DE588331C - Durch den Druecker auszurueckender und durch den eingesenkten Schluessel festgehaltener Schluessellochverschluss - Google Patents

Durch den Druecker auszurueckender und durch den eingesenkten Schluessel festgehaltener Schluessellochverschluss

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DE588331C
DE588331C DEM119975D DEM0119975D DE588331C DE 588331 C DE588331 C DE 588331C DE M119975 D DEM119975 D DE M119975D DE M0119975 D DEM0119975 D DE M0119975D DE 588331 C DE588331 C DE 588331C
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lock
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die · nachstehend beschriebene Erfindung
löst die Aufgabe, Eingriffe in das Schloß von außen mit Nachschlüsseln, Dietrichen usw.
durch Blechstreifen, die das Schlüsselloch bedecken, zu verhindern.
Es sind zwar schon Schloßsicherungen bekannt, bei denen ein hinter dem' Schloßdeckblech schwingbar gelagerter, mit der Klinke fest verbundener Blechstreifen einen Ansatz trägt, der in eine Vertiefung des von der Innenseite der Tür her eingesteckten Schlüssels eingreift. Bei eingestecktem Schlüssel sind alsdann das äußere Schlüsselloch und die Falle verriegelt.
Bei diesen Schloßsicherurigen aber schwingt der Blechstreifen innerhalb des Schlosses; er kann deshalb bei bereits im Gebrauch befindlichen Schlössern nur unter großen Schwierigkeiten angebracht werden, weil es umständlich ist, das vernietete Schloß auseinanderzustemmen und wieder zusammenzubauen. Ferner kann der Ansatz, der in eine Vertiefung des eingesteckten Schlüssels eingreift, leicht umgebogen und abgebrochen werden, wenn die gesicherte Türklinke heftig heruntergedrückt wird. .
Werden aber erfindungsgemäß zwei mit der Klinke verbundene Blechstreifen nicht innerhalb, sondern außerhalb des Schlosses angebracht und erhält der der Innenseite der Tür zugewendete Blechstreifen eine Ausnehmung, durch · die der Schlüssel hindurchgesteckt wird, so hält der eingesteckte Schlüssel beide Blechstreifen fest und versperrt das Schlüsselloch von außen gegen jeden Eingriff, und die erwähnten Nachteile sind behoben.
Fig. ι zeigt die Innenansicht und Fig. 2 die Außenansicht eines Schlosses bei ruhendem und Fig. 3 die Innenansicht und Fig. 4 die Außenansicht bei heruntergedrücktem Türdrücker.
Die Vorrichtung eignet sich besonders für Einsenkschlösser und auch Sicherheitseinsenkschlösser und besteht aus zwei Blechstreifen, die aus hartem Stahlblech sein können. Das in Fig. 1 dargestellte Blech α, das auf dem Deckblech des Schlosses b gleiten kann, zeigt z. B. rechteckige Gestaltung, ein quadratisches Loch c, durch das der quadratische 'Stift des Türdrückers d gesteckt wird, und eine Lochaussparung e, die unten geschlossen oder offen sein kann und das Schlüsselloch freigibt, so daß der Schlüssel unbehindert durch das Blech α hindurch in das Schlüsselloch gesteckt werden kann. Der Blechstreifen / (Fig. 2) zeigt Hakenform und das quadratische Loch e, das den Stift des Drückers aufnimmt. Wird der Türdrücker bewegt, so machen beide Blechstreifen a (Fig· 3) und f (Fig. 4), weil sie durch den Türdrückerstift bewegt werden, die Bewegung mit und geben das Schlüsselloch frei. Wird aber der Schlüssel von innen eingesteckt, so können die Türdrücker d und damit auch die außen sowohl als auch innen
sitzenden Blechstreifen / und α nicht mehr bewegt werden. Nachschlüsseln, Dietrichen usw. ist der Weg versperrt, weil das Blech f das Schlüsselloch bedeckt und nicht verschoben werden kann. Eine Möglichkeit, die Tür zu öffnen, besteht erst dann wieder, wenn der Schlüssel von innen herausgezogen wird. Der in dem Raum Verweilende ist somit gezwungen, vor dem Verlassen des Raumes den
»o Schlüssel an sich zu nehmen. Der Schlüssel kann deshalb auch nicht mehr beim Verlassen des Raumes vergessen werden. Von außen aber kann der Bewohner des Raumes, der den Schlüssel bei sich hat, den Raum abschließen
*5 und aufschließen. Voraussetzung ist dabei, daß er vorher den Türdrücker heruntergedrückt und dadurch das durch den Blechstreifen versperrte Schlüsselloch frei gegeben wird.
Hat aber der Bewohner des Raumes "die Tür geöffnet und den Schlüssel von innen in das Schlüsselloch gesteckt, so könnte, nachdem er den Raum verlassen hat, die Tür z. B. durch Wind oder sonstige Zufälle zuschlagen.
Es entstände alsdann der Nachteil, daß sie nicht mehr geöffnet werden könnte, weil die Falle eingeschnappt ist. Um das Einschnappen der Falle zu verhindern, zeigt in Fig. 2 und 4 das Blech / Hakenform und hält die Falle unbeweglich fest und verhindert das Einschnappen der Falle in das Schließblech. Die beschriebene Schloßsicherung zeigt wesentliche Vorteile den bekannten Sicherungen gegenüber. Ein Eingriff von außen ist bei dem durch das Blech gesperrten Schloß nicht mehr möglich. Das Schloß aber wird nunmehr nicht allein durch den Riegel, sondern auch durch die Falle verschlossen gehalten, und Durchblick, Zugluft und auch Lärm durch das Schlüsselloch sind verhindert. Die Vorrichtung kann bei allen Einsteckschlössern, aber auch bei Kastenschlössern und bei neuen und im Gebrauch befindlichen Schlössern angebracht werden. Ist sie bei Einsteckschlössern angebracht, so ist sie von außen nicht zu erkennen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Durch den Drücker auszurückender und durch den eingesteckten Schlüssel festgehaltener Schlüssellochverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß neben der das äußere Schlüsselloch abdeckenden Platte eine zweite innere Platte auf dem Drückerstift vorgesehen ist, durch deren Ausnehmung der Schlüsselschaft hindurchgeht.
2. Schlüssellochverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Abdeckplatten mit einem winklig abgezweigten Ansatz sich vor den Fallenkopf legt und die Falle beim Zuschlagen der Tür so lange am Einschnappen verhindert, als der Schlüssel im Schlosse steckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM119975D 1932-06-04 1932-06-04 Durch den Druecker auszurueckender und durch den eingesenkten Schluessel festgehaltener Schluessellochverschluss Expired DE588331C (de)

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