DE929941C - Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von gekoepften Ruebenblaettern oder Gruenfutter - Google Patents

Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von gekoepften Ruebenblaettern oder Gruenfutter

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DE929941C
DE929941C DES23666A DES0023666A DE929941C DE 929941 C DE929941 C DE 929941C DE S23666 A DES23666 A DE S23666A DE S0023666 A DES0023666 A DE S0023666A DE 929941 C DE929941 C DE 929941C
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DE
Germany
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rake
conveyor belt
picking
clippings
decapitated
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Expired
Application number
DES23666A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Rubarth Jun
Heinrich Soerries-Trockels
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/02Loaders for hay or like field crops with conveyor belts or conveyor chains, with or without pick-up means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von geköpften Rübenblättern oder Grünfutter sowie Kartoffelkraut, und dient dazu, das Schnittgut vom Boden aufzulesen und mit Hilfe eines ansteigenden Förderbandes, über welches die Rechen gleiten, in Wagen zu verladen.
Hierzu sind Erntemaschinen, welche das Schnittgut von vorn her aufnehmen, nicht geeignet, da durch derartige Einrichtungen das Schnittgut zusammengeschoben wird, ohne von den Rechen erfaßt zu werden. Dabei tritt eine Vermischung mit der Erde ein, die insbesondere dann vermieden werden muß, wenn das Schnittgut zu Fütterungszwecken verwendet werden soll.
Auch Erntemaschinen, welche über das zusammengelesene Gut wegfahren und dieses während des Stillstandes aufnehmen, können für diesen Zweck nicht verwendet werden. ao
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt seitlich vom Fahrgestell und quer zur Fahrtrichtung anlaufende Rechen, mit deren Hilfe das Auflesegut zunächst auf einem waagerechten Verlauf der Rechen erfaßt und aufgelesen und alsdann in an sich bekannter Weise im Zusammenarbeiten mit einem Förderband auf einen Wagen abgeführt
Um den waagerechten Verlauf der Rechen zu sichern, sollen diese gemäß der Erfindung durch eine weitere Rolle gehalten werden, bevor sie das Erntegut dem Transportband zuführen. Die Rechen sollen bei der Aufundabwärtsbewegung in Leitrinnen gehalten werden. Die aus Federstahl hergestellten Doppelzinken sollen erfindungsgemäß mit Hilfe einer durch den Federdraht gebildeten öse auf U-Eisen befestigt und in ίο der Nähe dieser Befestigung schraubenartig aufgerollt sein.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Einrichtung zum Auflesen und Verladen in allen Einzelheiten dem Schnittgut anzupassen und zweckmäßig zu gestalten.
Weitere Einzelheiten ergeben sich bei der Beschreibung einer solchen Einrichtung, wie sie in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 eine Ansicht in Pfeilrichtung. C der Fig.i,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie D-E der Fig. 3,
Fig. S einen Schnitt nach der Linie F-G der
Fig. 6 Rechenzinken in Vorderansicht, Fig. 7 Rechenzinken in Seitenansicht. Die über eine Kardanwelle von einem Trecker angetriebene und gleichzeitig von diesem über das Arbeitsfeld gezogene Vorrichtung ist auf einen Schlitten 1 aufgesetzt. An Stelle eines Schlittens kann auch ein anderes zweckentsprechendes Fahrzeug Verwendung finden. Ihre wesentlichsten Bestandteile sind die Rechen 2 und das mit ihnen synchron laufende Transportband 3. Die Rechen werden von endlosen Ketten 4 bewegt, wobei letztere über Umkehrrollen 5, 6 und 7 laufen und von den Umkehrrollen 5 und 6 so geführt werden, daß die Rechen bodenseitig eine bestimmte Strecke waagerecht zurücklegen, um so das Auflesegut einwandfrei erfassen zu können. Eine weitere, zwisehen den Umkehrrollen S und 6 angeordnete Rolle 8 unterstützt die waagerechte Führung der Rechen, während die Umkehrrolle 7 gleichzeitig dem Antrieb des ganzen Rechensystems dient. Die paarweise aus Federstahl hergestellten Rechenzinken sind auf U-Eisen 9 aufgeschraubt und so ausgebildet, daß sie jedem Hindernis, z. B. einer Rübe oder einem Stein, in jeder Richtung federnd auszuweichen vermögen (vgl. Fig. 2, 6 und 7). Wie weiter aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden diese die Rechenzinken tragenden U-Eisen samt den Ketten in Leitrinnen 10 und 11 bei ihrem Aufundabwärtsgang geführt, wodurch ein Durchhängen sowohl der sie ziehenden endlosen Ketten als auch der Rechen selbst vermieden wird.
Parallel zur Förderseite der Rechen ist die Förderseite des Transportbandes 3 angeordnet, wobei das Transportband von den Rollen 12 und 13 getragen wird. Entsprechend der Arbeitsseite der Rechen ist auch die Arbeitspeite des Transportbandes in einer Leitrinne 14 (vgl. Fig. 2) geführt und damit auch dessen Durchhängen verhindert. Durch diese Führung der beiden Teile werden sie auf ihrem ganzen Arbeitsgang parallel zueinander gehalten und damit wird ein einwandfreier Transport des Auflesegutes gewährleistet, das vom Transportband in einen zugeordneten Wagen 15 fällt, der ebenfalls vom Trecker mitgezogen wird.
