DE918092C - Kleinkalander - Google Patents

Kleinkalander

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Publication number
DE918092C
DE918092C DEL6599A DEL0006599A DE918092C DE 918092 C DE918092 C DE 918092C DE L6599 A DEL6599 A DE L6599A DE L0006599 A DEL0006599 A DE L0006599A DE 918092 C DE918092 C DE 918092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
roller
small
calender according
calender
Prior art date
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Expired
Application number
DEL6599A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Jalowetz
Hans Puetzstueck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loehe & Dr Ross GmbH
Original Assignee
Loehe & Dr Ross GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loehe & Dr Ross GmbH filed Critical Loehe & Dr Ross GmbH
Priority to DEL6599A priority Critical patent/DE918092C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE918092C publication Critical patent/DE918092C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/02Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between co-operating press or calender rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Kleinkalander Die Erfindung befaßt sich mit einer Einrichtung, die als Kleinkalander vornehmlich im Rahmen der Textilindustrie zur Verwendung kommen soll.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen Kleinkalander zu schaffen, der billig ist, geringen Raum, insbesondere in der Höhe, beansprucht und sich als Ganzes ohne Anordnung von Fundamenten durch ungelerntes Personal aufstellen und versetzen läßt.
  • Gemäß der Erfindung soll anstatt von der bekannten umfangreichen Maschineneinrichtung von einer Heißmangel normaler Bauart ausgegangen werden.
  • Derartige Heißmangeln sind an sich zum Kalandrieren und Dekatieren von Stoff nicht brauchbar, weil sie einen mit der Ware umlaufenden, jedoch von der Walze getrennten endlosen Filz nicht aufweisen, sondern lediglich eine Tuchbewicklung der Walze, deren Ende sich als Druckstelle im Stoff abzeichnet. Weiterhin kann die Arbeitsfläche, auf welcher die Ware über die Walze an die Mulde gedrückt wird, nicht verändert werden. Beides ist aber von grundlegender Bedeutung für die Durchführung eines einwandfreien und sowohl der jeweiligen Stoffart als auch seiner Schwere und schießlich dem gewünschten Kalandrier- bzw. Dekatiereffekt sich anpassenden Arbeitsverfahrens.
  • Während also bei Heißmangeln nur der Anlagedruck der Mulde an die Walze eingestellt werden kann, wobei aber die Preßfläche unverändert bleibt, soll gemäß der Erfindung die Anordnung an einer bekannten einfachen Heißmangel so abgeändert werden, daß diese a) mit einer horizontal in Arbeitsrichtung am Rahmen frei verstellbaren Mulde, b) mit einer Anordnung zum Abheben der Walze in der an sich bekannten Weise, daß der Zwischenraum zwischen beiden Teilen sichelförmig von vorn nach hinten zu über den größeren Teil hin .abnimmt, c) mixt einem an sich bekannten endlosen und über die Walze sowie eine darüberliegende Leitwalze laufenden Kalanderfilz ausgestattet ist.
  • Zur weiteren Verbesserung der erfindungsgemäßen Mangel empfiehlt es sich, der Heißmangel eine gegebenenfalls abnehmbare Dämpfvorrichtung vor- und eine ebenfalls vorteilhaft abnehmbare Ablege- oder Aufwickelvorrichtung nachzuschalten, die gegebenenfalls von der Walze angetrieben werden kann.
  • Außerdem sollen noch weitere zusätzliche Vorrichtungen an der Heißmangel vorgesehen werden, die nachstehend beschrieben werden.
  • So empfiehlt es sich, die Mulde über Federn nach vorn zu drücken, so daß ihre Hinterkante sich gegen die Walze legt, und eine entsprechende, vorher beschriebene Aushebeanordnung für die Walze vorzusehen.
  • In weiterer Abwandlung der erfindungsgemäßen Heißmangel kann man die Mulde auch zusätzlich oder ausschließlich lotrecht verschiebbar anordnen und gegebenenfalls unter den Druck entsprechender Federn setzen.
  • Während die üblichen Heißmangeln mit einem gleichbleibenden Antrieb versehen sind, soll bei der erfindungsgemäßen Kleinkalanderheißmangel vorzugsweise eine Vorrichtung zur Einstellung der Geschwindigkeit, also z. B. ein Stufen- oder stufenloses Getriebe, Wechselräder, ein polumschaltbarer Motor od. dgl., vorgesehen werden.
  • Dies ergibt sich aus der Notwendigkeit, Stoffe verschiedener Schwere und Beschaffenheit nicht, wie bei der Heißmangel, gegebenenfalls mehrmals durch die Maschine zu geben, -sondern bei einmaligem Durchgang fertigzubehändeln.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung und im Querschnitt eine erfindungsgemäße Anlage in besonders einfacher Ausführungsform wiedergegeben.
  • Die Ware i liegt auf einer üblichen Tragvorrichtung bzw. einem Hubkarrengestell 2 und geht von hier in Richtung des Pfeiles 3 über zwei Leitstangen a und 5 in Zickzackform an die eigentliche Heißmangel 6. Mittels Schrauben 7 und seitlicher Stützen 8 ist eine Dämpfvorrichtung 9 an die Mangel angesetzt und liegt mit Stützen io auf dem Maschinengestell i i in der Nähe der Einlaufmulde 12 auf, mit der sie verschraubt werden kann. Die Dämpfvorrichtung 9 wird von einem Kasten gebildet, dessen obere Wand 13 mit Bohrungen 14 über eine Breite 15 ausgestattet ist. Auf dieser Strecke liegt die Stoffbahn i infolge der durch die Leitstangen d. und 5 erteilten Spannung stramm und gegenüber der oberen Wand 13 allseitig abdichtend auf. Der Kasten ist dabei mit einem Dampfeintrittsstutzen 16 und einem Entleerungsstutzen für das Kondensat bzw. Dampfaustrittsstutzen 17 ausgestattet.
