DE901250C - Vorrichtung zum Anbohren von unter Druck stehenden Leitungen - Google Patents

Vorrichtung zum Anbohren von unter Druck stehenden Leitungen

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DE901250C
DE901250C DEV2954A DEV0002954A DE901250C DE 901250 C DE901250 C DE 901250C DE V2954 A DEV2954 A DE V2954A DE V0002954 A DEV0002954 A DE V0002954A DE 901250 C DE901250 C DE 901250C
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DE
Germany
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valve
tapping
drilling
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Expired
Application number
DEV2954A
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English (en)
Inventor
Hugo Ebersold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Armaturen-Gesellschaft Mbh
VAG GmbH
Original Assignee
Vereinigte Armaturen-Gesellschaft Mbh
Vereinigte Armaturen GmbH
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Publication date
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Publication of DE901250C publication Critical patent/DE901250C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/04Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor
    • F16L41/06Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor making use of attaching means embracing the pipe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anbohren von unter Druck stehenden Leitungen Die Erfindung betrifft eire Vevtilanbohr7schelle, wie si!e zum nachträglichen Anis!chliießien von kleinen Verbrauchsleitungen an das Was!serversorgungsnetz Verwendung finden.
  • Bekanntlich werden diese Ventillanbohrschellen unter Zwischenschaltung einer Dichtung .auf die Hauptrohrleitung aufgesetzt und mittels Umfas sungsbügel oder ähnlicher Halterung befestigt. Nach der Befestigung wird die Hauptleitung durch den Schellenkörper und unter Druck des Fließmi'ttels angebohrt. Für das Durchbohren; der Haup@theitung werden besondere Apparate benutzt. Nach dem Stand der Technik werden bei den bekannten Schellen die abgenommen, um den eigentlichen; Bohrapparat bzw. den Boh re@r in) die entstandene öffnung einzuführen. Nachdem Durchbohren; der Rohrwand wird das durch ein verschließbares Druckkammensys-tem dein Anbohrapparates: hindurchgeführt und mit dann Schellenkörper verschraubt. Nach denn Abnehmen des Anbohrapparates kann die Anschluß-leitung der Ventilanbohrscbelle geschlossen o&r geörffiiet werden. Schiellen dieser Art haben aber ehhe ganze Reiche Nachteide. Das) Einführen der Ventiloberitei)le durch die Druckkammer- des Anbohrapparates erfolgt ohne jedes Gefühl, so daß da)s Einschrauben sehr problematitsch werden kann, insbesondere dann, wenn; die Gewinde nilcht äußerst sauber beschaffen sind. Es kann also vorkommen, da,ß nach Beendigung der Arbeiten und nach dem Entfernen des Anbohrapparates das, Kopfstück ni!chib dicht mit denn Gehäuse abschließt, wenn dieses schräg eingeschraubt ist. Eine beachtlicher Nachteil dieser bekannten; Schellen iert dass große Gewicht der hi!crfür notwendigen, Anbohrapparate. Diie schwierige Handhabung und der Transport der Geräte wirken sehr verteuerntd. Nach dem Stand der Technik s lind auch Anbohrschellen bekannhgleworden, die die geschilderten Nachteile nicht aufweisen und bei dienen es möglich ilst, vereinfachte Anbohrgeräte ohne Druckkammerverschiluß anzuwenden. Der Einbau dieser Schellen isst dadurch sehr erleichtert. Es treten: aber neue Nachteile auf, wodurch die Einführung sehr erschwert wird. Es sind z. B:. Anhohrschellen bekannt,, bei denen das Absperrventil am Schellenkörper während des Anbohrens verbleibt. Zum Anbohren solcher Schellen dient ein Schrägkanal, ein dessen Hohlraum der Bohrer ein geführt wird und den Sitz des Haup:tventi!l,s durchdringt. Der schräge Bohrkanal wird nach Been:&-gung der Anbohrung abgeschlossen. Diese: Schellen haben aber den Nachteil, daß der Ventslslitz im Durchmesser wesentlich größer gehalten: werden muß als der Durchmesser der Anschlußleiltung. Dies bedingt einen höheren Aufwand an Weirkstoff und Arbeüt: Kleine Ventilei sind aber auch auf drei Dauer viel leichter dicht zu halten als große. Ein