DE934419C - Einsatz fuer elektrische Fassungen, insbesondere Goliathfassungen - Google Patents

Einsatz fuer elektrische Fassungen, insbesondere Goliathfassungen

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DE934419C
DE934419C DES28789A DES0028789A DE934419C DE 934419 C DE934419 C DE 934419C DE S28789 A DES28789 A DE S28789A DE S0028789 A DES0028789 A DE S0028789A DE 934419 C DE934419 C DE 934419C
Authority
DE
Germany
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insulating base
contact
contact spring
spring
sockets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES28789A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Seidel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE934419C publication Critical patent/DE934419C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices

Landscapes

  • Connecting Device With Holders (AREA)

Description

  • Einsatz für elektrische Fassungen, insbesondere Goliathfassungen Die Erfindung betrifft einen Einsatz für elektrische Fassungen, insbesondere Goliathfassungen, die zur Aufnahme von Glühlampen bestimmt sind. Bei den bekannten Fassungen sind die Kontaktfedern, die mit :dem Lampensockel zusammenwirken, in der Regel durch Verschraubungen und Vernietungen am Isoliersockel des Fassungseinsatzes gehalten. Außerdem sitzen an den Kontaktfedern Anschlußklemmen mit gesonderten Kontaktkörpern, so daß mehrere hintereinandergeschaltete Übergangswiderstände zwischen der anzuschließenden Leitung und -der Kontaktfeder selbst vorhanden sind. Es sind auch Fassungen bekannt, bei denen die Kontaktfedern ohne Verschraubung und Vernietung am Isoliersockel gehalten sind, indem an ihnen befindliche Fortsätze mit ihren Enden in konische Versenke des Isoliersockels eingedrückt sind. Der eine dieser Fortsätze ist zur Rückseite des Isoliersockels gerichtet, während der andere in eine die Rückseite und Vorderseite verbindende Ausnehmung des Isoliersockels greift. Bei diesem Fassungseinsatz befinden sich die Anschlußklemmen an der gleichen Seite des Isoliersockels wie die Kontaktfedern, also an der Vorderseite des Isoliersockels. Die Leitungen müssen von der Rückseite des Isoliersockels an die Vorderseite unter Umbiegen herangeführt werden. Ihr Anschluß ist durch :die Nähe der Kontaktfedern erschwert. Für das Eindrücken der Kontaktfederenden in die konischen Versenke müssen Werkzeuge verwendet werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders vorteilhafte Anordnung der Kontaktfedern an dem Fassungseinsatz zu schaffen, die im Vergleich zu den bekannten Kontaktfederanordnungen in. ihrer Herstellung und Montage besonders einfach und billig ist und zugleich einen bequemen Leitungsanschluß gestattet. Erfindungsgemäß ist die Aufgabe durch folgende Anordnung gelöst: Jede Kontaktfeder des Fassungseinsatzes sitzt mit seitlichen Ansätzen in einer vorderseitigen Tasche des Isoliersockels und ist in ihrem Sitz durch einen zur- Rückseite des Isoliersockels gerichteten Fortsätz gesichert, und die Verschiebung des Fortsatzes in dem Isoliersockel ist durch eine als Querkörper dienende Anschlußklemme verhindert, deren Klemmschraube mit ihrer Achse parallel zur Vorderseite des Isoliersockels angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Kontaktfederanordnung zeichnet sich dadurch aus, daß bei Vermeidung eines Leitungsanschlusses an der Vorderseite des Fassungseinsatzes die Teile,der Kontaktfederanordnung mit Ausnahme der Klemmschrauben aus einfachen Stanzteilen bestehen und zu ihrer Montage an dem Isoliersockel keine Werkzeuge verwendet zu werden brauchen. Dadurch, daß sich die Anschlußklemmen zwischen der Vorder- und Rückseite des Isoliersockels, und zwar unter Anordnung der Klemmschrauben parallel zur Vorderseite des Isoliersockels, befinden, lassen sich die an der Rückseite des Isoliersockels ankommenden Leitungen ohne Umbiegen bequem anschließen.
