DE25494C - Kreuzgriff-Brahmaverschlufs mit Zuhaltungen-Sicherung - Google Patents

Kreuzgriff-Brahmaverschlufs mit Zuhaltungen-Sicherung

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DE25494C
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Germany
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bolt
nufsflügel
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Application number
DENDAT25494D
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E. R. SCHNEIDER in Dresden, Ammonstr. 47
Publication of DE25494C publication Critical patent/DE25494C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
Bei dem vorliegenden Verschlufs wird das Schlofs sammt dem Bramaheingerichte durch einfache Drehung eines Kreuzgriffes fest und sicher verschlossen, so dafs nur beim Oeffnen des Schrankes oder der Thür der Bramah- oder gewöhnliche Schlüssel nöthig und somit das Bramaheingerichte als verschliefsender Theil des Kreuzgriffes keiner Abnutzung ausgesetzt ist, da der Hauptverschlufs nicht durch das Bramaheingerichte und den Schlüssel, sondern einzig und allein durch den Kreuzgriff bewirkt wird. Ebenso ist das Zuschlagen der Thür durch die Tagesfalle, während sich der Schlüssel im Innern des Schrankes oder Zimmers befindet, und das dadurch verursachte, oft sehr schwierige Aufsperren ganz ausgeschlossen, da die Tagesfalle durch den Kreuzgriff geöffnet bezw. zurückgezogen wird, letztere auch ganz wegfallen kann. Bei diesem Schlofs ist auch ein Nachformen des Bramahschlüssels durch Unberufene schwer möglich, weil derselbe nur beim Oeffnen, nicht aber bei dem durch den Kreuzgriff erfolgenden Verschliefsen nöthig ist, also immer im Gewahrsam des Besitzers bleibt und nie stecken gelassen zu werden braucht. Eine fernere Sicherung bietet die Anbringung von Zuhaltungen.
Fig. ι ist die Ansicht eines Cassaschrankschlosses in geöffnetem Zustande mit abgehobenem Deckel, sowie des unter dem Bramaheingerichte angebrachten Riegelkastens. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1; Fig. 3 zeigt das Schlofs in geschlossener Stellung, sowie das Innere des Bramahcylinders, aus dem die in Fig. 4 ersichtlichen Zuhaltungen herausgenommen sind.
An dem gewöhnlichen, auf die Schlofsdecke aufgeschraubten Brämahcylinder α ist noch ein in das Schlofs hineinragender Riegelkasten b angegossen, der durch eine entsprechend grofse Oeffnung der Decke hindurchgesteckt ist. Innerhalb dieses Riegelkastens ist eine Verschlufsfalle c angeordnet, welche in einem Einschnitt der Kastenwand und in dem Stift d mit Schlitz Führung erhält und durch zwei an der Innenwand des Kastens angeschraubte, einander gegenüber liegende Federn e in der oberen Stellung gehalten wird. Der an den Brämahcylinder angeschraubte Fallenbewegungsbart /, mit dem Bart des Bramahschlüssels in gleicher Höhe stehend, wird beim Oeffnen. des Schlosses gedreht, bis er nach Bestreichung aller Sicherheitstheile des Bramaheingerichtes durch den Bramahschlüssel in die in Fig. 1 strichpunktirte Lage x-y kommt, was einer 7/8-Drehung des Schlüssels entspricht. In dieser Lage bleibt der Schlüssel so lange, bis die Oeffnung des Schlosses durch die Drehung des Kreuzgriffes £· aus der Stellung der Fig. 2 in die der Fig. 1 bewirkt worden ist. Bei Herausnahme des Schlüssels kommt die Verschlufsfalle c aus der in Fig. ι und 2 strichpunktirt angegebenen gesenkten Stellung wieder in ihre ursprüngliche und verschlufsfähige Lage. Soll das Schlofs durch Drehung des Kreuzgriffes g verschlossen werden, so legt sich die Falle c sofort wieder vor den Nufsflügel z'1 der Nufs i. Letztere setzt durch die Bewegung des Kreuzgriffes, sowie durch den in den Schlofsriegel m eingreifenden oberen Flügel P das Schlofs in Bewegung, während sich im geöffneten Zustande der untere Flügel z1 an den auf den Riegelschaft aufv
geschraubten Fallenzieher k anlegt und so durch Anstofsen an den Stift /' der Tagesfalle / das Zurückziehen derselben nach geringer Drehung des Griffes bewirkt.
