DE900485C - Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen komplexen Alkalischwermetallverbindungen der Phosphor- und Zitronensaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen komplexen Alkalischwermetallverbindungen der Phosphor- und Zitronensaeure

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DE900485C
DE900485C DEW9449A DEW0009449A DE900485C DE 900485 C DE900485 C DE 900485C DE W9449 A DEW9449 A DE W9449A DE W0009449 A DEW0009449 A DE W0009449A DE 900485 C DE900485 C DE 900485C
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Georg Weck
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    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen komplexen Alkalischwermetallverbindungen der Phosphor- und Zitronensäure Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller komplexer Alkalischwermetallverbindungen der Phosphor- und Zitronensäure.
  • Erfindungsgemäß wlrd vorgeschlagen, komplexe Alkalischwermetallverbindungen der Plhosphor-und Zitronensäure in Ider Weise zu gewinnen, daß zunächst die Alkalisdhwermetallphosphate hergestellt werden, auf die dann Metallcitrate zur Einwirkung kommen. Die Bildung der Alkalischwermetallphosphate verläuft nur glatt, wenn die Monophosphate der Schwerdmetalle Verwendung finden.
  • Bereits bei Einsatz der Dimetallphosphate treten Reaktionsschwierigkeiten auf, die nur durch Anreicherung der Phosphonsäure beseitigt werden können.
  • Für die glatte Durchführung des Verfahrens hat es sich als notwendig erwiesen, die Umsetzungen in temperaturkonstanten Lösungen durchzuführen.
  • Die anfallenden komplexen Alkalischwermetallphosphat-Schwermetallcitrat-verbindungen werden aus den Reaktionslösungen durch Alkohol gefällt.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand von einigen Beispielen erläutert werden.
  • Beispiel e l 1 49 Teile Eisencitrat werden unter Erwärmen in 250 Teilen destillierten Wassers gelöst und die klare Lysung in ein temperiertes Dewarsches Gefäß eingefüllt, so daß die Lösung eine konstante Temperatur von 590 zeigt. In diese temperaturkonstante Lysung wird eine Lysung von 40,8 Teilen Monokaliumphosphat in 250 Teilen destillierten Wassers, die auf 590 vorgewärmt worden ist, eingebraoht. Beim Vermischen der beiden Lösungen sinkt die Temperatur auf etwa 540 ab- und bleilbt dann zunächst konstant'. Die anfangs braunrote Lösung nimmt dabei einen grün ; gelben Farbton an.
  • Fügt man zu dieser Kaliumferriphosphatlösung 1 Teil Eisencitrat hinzu, so schlägt die Farbe der Lösung unter Bil-dung einer komplexen Kaliumferriphosphat-Ferricitrat-Verbindung in Gelbgrün um.. Die so erhaltene Komplexverbindung wird mittels Alkohol aus- der Lösung ausgefällt; es entsteht ein weißer bis schwachgrünlicher, käsiger Niederschlag, der auf der Nutsche mit einer 60- bis 70%igen Alkohollösung ausgewaschen und dann bei. 30° getrocknet wird. Die erhaltene Komplexverbindung hat die formel K3Fe2 (P O4)3.
  • Fe C6H5O7 und bildet eine gelbgrüne, blasige, kristalline Mase, die leicht in gelbgrüne einzelkristalle zerfällt.
  • B e i s p i e l 2 48,8 Teile Mangancitrat werden unter Erwärmen in 250 Teilen destillierten Wassers gelöst und die Lösung, wie im Beispiel I beschrieben, in ein temperiertes Dewarsches Gefäß eingefüllt, so daß die Lösung 1diesmal e-ine konstante Temperatur von 320 besitzt. Hierauf wird eine Lösung von 27,2 Teilen Monokaliumphosphat in 250 Teilen destillierten Wassers auf 62° vorgewyrmt und zu der Mangancitratlysung hinzugegeben. Beim Vermischen der beiden Lösungen fällt ein flockiger, fleischfarbener Niederschlag aus.
  • Fügt man zu dem Raktionsgemisch 2 Teile Eisencitrat hinzu, so löst sich der Niederschlag wieder auf, und die Lösung geht in eine rotbraune Farbe über. Ein geringerer Anteil als 2 Teile Eisencitrat vermag den Niederschlag nur teihveise zu lösen. Selbst bei 2 Teilen Eisencitrat muß die Temperatur gehalten werden, um den Niederschlag restlos in Lösung zu bringen. Ist er aber erst einmal gelöst, dann- fäl.lt er in der (Kälte nicht mehr ans; und die Lösung bleibt klar.
  • Setzt man dieser rotbraunen Lösung Alkohol zu, so fällt ein schlammiger Niederschlag von weiß bis gelblicher Farbe an, der sich auf der Nutsche leicht auswaschen läßt, Trocknet man den Niederschlag bei 300, so erhält man wie im Beispiel I eine rotbraune, glasige, kristalline Masse, die leicht in Einzelkristalle zerfällt.
  • Die erhaltene Kaliummanganphosphat-Ferricitrat-Verbindung hat die Formel KMnP 04 2 2 Fe C6H507.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen haben die Eigenschaft, außerondentlich schnell und tilef in das organische Gewebe einzudringen und doft, entzündungshemmend zu wirken.
  • Ste können nach ihrer Isolierung in die gewünschte Arzneiform, insbesondere für perorale oder percutane Zwecke gebracht werden, eignen sich aber auch zur Verarbeitung in Salben, Puder, Suppositorien oder ähnlichen Medikamentformen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung komplexer Alkalischwermetallverbindungen der Phosphor-und Zitronensäure, dadurch gekennzeichnet, daß nach Bildung der Alkalischwermetallphosphate Metallcitrate zur Einwirlcung kommen und die erhaltenen Komplexverbindungen mit Alkohol gefällt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallcitrate Eisen-, Kobalt- und Mangancitrate Verwendung finden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, ddadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionen in temperaturekonstanten Lösungen 1durchgeführt werden.
DEW9449A 1952-04-27 1952-04-27 Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen komplexen Alkalischwermetallverbindungen der Phosphor- und Zitronensaeure Expired DE900485C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1066325B (de) * 1955-04-25 1959-10-01 Georg Weck Verfahren zur Herstellung aeusserlich anwendbarer gelartiger therapeutisch wirksamer Produkte
DE1116204B (de) * 1958-04-08 1961-11-02 Georg Weck Verfahren zur Herstellung von Alkalischwermetallverbindungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1066325B (de) * 1955-04-25 1959-10-01 Georg Weck Verfahren zur Herstellung aeusserlich anwendbarer gelartiger therapeutisch wirksamer Produkte
DE1116204B (de) * 1958-04-08 1961-11-02 Georg Weck Verfahren zur Herstellung von Alkalischwermetallverbindungen

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