DE93477C - Treibkette fur fahrrader - Google Patents

Treibkette fur fahrrader

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DE93477C
DE93477C DE189693477D DE93477DA DE93477C DE 93477 C DE93477 C DE 93477C DE 189693477 D DE189693477 D DE 189693477D DE 93477D A DE93477D A DE 93477DA DE 93477 C DE93477 C DE 93477C
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DE
Germany
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chain
parts
rawhide
bicycles
side plates
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Expired
Application number
DE189693477D
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick William Barker
Cruser Van Dyke
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00—Chains
    • F16G13/02—Driving-chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
FREDERICK WILLIAM BARKER in DUNELLEN
(Grfsch. Middlesex, Staat New-Jersey) und VAN DYKE CRUSER in BROOKLYN.
Treibkette für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Ketten, wie solche zum Antrieb von Fahrrädern und dergl. Verwendung finden. Als wesentliche Gesichtspunkte bei der Construction einer Kette sind folgende anzuführen: 1. Die Einführung eines Reibung vermindernden Körpers in die Kettenmittelstücke, wobei dieser Körper den gröfseren Theil des Schlages der Kettenradzähne aufnimmt und dem Stift oder Zapfen eine möglichst grofse Lagerfläche bietet.
2. Die Benutzung von Rohhaut (comprimirt oder nicht comprimirt) als Reibung vermindernden Stoff in Zusammenstellung mit Verstärkungstheilen aus Stahl zur Bildung der Kettenmittelstücke; dabei dient die der Rohhaut anhaftende Fettigkeit gleichzeitig als Schmiermittel und die Haut verhindert ein hörbares Schlagen der Kette, das bei Metallketten und metallenen Kettenrädern nicht zu vermeiden ist.
3. Die Anwendung und besondere Einrichtung von seitlichen Verstärkungsplatten bei Kettenmittelstücken aus Rohhaut oder anderem, Reibung verhinderndem Material in Verbindung mit Zapfenstiften oder Nieten besonderer Einrichtung, welche verhindern, dafs diese Theile aus einander gehen, vielmehr eine grofse Lagerfläche bieten und das Festfressen der Mittelstücke gegen ihre Lagerfläche ausschli eisen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, eines Theiles einer solchen Kette,
Fig. 2 die Oberansicht von Fig. 1,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt durch ein Kettenmittelstück mit Stücken der seitlichen Verbindungsglieder und den verbindenden Gelenkstiften ;
Fig. 4 zeigt einen solchen Gelenkstift im Schnitt;
Fig. 5 ist eine ähnliche Darstellung einer geänderten Ausführungsform eines solchen Gelenkstiftes;
Fig. 6 zeigt einen Bolzen für die Verbindung des Kettenendes.
A bezeichnet die bekannten Seitentheile der Kettenglieder, die paarweise auftreten und an beiden Enden mit Löchern versehen sind, um die verschwächten Schenkel α von Stiften B aufzunehmen, welche in den Seitentheilen vernietet werden. C bezeichnet ein nach der Erfindung eingerichtetes Kettenmittelstück, welches auf den Stiften drehbar angebracht ist. Ein solches Mittelstück besteht aus dem mittleren Theil b, der mit Zapfenlöchern an beiden Enden versehen ist und aus Rohhaut gefertigt wird, die zweckmäfsig comprimirt wird, sowie aus den verstärkten Seitenplatten c, welche Zapfenlöcher c1 erhalten. Jede der Verstärkungsplatten ist etwa halb so stark als die mittlere Rohhautplatte; auf die Abmessungen kommt es indessen nicht an.
Da die Functionen der beiden Materialien, aus denen das Kettenmittelstück besteht,
durchaus verschieden sind, so ist es nothwendig, ihre bezüglichen Eigenschaften auszugleichen. Die Rohhaut wird, obwohl sie Zugbeanspruchungen aufnehmen kann, besonders eingeschlossen, um den Hauptauflagetheil der Kette auf dem Kettenrade zu bilden und den Schlag derselben gegen die Kettenrad zähne abzuschwächen, sowie die Reibung auf das Mindestmafs zu beschränken. Die seitlichen Verstärkungsplatten c dagegen dienen zur Aufnahme der Zugbeanspruchungen der Kette sowie / zum Schütze des Rohhautmitteltheiles.
Die Zapfenlöcher c1 in den Platten c sind aufsen versenkt bezw. ausgerieben.
