DE618192C - Selbstverkaeufer fuer Gas, Elektrizitaet o. dgl. mit Tarifumschaltvorrichtung - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer Gas, Elektrizitaet o. dgl. mit TarifumschaltvorrichtungInfo
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/08—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for varying the tariff or changing the price
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Description
Die Erfindung betrifft einen- Selbstverkäufer für Gas, Elektrizität ο. dgl. mit einer
nach Verbrauch einer einstellbaren Verbrauchsmittelmenge ein anderes Vorgelege zwischen Verbrauchsmesser und Münzwerk
einschaltenden Räderschwinge, die durch eine vom Meßwerk bis zur Tarifumschaltung
angetriebene, auf verschiedene Verbrauchsmittelmengen einstellbare und nach ihrer
Entkupplung vom Meß werk in ihre Ausgangsstellung unter Federkraft zurückkehrende
Schaltscheibe sowie mittels von dieser gesteuerter Sperrglieder in Schaltstellung
für hohen Tarif gehalten wird und nach Freigabe unter Federkraft selbsttätig den niedrigen Tarif einschaltet. Die Einstellung
auf hohen Tarif dient beispielsweise zum Einzug einer Grundgebühr.
Bei den bekannten Selbstverkäufern dieser Art ist zur Steuerung der Umschaltung der
Räderschwinge noch ein zweites Gesperre zwischen Schaltscheibe und! Räderschwinge
angeordnet, welches den Aufbau des Selbstverkäufers umständlich macht.
»5 Ziel der Erfindung ist es, eine besonders
einfache und in ihrem Bau übersichtliche Schalteinrichtung zu schaffen« Die Erfindung
besteht darin, daß bei an sich bekannter unmittelbarer Abstützung der Getriebeumschaltvorrichtung
auf die Schaltscheibe an der Räderschwinge ein deren beide Schaltstellungen steuernder Abstützhebel derart
angeordnet ist, daß er bei Einschaltung des hohen Tarifs sich durch sein Gewicht nach
der einen Seite gegen einen Anschlag an der Räderschwinge anlegt und diese auf den Umfang
der Schaltscheibe abstützt, nach der anderen Seite hin jedoch frei beweglich ist
und nach seinem zur Umschaltung auf niedrigeren Tarif dienenden Einfallen in eine Vertiefung
der Schaltscheibe von der unter Federkraft rücklaufenden Scheibe verdreht
wird und sich, ohne die Räderschwinge abzustützen, auf deren Umfang auflegt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Abb. 1 ist eine
Ansicht der Hauptteile der Schaltvorrichtung; Abb. 2 zeigt Einzelheiten, insbesondere
den Anschlag für die Bewegung der Schaltscheibe.
Aus Abb. ι ist ersichtlich, wie in üblicher Weise unterhalb des Münzeinwurfschlitzes
eine Münzschleuse liegt, bei deren Drehung die Münze auf ein Münzschaltrad wirkt.
Auf der Welle 102 des vom nicht dargestellten
Verbrauchsmesser angetriebenen Rades 101 sitzt ein- Rad 103, mit dem entweder
ein Zwischenrad 104 oder ein Rad 114 in Eingriff kommen kann. Abb. r zeigt den
Eingriff zwischen den Rädern 103 und 104. Von dem Rade 104 erfolgt die weitere Übertragung
auf das auf der Welle 106 befestigte Rad 105. Das auf der Welle 106 festsitzende
Rad 107 treibt über die Getriebe 108, 109,
110 und in das Antriebsschneckenrad 112
eines nicht dargestellten Planetengetriebes an.
