DE3553C - Binsteckschlofs für Stubenthüren - Google Patents
Binsteckschlofs für StubenthürenInfo
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- DE3553C DE3553C DENDAT3553D DE3553DA DE3553C DE 3553 C DE3553 C DE 3553C DE NDAT3553 D DENDAT3553 D DE NDAT3553D DE 3553D A DE3553D A DE 3553DA DE 3553 C DE3553 C DE 3553C
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- lock
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
1877.
Klasse
EICHLER in GIESSEN. Einsteckschlofs für Stubenthüren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. November 1877 ab.
Das vorliegende Schlofs ist wie folgt construirt:
Eine fagonnirte Schlofsplatte, Fig. 16 von
innen und Fig. 17 von aufsen gesehen, ist mit Stülp und Umschweif aus einem Stück gefertigt;
hierauf ist der Fallen- und Riegelverschlufs, wie Fig. 2 u. s. w. zeigen, angebracht. Diese Schlofsplatte
ist von aufsen widergesetzt und die Schlofstheile daselbst 12 mm tief im Rahmholz so eingelassen,
dafs sich letztere selbst nach dem Quellen des Holzes frei bewegen können. Auf der Innenseite ist statt eines Schlüsselschildes
gleichfalls eine fagonnirte Gufsplatte, Thürschoner genannt, angebracht. Fig. 15 zeigt die
Ansicht des aufgesetzten Schoners und Fig. 14 die Seitenansicht desselben.
Um den Fallenkopf, welcher bei gewöhnlichen schiefsenden Fallen breit sein mufs, bei geringer
Thürstärke bezw. Falztiefe anwenden zu können, ist hier die schiefsende Falle regulirbar
gemacht, um dieselbe beim Ansetzen des Schlosses oder auch nach dem Sinken oder Heben der Thüre vor- oder zurückstellen zu
können, so dafs der Fallenkopf wenig im Schliefsblech einsteht und eine kleine Einstreiffläche
zum bequemen Einfahren der Falle in den Schlufs genügt. Fig. 10 zeigt bei a die
Seitenansicht und bei b den Grundrifs der schiefsenden Falle; c ist der abgeschraubte
Regulirungsstift, welcher zugleich zur Einstellung der Spiralfeder zum Vorschnellen der Falle
dient. Fig. 13 zeigt die Seitenansicht des Dorns zur Bewegung der Falle. Fig. 2 zeigt die Ansicht
des Fallenverschlusses in Schlufsstellung, Fig. 16 den Fallenverschlufs vermittelst des
Dorns in geöffneter Stellung gehalten, Fig. 1
zeigt den Querschnitt e-f der Fig. 2 des Fallenverschlusses bei 18 mm Falztiefe. Der äufsere
Knopfgriff ist bei Fertigstellung des Schlosses vermittelst Schräubchens aufgesetzt. Die Länge
des Dorns bleibt sich bei jeder Thürstärke gleich; nur die in denselben von dem Anschläger einzuhauende
Vertiefung für das Einsetzen obigen Schräubchens mufs der Thürstärke angepafst sein. Soll aufsen ein Dornverschlufs angewendet
werden, so ist derselbe nach Fig. 7 eingerichtet, damit der äufsere Knopfgriff, welcher
mit der Schlofsplatte in diesem Fall aus einem Stück gefertigt, der Symmetrie wegen dem
inneren gegenüber sitzt und das Dornschlüsselloch bei Dunkelheit leicht zu finden ist.
Der Riegelverschlufs bleibt sich bei jeder Thürstärke ebenfalls gleich. Derselbe ist bei
Fig. 11 in der geöffneten Stellung und bei Fig. 16 in der Schlufsstellung dargestellt. Die
Zuhaltungen, deren eine vorn einen Ansatz hat, der in der Rast einsitzt und den Riegel in der
Ruhestellung festhält, sind mit z, die Federn der Zuhaltungen mit/ bezeichnet. Fig. 11 stellt
den Schliefsriegel dar; α ist die Seitenansicht, ι der Angriff für den äufseren, 2 der Angriff
für den inneren Schlüssel, 3 der Ruhestellungseingang der Zuhaltungen und 4 die Rast; b ist
die Ansicht des Riegels von rückwärts und c desgleichen von oben gesehen. Fig. 4 zeigt den
Querschnitt g-h, Fig. 2 über den Zuhaltungen; Fig. 5 den Verticalschnitt a-b Fig. 1 bis 4, der
äufsere Schlüssel einsteckend; Fig. 6 den Verticalschnitt c-d der Fig. 2 des inneren Verschlusses;
Fig. 8a und b die beiden Ansichten des äufseren Schlüssels und Fig. 9a und b desgleichen
des inneren Schlüssels.
