DE50874C - Selbstthätiger Getränkverkäufer - Google Patents
Selbstthätiger GetränkverkäuferInfo
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- DE50874C DE50874C DENDAT50874D DE50874DA DE50874C DE 50874 C DE50874 C DE 50874C DE NDAT50874 D DENDAT50874 D DE NDAT50874D DE 50874D A DE50874D A DE 50874DA DE 50874 C DE50874 C DE 50874C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
- G07F13/02—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Der in beiliegender Zeichnung veranschaulichte und in ' nachstehendem beschriebene
Apparat hat den Zweck, für ein Geldstück einer bestimmten Münzsorte, auf die er eingestellt
ist, ein derselben entsprechendes Raummaafs irgend eines Getränkes selbstthätig zu
verzapfen.
In Fig. ι ist der Apparat mit abgenommener
Wand von der Seite gesehen gezeichnet, während Fig. 2 eine Vorderansicht desselben ebenfalls
nach entfernter Hülle veranschaulicht. Die Fig." 3 zeigt den.Apparat von oben gesehen
mit abgehobener Decke.
Das Gehäuse B dient zur Aufnahme und zum Schutz des Hebelwerkes; dasselbe trägt
behufs Vergröfserung der Fallhöhe der Rinne r den Aufsatz A, welcher in seiner Vorderwand
den Geldeinwurf und den Schieber s1 zürn
zeitweiligen Verschliefsen des letzteren enthält.
Das Hebelwerk besteht aus dem in α auf Schneiden ρ drehbar gelagerten Hebel c, welcher
an seinem hinteren Ende behufs Einstellung verschiedener Schwerpunkte das verstellbare
Gewicht e trägt, welches durch die Mutter f und die zwischen e und dem Bund d
liegende Feder S je nach Bedarf verschoben werden kann.
An seinem vorderen Ende ist der Hebel c halbrund gegabelt, Fig. 2 und 3, behufs Aufhängung
des Behälters G, welcher an seinem schrägen Boden eine mit Ventil H versehene
Tülle T trägt. Um beim Auf- bezw. Abwärtsschwingen des Hebels c eine Beschleunigung
zu erreichen, ist die auf demselben schräg angeordnete, theilweise mit Quecksilber gefüllte
Glasröhre Q vorgesehen.
Der Ausschlag des Hebels c nach oben wird durch den Anschlagstift W begrenzt. Die eigentliche
Ausrückung des Selbstverkäufers erfolgt durch den Gewichtshebel g, welcher mit seinem
hinteren Ende in die unten gespaltene Rinne r reicht, während er am vorderen Ende ein verstellbares,
Gewicht k trägt; in 0 ist derselbe drehbar gelagert.
Auf diesem Hebel g ist ein Haken m befestigt
, welcher in den am Sperrhaken η befindlichen geschlitzten Rahmen / greift. Der
Sperrhaken η ist um i drehbar und erhält ein Gewicht h, welches ihn stets nach vorn zieht.
Der Hebel q mit Gewicht ql, welcher um
seinen Drehpunkt q2 auf- und abwärts schwingen kann, dient im Verein mit η als Sperrung für
Hebel c.
Der Schieber s1, welcher im Ruhezustande
des Apparates die Einwurfsöffnung immer geöffnet läfst, schliefst sich erst unmittelbar. nach
Auslösung des Hebels c, wodurch der Hebel u entlastet wird und durch das Uebergewicht
von t die Stange s mit Schieber sl nach unten
sinkt, wodurch der Einwurf geschlossen wird.
