DE48439C - Gliederkette für Fahrräder u. dgl - Google Patents

Gliederkette für Fahrräder u. dgl

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DE48439C
DE48439C DENDAT48439D DE48439DA DE48439C DE 48439 C DE48439 C DE 48439C DE NDAT48439 D DENDAT48439 D DE NDAT48439D DE 48439D A DE48439D A DE 48439DA DE 48439 C DE48439 C DE 48439C
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DE
Germany
Prior art keywords
plates
bicycles
link chain
steel
piece
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48439D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. appleby in Birmingham, 60 Caroline Street
Publication of DE48439C publication Critical patent/DE48439C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Die Kette ist dergestalt gebaut, dafs die Glieder einzeln gehärtet und getempert werden können, bevor sie mittelst weicher Stahlbolzen zu einer Kette zusammengefügt werden. Die Tragfähigkeit der Kette wird auf diese Weise bedeutend vergröfsert.
Man nimmt zuerst ein kurzes Stück Stahl oder sonst entsprechenden Stoff, dessen Breite derjenigen der Radzä'hne entspricht. Durch die abgerundeten Enden dieses Stückes α werden die Führungslöcher gebohrt. Dann nimmt man zwei Seitenstücke b von beliebiger Gestalt, durch deren Enden Löcher gebohrt sind, in welche kurze Niete hineinpassen. Die Verbindung zwischen Platten und Mittelstück wird hier statt wie bisher mittelst eines Bolzens aus zwei Theilen hergestellt. Der Abstand der Seitenplatten b wird durch einen Hohlcylinder c festgestellt, welcher aus einer an beiden Kopfseiten bei d gezahnten Stahlplatte aufgerollt ist, und zwar mittelst einer Presse oder auf irgend eine andere Weise. vDie so hergestellte kleine Röhre ist etwas länger als das Metallstück α breit ist, und der Durchmesser des kleinen Cylinders ist so grofs, dafs er in die Ausbohrung des Metällstückes bequem hineinpafst. Die kleine Stahlröhre kann nun gehärtet oder getempert werden. Alsdann nimmt man " ein kurzes Stück e weichen, runden Stahldrahtes, welches genau in den kleinen Cylinder pafst und genügend lang ist, um die Ketten zusammennieten zu können, nachdem die einzelnen Theile zusammengepafst worden sind.
Um nun die Ketten zusammenzusetzen, schiebt man zuerst die gehärteten Stahlröhrchen auf den Bolzen e und beide gemeinsam in das Mittelstück a. Dann nimmt man die Platten b und setzt die gehärteten kleinen Stahlcylinder mit den in ihnen sitzenden kurzen Bolzen zunächst mit einem Ende auf die eine der Seitenplatten, welche um die Bohrungen herum entsprechend den Kopfenden des Hohlcylinders c gezahnt sind. Hierauf pafst man die zweite Platte b mit ihren Oeffnungen auf das andere Ende des Stahlcylinders und drückt die beiden Seitenstücke gegen einander, so dafs die Zähne des Hohlcylinders c in die Seitenplatten hineingeprefst werden.
Der Bolzen e wird darauf mit den beiden Seitenplatten b vernietet, wobei das Gliederstück α wegen der Breite des Hohlcylinders c hinreichend Spielraum behält, um sich frei drehen zu können. Der Bolzen wird durch das Vernieten verhindert, sich in den Seitenplatten zu drehen. Auf diese Weise verhütet man eine Abnutzung der Bohrungen in diesen Platten. Man fährt auf diese Weise mit der Zusammensetzung der Kette fort, bis die gewünschte Länge erreicht ist, und verbindet dann die beiden Enden der Kette auf passende Weise.
Die Mittelglieder α sind bei der beschriebenen Ausführungsform aus einem Stück gefertigt. Aus Fig. 5 bis 7 ist zu ersehen, dafs die Erfindung auch für solche Ketten verwendet werden kann, bei denen die Mittelglieder a aus einer Reihe Platten al zusammengesetzt sind. Diese Platten a1, Fig. 5, werden zu
einem Körper mittelst Stahlröhren/ zusammengefafst, welche ebenso wie die Hohlcylinder c geformt sind. Die Röhren f haben denselben lichten Durchmesser wie die Bohrung der vollen Mittelstücke a, damit sich die Glieder frei auf den Cylindern c drehen können. Durch Aufschlagen der Zahnung an den Enden werden die Röhren/ befähigt, die Glieder al fest zusammenzuhalten, so dafs sie ein Stück bilden, welches leichter herzustellen ist als das volle Mittelstück a, doch ebenso wirkt.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine Gliederkette für Fahrräder u. dergl., bei welcher die Seitenplatten durch Niete aus weichem Stahl fest mit einander verbunden sind, und wobei der Abstand jener Platten durch Hohlcylinder c gesichert wird, welche mit gezahnten Kopfenden so zwischen die Platten gesetzt sind, dafs die Mittelglieder a sich auf diesen Hohlcylindern frei drehen können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48439D Gliederkette für Fahrräder u. dgl Expired - Lifetime DE48439C (de)

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