Der einseitige Riegelverschlufs ist, je aufsen oder innen, im Mittel a b eingerichtet.
Die Schlüssellöcher stehen sich keinesfalls so gegenüber, dafs ein Hindurchsehen möglich
wäre.
Bei zweiseitigem Verschlufs steckt der innere Schlüssel stets, um den Riegel in jedem Moment
verschieben zu können, ebenso wie bei dem Nachtriegel; abgezogen wird derselbe nur, wenn
die Thüre von da für den Mitbewohner verschlossen sein soll. Das willkürliche Drehen
oder Herausfallen dieses Schlüssels wird durch das Stiftchen b* der Fig. 9, welches im Schlüsselloch
einsteht, verhindert. Ist der Riegel mit diesem Schlüssel vorgeschlossen und obiges
Stiftchen in den Einschnitt b des Schlüssellochs, Fig. 15, eingesteckt, so ist ein Oeffhen von
aufsen nicht möglich, weil der Bart in der Richtung c gegen den Riegelangriff festgestellt ist.
, Statt jenes Stiftchens kann auch eine auf das Schlüsselloch aufgesetzte Sperrfeder den gleichen
Zweck erfüllen.
Der Verschlufs ist mit ein- bis fünffacher Sicherheit, je nach der Anzahl der angewendeten
Zuhaltungen einzurichten.
Letztere wirken ähnlich, aber besser als diejenigen eines Chubbschlosses, weil die Zuhalte-
punkte nicht direct über dem Schlüssel, sondern am äufseren Ende der Zuhaltungen liegen und
bei Anwendung einer falschen Schlüsselbarthöhe eine doppelt falsche Stellung der Zuhaltungen
erzielt wird; auch sind hier die Flächen am Zuhaltepunkt, welche, um das Gefühl beim
Oeffnen mit falschem Schlüssel zu stören, feilenartig gerauht sind, gröfser, daher mehr irreführend
wie jene.
Vermittelst des nach Fig. 2 mit zwei Schräubchen auf dem Bügel aufgeschraubten Schlofsbleehs
sind die beiden Verschlüsse zusammengesetzt. '
Fig. 12 zeigt bei α die Vorder- und bei b
die Seitenansicht desselben.
Fig. 19 zeigt das Schliefsblech gegen den Falz gesehen; die Riegellöcher haben unter und
über dem einstehenden Fallen- und Riegelkopf 5 mm Spielraum, damit der Schlufs nach dem
Heben oder Senken der Thüre nicht gestört wird.
Zur weiteren Erläuterung sei noch erwähnt, dafs Fig. 3 den Grundrifs des abgenommenen
Schlosses, Fig. 16 den Schnitt ik, Fig. 5 und
Fig. 18 die Ansicht des abgenommenen Schlosses, gegen den Stülp gesehen, zeigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Zusammensetzung des Thürschlosses.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3553C true DE3553C (de) |
Family
ID=282527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3553D Active DE3553C (de) | Binsteckschlofs für Stubenthüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3553C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750191C (de) * | 1938-08-23 | 1944-12-18 | Wilhelm Schaefer | Verfahren zur Herstellung von mit einem Gewinde und mit einem prismatischen Fuehrungsteil versehenen Minenvorschubstiften fuer Fuellbleistifte |
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- DE DENDAT3553D patent/DE3553C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750191C (de) * | 1938-08-23 | 1944-12-18 | Wilhelm Schaefer | Verfahren zur Herstellung von mit einem Gewinde und mit einem prismatischen Fuehrungsteil versehenen Minenvorschubstiften fuer Fuellbleistifte |
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