DE593190C - Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoffbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoffbahnen

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DE593190C
DE593190C DET40865D DET0040865D DE593190C DE 593190 C DE593190 C DE 593190C DE T40865 D DET40865 D DE T40865D DE T0040865 D DET0040865 D DE T0040865D DE 593190 C DE593190 C DE 593190C
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ALFONS TEICHMANN
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ALFONS TEICHMANN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/13Steaming or decatising of fabrics or yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoffbahnen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoftbahnen, bei der diese über die übliche, mit einem gelochten Blech abgedeckte obere Öffnung eines Dämpfkastens nicht unmittelbar hinweggezogen, sondern mittels eines die Stoffbahn tragenden Fördergurtes hinweggeführt werden, auf die die Ware durch geeignete Hilfsmittel mit etwas höherer Geschwindigkeit als die des Förderbandes selbst aufgelegt wird, um sie der Dämpfungswirkung möglichst spannungsfrei unterwerfen zu können.
  • Die bei den bisher bekannten derartigen Vorrichtungen als Förderbänder benutzten Webstoffe haben den Übelstand, daß sich an ihnen aus dem aus dem Dämpfkasten entströmenden Wasserdampf erhebliche Wassermengeninmehr oder weniger ungleichmäßigerVerteilung abscheiden, wodurch stellenweise der Durchtritt des Dampfes erschwert und eine ungleichmäßige Einwirkung desselben auf das Arbeitsgut verursacht wird. Dieser Mangel läßt sich auch durch Erhitzung des Förderbandes während seiner Zurückführung zur Auflaufstelle zum Zwecke des Trocknens nicht merklich verbessern, weil wegen der Größe der aufgenommenen Wassermengen die während dieser Bewegung zur Verfügung stehende Zeit zum Trocknen des Transportbandes nicht ausreicht.
  • Weitere Mängel ergeben sich bei der Benutzung der üblichen, aus Textilfasern bestehenden Transportgurte dadurch, daß die Elemente der das Arbeitsgut bildenden Tuchbahn mit verhältnismäßig großer Reibung auf der Oberfläche des Förderbandes festgehalten werden, so daß sie den geringen, durch die Dämpfungswirkung frei gemachten Faserspannkräften nicht genügend frei folgen können, um völlige Krumpffreiheit der Ware zu erzielen.
  • Nach vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß das Förderband aus feinmaschigem Drahtgewebe. sogenanntem Metalltuch, besteht. Solches Metalltuch hat einerseits für den aus der oberen Öffnung des Dämpfkastens zugeführten Wasserdampf eine sehr hohe und gleichmäßige Durchlässigkeit und vermag andererseits wegen seiner Freiheit von Textilfasern und der geringen Oberfläche der seinen Körper bildenden feinen Drähte nur in sehr geringem Maße Wasser festzuhalten. Es läßt sich außerdem wegen der großen Wärmeleitfähigkeit dieses Drahtmaterials sehr leicht durch Herumführen um eine beheizte Walze vollkommen troclmen und so weit vorwärmen, daß es wenigstens beim Hinweggehen über den Dämpfkasten selbst nur in verschwindend geringem Maße aus dem Dampf Wasser aufnimmt und festhält. Im Gegensatz zu den für gewisse andere Zwecke bestimmten Förderbändern aus grobem Maschendraht hat das Metalltuch außerdem eine viel größere Zugfestigkeit, so daß es sich auch bei erheblicher Belastung zu einer ebenen Führungsbahn anspannen läßt; auch bietet die sehr glatte Oberfläche solcher feinen Drahtgewebe für die Entkrumpfungsbewegungen der Ware abweichend von den aus Webstoffen oder Drahtgeflechten bestehenden Transporttüchern nur geringen Reibungswiderstand. Die durch die Dämpfung der Tuchbahn mittels dieser Vorrichtung erreichbare Entkrumpfungswirkung ist daher auch bei einmaliger Behandlung in der Vorrichtung so vollkommen, wie sie sich mit den bekannten Dämpfungsvorrichtungen auch bei mehrmaligem Durchgang der Ware kaum erzielen läßt.
