (34) dient.
  19. 19. Einrichtung nach AnspruChl bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstellung des zeitwerkbetätigten Hebels (Abb. 2) durch einen von außen verstellbaren Anschlag (N) gebildet wird, während die Endstellung fest ist und durch den Umschalthebel (3I, 32, 33) in Verbindung mit einem festen Anschlag gebildet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 702 275.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE702275C (de) * 1933-06-17 1941-02-03 Aeg Verfahren und Einrichtung zur UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit

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