Der Apparat wirkt wie folgt:
Nachdem das Fafs mit dem Rohr D durch eine Schlauchleitung oder dergleichen ver- ·
bunden worden ist, regelt man vermittelst des Hahnes O den Bierdruck, um bei stark
kohlensäurehaltigen Getränken ein zu wildes Schäumen zu verhüten. Ueber dem Hahn O
ist noch ein Sieb JE in die Leitung eingeschaltet, welches dazu dient, etwa aus dem
Fafs mitgerissene Pechstücke aufzufangen, damit sich dieselben nicht zwischen die Ventile
setzen können, wodurch das dichte Schliefsen
derselben beeinträchtigt werden würde. Ist das Fafs also angesteckt und der Druck eingestellt,
setzt man ein Bierglas K auf den im Fach M durch Schraube P verstellbar angeordneten,
auf Säule N ruhenden Schenkteller L und steckt ein Stück einer bestimmten Münzsorte
in den Einwurf. Die Münze mufs zuerst den Ausschnitt -R, Fig. 2, durchlaufen, was auch
ungehindert geschieht, wenn die Münze richtig ist; ist sie jedoch zu klein, fällt sie bei R aus
der Rinne heraus. Hat das Geldstück jR überschritten,
gleitet es in der Rinne weiter, bis es auf den Hebel g trifft, wodurch dieser in Verbindung
mit Haken m und Lappen / den Sperrhaken η vom Sperrhebel q abzieht; hierdurch
wird der Hebel c frei und schlägt mit dem Gefäfs G aufwärts bis an den Anschlagstift
W; durch den Boden des aufwärts geschwungenen Gefäfses G wird nun mittelst
F1 F2 das Ventil F geöffnet und dem Bier
Zutritt zum Gefäfs G gestattet. Es läuft nun so lange Bier etc. in das Gefäfs, bis es von
selbst nach unten sinkt, was noch durch das seinen Platz verändernde Quecksilber befördert
wird. Kaum hat der Boden des Behälters G F2 verlassen, so senkt sich das Ventil F durch
sein Eigengewicht und die Schwere von F2 nach unten und schliefst die Bierleitung vollkommen
dicht ab. Durch das beschleunigte Niedersinken des Gefäfses G stöfst die Ventilstange
H1 H2 das Ventil H nach oben, wodurch
das Bier aus dem Blechgefäfs durch T1 und Tülle / in das Glas K gelangt.
So lange der Behälter G in der gehobenen Stellung verharrt, bleibt durch den Schieber sl
der Einwurf geschlossen, da Hebel t, welcher auf dem Bock b drehbar gelagert ist, bei Entlastung
von Scheibe u nach unten sinkt und dadurch Stange s mit Schieber sl nach untenzieht.
Sobald Scheibe u aber wieder durch das Gefäfs belastet wird, öffnet sich' der
Schieber.
Wird das Blechgefäfs G nicht mehr vollständig mit Bier gefüllt, so gelangt es auf u
nicht zurück, sondern bleibt in der gehobenen Stellung schweben, es kann somit eine Belastung
von u nicht stattfinden und der Hebel t verharrt in der gesenkten Stellung, was zur
Folge hat, dafs der Schieber s1 den Einwurf
geschlossen hält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein selbstthätiger Getränkverkäufer, bei welchem das Oeffnen und Schliefsen der Ablafsventile durch einen Hebelmechanismus bewirkt wird, welcher durch die Schwere eines fallenden Geldstückes in der Weise in Thätigkeit tritt, dafs der von dem Geldstück getroffene Hebel (g) die Auslösung eines zweiten Hebels (c) bewirkt, an welchem das zum Auffangen des Getränkes bestimmte Gefäfs hängt, welches beim Aufwärtsgehen das Zapfventil (F Fx F%) selbstthätig öffnet, nach der Füllung dasselbe Ventil selbstthätig schliefst und beim Abwärtsgehen einen Hebel in Thätigkeit setzt, welcher den Schlitz für den Geldeinwurf öffnet und das Ausschankventil (H H1 H2) selbstthätig hebt, worauf die Entleerung des Gefäfses in ein Glas erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50874C true DE50874C (de) |
Family
ID=325686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50874D Expired - Lifetime DE50874C (de) | Selbstthätiger Getränkverkäufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50874C (de) |
-
0
- DE DENDAT50874D patent/DE50874C/de not_active Expired - Lifetime
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