DE150603C - - Google Patents

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DE150603C
DE150603C DENDAT150603D DE150603DA DE150603C DE 150603 C DE150603 C DE 150603C DE NDAT150603 D DENDAT150603 D DE NDAT150603D DE 150603D A DE150603D A DE 150603DA DE 150603 C DE150603 C DE 150603C
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DE
Germany
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sieve
lifted
chain
coulter
rakes
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Active
Application number
DENDAT150603D
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Publication of DE150603C publication Critical patent/DE150603C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/14Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens
    • A01D17/22Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens with several co-operating sifter bands

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Kartoffelerntemaschinen bekannt, bei denen von dem in den Boden eindringenden Schar die zu hebende Pflanze samt der Erde gehoben und dann mittels geeigneter Vorrichtung zwischen zwei Drahtsiebe m ο mit gleich gerichteter Bewegung", jedoch verschiedener Geschwindigkeit gebracht wird, zwischen denen die Kartoffeln durch ein Schiittelwerk von der Erde befreit und. zir
ίο einem geeigneten Behälter gebracht werden, während das Kraut durch einen geeigneten Abheber in einen Sack oder dergl. gehoben wird.
Zum Heben der Pflanzen samt Erde von dem Schar zu den Drahtsieben oder dem Schüttehverk m ο wurde bisweilen ein Schaufelrad mit schräg gerichteten Schaufeln verwendet. Diese Anordnung hatte jedoch den Nachteil, daß sie sehr leicht durch Steine oder harte Erdklumpen festgelegt wurde und eine außerordentlich große Breite sowie ein äußerst großes Gewicht der Maschine bedingte.
Es ist auch eine Hebevorrichtung bekannt geworden, bei welcher die von dem Schar ausgehobenen Pflanzen auf eine mit vorspringenden Fingern versehene Förderkette gebracht werden, über welche eine mit Greifern versehene Greiferkette in derselben Richtung läuft. Die hierbei an der Förderkette vorgesehenen Finger geben jedoch leicht zu Störungen im Betriebe Anlaß, indem die Finger am unteren Ende der Kette in der Nähe des Bodens oder des Schars gegen Steine treffen und dadurch abgebrochen und dann samt Kette beschädigt werden. Da bei der angegebenen Anordnung die obere Greiferkette sich rascher dreht, als die untere Förderkette, so werden zwischen den Fingern der Förderkette liegende Kartoffeln leicht von den Greifern der oberen Kette beschädigt und zerquetscht. Die rascher laufende Förderkette sucht dabei das auf der unteren Förderkette liegende Gut nach oben zu verschieben, wodurch beträchtliche Verluste an Kraft infolge Reibung des Gutes auf der Förderkette oder dem Fördersiebe eintreten.
Nach vorliegender Erfindung gelangen nun die ausgehobenen Pflanzen mit der Erde von dem einstellbaren Schar auf ein geneigtes flaches Drahtsieb, über dem sich an einer endlosen Kette befestigte Rechen mit derselben Geschwindigkeit bewegen wie das Drahtsieb. Die auf das Sieb gebrachten Kartoffelpflanzen samt Erde werden also von dem Sieb nach oben getragen, ohne daß eine Verschiebung des Gutes auf dem Sieb eintritt. Die Rechen dienen dabei dazu, ein Zurückfallen der Kartoffelpflanzen zu verhindern. Da sich die Rechen schon früher auf das Hebegut legen, bevor dieses von dem Schar abgeschnitten und aufgenommen ist, so unterstützen sie außerdem das Aufwärtsschieben des Hebegutes auf dem Schar und verhindern das Auseinanderfallen des Hebegutes während des Abschneidens durch das ' Schar. Die neue Vorrichtung gewährt dabei hauptsächlich den Vorteil, daß jegliche Reibung des Gutes auf dem geneigten Sieb während seiner Aufwärtsbewegung vermieden wird, indem eine Verschiebung des Gutes auf dem Sieb nicht eintritt. Durch das Sieb fällen