Der-Antrieb sowohl des Rechensystems als auch des Transportbandes erfolgt vom Trecker aus über das Kettenzahnrad 16, das Übersetzungs- bzw. Umlenkzahnrad 17 und das Antriebszahnrad 18, auf dessen Achse die Riemenscheibe 19 für den An-'trieb der das Förderband treibenden Riemenscheibe 20 angeordnet ist.
Die innere Kufe des Schlittens 1 trägt ein Übergangsblech2i (vgl. Fig. 3, 4 und 5), das zwischen Erdboden und Transportband derart angeordnet ist, daß es einerseits den Erdboden oberflächlich durchschneidet, andererseits den unteren Teil des Transportbandes übergreift. Das Übergangsblech ist in Fahrtrichtung gegenüber den. Rechen vorgezogen sowie durch ein dreieckiges Blech 22 verbreitert (vgl. Fig. 3 und 5), dessen untere Seite leicht abgerundet, während seine äußere Seite bogenförmig hochgeschürzt ist. Diese Ausbildung des Übergangsbleches und die Art seiner Anordnung gewährleistet eine einwandfreie Überführung des Auflesegutes durch die Rechen auf das Transportband. Vor allem soll durch das leichte Einschneiden des Übergangsbleches in den Boden verhindert werden, daß Teile des Auflesegutes von den Rechen unter das Transportband geschoben und so von diesem nicht erfaßt und abtransportiert werden können.
Im Arbeitsgang wird die gesamte Vorrichtung nebst Wagen von einem Trecker gezogen und angetrieben. Das Auflesen und Abbefördern des Auflesegutes erfolgt schnell und einwandfrei und erspart den sonst erforderlichen großen Aufwand an Zeit und Arbeitskräften zur Durchführung dieser Arbeiten.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von geköpften Rübenblättern oder Grünfutter, gekennzeichnet durch seitlich vom Fahrgestell und quer zur Fahrtrichtung anlaufende Rechen, mit deren Hilfe das Auflesegut zunächst auf einem waagerechten Verlauf dieser Rechen erfaßt und aufgelesen und alsdann in an sich bekannter Weise im Zusammenarbeiten mit einem Förderband auf einen Wagen abgeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, unter Verwendung endloser Ketten als Träger von Rechen und eines ihnen zugeordneten, endlosen Transportbandes, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rechen bewegenden Ketten über Umkehrrollen so geführt werden, daß die Rechen
sich bodenseitig eine bestimmte Strecke waagerecht zum Boden bewegen, wobei diese Bewegung durch eine zwischen den Umkehrrollen angeordnete weitere Rolle unterstützt wird, und dann das Erntegut dem Transportband zuführen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechen bei ihrem Aufundabwärtsgang in Leitrinnen gehalten und geführt werden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Doppelzinken aus Federstahl, die mit Hilfe einer durch den Federdraht gebildeten öse auf U-Eisen befestigt und in der Nähe der Befestigung schraubenartig gerollt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Transportband arbeitsseitig in einer Leitrinne geführt und so in stets gleichbleibendem Abstand zu den ebenfalls arbeitsseitig geführten Rechen gehalten wird.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechen und das Transportband gemeinsam von dem die Vorrichtung ziehenden Trecker über eine Kardanwelle angetrieben werden.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Erdboden und Transportband ein vom Schlitten getragenes Übergangsblech so angeordnet ist, daß es einerseits den Erdboden oberflächlich durchschneidet, andererseits das Transportband an seinem unteren Teil übergreift.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Übergangsblech gegenüber den Rechen in Fahrtrichtung vorgezogen ist. -
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Übergangsblech durch ein ihm zugeordnetes, etwa dreieckig gehaltenes Blech verbreitert und daß dessen untere Seite leicht abgerundet und seine Außenseite hochgeschürzt ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 150603;
schweizerische Patentschrift Nr. 232840;
britische Patentschrift Nr. 471 114;
USA.-Patentschrift Nr. 2 509 371.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509522 6.55
DES23666A 1951-06-26 1951-06-26 Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von gekoepften Ruebenblaettern oder Gruenfutter Expired DE929941C (de)

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DE (1) DE929941C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136523B (de) * 1956-10-31 1962-09-13 Heinrich Adolf Kehrli Fahrbare Aufladevorrichtung zum Aufladen von Gras, Heu od. dgl. auf einen Wagen
DE1174560B (de) * 1963-03-22 1964-07-23 Viktor Wagner Geraet zum Aufnehmen von gemaehtem Erntegut, wie Heu, Stroh, Gruenfutter u. dgl. vom Erdboden im Vorbeifahren
DE4108135A1 (de) * 1991-03-13 1992-09-17 Konrad Steffinger Endlosfoerderer zur entleerung eines speicherbehaelters

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE150603C (de) *
GB471114A (en) * 1936-02-24 1937-08-24 Joseph Bamford Improvements in apparatus for gathering and elevating crops
CH232840A (de) * 1942-12-15 1944-06-30 Kittler Georg Einrichtung zum maschinellen Einladen der Rüben vom Felde in einen Kastenwagen.
US2509371A (en) * 1944-06-10 1950-05-30 Case Co J I Machine for harvesting green peas

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