DE92205C - - Google Patents
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- DE92205C DE92205C DENDAT92205D DE92205DC DE92205C DE 92205 C DE92205 C DE 92205C DE NDAT92205 D DENDAT92205 D DE NDAT92205D DE 92205D C DE92205D C DE 92205DC DE 92205 C DE92205 C DE 92205C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0087—Controlling of arc lamps with a thread or chain
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich besonders auf diejenige Art von Bogenlampen,
bei welchen die Kohlen mit einander durch ein über Rollen geführtes Zugorgan in Verbindung
stehen oder durch ein Zahngetriebe zu gleichförmiger Näherung oder Entfernung gekuppelt sind, wobei der Antrieb im Sinne
der Näherung der Kohlen durch das Uebergewicht der oberen Kohle bewerkstelligt wird.
Die Regelung der Bewegung wird durch ein eigentümliches Klemmschaltwerk unter Beeinflussung
durch ein Solenoid nach Mafsgabe des Lichtbogenwiderstandes bewirkt.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι und 2 der Aufrifs und die Seitenansicht einer gemäfs der Erfindung eingerichteten
Bogenlampe für zwei Kohlenpaare;
Fig. 3, 4 und 5 sind Grundrisse derselben
Bogenlampe;
Fig. 6, 7 und 8 stellen das Klemmschaltwerk dar;
Fig. 9 veranschaulicht eine Ausführungsform des Antriebes für das Klemmschaltwerk in Verbindung
mit zwei Solenoiden;
Fig. 10, 11 und 12 stellen abgeänderte Ausführungsformen
des Klemmschaltwerkes dar.
Jeder obere Kohlenträger α läuft zwischen zwei parallelen Führungsstangen1 b b, und die
jeder unteren Kohle oder deren Fassung c zugehörige Halterstange d ist an einem Schieberjoch
e befestigt, welches an den zwei parallelen Stangen // geführt ist. Die beiden Schiebertheile
α und e jedes Kohlenpaares sind mit einander durch Leitungsschnüre a1 e1 verbunden,
die über Rollen h bezw. zu Befestigungspunkten an denselben führen. Zweckmäßig
wird die Rollengröfse so bemessen, dafs bei einer vollen Umdrehung der Rolle die Kohlen durch Schnuraufwickelung bezw.
-Abwickelung den Vorschub entsprechend ihrer Verbrauchslänge erfahren. Die Rollen h sind
lose auf derselben Spindel i angebracht, welche innerhalb eines Postens / über der Grundplatte
m festgelegt ist. Die Führungsstangen b werden von den Platten: b1 (Fig. 4) gehalten,
die Stangen f sind durch sattelförmige Stege f1
quer über den Platten b1 verbunden. Damit die Schnüre a1 e1 zur Leitung des Arbeitsstromes nach den Kohlen hin dienen können,
sind die Umfange oder Kränze h der Rollen aus Vulkanit oder ähnlichem Stoff ausgeführt;
die Rollenkörper hl mit Rillenflantschen bestehen dagegen aus Metall. In jedem dieser
Rollenkörper ist von der inneren Seite her ein ringförmiger Hohlraum ausgedreht, in welchem
ein aufgeschnittener, aus zwei im Scharnier bei o1 verbundenen Theilen bestehender
Ring 0 lose so lagert, dafs ,er seine nach Art von Bremsklötzen ausgebildeten Aufsenvorsprünge
o2 gegen den inneren Umfang des Rollenkörpers richtet. Zur Spreizung des
Ringes 0, welche die Anlegung der Bremsklötze o2 zur Folge hat, dient ein Hebel n,
der, wie aus Fig. 6 ersichtlich, an einem Ringtheilende angelenkt sein kann und auf "das
andere Ringtheilende mittelst Knaggens n1. (Fig. 7) einzuwirken vermag. Wird der Hebel η
aus der durch den Anschlag n2 (Fig. 1) bestimmten
unteren Grenzlage gehoben, so wird derselbe zunächst um den Gelenkpunkt gedreht und bewirkt dadurch die Spreizung des
Ringes 0. Beim weiteren Heben werden Ring
und Hebel zusammen um die Rollenachse gedreht und die Rolle selbst durch die am
inneren Umfange anliegenden Bremsbacken mitgenommen, so dafs sich die Kohlen aus
einander bewegen.
Die Brems- oder Schalthebel η beider den Kohlenpaaren einzeln zugehöriger Klemmschaltwerke
werden mittelst Lenker p1 von demselben Arm eines Solenoidhebels ρ beeinflufst,
der auf einer wagerechten, am Pfeiler / angebrachten Drehachse ps schwingt. Der andere
Arm des Hebels ρ trägt den Kern s1 des
Solenoids s, welches hier aus einer Nebenschlufsspule besteht. Durch das Gewicht des
Solenoidkernes s1 werden, wenn die Lampe stromlos ist, die Lenker pl emporgehalten und
die Kohlen unter Hebung der Hebel η von einander getrennt.
Wird die Lampe eingeschaltet, so zieht die Nebenschlufsspule j ihren Kern s1 aufwärts.