  • Die Walze 18 ist bei 1g zentrisch zur Mulde gelagert, wobei im vorliegenden Beispiel die Schwingen 20 im Radius der Mulde 12 liegen und die Lagerpunkte der Schwingen im Maschinengestell i i im Umfang der Mulde liegen. Die Schwingen 20 können durch eine Einstellvorrichtung 21 nach oben zu in Richtung des Pfeiles 22 ausgeschwenkt werden. Dabei nimmt die Entfernung der Walze von der Mulde am Einlauf der Ware in die Mulde zu, während die Entfernung am Lagerpunkt der Schwingen gleichbleibt. Es bildet sich also beim Ausschwenken der Walze ein sichelförmiger Zwischenraum gegenüber der Mulde.
  • Man kann an dieser Anordnung manche Änderungen vornehmen oder sie durch andere, gleichwertige ersetzen. So kann man die Schwingen inner- oder außerhalb des Muldenumfanges lagern und sie gleichzeitig in ihrer Länge einstellbar vorsehen, damit die Walze in ihrer Spannlage stets zentrisch zur Mulde steht. Bei allen vorbeschriebenen Ausführungen ist im Gegensatz zum Bekannten die Mulde völlig starr im Maschinengestell gelagert.
  • Man kann die Mulde auch waagerecht verschiebbar anordnen, so daß eine Selbstzentrierung von Mulde und Walze möglich ist. Man kann sie ferner in der Lotrechten federnd lagern, um einen gleichmäßigen Anlagedruck zu erhalten, und sie gleichzeitig gegebenenfalls gegen waagerechte Verschiebung sichern. Dann braucht man eine Nachstellung der Schwingen nicht vorzusehen. plan kann sie weiterhin in der Waagerechten verschiebbar anordnen und durch Federn od. dgl. nach vorn drücken, so daß die Mulde auch dann stets hinten an der Walze anliegt, wenn die Schwingen z. B. ober- oder unterhalb des oberen Muldenrandes gelagert sind. Bei einer derartigen Lagerung der Mulde kann man auch die Walze senkrecht nach oben in an sich bekannter Weise ausheben, anstatt sie radial auszuschwenken. Stets werden die Bildung des sichelförmigen Zwischenraumes und die gleichmäßige Anlage gesichert sein.
  • Der Durchmesser der Mulde entspricht in allen Fällen am besten dem der Walze, zuzüglich der Stärke des Filzes 23 und einer mittleren Stärke für die Stoffbahn. Die Leitwalze 24 wird an zwei mit den Schwingen 20 verbundenen Lagerschilden 25 über Handspindeln 26 eingestellt, wobei am Ende der Spindel 26 in den Lagerschilden 25 geführte und mit Lagern versehene Lagerstücke 27 vorgesehen sind, so daß also unabhängig von der Schwenkbewegung der Gesamtanordnung auch eine gegenseitige Einstellung der Leitwalze 24 gegenüber der Heißmangelwalze 18 erfolgen, der Filz gespannt und sein Lauf geregelt werden kann.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel treibt ein Elektromotor 28 über ein Getriebe 29 und Riemen od. dgl. 3o die Walze 18 an, die ihrerseits über Riemen od. dgl. 31 den Hebeltrieb 32 für das Pendel 33 der Ablagevorrichtung betätigt. Den horizontalen Andruck der Mulde besorgen Druckfedern 3d., den senkrechten Führungen 35 und Druckfedern 36.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleinkalander, gekennzeichnet durch Ausrüstung einer Heißmangel a) mit einer horizontal in Arbeitsrichtung am Rahmen frei verstellbaren Mulde (1ä), b) mit einer Anordnung (20,21) zum Abheben der Walze (18) in der an sich bekannten Weise, daß der Zwischenraum zwischen beiden Teilen sichelförmig von vorn nach hinten zu über den größeren Teil hin abnimmt, c) mit einem an sich bekannten endlosen und über die Walze sowie eine Barüberliegende Leitwalze laufenden Kalanderfilz (23).
  2. 2. Kleinkalander nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine der Heißmangel vorgeschaltete, gegebenenfalls abnehmbare Dämpfvorrichtung (8, io, 13 bis 15) und durch eine nachgeschaltete, gegebenenfalls abnehmbare Ablege-oder Aufwickelvorrichtung (32, 33).
  3. 3. Kleinkalander nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (12) z. B. über Federn (34) nach vorn, d. h. mit ihrer Hinterkante gegen die Walze (18), gedrückt wird, während einerseits der Lagerpunkt für die Schwingen (20) inner- oder außerhalb des Muldenumfanges verlegt, andererseits gegebenenfalls die Walze in an sich bekannter Weise lotrecht aus der Mulde gehoben werden kann.
  4. 4. Kleinkalander nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in der Geschwindigkeit regelbaren Antrieb (28, 29).
  5. 5. Kl-einkalander nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (12) nur oder zusätzlich lotrecht verschiebbar und federnd gelagert ist.
  6. 6. Kleinkalander nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 5, gekennzeichnet durch einen von der Walze (18) oder ihrem Antrieb abgenommenen Riemen-, Keilriemen-, Ketten-oder ähnlichen Trieb (31) für den Antrieb der Ablagevorrichtung (32, 33). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 56 188, 130 465, 221 6i 1, 352430» 422763, 6oo 41, 656057, 667 540, 188 594 österreichische Patentschrift Nr. 10 135; französische Patentschrift Nr. 589 295.
DEL6599A 1950-12-10 1950-12-10 Kleinkalander Expired DE918092C (de)

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