dabei nur ganz lose Erdteile während der Aufwärtsbewegung hindurch, \vährend im allgemeinen beinahe das gesamte Gut nebst Erde zu dem oberen Sieb gebracht und erst auf diesem gesichtet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Kartoffelerntemaschine mit der neuen Vorrichtung in der Seitenansicht schematisch dargestellt.
ίο Sämtliche arbeitenden Teile der Maschine erhalten ihre Bewegung in bekannter Weise von der Seiltrommel a, deren Drehung dadurch bewirkt wird, daß das freie Ende des Seiles b am Ende des Feldes verankert und die Maschine dann vorwärts bewegt wird. Beim Vorwärtsbewegen der Maschine dringt das einstellbar angeordnete Schar in den Boden ein und hebt dadurch die Pflanzen samt der Erde und einer schrägen Fläche nach oben.
Von dem Schar c gelangen nun die Pflanzen nach vorliegender Erfindung unmittelbar auf das geneigt angeordnete, endlose, über die Rollen ef laufende Sieb d. Über dem Sieb sind an einer endlosen Kette oder an einem zweiten Sieb g Rechen h angebracht, denen eine gleich gerichtete Bewegung wie dem Sieb d mitgeteilt wird, und die infolgedessen das von dem Schar c gehobene Gut an einem Zurückfallen auf dem schrägen Sieb d verhindern. Die Rechen legen sich dabei schon eher auf das Hebegut, als letzteres noch von dem Schar abgeschnitten und aufwärts bewegt wird. Sie verhindern dadurch ein Auseinanderfallen des Hebegutes während des Ab-Schneidens durch das Schar und unterstützen das Hinaufschieben des Gutes auf das Sieb d.
Die Bewegung des geneigten Siebes d, dessen obere geneigte Flächen durch Stützrollen 5 unterstützt werden ■, wird durch eine Kette i von der Seiltrommel α abgeleitet, während die Bewegung der Rechen durch ein aiii der Welle der Trommel / befindliches Zahnrad k und ein Zahnrad / bewirkt wird, das auf der Welle der für die Drehung der Kette g vorgesehenen. Trommel angeordnet ist. Die Übertragung der Bewegung auf das Sieb d sowie die Rechen h könnte jedoch auch in sonst geeigneter Weise geschehen. Wesentlich ist, daß beiden eine gleich schnelle Bewegung mitgeteilt wird und das eigentliche Sieben erst auf dem oberen Siebe m erfolgt.
Von dem Sieb d gelangt das gehobene Gut in bekannter Weise zu dem Sieb m und dem darüber laufenden Sieb 0, die Kartoffeln werden dann zu einem geeigneten Behälter q gebracht, während das Kraut durch eine Fingerrolle r< abgehoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kartoffelerntemaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Schar (c) ausgehobenen Kartoffeln nebst Erde· zwischen einem endlosen Siebgurt (d) und einer sich über diesem mit gleicher Geschwindigkeit bewegenden und mit Rechen (h) besetzten endlosen Kette (g) ohne Verschiebung des Fördergutes auf dem Fördersiebe zunächst nur gehoben und erst an dem Hochpunkte der eigentlichen Siebvorrichtung zugeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT150603D Active DE150603C (de)

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ID=417499

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DENDAT150603D Active DE150603C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE150603C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929941C (de) * 1951-06-26 1955-07-07 Franz Rubarth Jun Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von gekoepften Ruebenblaettern oder Gruenfutter
FR2472332A1 (fr) * 1979-11-16 1981-07-03 Bijot Abadie Robert Arracheuse nettoyeuse chargeuse de betteraves et analogues

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929941C (de) * 1951-06-26 1955-07-07 Franz Rubarth Jun Vorrichtung zum Auflesen und Verladen von landwirtschaftlichem Schnittgut, insbesondere von gekoepften Ruebenblaettern oder Gruenfutter
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