DE428136C - Vorrichtung zum Erzeugen von Glanz auf Waeschestuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen von Glanz auf Waeschestuecken

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Publication number
DE428136C
DE428136C DEH101436D DEH0101436D DE428136C DE 428136 C DE428136 C DE 428136C DE H101436 D DEH101436 D DE H101436D DE H0101436 D DEH0101436 D DE H0101436D DE 428136 C DE428136 C DE 428136C
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DE
Germany
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iron
laundry
bright
shine
rollers
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DEH101436D
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English (en)
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GESINUS JOHANNES HENDRIKS
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GESINUS JOHANNES HENDRIKS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F69/00Ironing machines not otherwise provided for
    • D06F69/04Ironing machines not otherwise provided for with relatively-sliding flat surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Erzeugen von Glanz auf Wäschestücken. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, die dazu bestimmt ist, auf Wäsche einen Glanz hervorzurufen. Es sind bereits -Maschinen bekannt, bei denen ein erhitztes Glanzeisen oberhalb eines drehbaren Zylinders aufgestellt ist. Die zu behandelnde Wäsche wird auf diesen Zylinder gelegt und unter dem Glanzeisen hin und her gedreht, wobei das Glanzeisen einen gewissen Druck auf die Wäsche ausübt. Diese Maschine hat sich aber nicht bewährt, weil die Wäsche bloß in einer bestimmten Richtung unter dem Eisen hin und her gezogen werden kann. Wenn nämlich das Eisen gleichzeitig zwei verschieden starke Stellen des Wäschestückes zu bearbeiten hat, z. B. einen Halskragen oder eine Manschette, und einen daran anschließenden dünneren Teil, so wird, wenn die Unterlage, d. h. der Zylinder, ziemlich weich ist, bloß der stärkere Rand glänzend gemacht, während, wenn die Unterlage härter ist, dieser Rand beschädigt und der dünnere Teil nicht oder nicht in genügendem Maße bearbeitet wird.
  • Es sind weiter Bügelmaschinen bekannt, bei denen der Tisch in einer Richtung verschiebbar ist; man kann mit diesen Maschinen glätten, aber keinesfalls glänzen, weil das Bügeleisen nicht an den Rändern der Wäschestücke entlanggeführt werden kann. Auch bestehen Bügeleisen, welche derart aufgestellt sind, daß sie allseitig geführt werden können, der Tisch ist hierbei aber nicht beweglich. Es ist mit dieser Maschine nicht möglich, bereits geglättete Wäsche zu glänzen, denn ein schnelles Hin-und Herbewegen des Eisens ist nicht möglich.
  • Um ein Stück bereits geglätteter Wäsche zu glänzen, ist es unbedingt erforderlich, eine abgerundete Kante des Glanzeisens schnell und in kleinem Hube über die Wäsche hin und her zu bewegen, während ein erheblicher Druck auf das Glanzeisen ausgeübt wird. Dabei muß das Glanzeisen genau an den dickeren Rändern der Wäsche, -Manschetten, Halskragen, Hemden usw., entlanggeführt werden können. Eine Glanzmaschine muß also ganz anderen Anforderungen genügen wie eine Bügelmaschine.
  • Diese 'Nachteile «-erden durch die Maschine gemäß der Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß die Bügelplatte; auf welche die Wäsche gelegt wird, flach gehalten ist und in jeder willkürlichen Richtung in der horizontalen Ebene bewegt «erden kann. Diese bewegliche Bügelplatte genügt schon, um das Bearbeiten eines Wäschestückes mit gewünschtem Erfolge bei stillstehendem Glanzeisen durchzuführen. Das Bedienen der Vorrichtung ist dadurch auch bedeutend einfacher und weniger anstrengend. Bei Anordnung gemäß der Erfindung kann außerdem dem Glanzeisen eine hin und her gehende Bewegung erteilt werden, und zwar auf mechanischem Wege mittels eines Motors. Zweckmäßig erteilt man denn Glanzeisen eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung. Das mühsame Bedienen der bekannten Maschinen, bei denen die zu behandelnde Wäsche von Hand schnell lein und her gezogen oder sogar das Glanzeisen von Hand hin und her bewegt «erden muß, kommt also in Wegfall. Man braucht bei dem Bedienen der 'Maschine gemäß der Erfindung bloß die in jeder Richtung in einer Horizontalebene leicht bewegbare Glanzplatte langsam unter dem hin und her gehenden Glanzeisen zu bewegen, um die Wäsche an den gewünschten Stellen glänzend zu machen. Es ist klar, daß das Glanzeisen dabei einen gewissen Druck auf die Wäsche ausübt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i stellt eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung und Abh. 2 eine Vorderansicht des Gegenstandes der Abb. i dar: Abb. 3 ist eine Ansicht von oben der Abb. i unter Weglassen des Tisches.
