DE92518C - - Google Patents

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DE92518C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/06Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof
    • G07F13/065Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof for drink preparation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
THE QUISISANA COMPANY,
Selbstkassirender Getränkeverkäufer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1895 ab.
Der nachstehend beschriebene selbstkassirende Verkäufer ist dazu bestimmt, Kaffee, Milch und Zucker nach Einwurf eines Geldstückes selbstthätig abzugeben.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt, Fig. 2 den Grundrifs, Fig. 4 den Aufrifs von der Seite, Fig. 5 von vorn gesehen. Fig. 6 zeigt eine bei dem Apparat angewendete Spülvorrichtung der Tassen.
Die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes ist im allgemeinen folgende: Von dem in einem Holzkasten α befindlichen, gegen Wärmeausstrahlung geschützten Kaffeebehälter b gelangt der Kaffee nach dem Passiren des Hahnes e nach dem Hahn d, der nach Einwurf eines, Geldstückes von einem dadurch ausgelösten Uhrwerk so lange geöffnet wird, bis die gewünschte Menge Flüssigkeit ausgelaufen ist. Auf derselben Spindel e des Hahnes d ist ein anderer, den Durchflufs der Milch vom Gefäfse f aus gestattender Hahn g angeordnet, durch welchen die Milch in die Trommel h tritt, aus der sie durch Ziehen am Schieber / ausfiiefst. Es wird dadurch einmal ermöglicht, das kleinere Quantum Milch von demselben Antrieb ausgeben zu lassen, wie den Kaffee, dann aber auch die Entnahme von Milch ganz in das Belieben des Kaufenden zu stellen. Die Auslösung des Uhrwerkes erfolgt dadurch, dafs der um k schwingende Hebel /, von der eingeworfenen Münze niedergedrückt, den Windfang m des Uhrwerkes freigiebt. Die an dem sich drehenden Federgehäuse F angeordneten Knaggen F1 drücken dann den auf der Ventilspindel e sitzenden Hebel el nach unten, der nach Passiren eines Knaggens von der Torsionsfeder f1 auf den Anschlag f- zurückgezogen wird. Die dadurch hervorgerufene Oeffnungsdauer des Ventils d ist so bemessen, dafs ein bestimmtes Quantum Kaffee ausfiiefst. Die Arretirung des Uhrwerkes nach erfolgter Abgabe ist ' in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Der Hebel / greift mit seiner unteren Verlängerung Z1 in einen der drei Schlitze m1 der Scheibe M, die von dem Uhrwerk angetrieben wird. Beim Einwurf eines Geldstückes wird durch die Abwärtsbewegung des Armes Z die Verlängerung Z1 aus dem Schlitz m1 heraustreten und sich auf die hinter dem Schlitze aufgelöthete ansteigende Fläche ο aufschieben, wobei die Spitze des Hebels Z so weit nach unten gedrückt wird, dafs das Geldstück, an ihr vorbei in die Kasse fällt. Darauf springt die Nase Z1 von der gerade abgesetzten schrägen Ebene ο herab und schleift so lange an der sich drehenden Scheibe M, bis der nächste Schlitz m1 ihm gegenübersteht; dann springt die Nase Z1 vermöge der an Z angreifenden Zugfeder N in den Schlitz m1 und sperrt damit die Platte M, wobei auch der Winkelhebel Z den Windfang m arretirt. Die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe M ist so gewählt, dafs sie sich um Y3 ihres Umfanges dreht, wenn sich das Federgehäuse F um Y8 seines Umfanges gedreht hat, so dafs also zwischen Auslösung und Arretirung
des Uhrwerkes immer nur eine Oeffnung des Hahnes d stattfindet. Mit der Scheibe M dreht sich die Daumenwelle O, deren Daumen D den unter einem Stapel von Zuckerstücken Z ruhenden Schieber E so weit zurückziehen, dafs das unterste Zuckerstück vor ihn zu liegen kommt und bei seiner Auslösung durch Einwirkung der Feder G in den Behälter H ausgestofsen wird. Der Hahn C ist mit dem Behälter b verbunden und wird, nachdem er in die abgedichtete Muffe c1 geschoben ist, geöffnet. Beim Herausnehmen des Behälters b erfolgt der Schlufs des Hahnes selbsttätig dadurch, dafs der an der Wand α angeordnete Anschlag α1 den rechtwinklig zum Griff stehenden Arm a2 herumdreht und damit den Hahn schliefst.
Der Rauminhalt der Trommel ist gleich der Milchmenge, welche man zu einer Tasse Kaffee braucht, dieselbe kann je nach dem Belieben des Käufers durch Oeffnen des für gewöhnlich geschlossenen Hahnes k- erfolgen. Um zu verhüten, dafs der Hahn k'2 nach dem Abzüge der Milch offen bleibt, wird er nicht direct, sondern mittelbar durch den mit ihm verbundenen Schieber i bethätigt, dessen Feder k1 den selbstthätigen Schlufs bewirkt. Das in die Trommel mündende Luftzuführungsrohr ρ wird in den den Milchbehälter umgebenden Holzkasten geführt, um nur warme Luft zutreten zu lassen.
Fig. 6 zeigt eine mit dem Selbstverkäufer verbundene Tassenspülvorrichtung, auf welche sich jedoch der Patentschutz nicht erstrecken soll. Dieselbe besteht aus einem in zwei Schenkel q und r getheilten Rohr R, dessen unterer Schenkel einen Teller für die Tasse trägt, während der obere als Brause ausgebildet ist, so dafs, wenn der Hahn Q. geöffnet ist, die Tasse von aufsen und innen gespült wird. Der Schenkel r ist um das Scharnier r1 drehbar und wird, wenn die Tasse zum Trinken benutzt wird, von der Feder ^1 nach hinten gezogen. Die auf den Teller gesetzte Tasse hebt durch ihr Gewicht die Wirkung der Feder ^1 auf, das ganze System schwingt um r1 nach links, wodurch der fest liegende, in der am Hahn Q. befestigten Kulisse s geführte Bolzen t das Oeffnen und nachherige Schliefsen des Hahnes Q bewirkt. Am Schenkel r ist eine Luftbremse u angebracht, welche den Uebergang des Hahnes Q. durch die Offenstellung verlangsamt. Derartige Spülvorrichtungen können bei dem beschriebenen Selbstverkäufer durch zweckmäfsige Verbindung in beliebiger Anzahl von einem Wasserbehälter aus gespeist werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstkassirender Getränke-(Kaffee-)Verkäufer, dadurch gekennzeichnet, dafs der von einem Uhrwerk ausgelöste Hahn des Kaffeebehälters durch seine Spindel mit dem Hahn des Milchbehälters verbunden ist und den Ausflufs der Milch in eine entsprechend grofse Trommel gestattet, aus der sie durch einen zweiten Hahn nach Belieben abgezogen werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007005106B3 (de) * 2007-02-01 2008-04-10 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kaffeemaschine mit integrierter Tassenspüleinheit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007005106B3 (de) * 2007-02-01 2008-04-10 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kaffeemaschine mit integrierter Tassenspüleinheit

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