DE80651C - - Google Patents

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DE80651C
DE80651C DE189480651D DE80651DA DE80651C DE 80651 C DE80651 C DE 80651C DE 189480651 D DE189480651 D DE 189480651D DE 80651D A DE80651D A DE 80651DA DE 80651 C DE80651 C DE 80651C
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pulley
pendulum
brake
wheel
lever
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Expired
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DE189480651D
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung, welche bei allen denjenigen Bogenlampen angewendet werden kann, bei welchen die Einstellung der Kohlen mittelst einer Zahnstange, eines Zahnräderwerkes oder eines Bremswerkes geschieht. Diese Regelungsvorrichtung, welche die eben genannten Vorrichtungen ersetzen soll, besteht aus einem doppelten bezw. getheilten Rade oder einer Rolle, die drehbar auf dem unteren Ende eines Pendels angeordnet ist. Das Pendel wird innerhalb eines bestimmten Schwingungsbogens durch Solenoide bewegt, deren Kerne an einem mit dem Pendel verbundenen und mit ihm um denselben Punkt schwingenden Hebel befestigt sind. Die Schwingung des Pendels ist so grofs, dafs ein passender Hebel veranlafst wird, eine Band- oder Drahtbremse auszulösen, worauf die Kohle sich senken kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Vorrichtung dargestellt.
Es zeigt:
Fig. ι eine theilweise Seitenansicht einer mit der Vorrichtung versehenen Bogenlampe.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Oberansicht der Fig. 1.
' Die Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 stellen Einzelheiten dar, während Fig. 9 einen Längsschnitt durch die Solenoide. darstellt.
Zwischen der Platte A und der Platte B sind die Ständer C C angeordnet und mittelst der Muttern D D an diesen Platten befestigt. An diesen Ständern C C schwingt um die Zapfen EE, Fig. 1 und 2, ein Hebel, Pendel oder Rahmen F, der zwei Arme G G, Fig. 3, besitzt, die zum Tragen der.Kerne HI, zweier Spulen JK dienen, von denen die eine mit Bogenlampe in Reihe, die andere in Nebenschlufs geschaltet ist.
Zwischen dem genannten Rahmen F befindet sich in einer bestimmten Entfernung vom Aufhängungspunkt eine Seilscheibe M mit dem Bremsrad N, welche beide in den geschlitzten Lagern P lagern, zum Zwecke, die Seilscheibe und das Rad bequem aus dem Rahmen herausnehmen bezw. in denselben einsetzen zu können.
Das Bremsrad JV besitzt, wie aus Fig. 6 ersichtlich, auf seiner einen Seite eine Ausdrehung mit in derselben liegenden, in die Zähne des Sperrrades S eingreifenden Klinke Q. und Feder R. Das Sperrrad S ist auf einer Seite der Seilscheibe M in der Weise befestigt, dafs das Sperrrad von dem Rade N umfafst wird, sobald man letzteres auf die Hülse T, Fig. 7, der Seilscheibe M aufschiebt und wobei dann die Klinke Q in die Zähne des Sperrrades S eingreift. Die Seilscheibe M besitzt gleichfalls eine Ausdrehung zur Aufnahme einer aus einem spiralförmig gewundenen Metallstreifen oder -Draht bestehenden Feder U, deren eines Ende V an der Scheibe M und deren anderes Ende W an der Welle X befestigt ist.
Die Enden der Welle X laufen in Vierkante X1 aus, die in die entsprechend gestalteten Lager P im Rahmen F passen, so dafs die Welle vor einer Drehung bewahrt ist und die Spiralfeder U aufgewunden, d. h. gespannt wird, sobald die Scheibe M beim Sinken des Kohlenträgers eine Drehung erfährt. Ein Seil oder Band Z, bestehend aus einem biegsamen Streifen von Kupfer oder anderem Metall ■(Fig. ι und 2) ist an einem Ende in einer der
Rillen der Scheibe M befestigt und sodann um die Scheibe herumgewunden und schliefslich mit dem anderen Ende an dem oberen Kohlenträger A1 befestigt.
Der obere Kohlenträger ^1 gleitet zwischen den ' Führungsstangen B1B1 auf und nieder. Das Niedergleiten wird durch die eigene Schwere der Kohlenträger sowie diejenige eines Gewichts C1 bewirkt, wobei die Seilscheibe M, entgegen der Wirkung der in ihr liegenden Spiralfeder, eine Drehung erfährt.
Die Spiralfeder besitzt im Verhältnifs zur Drehbewegung der Scheibe M eine grofse Länge, so dafs die Feder dem Kohlenträ'ger am Ende seines Herabsinkens keinen gröfseren Widerstand entgegensetzt als beim Beginn; die Spannung der Feder ist vielmehr nur gerade grofs genug, um in allen Fällen die Scheibe so zurückzudrehen, dafs das Seil Z stets aufgewunden bezw. straff erhalten wird, wenn man den Träger A1 behufs Einsetzens einer neuen Kohle anhebt.
Um das Bremsrad N läuft ein feiner Silberdraht D1, Fig. 4, dessen eines Ende in einer hohlen Stellschraube E1 befestigt ist, die in der Mutter F1 am Ende des Pendels F eingestellt werden kann. Bei H1 ist ein Hebel G1 an einem vorspringenden Arme J1 des Pendels oder Rahmens F schwingend befestigt. Der kürzere Arm dieses Hebels G1 besitzt einen Stift /', an dem das andere Ende des oben erwähnten Drahtes D1 befestigt ist. An dem längeren Arm des Hebels G1 greift in den Schlitz iV1 bei K1 ein Lenker L1, Fig. ι und 2, ein, der an dem Ständer C mittelst einer Schraube M1 drehbar aufgehängt ist. Der Schlitz N1 gestattet dem Lenker L1 bis zu einer gewissen Grenze eine freie Bewegung, sobald das Pendel oder der Rahmen F durch die Anziehung des Kernes des in Reihe geschalteten Solenoids J eine Auswärtsschwingung erfährt.