  • Ein Glanzeisen i ist in horizontaler Richtung verschiebbar aufgehängt, indem seitlich am Glanzeisen angeordnete zylindrische Führungsstücke 2 in Büchsen 3 gelagert sind, welche ihrerseits mit Flügeln 4. verbunden sind. Die Flügel 4. sind in Büchsen q in vertikaler Richtung verschiebbar angeordnet und werden durch feststehende Arme 6 getragen. Die Flügel .l. ruhen auf in den Büchsen 5 angeordneten, zeichnerisch nicht dargestellten Spiralfedern. An der Hinterseite des Glanzeisens ist eine Kulisse 7 angebracht, in welcher sich ein Exzenter 8 befindet. Die Kulisse ist fest mit dem Glanzeisen verbunden, während das Exzenter mittels einer Welle p mit der gewünschten Geschwindigkeit gedreht wird. Das Glanzeisen wird also in horizontaler Richtung hin und her bewegt. Die Welle 9 ist zwischen den beiden Armen 6 angeordnet und wird mittels einer Riemenscheibe io mit Riemen ii unter Zwischenschaltung einer Zahnradübertragung durch einen Motor angetrieben. In vertikaler Richtung wird ein Druck auf das Glanzeisen durch zwei je durch ein Gewicht 13 belastete Hebelarme 12 ausgeübt, die drehbar an den Armen 6 angeordnet sind und auf den Flügeln .M ruhen. Zwecks Anhebens des Gewichtes und der damit verbundenen Entlastung des Glanzeiscns ist eine mit Nocken 15 versehene Welle 14. zwischen den beiden Armen 6 angeordnet. Die Nocken liegen dabei unter den Hebelarmen 12. Mit der Welle 14 ist ein Griff 16 verbunden, mittels welchen die Welle 14 mit Nocken i5 umgelegt werden kann, wodurch das Glanzeisen entlastet wird. Das Glanzeisen wird sodann durch die in den Büchsen angeordneten Federn von der `'Wäsche abgehoben, und die Wäsche kann alsdann einfach weggeschoben «erden.
  • Das Glanzeisen kann, wie bei Bügeleisen gebräuchlich, mittels einer Gasflamme erhitzt werden, wozu das Gas durch einen biegsamen Schlauch zugeführt wird.
  • Unter dem Glanzeisen befindet sich ein Tisch 26 als Auflage für die zu behandelnde Wäsche. Dieser Tisch ruht mittels Rollen 18 auf einem zweiten, ebenfalls mit Rollen ig ausgerüsteten Tische 17. Die Laufrichtungen der Rollen 18 und ig sind um 9o ° zueinander versetzt. 2o ist ein weiterer Tisch, der die beiden erstgenannten trägt. Der Tisch 26 kann also in beliebiger Richtung in seiner Horizontalebene hin und her geschoben werden. Selbstverständlich braucht man unter dem ersten Tische 26 nicht zwei vollständige Tische 17 und 2o anzuordnen. Die beiden letztgenannten Tische können als Rahmen oder Fachwerk ausgeführt werden, wenn dieselben nur in der beschriebenen Weise auf Rollen gelagert sind.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPKÜciiE: i. Vorrichtung zum Erzeugen von Glanz auf Wäschestücken mittels eines federnd über einem Tische gelagerten Glanzeisens, dadurch gekennzeichnet, daß der allseitig verstellbare Tisch (26) mit Rollen (18) auf einem Untertische (17) und dieser Tisch mit Rollen (ig), deren Laufrichtung senkrecht zu der jener Rollen (18) verläuft, auf einem Tragtische (2o) ruhen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Glanzeisen mit regelbarem Federdrucke auf den Tisch gedrückt wird und. ihm außerdem auf mechanischem Wege eine hin und her gehende, sich selbst parallel bleibende Bewegung mit kurzem Hube erteilt wird,
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glanzeisen durch seitliche, in Büchsen (3) ruhende Führungsstücke in horizontaler Richtung geführt wird und die Büchsen (3) an Seitenflügeln (4) angeordnet sind, «-elche ihrerseits in vertikaler Richtung verschiebbar in am Ende von Tragarmen (6) angeordneten Büchsen (5) untergebracht sind, während eine Kulisse (7) mit einer exzentrischen Scheibe (8) mit dem Glanzeisen verbunden ist, die auf mechanische `'-eise angetrieben wird.
DEH101436D 1925-04-12 1925-04-12 Vorrichtung zum Erzeugen von Glanz auf Waeschestuecken Expired DE428136C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030224047A1 (en) * 2001-02-15 2003-12-04 Franz G. Andrew Levothyroxine compositions and methods

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20030224047A1 (en) * 2001-02-15 2003-12-04 Franz G. Andrew Levothyroxine compositions and methods

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