  • Vorzugsweise ist der Sitz jeder Kontaktfeder an dem Isoliersockel in der Weise ausgebildet, daß sich die seitlichen Ansätze der Kontaktfeder in der vorderseitigen Tasche des Isoliersockels federnd verspannen, derart, daß der zwischen den Ansätzen befindliche mittlere Teil der Kontaktfeder gegen den Isoliersockel gepreßt ist. Mit besonderem Vorteil wird diese federnde Verspannung an der Kon, taktfeder angewendet, die als Seitenkontakt mit dem Lampensockel zusammenwirkt. Diese Kontaktfeder wird mit zwei federnden Kontaktarmen versehen und derart an dem Isoliersockel angeordnet, daß sie entgegen der Federkraft der seitlichen Ansätze an dem Isoliersockel kippbar ist. Auf diese Weise lassen sich durch äußerste Ausnutzung des Werkstoffes auf kleinstem Raum sehr große Federwege an der als Seitenkontakt dienenden Kontaktfe-der erzielen.
  • In der Zeichnung -ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Fig.- i bis 4 zeigen einen Fassungseinsatz gemäß der Erfindung in zwei Grundrissen:, einem Schnitt und einer Seitenansicht.
  • Die Fig. 5 und 6 geben die als Fußkontakt dienende Kontaktfeder und die Fig. 7 und 8 die als Seitenkontakt dienende Kontaktfeder für sieh wieder.
  • In den Fig. g bis 12 ist der Isoliersockel dargestellt, wobei .die Fig. i i eine Abwicklung A-B und die Fig. 12 einen Schnitt C-D zeigen.
  • Der in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellte Einsatz ist für Golnarhfa.ssungen bestimmt. Mit i ist der Isosliersockel bezeichnet, der eine kreisrunde Scheibenform hat. 2 und 3 sind die an dem Isoliersockel sitzenden Kontaktfedern. Die Kontaktfeder 2 bildet den Fußkontakt und die Kontaktfeder 3 den Seitenkontakt in der Lampenf"sung. Die Kontaktfeder 2 ist auf die .Mitte des Fassungssockels gerichtet. Die Kontaktfeder 3 hat zwei seitliche Kontaktarme 4, deren Enden diametral einander gegenüberstehen.
  • Die Halterung der beiden Kontaktfedern 2, 3 an dem Isoliersockel i erfolgt im wesentlichen in gleicher Weise. Die beiden Kontaktfedern sind erfindungsgemäß wie folgt an dem Isoliersockel befestigt: Für jede Kontaktfeder ist an der Vorderseite des Isoliersockels eine Tasche 5 bzw. 6 vorgesehen. Die Tasche 5 für die Kontaktfeder 2 ist kleiner als die Tasche 6 für die Kontaktfeder 3. Jede Kontaktfeder sitzt in der zugehörigen Tasche mit seitlichen Ansätzen 7, 7' bzw. 8, 8'. An der Kontaktfeder 2 sind die beiden seitlichen Ansätze 7, 7' ungleich lang. Sie können auch gleich lang ausgebildet sein. Die seitlichen Ansätze 7, 7' ruhen auf dem Boden 9 der Tasche 5. Die Fig. 12 läßt den Boden g der die Kontaktfeder 2 aufnehmenden Tasche 5 erkennen.- An der Kontaktfeder 3 greifen die seitlichen Ansätze 8, 8' in Aussparungen io der Seitenwände der Tasche 6.