DE89990C - - Google Patents

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DE89990C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B11/00Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys
    • E05B11/04Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys before the wing is closed

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
in das Schließblech zu verhindern.
Es kommt im praktischen Leben häufig vor, dafs ein Schlüssel von einem Schrank, einer Thür oder dergl. abgezogen wird, ehe der betreffende Raum abgeschlossen ist. Hieraus entstehen mancherlei Unzuträ'glichkeiten und unter Umständen sogar beträchtlicher Schaden.
Die vorliegende Erfindung hilft dem in einfacher und wirksamer Weise folgendermafsen ab.
Unter dem Riegel des gewöhnlichen Schlosses wird ein Schieber α angeordnet, der mit seinem Kopfe in eine Oeffnung b des Bleches c tritt, das zur Befestigung des Schlosses in der Thür dient. In dieser Lage wird der Schieber durch die Feder d gehalten; er verdeckt dabei den unteren Theil des Schlüsselloches, und es ist nicht möglich, den Schlüssel aus dem Schlosse zu entfernen.
Diese in Fig. 1 dargestellte Stellung der Schlofstheile findet immer statt, sobald der Verschlufs nicht bewirkt ist.
Wird dagegen die Thür des Schrankes, die Schublade oder dergl. verschlossen, so wird zunächst die Sperrklinke h gehoben, wodurch der Schieber α frei wird, der Schliefsriegel stöfst dann bei seiner Vorwärtsbewegung gegen das obere Ende eines am Schliefsblech e drehbar befestigten Hebels f und bewegt diesen nach rückwärts. Infolge dessen tritt das untere Ende des Hebels durch eine Oeffnung des Schliefsbleches gegen den Kopf des Schiebers a und schiebt diesen zurück. Hierdurch gelangt aber ein Einschnitt g desselben vor das Schlüsselloch und der Schlüssel kann jetzt leicht entfernt werden.
In Fig. 2 ist diese Stellung der Theile gezeichnet.
Um Jemanden, der mit der inneren Construction des Schlosses nicht vertraut ist, zu verhindern, bei geöffneter Thür durch Zurückbewegen des Schiebers α mittelst eines Hakens oder dergl. den Schlüssel aus dem Schlosse zu entfernen, ist eine Klinke h angebracht, die durch eine Feder für gewöhnlich heruntergedrückt wird und in einem Ausschnitt i des Schiebers a 1 liegt. Beim Oeffnen des Schlosses hebt der Schlüssel zuerst die Klinke und giebt dann den Schieber frei.
Bei Kassenschrank- oder ähnlichen Schlössern ist es wünschenswerth, den Schieber α bei geöffneter Thür in besonderer Weise festzustellen. Man ordnet dann nach Art eines Combinationsschlosses, etwa des Yale-Schlosses, in zur Bewegungsrichtung des Schiebers α senkrechter Richtung Stahlstifte an und läfst durch den unteren Theil des Hebels f eine entsprechend geformte Platte vorschieben, die zunächst diese Zuhaltungen hebt und dann den Riegel zurückschiebt.
Die in Vorstehendem beschriebene Vorrichtung läfst sich ohne grofse Kosten auch an vorhandenen Schlössern anbringen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schlofs mit Vorrichtung, um das Abziehen des Schlüssels vor dem Eingreifen des Riegels in das Schliefsblech zu verhindern,
    dadurch gekennzeichnet, dafs ein imSchlofskasten vor dem Schlüsselloch befindlicher, von einer Feder beeinflufster Schieber (a) beim Vorschieben des Schlo'fsriegels durch einen durch , den Kopf des Schlofsriegels bewegten, hinter dem Schliefsblech drehbar befestigten federnden Doppelhebel (f) derart verstellt wird, dafs sein Ausschnitt (g). gegenüber dem Schlüsselloch zu liegen kommt und "dadurch letzteres, freigiebt.
    Schlofs nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine nur durch den Schlüssel auszuhebende Zuhaltung (h) für den Schieber faj, zum Zwecke, bei geöffnetem Schlofs ein willkürliches . Verstellen des Schiebers (a) zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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