wei(berer Nachteil isst, daß der Schellenkörper teil dieser Ausführung nicht waagerecht zur Achse, sondern in einem gewissen Winkel hierzu montiert werden muß, um die Anbohrun;g in Richtung der Rohrmitte zu gewährl:eisten. Die Schrägmontage der Schelle -ist aber auch notwendig, damfit die Venst:islsp:inidel, die an die Erdoberfläche geführt wird, senkrecht zu stehen kommt. Schräge Anbohrungenm sind aber in der Praxis, insbesondere in tiefen Rohrgraben, viel umständlicher als senkrechte Bohrungen. Eine Hauptnachteil ist, daß bei diesen Schellen die Verntnlspindel oder die Kegel nicht ersetzt werden können, ohne daß die Hauptleitung außer Betrieb genommen wird. Das. Spindelgewinde wird bei Anbohrschellen sehr leii(cht abgenutzt, da es die gesamte Dichtungskraft zu: übertragen hat.
  • Durch den Erfindungsgegenstand wird eine Ventflanbohrs.chelle offenbart, die alles die geschilderten Nachteile nicht aufweist und trotzdem die Montage mit einfachsten Mitteln ermöglicht. Zu diesem Zweck wird in dem Schellenkörper a: das Absperrventil b in senkrechter Richtung vorgesehen. In einem Winkel hierzu ist ein zweites Hilfsventil c angeordnet, dessen Mittelachsie mit dem Sitz. k des Hauptventils b zusammenfällt Bei, der Montage der Anbohrschelle wird das Hauptventil b herausgenommen und: der vereinfachte Bohrapparat in das Gewinde e eingesetzt. Nach Durchbohrung des Hauptrohres f wird der Bohrer zurückgezogen und das Hilfeventil c geschlossen. Alsdann kann der Apparat von dem Schellenkörper cu abgenommen werden. Das Hauptventil b kann jetzt ohne Schwierigkei'üen in den Schellenkörper a eingesetzt werden. Das Hilfsventil c wird hierauf geöffnet und das. Hauptventil b nach Durchspülung geschlossen. Das Hilfsventil c isst ein; Bestandteil der Anbohrvorrichtun.g und wird' ause dem Schellenkörper a. entfernt. Die so entstandene Öffnung g wird durch einen Gewind!es@top:fen Ih geschlossen. Sollte nach Firner gewissen Zeih eine Auswechslung des: Haupt-%rentii@s b, insbesondere der Ventilspindel erforderlich werden, .so kann jederzeit in umgekehrter Reihenfolge verfahren werden. Durch den Erfindungsgegenstand wird eine Ventiilrohrschellegezeiigt, die es ermöglicht, jederzeit die Hauptventrilteile unter Druck auszuwechseln und das. Anbohren mit einfachsten Bohrgeräten durchzuführen;. Der Hauptsi,tzkegel ist nicht größer als die Anschlußnenuweite, @so daß in der Gesamtheit eine sehr kleine Bauweisse, also wenig Werkstoff und geringer Arbeitsaufwand, für die Herstellung erforderlich wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anbohren vom unter Druck stehenden Leitungen mit waagerecht zur Rohrachse aufgebautem Schellenkörper, dessen senkrecht angeordneter Bohrkanal nach der Montages das, Hauptventil aufnimmt, wobei der Ventilsitz durch ein später zu entfernendes Hilfsventil geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil in schräger Richtung zum Hauptventil seht und m,it dem Sitz des Hauptventils etinen dichten Abschluß biildet
  2. 2. Vorrichtung zum Anbohren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil nach Beendigung der Montage wieder entfernt wird und die entstehende Öffnung mittels eines Gewindestopfens verschlossen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 649 626, &54 139, 742731-
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957393C (de) * 1954-04-22 1957-01-31 Scheer & Cie C F Heissdampfkuehler
DE1047548B (de) * 1956-06-04 1958-12-24 Bopp & Reuther Gmbh Ventilanbohrschelle mit einer abnehmbaren, den Anbohrkanal abschliessenden Hilfsabsperrvorrichtung
US3194256A (en) * 1961-09-28 1965-07-13 Suburban Propane Gas Corp Valve repair device
DE1252983B (de) * 1964-06-18 1967-10-26 Eisenwerk Fried Wilh Dueker G Ventilanbohrschelle

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DE649626C (de) * 1937-08-31 Else Stock Geb Kuehne Vorrichtung zum Anbohren von unter Druck stehenden Leitungen
DE742731C (de) * 1939-03-24 1943-12-10 J S Schatt Fa Schraegspindelventil
DE854139C (de) * 1949-01-01 1952-10-30 Schmitz & Co J Anbohrschelle fuer unter Druck stehende Rohrleitungen

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