- Die Aussparungen io .der Seitenwände der Tasche 6 sind in der Fig. i i zu erkennen. Auf dem Boden i i dieser seitlichen Aussparungen io ruhen die Ansätze 8; 8' der Kontaktfeder. Vorzugsweise sind die Kontaktfedern 2, 3 mit ihren seitlichen Ansätzen derart in die vorderseitigen Taschen des Isoliersockels eingesetzt, daß eine federnde Verspannung der Kontaktfedern eintritt. Bei dieser federnden Verspannung wird der zwischen den Ansätzen befindliche mittlere Teil der Kontaktfeder gegen den Isoliersockel i gepreßt. Der Sitz jeder Kontaktfeder in der vorderseitigen Tasche des Isoliersockels wird erfindungsgemäß durch einen zur Rückseite des Isoliersockels gerichteten Fortsatz i2 gesichert. Die Verschiebung dieses Fortsatzes -senkrecht zur Vorderseite des Isolierfsockels ist durch eine als Querkörper dienende Anschlußklemme 13, 13" verhindert. Vorzugsweise besteht diese als Querkörper dienende Anschlußklemme aus-- einer den Fortsatz 12 der Kontaktfeder durchquerenden Klemmschraube 13 und einem Mutterstück 13.'. Das Mutterstück 13' ist in dem Isoliersockel i geführt, jedoch in Richtung auf die Vorderseite.-des Isoliersockels unverschiebbar. Die Halterung dieses Mutterstückes erfolgt durch. Anordnung in einer seitlichen Vertiefung 14 des Isoliersockels, diie gegenüber der Vorderseite des Isoliersockels durch eine Leiste 15 abgeschlossen ist. Dadurch, daß sich jede Kontaktfeder in ihrem Sitz in der taschenförmigen Vertiefung verspannt und mit ihrem mittleren Teil gegen den Isoliersockel gepreßt wird, ist gleichzeitig das Mutterstück 13' in der Vertiefung 14 des Isoliersockels gehalten. Ist die Klemmschraube 13 durch den Fortsatz 12 der -Kontaktfeder an das Mutter-IstÜck 13' geschraubt, so ist eine Verschiebung des Fortsatzes 12 und damit,der Kontaktfeder senkrecht zur Ebene der Vorderseite ausgeschlossen. Jedes Mutterstück 13' besitzt einen abgebogenen Lappen 16, der als Nocken am Kopf der Klemmschraube 13 wirkt. Die Klemmschraube 13 preßt die anzuschließende Leitung unmittelbar gegen den Fortsatz 12 der Kontaktfeder, so daß keine zusätzlichen Übergangswiderstände zwischen der anzuschließenden Leitung und der Kontaktfeder entstehen.
  • Die Verspannung der seitlichen Ansätze in der vorderseitigen Tasche des Isoliersockels ist von besonderem Vorteil für die Kontaktfeder 3, die die seitlichen Kontaktarme q. hat. Durch geeignete Anordhung der Aussparungen io in den Seitenwänden der Tasche 6, die die seitlichen Ansätze 8, 8' der Kontaktfeder ,aufnehmen, zu der Fläche (Leiste 15) des Isoliersockels, gegen die sich der mittlere Teil der Kontaktfeder legt, läßt sich erreichen, daß die Kontaktfeder entgegen der Federkraft der seitlichen Ansätze an dem Isoliersockel kippbar ist. Die Kippkante befindet sich dabei an- der Stelle, an der die Fläche der Leiste 15 in die Vorderseite des Isoliersockels übergeht. Auf diese Weise wird ein erhöhter Federweg an der als Seitenkontakt dienenden Kontaktfeder 3 erzielt, ohne daß der Raumbedarf vergrößert ist. Wird die Glühlampe in die Fassung eingeschraubt, so wird die Kontaktfeder zunächst um die Kippkante entgegen der federnden Wirkung der seitlichen Ansätze gekippt, bis sie mit ihren in die Tasche 6 eintauchenden Kontaktarmen q. am Boden der Tasche anschlägt oder der Fortsatz 12 der Kontaktfeder 3 in der Tasche zur Anlage kommt. Wird infolge ungünstiger Toleranzlage d'er einzelnen Teile des Fassungseinsatzes ein über diese Federung hinausgehender Federweg der Kontaktarme q. gebraucht, so wird dieser zusätzliche Federweg durch Spreizen der Kontaktarme durch .den Lampensockel erzielt. Wird die Glühlampe aus der Fassung herausgeschraubt, so federn zunächst die Kontaktarme, sofern sie sich auseinandergespreizt haben, zurück; allsdann drücken die seitlichen Ansätze 8, 8' die Kontaktfeder 3 wieder in ihre Ausgangslage zurück.