Dieses Übertragungsgetriebe unter Benutzung des Zwischenrades 104 dient zur Ab-
gäbe kleinerer Energiemengen pro eingeschleuster Münze, führt also ein schnelleres
Schließen des durch Drehung der Welle 113
gesteuerten Ventils herbei. Soll eine größere Energiemenge pro Münze abgegeben werden,
so erfolgt eine Umschaltung des ' Getriebes auf langsameren Ventilschluß, und zwar wird
dann der Getriebezug 103, 114, 115, 107 bis
112 eingeschaltet. Um diesen Wechsel zu ermöglichen, sind' die beiden Zwischenräder 104
und 114 drehbar in einer auf der Welle 106
drehbaren Räderschwinge 116 gelagert, so daß man durch Schwenken der Räder schwinge
116 entweder das Rad 104 oder das Rad 114
zum Eingriff mit dem Treibrade 103 bringen und dadurch die Verbindung entweder mit
dem Vorgelegerade 105 oder 115 herstellen
kann. Die Räderschwinge τ 16 trägt ein
Lager 117 und einen Lagerarm 118 zur Aufao
nähme einer Schneckenwelle 119. Auf dieser sitzen fest ein Schneckenrad 120 und eine
Schnecke 121. Das Schneckenrad! 120 wird
von einer auf der Welle 106 festsitzenden Schnecke 122 angetrieben. Die Schnecke 121
kommt -zum Eingriff in ein Schneckenrad 123, wenn die Räderschwinge 116 nach rechts
ausgeschwenkt ist, wenn also das Getriebe 103, 104, 105 für raschen Ventilschluß zum
Eingriff kommt. Das dann mit der Schnecke 121 kämmende Schneckenrad 123 ist auf eine
Welle 124 aufgekeilt,, auf der eine Schaltscheibe 125 befestigt ist. Diese trägt eine
Anzahl von Löchern 126 zur Aufnahme einer Einstellschraube 127, die als· Anschlag beim
Rücklauf der Scheibe 125 dient. Eine auf der Achse 124 aufgewickelte Feder 128 sucht
die Scheibe 125 nach links zu drehen:. Ein Anschlag 129, der von der Schaltwerkvorderwand
gebildet wird'i dient der Schraube 127
als Gegenanschlag, wenn die Scheibe 125 zum Rücklauf freigegeben wirdi
Die Räderschwinge 116 trägt an ihrer unteren Verlängerung 131 auf einem Bolzen
132 drehbar einen Sperrhebel 130, dessen einer Arm 133 gegen einen Anschlag 134 am
Verlängerungsteile 131 zur Anlage kommen
kann, der den freien Fall des Hebels 130 in einer bestimmten Lage des Hebels 130 begrenzt.
Rückt man das Vorgelege für raschen Ventilschluß über die Räder 103, 104, 105
ein, so legt sich der Sperrhebel 130 mit seinem vorderen Ende 13s gegen die Umfangsnache
der Schaltscheibe 125. Bei der Energieentnahme wird über die
Räder 101, 103, 104, 105 auch das Getriebe
119, 120, 121, 123 und die Scheibe 125 gedreht,
und zwar dreht sich die Scheibe 125 nach rechts. Eine in ihr befindliche Kerbe
136 (Abb. 1) gelangt dabei vor die Spitze 135
des Hebels 130. Dann schwingt die Räderschwinge 116 unter Einwirkung der Feder
137 nach links. Das Rad 104 entkuppelt sich
vom Rade 103. Statt dessen greift nunmehr das- Rad r 14 in das Zahnrad 103 ein, so daß
jetzt die Übertragungsverbindung 103, 114,
115 besteht. Die Untersetzung dieses Getriebezuges 103, 114, 115 ist größer als die
des Getriebezuges 103, 104, 105. Infolge
dieser Umschaltung dreht sich nunmehr die Welle 113 langsamer und es erfolgt daher
langsamerer Ventilschluß.
