DE32919C - Elektrische bogenlampen - Google Patents
Elektrische bogenlampenInfo
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0084—Controlling of arc lamps with stirrups or levers
Landscapes
- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
BUSS, SOMBART & CO. in MAGDEBURG. Elektrische Bogenlampe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1885 ab.
Der Stromlauf in der nachstehend beschriebenen Lampe ist folgender:
Der Hauptstrom geht von der Klemme η aus durch den Elektromagneten A A nach
dem unteren Kohlenhalter F, von der Unterkohle nach der Oberkohle, dem Lampenkörper
und der Klemme p. Der Nebenschlufs geht von dem unteren Kohlenhalter F aus durch
die Windungen der Spule D nach dem Lampenkörper.
Die Regulirung geschieht in der Weise, dafs der Hauptstrom um den feststehenden Magneten
A geht, wodurch der Anker B, welcher mit den beiden Werkplatten α α fest verbunden
ist, angezogen und gleichzeitig das gesammte Laufwerk nebst Zahnstange \ und der
oberen Kohle hochgehoben und so der Lichtbogen gebildet wird. Sobald der Widerstand
im Lichtbogen zu grofs wird, geht Strom durch die Nebenschlufsspule D, infolge dessen
der Eisenkern C in dieselbe hineingezogen und gleichzeitig durch die Zugstange E der
Hebel H mit der Auslöseklinke / so lange mit nach oben gehoben wird, bis die Klinke I
den Arretirstift K der sogenannten Balance Q verläfst. Das Laufwerk wird dadurch frei und
Zahnstange nebst Oberkohle können nachfallen. Die Schnelligkeit ihres Niederfallens wird durch
das Laufwerk- gemäfsigt. Mit dem kleiner werdenden Lichtbogen nimmt auch die Kraft
der Nebenschlufsspule ab und läfst im Solenoid den Eisenkern heruntergleiten. Da mit letzterem
die Zugstange E und der Hebel H nebst Auslöseklinke / verbunden ist, so senken auch
diese sich, bis letztere wieder vor dem Arretirstift K anliegt und die Bewegung des Laufwerkes
hindert.
Die Einrichtung des Laufwerkes ist folgende:
Das in die Zahnstange ^· eingreifende Getriebe
b ist mittelst der Achse und des zwischenliegenden Sperrrades c mit dem grofsen Rad M
verbunden. Letzteres greift in das Getriebe JV ein, welches mit dem sogen. Stiftenrad O
durch die Achse d verbunden ist. Rechtwinklig zu dieser Achse, aber in gleicher
Ebene, liegt die mit zwei unter einem bestimmten \Vinkel zu einander versetzten Lappen
e e1 versehene Spindel P, welche in zwei Lagern R läuft und die Balance Q. trägt.
Bei Drehung des Stiftenrades O in Richtung des Pfeiles legt sich der Stift 1 auf den
Lappen e der Spindel P auf und dreht dieselbe so lange in Richtung des Pfeiles, bis der
Stift ι den Lappen e wieder verläfst und an Stelle dessen der Stift 6 gegen den anderen
Lappen e1 der Spindel sich legt. Dieser Stift hebt die lebendige Kraft der schwingenden
Balance auf und dreht letztere in entgegengesetzter Richtung des Pfeiles so lange, bis er
nach einer gewissen Drehung der Spindel den Lappen e1 verläfst, worauf Stift 9 auf den
Lappen e der Spindel P drückt, die lebendige Kraft der Balance aufhebt und letztere wieder
in Richtung des Pfeiles dreht u. s. w. Auf diese Weise wird die rotirende Bewegung des
Stiftenrades in eine schwingende verwandelt und mufs bei jeder Schwingung zweimal die
lebendige Kraft der sehr schweren Balance aufgehoben werden, so dafs das Niedergehen
des Kohlenhalters nur langsam erfolgen kann.
Um die Schwingungen des Eisenkernes C bei Stromschwankungen im Solenoid D zu
mildern, ist die Metallspule als Cylinder und der Eisenkern als Kolben mit eingedrehten
Nuthen f versehen ausgeführt, so dafs das Ganze gleichzeitig als Luftpumpe wirkt. Ein
Federspanner S nebst Spiralfeder g hält der anziehenden Wirkung des Solenoids auf den
Eisenkern das Gleichgewicht und. dient gleichzeitig zum Reguliren der Lampe für verschiedene
Spannungen. Zur R'egulirdng der Lichtbogenlänge
können die Stellschrauben h und hl
verwendet werden.
Um den Lichtbogen auf einer und derselben Stelle zu erhalten, wird in bekannter
Weise der untere mit dem oberen Kohlenhalter mittelst Schnüre etc. verbunden.
Claims (3)
- PATENT-AnSPRU1CHE-:i. Die Regulirung einer elektrischen Lampe dadurch zu bewirken, dafs ein im Haüptstromkreis liegender Magnet das gesammte Werk der Lampe nebst oberem Kohlenhälter anhebt, auf diese Weise den Lichtbogen bildet und dann das gehobene Werk so lange, als die Lampe brennt, in dieser Ruhelage festhält, während ein im Nebenschluss liegendes Solenoid in der beschriebenen Weise das Auslösen des Laufwerkes und Nachfallen des Kohlenhalters veranlagst.
- 2. Die beschriebene Hemmung, bestehend aus dem Stiftenrad O, der mit den zwei Lappen e und e1 versehenen Spindel P und der mit letzterer verbundenen schweren Balance Q>
- 3. Die Verwendung der Solenoidspule D als Luftpumpehey linder und des Eisenkernes C als Kolben, um die Schwingungen des letzteren zu mildern, ohne eine besonders an derselben angebrachte Luftpumpe oder 'einen Öefkatarakt zu gebrauchen.Hierzu "1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE32919T | 1885-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32919C true DE32919C (de) | 1885-09-17 |
Family
ID=308905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188532919D Expired DE32919C (de) | 1885-02-01 | 1885-02-01 | Elektrische bogenlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32919C (de) |
-
1885
- 1885-02-01 DE DE188532919D patent/DE32919C/de not_active Expired
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