  • An den Fassungseinsätzen gemäß der Erfindung gehört zu jeder Kontaktfederanordnung eine Kontaktfeder, ein Gewindestück und eine Klemmschraube. Von diesen drei Teilen stellen die Kontaktfeder und das Gewindestück einfache Stanzteile dar. Durch die Anschlußklemme selbst ist jede Kontaktfeder an dem Isoliersockel gehalten, ohne daß zusätzliche Befestigungsmittel verwendet sind. Die Herstellung und der Zusammenbau der Kontaktfe@deranordnung gemäß der Erfindung ist somit äußerst. einfach. Die Erfindung kann auch an anderen Fassungen für Glühlampen angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einsatz für elektrische Fassungen, insbesondere für Gokathfassungen, mit an der Vorderseite des Isoliersockels sitzenden Kontaktfedern, die zu ihrer Befestigung zur Rückseite des Isoliersockels gerichtete Fortsätze haben, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kontaktfeder (2, 3) mit seitlichen Ansätzen (7, 7', 8, 8') in einer vorderseitigen Tasche (5, 6) des Isoliersockels sitzt und in ihrem Sitz durch den zur Rückseite des Isoliersockels gerichteten Fortsatz gesichert ist, dessen Verschiebung durch eine als Querkörper dienende Anschlußklemme (i3, i3') verhindert ist, deren Klemmschraube (i3) mit ihrer Achse parallel zur Vorderseite des Sockels angeordnet isst.
  2. 2. Einsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (i3) der als Querkörper dienenden Anschlußklemme (13,13') in ein in dem Isoliersockel (i) geführtes, jedoch in Richtung auf seine Vorderseite urverschiebbares Mutterstück (i3') geschraubt isst.
  3. 3. Einsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen Ansätze (7, 7', 8, 8') der Kontaktfeder (2, 3) in der vorderseitigen Tasche (5, 6) des Isoliersockels (i) federnd verspannen, derart, daß der zwischen den Ansätzen befindliche mittlere Teil der Kontaktfeder gegen -den Isoliersockel. gepreßt wird. q.. Einsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Seitenkontakt dienende Kontaktfeder (3), die sich mit den seitlichen Ansätzen (8, 8') in dem Isoliersockel (i) federnd verspannt, zwei federnde Kontaktarme (q.) hat und entgegen der Federkraft der seitlichen Ansätze an dem Isoliersockel kippbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 823 154.
DES28789A 1952-06-04 1952-06-04 Einsatz fuer elektrische Fassungen, insbesondere Goliathfassungen Expired DE934419C (de)

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DE934419C true DE934419C (de) 1955-10-20

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2921590A1 (de) * 1978-06-30 1980-01-10 Elettroplast Spa Lampenfassung mit seitlich angeordnetem backenkontakt

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823154C (de) * 1950-01-29 1951-12-03 Siemens Schuckertwerke A G Befestigung von metallischen Teilen, insbesondere Kontakt- bzw. Klemmenteilen auf Teilen aus Isolierstoff o. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823154C (de) * 1950-01-29 1951-12-03 Siemens Schuckertwerke A G Befestigung von metallischen Teilen, insbesondere Kontakt- bzw. Klemmenteilen auf Teilen aus Isolierstoff o. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2921590A1 (de) * 1978-06-30 1980-01-10 Elettroplast Spa Lampenfassung mit seitlich angeordnetem backenkontakt

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