Das Solenoid J ist nämlich vermöge des der Lampe zufliefsenden Stromes bestrebt, den Kern H herabzuziehen und dadurch das Pendel aus seiner Mittellage seitwärts herauszuschwingen. Infolge dieser Seitwärtsschwingung zieht der Hebel G1 den Draht D1 fest um das Bremsband N an, so dafs letzteres sich nicht, mehr unter dem Gewichte des Kohlenhalters A1 drehen kann. Die Seitwärtsschwingung des Pendels F (in Richtung des in Fig. 4 angedeuteten Kreisbogens P1) bewirkt ferner ein Anheben des biegsamen Seiles Z, so dafs die Kohlenspitzen aus einander bewegt werden, d. h. der Lichtbogen verlängert bezw. der Bogenwiderstand vergröfsert wird. Wegen dieses vergröfserten Bogenwiderstandes läuft ein Theil des Lampenstromes durch das Solenoid K von grofsem Widerstände, dessen Kern / unten aus der Spule hervorsteht. Die.
Spule K zieht somit den Kern nach aufwärts, bewegt also den Kern in entgegengesetzter Richtung als die in Reihe geschaltete Spule J ihren Kern H.
Es ist hervorzuheben, dafs die durch die in Reihe geschaltete Spule J und ihren an dem Arm G befestigten Kern H bewirkte Seitwärtsbezw. Aufwärtsbewegung des Pendels F die drehende Wirkung des belasteten Kohlenträgers auf das Pendel F in dem Verhältnifs vermehrt, als das Pendel mehr und mehr aus seiner Mittellage herausbewegt wird; ebenso kommt das Gewicht des Rades und der Scheibe N und M mehr und mehr zur Wirkung und unterstützt dadurch das Anziehen des in Nebenschlufs gestalteten Solenoids K, welches Anziehen demjenigen der in Reihe geschalteten Spule J der Richtung nach entgegengesetzt ist.
Das Pendel, im Verein mit dem Rade, der Scheibe und dem Kohlenträger gleicht also die Wirkung des Stromes im Solenoid J aus, wodurch bei dieser Regelungsvorrichtung ein Luftbuffer erspart werden kann, während die Lampe in ihrer Wirkung so empfindlich wird, dafs die Regelung des Lichtbogens in für das Auge unwahrnehmbarer Weise geschieht.
Die Lage der Kerne H und I in den Spulen kann durch Schrauben und Muttern Q.1 Q1 geregelt werden, während die Schwingung des Pendels oder Rahmens durch die Stellschraube R1 begrenzt wird, die gegen den Arm S1 stöfst.
Sobald die anziehende Wirkung der Neben^ schlufsspule auf den Kern / wächst, was in dem Mafse geschieht, als sich der Widerstand im Lichtbogen beim Kürzerwerden der Kohlen vermehrt, wird das Pendel F, unterstützt durch sein Eigengewicht, nach seiner Mittellage zurückbewegt und der Hebel G1 wird bei N1 durch den Ausschlag des Lenkers L1 gehoben, so dafs der Draht D1 auf dem Bremsrade N gelockert wird. Demzufolge kann sich die Seilscheibe M, die durch die Zähne des Sperrrades S und die Klinke Q mit dem Bremsrade N zwangläufig verbunden ist, unter dem Gewichte des Kohlenhalters A1 drehen und das Seil Z läuft so lange von der Scheibe M ab, bis die umgekehrte Wirkung eintritt und der Hebel G1 das Rad bremst und dadurch ein weiteres Herabsinken der Kohle verhindert. Der Strom wird nach der Lampe durch die Klemmen T1T1- geführt und vertheilt.
Aus dem Vorstehenden erhellt, dafs die Seilscheibe M und das Bremsrad N sich mit einander unter Wirkung des Kohlenhalters in derselben Richtung drehen, sobald das Bremsband gelockert ist, dafs sich jedoch die Seilscheibe in umgekehrter Richtung und unabhängig von dem Bremsrade N unter Wirkung der Spiralfeder U drehen kann, sobald man den Kohlenhalter anhebt.
Soll die Lampe mit festem Brennpunkt brennen, so wird das Seil Z nicht an der Seilscheibe M befestigt, sondern über dieselbe hinweg und nach dem unteren Kohlenträger ■ herabgeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Regelungsvorrichtung für Bogenlampen, bei welcher die Seilscheibe (M) auf dem einen Schenkel eines als Winkelhebel ausgebildeten Rahmens (F) befestigt ist, auf dessen anderen Schenkel eine Hauptstromspule (J) und eine Nebenstromspule (K) hebend bezw. senkend wirkt, dadurch gekennzeichnet, dafs mit der Seilscheibe ein Bremsrad (N) verbunden ist, welches von einem an dem Rahmen (F) bei Ai1 schwingend aufgehängten Bremshebel (G1) mittelst eines Bremsdrahtes oder Bremsbandes beeinflufst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189480651D 1894-02-25 1894-02-25 Expired DE80651C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE80651T 1894-02-25

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Publication Number Publication Date
DE80651C true DE80651C (de) 1895-04-17

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ID=353186

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189480651D Expired DE80651C (de) 1894-02-25 1894-02-25

Country Status (1)

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DE (1) DE80651C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6148560A (en) * 1998-05-01 2000-11-21 Vinifera, Inc. Grafting machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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