Da bei der Weiterdrehung des Griffes nach rückwärts der obere Nufsflügel P aus dem Riegel heraustritt, ist auf dem Schaft des Riegels m eine Riegelhaltungsplatte η aufgelegt, welche an dem durch m hindurchgehenden Stift m1 drehbar aufgesteckt ist, so dafs sie sich beim Verschliefsen der Riegel unter der Platte η hinwegbewegen kann.
Der auf dem Riegelschaft sitzende Stift ο legt sich in geöffnetem Zustande in den Ausschnitt der Riegelplatte η und hält den Riegel m so lange, als der Nufsflügel P aus dem Riegel herausgetreten ist.
Soll das Schlofs geschlossen werden, so dreht man den Kreuzgriff g aus der Stellung der Fig. ι in die der Fig. 2, wodurch der untere Verschlufsflügel i1 die Falle c in die strichpunktirte Lage niederdrückt. Nach dem Verlassen von V legt sich durch die Wirkungen der Federn e die Falle c sofort wieder vor den Flügel, wodurch sogleich der Verschlufs wieder hergestellt ist.
Damit ein Anbohren der Verschlufsfalle c von aufsen ausgeschlossen sei, ist auf der Schlofsdecke eine starke Stahlpanzerplatte ο aufgeschraubt, während das Bramaheingerichte durch die innere Panzerung ol gegen Anbohren geschützt ist.
Zur besseren Führung des Riegels ist am unteren Riegelkopf noch ein kurzer Schaft p angesetzt, welcher neben dem Fallenschaft durch den Stift q Führung erhält.
Um die Einführung und das Einpassen eines falschen Schlüssels zu verhindern, reichen die Zuhaltungen mit ihren Ausnehmungen auf der betreffenden Schlufsseite bis nahe an das Schlüsselloch herunter, so dafs der mit tiefen Schubstufen versehene Schlüsselbart bei sofortiger geringer Umdrehung in die Zuhaltungen treten mufs. Passen daher die Zuhaltungen nicht genau in die im Schlüsselbart befindlichen Stufen, so heben diese Zuhaltungen einen oberhalb des Riegels befindlichen Wechsel s, dessen angesetzter Einleghaken sich dann in den zahnradähnlichen Cylinderkopf t einlegt und den Bramahcylinder so lange festhält, als der Schlüsselbart drückt. Beim Zurückgehen des Schlüssels wird der Wechsel s mit seinem Einleghaken wieder durch eine kleine Spiralfeder μ in seine oberhalb des Cylinderkopfes ruhende Stellung gebracht.
Die beschriebene Sicherheitsvorrichtung kann auch an Schlössern angebracht werden, welche' nicht mit dem Kreuzgriffverschlufs eingerichtet sind.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: Bei Bramah- und gewöhnlichen Riegelschlössern:
1. Die Einrichtung, das Schliefsen des Schlosses durch einfache Drehung eines Kreuzgriffes und ohne Zuhülfenahme des Schlüssels zu bewirken.
2. Zu der unter 1. genannten Einrichtung die Anordnung eines hinter dem Bramahcylinder α sitzenden Riegelkastens b, dessen auf Federn e ruhende und durch den Stift d geführte Verschlufsfalle c durch den bei Drehung des Griffes g an derselben vorbeigehenden Nufsflügel V der Nufs i niedergedrückt wird und so das Vorschieben des Riegels m durch den Nufsflügel P bewirkt.
3. Zum Zweck des Zurückschiebens des durch den Schaft/ und Stift q besonders geführten Riegels m die Anordnung des Fallenbewegungsbartes f am Bramahcylinder, welcher Bart nach Drehung des Schlüssels auf die Stellung x-y das Niedergehen der durch die Panzerungen 0 ol gegen Anbohren gesicherten Falle c bewirkt, um durch Rückwärtsdrehung des Griffes g den Nufsflügel z'1 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückzustellen.
4. Zur Bewegung der Tagesfalle / die Anordnung des Fallenziehers k, sowie der Riegelhaltungsplatte η mit dem Stift o, um den Riegel m während des Austrittes des Nufsflügels P und bei der Bewegung der Tagesfalle zu halten.
5. Zur Verhinderung der Einführung und des Einpassens eines falschen Schlüssels die Anordnung des federnden Wechsels s, dessen Einleghaken sich in den zahnradähnlichen Cylinderkopf t einlegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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