Dadurch werden die Lenker ρl. und die
Bremshebel η zum Niedergang veranlafst, die Hebel η kommen nach einander mit ihren
Anschlägen in Berührung, wodurch der Nachschub der Kohlen im Sinne der Näherung freigegeben wird. Nunmehr geht ein geringerer
Strom durch die Nebenschlufsspule und der Kern s1 sinkt herab, die Lenker p1 bewegen
sich nach oben und die Hebel η werden nach einander von ihren Anschlägen abgehoben.
Das Kohlenpaar, welches auf diese Weise zuletzt getrennt wird, bildet den Lichtbogen.
Nach Mafsgabe des mit dem Kohlenabbrande sich vergröfsernden Lichtbogenwiderstandes
nimmt der Solenoidhebel eine mittlere Stellung so ein, dafs der eine Hebel η — für Trennung
der bezüglichen Kohlen — von seinem Anschlage abgehoben ist, und dafs der andere
Hebel η gerade an seinem Anschlage ruht und die Bremsvorrichtung genügend aufser Eingriff
hält, um der Rolle des ersten Kohlenpaares dielangsame Drehung für regelmäfsige Näherung
der Kohlen nach Mafsgabe des Abbrandes zu gestatten. Sobald das erste Kohlenpaar aufgebraucht
ist, kommt der untere Kohlenhalter gegen einen Anschlag, so dafs nun die
Näherungsbewegung dieser beiden Kohlen nicht mehr stattfinden kann und der zweite Hebel n,
indem er sich auf seinen Anschlag auflegt, in Wirkung tritt. Infolge dessen wird das zweite
Kohlenpaar in Benutzung genommen. Um die Bewegungen der Vorrichtung zu vergleichmäfsigen,
wird eine Flüssigkeitsbremse r angewendet.
Das beschriebene Klemmschaltwerk kann durch andere ähnlich wirkende Vorrichtungen
ersetzt werden, wie ebenso eine anderweitige Verbindung mit den Solenoiden möglich ist.
Bei der Abänderung gemäfs Fig. 9 sind zwei
Solenoide, ein Nebenschlufs-Solenoid s und ein Hauptschlufs-Solenoid s* angewendet. Die
beiden Solenoidkerne s1 und s3 sind an die
gegenüberliegenden Enden des Hebels ρ angehängt und in diesem Falle lagert der Hebel η
für gewöhnlich an seinem Anschlag, während die Kohlen sich berühren. Sobald der Strom
in das Hauptschlufs-Solenoid s4 eintritt, zieht
dieses seinen Kern an und bewirkt die Lichtbogenbildung; das Nebenschlufs-Solenoid wirkt
in üblicher Weise zur Regelung und Vergleichmäfsigung der Lichtbogenlä'nge mit. Bei dieser
abgeänderten Anordnung ist also dem Hauptschlufs-Solenoid diejenige Arbeit übertragen,
welche bei der vorbeschrieberien Anordnung die Schwere des Solenoidkernes s1 erfüllt.
Die in Fig. 10 dargestellte Bremsvorrichtung bildet eine Abänderung des erläuterten Klemmschaltwerkes
nur insofern, als der untere Bremsklotz durch ein Röllchen o3 ersetzt ist, um die
Reibung infolge des Bremsringgewichtes zu 'vermindern und eine empfindlichere Regelung
zu erzielen.
Abgeänderte Ausführungsformen des Klemmschaltwerkes sind in Fig. 11 und 12 dargestellt.
Als Bremsorgan wirken zwei Hebel t mit angelenkten Bremsschuhen f1. die der
Innenfläche des Rollenkranzes nahegebracht sind. Die genannten Hebel haben ihren Drehpunkt
v1 auf einem von der Rollenachse i getragenen
Hebel m3. Ein bewegliches Glied η>Λ
an diesem Hebel vertritt den Schalthebel η der Vorrichtung nach Fig. 6, und zwar ist bei der
Anordnung gemäfs Fig. 11 mit wl ein elliptischer
Anlaufknaggen n> verbunden, so dafs
durch Drehung desselben auf dem Hebel n3 die Auseinanderspreizüng der Hebel t bewirkt
wird. Der Hebel wl wird dabei, wie vorher
der Hebel n, durch Vermittelung der Lenker p1
(Fig. 1) gehoben und gesenkt.
In Fig. 12 ist der elliptische Knaggen durch die Kurbelarme w2 und Zwischenlenker w%
ersetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Lampe mit einer Bremsvorrichtung, bei welcher derselbe Bewegungstheil erst bremsend auf die Schnurscheibe für die Kohlenhalter wirkt und dann diese Scheibe zur Lichtbogenbildung weiter dreht, dadurch gekennzeichnet, dafs das aus innerhalb am Bremskranz des Laufwerkes angreifenden Bremsschuhen in Verbindung mit Spreizhebeln oder Spreizringtheilen bestehende Klemmschaltwerk concentrisch mit der Bremskranzachse drehbar angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92205C true DE92205C (de) |
Family
ID=363756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92205D Active DE92205C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92205C (de) |
-
0
- DE DENDAT92205D patent/DE92205C/de active Active
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