DE656917C - Kontaktstueck fuer Steckdoseneinsaetze - Google Patents
Kontaktstueck fuer SteckdoseneinsaetzeInfo
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- DE656917C DE656917C DES114761D DES0114761D DE656917C DE 656917 C DE656917 C DE 656917C DE S114761 D DES114761 D DE S114761D DE S0114761 D DES0114761 D DE S0114761D DE 656917 C DE656917 C DE 656917C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/02—Contact members
- H01R13/10—Sockets for co-operation with pins or blades
- H01R13/11—Resilient sockets
- H01R13/111—Resilient sockets co-operating with pins having a circular transverse section
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Es sind Kontaktstücke für Steckdoseneinsätze
bekannt, die aus einem gebogenen Stanzstück bestehen. Das bekannte Stanzstück hat
ein Mittelstück, an dessen Längsseiten senkrecht zur Ebene des Mittelstückes gebogene
Schenkel sitzen. Diese Schenkel bilden unmittelbar die den Steckerstift umfassenden Hülsenwände.
Diese Kontaktstücke haben den Nachteil, daß sie nicht nur an ihren Hiilsenwänden
ungleichmäßig den Steckerstift berühren, sondern auch, lediglich für eine der
beiden gebräuchlichen Steckerstiftstärken (4 und 5 mm) bestimmt sind.
Die Erfindung betrifft ein Kontaktstück,-das sich durch, eine große Nachgiebigkeit
seiner Hülsenwände auszeichnet und sich infolgedessen ohne Abänderung seiner Abmessungen
für die Aufnahme von 4 und 5 mm starken Steckerstiften eignet. Das Kontakt-
ao stück nach der Erfindung ist von einem Stanzstück mit an den Längsseiten des Mittelstückes
sitzenden Schenkeln gebildet, die senkrecht zur Ebene des Mittelstückes gebogen sind. Erfindungsgemäß sind an den Sclienkein
parallel zu dem Mittelstück verlaufende Ansätze angeordnet, die an senkrecht zu der
Ebene des Mittelstückes stehenden Biegekanten nach innen gebogen sind und an ihren.
Enden Hülsenwände für den Steckerstift bilden.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen,
einen Steckdoseneinsatz gemäß der Erfindung in einer Aufsicht und einem Schnitt. Die
Fig. 3 gibt das Kontaktstück des Steckdosen.-einsatzes in abgewickeltem Znstand wieder.
Der Sockel des Steckdoseneinsatzes ist mit ι bezeichnet. In zwei Ausnehmungen 2
des Sockels sind die beiden Kontaktstücke 3 eingesetzt. Jedes Kontaktstück ist von einem
gebogenen Stanzstück gebildet. Das Stanzstück hat, wie die Fig. 3 zeigt, an den beiden
Längsseiten des Mittelstückes Schenkel 5. An die Schenkel 5 schließen sich Ansätze 6 an, die
parallel zu einem Mittelstück 4 verlaufen. Die Ansätze 6 haben rechtwinklig nach innen gerichtete
Endteile 7. Das Kontaktstück erhält durch Biegen des Mittelstückes 4, der Schenkel
5 und der Ansätze. 6 seine Form. Die beiden Schenkel 5 werden dabei unmittelbar an dem Mittelstück 4 senkrecht nach, unten,
gebogen. Die an den Schenkeln 5 sitzenden. Ansätze 6 sind an senkrecht zu der Ebene des
Mittelstückes 4 stehenden Biegekanten, nacli
innen gebogen und bilden an ihren Endteilen 7 die Hülsenwände. Die Hülsenwände 7
führen beim Einführen und Ziehen des Steckerstiftes eine quer zu der Längsrichtung
des Mittelsfückes 4 liegende Bewegung aus. Um den Steckerstift an einer großen Fläche
zu berühren, sind die Hülsenwände in an sich. bekannter Weise gerundet. 8 ist eine Aussparung
im Mittelstück 4, durch die beim Einführen in das Kontaktstück der Steckerstift
tritt. Dadurch, daß in die Aussparung 8 die
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Hans H. Willmann in Berlin-Charlottenbnrg und Hans Schmollack in Frankfurt, Main.
Hülsenwände 7 ragen/' erhält das Kontaktstück
eine kleine Bauhöhe. 9 ist eine zum Anschließen des Leitungsendes dienende Klemmschraube
des Kontaktstückes. Der KlemniF schraube 9 gegenüber sind Nocken 10 angeordnet,
die an dem Mittelstück 4 sitzen lind ein Entweichen des Leitungsendes beim Anziehen
der Klemmschraube verhindern.
Die beiden Kontaktstücke 3 sind durch Einsprengen an dem Sockel 1 befestigt. Ίλχ
diesem Zweck hat das Mittelstück 4 des Kontaktstückes an seinen beiden Enden Vorsprünge
11, die in die Vertiefungen 12 der Ausnehmung 2 des Sockels 1 eingreifen. Um
das Kontaktstück in den Sockel einsetzen zu können, ist sein Mittelstück 4 in der Längsrichtung
elastisch ausgebildet. Die Elastizität wird vorteilhaft durch mehrfaches Umbiegen
des Mittelstückes 4 erreicht. Da die Hülsenwände 7 quer zu der Richtung federn, in der
das Kontaktstück beim Einsetzen in den Sockel federt, besteht nicht die Gefahr, daß
die beim Einsetzen und Ziehen des Steckerstiftes auftretenden Bewegungen der Hülsenwände.