  • Auf der Zeichnung ist die der Erfindung entsprechende Vorrichtung in Abb. i in Seitenansicht dargestellt.
  • Abb.2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen senkrechten Schnitt durch die Auflegestelle der Vorrichtung.
  • Der Gestellrahmen i der Vorrichtung trägt in aus der Mitte verschobener Anordnung den Dämpfkasten 2, welcher durch eine Dampfleitung 3 mit einem geeigneten Dampferzeuger in Verbindung gesetzt werden kann. Das zum Hinwegtragen des Arbeitsgutes über die obere, vollkommen freie oder mit einem gelochten Blech abgedeckte Ö -f"tnung des Dämpfkastens in geradliniger Bahn hinweglaufende Förderband q. wird in seinem oberen Trumm durch zwei nahe den beiden Enden des Gestellrahmens angeordnete Brustwalzen 5, 6 getragen und unter diesen mittels Leitwalzen 7, 8, 9 um die Unterseite des Dämpfkastens 2 herum in endloser Bahn zurückgeführt. Oberhalb der vorderen Brustwalze 5 ist eine Auflegewalze io in beiderseitigen Gestellarmen gelagert, deren Umfläche zur Erhöhung der Oberflächenreibung mit Plüsch, Filz o. dgl. überzogen ist. Auf der Außenseite dieser Walze ist ein Leitbock i i angeordnet, an dessen auswärts abfallende Schrägplatte 12 sich in der Nachbarschaft der Auflegewalze eine der Umfläche der letzteren entsprechend zylindrisch gekrümmte Leitmulde 13 anschließt.
  • Der Leitbock wird an zwei waagerechten Tragleisten 14. in am Gestellrahmen beiderseits angebrachten Geradführungen 15 in waagerechterRichtung verschiebbar getragen. Diese Tragleisten sind an der Unterseite mit einer geradlinigen Verzahnung 16 versehen, mit der sie in Zahnräder 17 eingreifen, die auf einer gemeinsamen, waagerechten Spindel i8 sitzen, welche am Ende von waagerechten Gestellarmen ig gelagert ist. Mittels gewichtsbelasteter Stellhebel 2o kann diese Spindel gedreht und dadurch der Leitbock i i mit seiner Leitmulde 13 gegen die Umfläche der Auflegewalze mehr oder weniger vorgeschoben und von ihr zurückgezogen werden.
  • An dem der Auflegewalze gegenüberliegenden Ende des Gestellrahmens ist in gleicher Höhe mit der Brustwalze 6 eine Ableitwalze 21 in beiderseitigen Gestellarmen 22 gelagert, an deren Enden eine Ablegeschwinge 23 in bekannter Weise beweglich angebracht ist, die z. B. mittels Schubstange 24 von einer Kurbelscheibe 25 zwecks Ablegens der Ware in gleichmäßigen Falten in der darunter aufgestellten Ablegewanne 26 hin und her bewegt werden kann.
  • Die Brustwalzen 5, 6 sowie die Ableitlvalze 21 erhalten gleichmäßigen Drehungsantrieb durch eine endlose Treibkette 27, die durch geeignete Leitrollen geführt und von einer von ihr teilweise umspannten Triebscheibe 28 ihren Bewegungsantrieb erhält. Letztere sitzt auf einer Vorgelegewelle 29, die mittels Riemen- oder Kettentriebes beispielsweise von einem im unteren Teil des Gestenrahmens angebrachten Elektromotor 30 mit passender Geschwindigkeit angetrieben wird. Von der Vorgelegewelle 29 kann auch, wie angedeutet, der Drehantrieb der Kurbelscheibe 25 durch eine Treibkette 31 abgeleitet werden. Die Auflegewalze erhält ihren Antrieb durch eine besondere Triebkette 32 von der Welle der vorderen Brustwalze 5.