Durch die, wie beschrieben, erfolgte Linksschwenkung der Räderschwinge 116 (also im
Uhrzeigerdrehsinne) wird die Schnecke 121 von dem Schneckenrade 123 entkuppelt. Das
Schneckenrad 123 und die auf gleicher Welle sitzende Schaltscheibe 125 werden nach der
Entkupplung unter der Einwirkung der Feder 128 mach links (entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne)
gedreht, bis die in einem der Löcher 126 steckende- Anschlagschraube 127 gegen
den Festanschlag 129 anläuft. Dadurch ist wieder 'die Anfangsstellung der Scheibe 125
hergestellt.,
Das Schneckenrad 120 und die Schnecke 121 laufen nach der Umschaltung auf langsameren
Ventilschluß noch mit, während das Schneckenrad 123 und die Schaltseheibe 125
so lange stillstehen, bis durch den Kassierbeamten das Getriebe 103, 104, 105 eingeschaltet
und dabei die Schnecke 121 wieder mit dem Schneckenrade 123 in Eingriff gebracht
wird.
Will der Werkskassierer nach der Entleerung der Geldbüchse die Grundgebühr ein- ·
stellen, so schwenkt er mittels des Griffendes 138 die Räderschwinge 116 nach rechts. Der
Sperrhebel 130 fällt nach unten und legt sich
mit seiner Spitze 135 gegen den Umfang der Schaltscheibe 125, wodurch die Räderschwinge
116' in ihrer Rechtsstellung festgehalten wird.
Es kommen dadurch wieder die Räder 103 und 104 und auch die Schnecke 121 mit dem
Schneckenrade 123 in Eingriff. Der Zeitpunkt der selbsttätigen Umschaltung des
Penidelgetriehes hängt von der Stellung der
Anschlagschraube 127 in der Schaltscheibe 125 ab. Ändert man den Abstand der Anschlagschraube
127 von der Kerbe 136, so ändert man auch die Umschaltzeit und somit
die abzugebende Energiemenge.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbstverkäufer für Gas, Elektrizität o. dgl. mit einer nach Verbrauch einer einstellbaren Verbrauchsmittelmenge ein anderes Vorgelege zwischen Verbrauchsmesser und Münzwerk einschaltenden Räderschwinge, die durch eine vom Meß- iao werk bis zur Tarifumschaltung angetriebene, auf verschiedene Verbrauchsmittel-mengen einstellbare und nach ihrer Entkupplung vom Meß werk in ihre Ausgangsstellung unter Federkraft zurückkehrende Schaltscheibe sowie mittels von dieser gesteuerter Sperrglieder in Schaltstellung für hohen Tarif gehalten wird und nach ihrer Freigabe unter Federkraft selbsttätig den niedrigen Tarif einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter unmittelbarer Abstützung der Getriebeumschaltvorrichtung auf die Schaltscheibe (125) an der Räderschwinge (116) ein deren beide Schaltstellungen steuernder Abstützhebel (130) derart angeordnet ist, daß er bei Einschaltung des hohen Tarifes sich durch sein Gewicht nach der einen Seite gegen einen Anschlag (134) an der Räderschwinge (116) anlegt und diese auf den Umfang der Schaltscheibe (125,) abstützt, nach der anderen Seite hin jedoch frei beweglich ist und nach seinem zur Umschaltung auf niedrigen Tarif dienenden Einfallen in eine Vertiefung (136) der Schaltscheibe (125) von der unter Federkraft rücklaufenden Scheibe (125) verdreht wird und sich, ohne die Räderschwinge (116) abzustützen, auf deren Umfang auflegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK126345D DE618192C (de) | 1932-07-26 | 1932-07-26 | Selbstverkaeufer fuer Gas, Elektrizitaet o. dgl. mit Tarifumschaltvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK126345D DE618192C (de) | 1932-07-26 | 1932-07-26 | Selbstverkaeufer fuer Gas, Elektrizitaet o. dgl. mit Tarifumschaltvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618192C true DE618192C (de) | 1935-09-04 |
Family
ID=7246105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK126345D Expired DE618192C (de) | 1932-07-26 | 1932-07-26 | Selbstverkaeufer fuer Gas, Elektrizitaet o. dgl. mit Tarifumschaltvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618192C (de) |
-
1932
- 1932-07-26 DE DEK126345D patent/DE618192C/de not_active Expired
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