7 eine Formänderung des Mittelstückes 4 zur Folge haben, die die Befestigung
des Kontaktstückes an dem Sockel löst.
Das Einsetzen des Kontaktstückes 3 in den Isoliersockel erfolgt in einfädler Weise dadurch,
daß das Kontaktstück auf die Ausnehmung 2 des Sockels gelegt und in die
Ausnehmung eingedrückt wird. Infolge seiner Nachgiebigkeit drückt sich das Mittelstück 4
zunächst zusammen und springt, wenn das Kontaktstück auf den Grund der Ausnehmung
gelangt ist, mit den Vorsprüngen, r 1 in die Vertiefung der Ausnehmung 2 ein. Um das
Einspringen des Kontaktstückes in den Sockel zu erleichtern, können eine oder beide Wände
der Ausnehmungen abgeschrägt sein.
Der Vorteil des Kontaktstückes gemäß der Erfindung besteht darin, daß für seine Befestigung
an dem Sockel keine zusätzlichen. Befestigungsmittel, z. B. Schrauben und Niete,
erforderlich sind. Ein weiterer Vorteil dieser Befestigungsart ist darin zu erblicken, daß
zum Befestigen des Kontaktstückes dienende Vertiefungen 12 des Sockels so angeordnet
werden können, daß sie nicht an der Rückseite des Dosensockels liegen. Dadurch ist die
Isolation der spannungführenden Metallteile; gegenüber der den Sockel tragenden Wand
wesentlich erhöht. Der Steckdoseneinsatz gemäß der Erfindung läßt sich daher mit einer
kleineren Bauhöhe als bisher herstellen.
Das Kontaktstück gemäß der Erfindung, das auch in Steckdoseneinsätzen Verwendung
finden kann, in denen die Befestigung des Kontaktstückes durch Schrauben oder Niete·.
erfolgt, zeichnet sich, nicht nur durch eine besonders einfache Herstellung, sondern auch
;!'.<|urch eine hohe Elastizität und eine gute
^Druckwirkung an den Kontaktflächen aus. •;D}ie hohe Elastizität ist auf die große Länge
des zwischen Hülsenwänden 7 und dem Mittelstück 4 liegenden Hebelarms zurückzuführen,
Trotz der großen Länge dieses Hebelarms übt das Kontaktstück im Vergleich zu den
bekannten Kontaktstücken infolge der zweifachen Biegung der Schenkel um einen Winkel
von 900 einen hohen Druck auf den Steckerstift aus. Da die Hülsenwände zugleich sehr
nachgiebig sind, kann das Kontaktstück gemäß der Erfindung ohne Veränderung seiner
Abmessungen Steckerstifte mit 4 und 5 mm 0 aufnehmen. Durch dje Schwenkbarkeit der
Hülsenwände um die senkrecht zum Mittelstück stehenden Biegekanten, die zugleich
parallel· zur Achse des einzuführenden Steckerstiftes .stehen, ist die Gewähr für eine gleichmäßige
Kontaktgabe auf der ganzen axialen Länge der Hülsenwände gegeben.
Das Kontaktstück nach der Erfindung hat einen sehr gedrängten. Aufbau und eignet sich
daher insbesondere für den Einbau in Steckdosen mit beschränkten Raumverhältnissen.
Es hat weiter den Vorzug, daß der beim Stanzen entstehende MatcrialabfaE klein ist.
Claims (3)
1. Kontaktstück für Steckdoseneinsätze, bestehend aus einem Stanzstück mit an
den Längsseiten des Mittelstückes sitzenden Schenkeln, die senkrecht zur Ebene
des Mittelstuckes gebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schenkeln (5)
parallel zu dem Mittelstück (4) verlaufende Ansätze (6) angeordnet sind, die an senkrecht
zu der Ebene des Mittelstückes (4) stehenden Biegekanten nach innen gebogen sind und an ihren Enden (7) Hülsenwände
für den Steckerstift bilden.
2. Kontaktstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück
(4) des Stanzstückes eine Aussparung (8) hat, durch die die beiden an den Ansätzen
der Schenkel sitzenden Hülsenwände (7) ragen.
3. Kontaktstück nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktstück
quer zur Bewegungsrichtung der Hülsenwände (7) federnde, zweckmäßig
mehrfach gebogene Lappen (11) hat, die zum elastischen Einspringen des Kontaktstückes
in Vertiefungen (12) oder hinter Vorsprünge des Sockels (1) dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL39263D NL39263C (de) | 1934-07-18 | ||
| DES114761D DE656917C (de) | 1934-07-18 | 1934-07-18 | Kontaktstueck fuer Steckdoseneinsaetze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES114761D DE656917C (de) | 1934-07-18 | 1934-07-18 | Kontaktstueck fuer Steckdoseneinsaetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656917C true DE656917C (de) | 1938-02-18 |
Family
ID=7533354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES114761D Expired DE656917C (de) | 1934-07-18 | 1934-07-18 | Kontaktstueck fuer Steckdoseneinsaetze |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656917C (de) |
| NL (1) | NL39263C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE875059C (de) * | 1938-09-22 | 1953-04-30 | Berker Geb | Steckdose fuer flache Steckerstifte |
-
0
- NL NL39263D patent/NL39263C/xx active
-
1934
- 1934-07-18 DE DES114761D patent/DE656917C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE875059C (de) * | 1938-09-22 | 1953-04-30 | Berker Geb | Steckdose fuer flache Steckerstifte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL39263C (de) |
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