Es hat sich bei den vorgenommenen ausgedehnten Versuchen gezeigt, dafs durch das Anschlagen der Kettenradzähne gegen die Kettenmittelstücke die mittlere Rohhauteinlage etwas seitlich aus einander getrieben wird, wodurch die seitlichen Verstärkungsplatten gegen die Kettenglieder A gedrückt werden; die Folge davon ist, dafs die Kette ungelenkig bezw. schwer beweglich wird und nicht gut läuft. Dieser Uebelstand wird nach der Erfindung in folgender Weise vermieden: Es gelangen Bolzen B mit stärkerem Mitteltheil d und schwächeren Enden α zur Verwendung. An den Schultern e wird eine schräge Fläche/ hergestellt, und wenn die zusammengesetzten Mittelstücke C auf dem Bolzentheil d aufgebracht sind, wird die unterschnittene Schulter ef durch einen Hohlpunzen oder dergl. aufgetrieben und auf diese Weise ein Rand g gebildet, der in den versenkten Theil des Zapfenloches c1 in den Platten c pafst. Auf diese Weise werden die zusammengesetzten Kettenmittelstücke verhindert, sich fest gegen die Seitenglieder A zu legen, und gleichzeitig wird die Reibung auf die Berührung zwischen den Rändern g und den Lochaufreibungen c1 beschränkt. Die Theile b und c können auch durch einen Stift /2 verbunden werden, der durch die Theile hindurchtritt und an beiden Enden aufsen an den Platten c vernietet wird. Dieser Niet kann allein oder neben der vorbeschriebenen Vorrichtung benutzt werden.
In Fig. 5 ist eine besondere Ausführungsform eines Verbindungsbolzens dargestellt, der an Stelle eines Nietes zur Verbindung der Kette benutzt wird. Dieser Bolzen besteht aus einem hohlen, innen mit Gewinde versehenen Theil hl und dem vollen Gewindetheil i, die in einander geschraubt werden können und so den Zapfen für das Kettenmittelstück C bilden. Jeder der Theile h1 und i hat einen Rand bezw. Bundj, der in das aufgeriebene Loch c1 tritt, und es sind diese Theile je mit einem Gewindeschenkel k versehen, auf welchen Muttern aufgezogen werden können.
. Wie ersichtlich, dient der Theil zwischen den Bunden j als Gelenktheil für das Mittelstück C, und die Theile zwischen den Bundeny und den Gewindeschenkeln k, welche entweder vierkantig oder rund hergestellt sein können, dienen zur Aufnahme der Kettenglieder A.
Fig. 6 veranschaulicht eine geänderte Ausführungsform des Verbindungsbolzens, bei welcher / ein rohrförmiges Stück bezeichnet, welches mit den Bunden m an jedem Ende versehen wird, nachdem das Rohrstück / durch das Kettenmittelstück b hindurchgesteckt worden ist. inl bezeichnet einen Bolzen, welcher durch das Rohrstück / geführt wird und einen Schraubenkopf η an dem einen, sowie eine Mutter 0 an dem anderen Ende erhält. Die Glieder A sitzen auf diesem Bolzen ml zwischen dem Kopf η und dem Rande m. bezw. zwischen der Mutter 0 und dem Rande m an der anderen Seite.
Die Erfindung beschränkt sich auf die dargestellten Ausführungsformen der Verbindung des Bolzens etc. nicht; das Wesentliche der Erfindung besteht vielmehr in der Verwendung von Rohhaut und anderem Reibung verminderndem und Schläge abschwächendem Material, das gleichzeitig Verwendung von Schmiermitteln entbehrlich macht. Ferner bildet auch die Einrichtung, wonach die seitliche Spreizung der die Kettenmittelstücke zusammensetzenden Theile verhindert wird, den Gegenstand der Erfindung.
Die Erfindung- soll auch nicht auf die dargestellte Ausführung des Kettenmittelstückes aus einem mittleren Theil aus Rohhaut und den seitlichen Metallplatten bestehend beschränkt werden, da die angestellten Versuche auf verschiedene Anordnungen erstreckt worden sind und gleich gute Resultate ergeben haben. So ist z. B. das Kettenmittelstück auch in der Weise hergestellt worden, dafs ein mittlerer Metalltheil mit seitlichen Stücken aus Rohhaut zusammengestellt wurde; ebenso ist eine Metallplatte und Rohhautplatten gleicher oder verschiedener Stärke verbunden worden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Treibkette für Fahrräder und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die mit den Zähnen des Kettenrades in Berührung stehenden Theile zum Theil aus Rohhaut bestehen, zu dem Zwecke, die Reibung zu vermindern und das Geräusch zu verhüten.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Kette, bei welcher die Kettenmittelstücke (b) aus Rohhaut bestehen und durch metallische Seitenplatten (c) verstärkt sind.
3. Eine Ausführungform der unter 1. und 2. gekennzeichneten Kette, bei welcher die Seiten-
platten (c) der Kettenmittelstücke mit diesen durch Bolzen (B) verbunden sind, welche mit Verstärkungen (g oder m bezw. j) in auf der äufseren Seite der Seitenplatten befindliche Erweiterungen sich einlegen, zu dem Zwecke, ein Auseinandertreiben •der Kettenmittelstücke zu verhindern.
Eine Ausführungsform der unter i. und 2. gekennzeichneten Kette, bei welcher der Verbindungsbolzen aus zwei Theilen (h λ i) besteht, welche in einander geschraubt sind und von denen jeder eine Verbreiterung zum Zusammenhalten des Mittelstückes trägt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189693477D 1896-12-30 1896-12-30 Treibkette fur fahrrader Expired DE93477C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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