  • Beim Gebrauch der Vorrichtung wird das zu bearbeitende Tuch auf eine unterhalb des äußeren Endes der Schrägplatte 12 des Leitbocks aufgestellte Aufnahmewanne 33 aufgelegt und das vordere Ende der Tuchbahn bei von der Auflegewalze io zurückgezogener Stellung des Leitbocks über dessen Schrägfläche hinweg zwischen die Auflegewalze und die Leitmulde 13 des Leitbocks eingeführt, wonach -der Leitbock gegen die Auflegewalze so vorgeschoben wird, daß durch die Leitmulde das Tuch an die Umfläche der Auflegewalze angedrückt und von dieser Walze daher mitgenommen wird. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Oberfläche dieser Auflegewalze ist durch passende Wahl des Übersetzungsverhältnisses ihres Kettentriebes um ein gewisses Maß größer bemessen als die Umflächengeschwindigkeit der Brustwalzen 5, 6 und die dadurch gegebene Geschwindigkeit des Förderbandes q.. Die Ware wird daher mit einer gewissen Voreilung vollkommen frei von Längsspannungen auf die Oberfläche des Förderbandes aufgelegt und so über die Öffnung des Dämpfkastens hinweg getragen. Über letzterem erfährt das Tuch durch, den aus dem Dämpfkasten so gut wie spannungslos unter Wirkung seines eigenen Auftriebes aufsteigenden Dampf eine leichte Aufblähung, so daß dadurch wie auch vermöge der geringen Oberflächenreibung der Ware auf der glatten Metalltuchfläche auch alle Querspannungen in der Ware praktisch aufgehoben werden und infolgedessen alle in den Fasern des Tuches noch vorhandenen Spannungskräfte ohne Bewegungswiderstand ausgeglichen werden können.
  • Auch nach dem Hinweggehen über den Dämpfkasten kann sich diese Entl:rumpfungswirkung in der von der ebenen glatten Fläche des Förderbandes getragenen Tuchbahn noch vollends auswirken, wobei diese zugleich unter teilweiser Verdampfung des aufgenommenen Wassers abgekühlt wird. Die fertigbearbeitete Ware wird dann über die Ableitwalze 21 der Ableitschwinge zugeführt und in bekannter Weise auf der Ablegewanne 26 in gleichmäßigen Falten abgelegt.
  • Die Brustwalze 5 und vorzugsweise die ihr ummittelbar vorgeordnete Leitwalze g sind hohl ausgebildet, und ihr Innenraum ist durch Dampfleitungsrohre 34, 35 mit der den Dämpfkasten speisenden Dampfzuleitung 3 verbunden. Durch diese Beheizung wird die um diese Walzen herumgeführte Metalltuchbahn des Förderbandes erhitzt, so daß nicht nur die geringe, etwa von dem Metalltuch durch Oberflächenkondensation aufgenommene Wasserdampfmenge zur Verdampfung gebracht, sondern auch das Metalltuch vermöge seiner hohen Wärmeleitfähigkeit bis auf die Dampftemperatur erhitzt mit der Tuchbahn in Berührung gebracht wird und @u dem Dämpfkasten gelangt, so daß die Kondensation von Dampf beim Hinweggehen über diesen Kasten in den Siebmaschen vollkommen vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoffbahnen durch spannungsloses Hinwegführen über einen Dämpfkasten, auf einem mitlaufenden, durchlässigen, endlosen Förderband über die ganze Breite frei aufliegend, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband aus feinmaschigem Drahtgewebe, sogenanntem Metalltuch, besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Stoffbahnzuführung unmittelbar über der vorderen Förderbandleitwalze eine Zubringewalze und unmittelbar vor dieser eine ihren Mantel teilweise umschließende gebogene, glatte Leitmulde angeordnet ist, die mittels zweier mit ihr fest verbundenen Zahnstangen und auf einer gemeinsamen Welle sitzender Zahnräder durch Gewichtshebel andruckbar ist.
DET40865D 1932-06-11 1932-06-11 Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoffbahnen Expired DE593190C (de)

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DET40865D DE593190C (de) 1932-06-11 1932-06-11 Vorrichtung zum Krumpffreimachen von Webstoffbahnen

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DE593190C true DE593190C (de) 1934-02-22

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DE (1) DE593190C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969761C (de) * 1951-11-28 1958-07-17 Hermann Vollmer Vorrichtung zum drucklosen Daempfen und Formen von Strick- und Wirkwaren aller Art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969761C (de) * 1951-11-28 1958-07-17 Hermann Vollmer Vorrichtung zum drucklosen Daempfen und Formen von Strick- und Wirkwaren aller Art

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