DE445960C - Verschluss fuer Kellerfenster, Tueren, Falltueren o. dgl. - Google Patents

Verschluss fuer Kellerfenster, Tueren, Falltueren o. dgl.

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DE445960C
DE445960C DESCH78136D DESC078136D DE445960C DE 445960 C DE445960 C DE 445960C DE SCH78136 D DESCH78136 D DE SCH78136D DE SC078136 D DESC078136 D DE SC078136D DE 445960 C DE445960 C DE 445960C
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DE
Germany
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locking
closure
door
window
wall
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Expired
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DESCH78136D
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HERMANN SCHWINGEN
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HERMANN SCHWINGEN
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights

Landscapes

  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Bei Verschlüssen für Kellerfenster, Türen, Falltüren, Luken o. dgl., die mehr der Güterbeförderung dienen als dem Zugang zu den verschlossenen Räumen, hat es sich aus naheliegenden Gründen als vorteilhaft herausgestellt, die öffnung der zu verschließenden Fenster- oder Türfüllung von dem verschlossenen Räume aus, den Verschluß dagegen von der freien Außenseite aus vorzu-
nehmen. Als einzigstes Mittel stand bisher hierzu das Schnappschloß zur Verfügung, das auf der Innenseite der beweglichen Verschlußwand einen Drücker oder eine ständig angebrachte Klinke zur Aufhebung der Verriegelung von dem verschlossenen Raum aus besaß. Neben den Nachteilen, daß eine Schloßanordnung bei der erheblichen Anzahl derartiger Verschlüsse in einem Gebäude zu kostspielig würde, daß weiter bei der unter-
ao geordneten Bedeutung dieser Verschlüsse auf die Instandhaltung nicht so geachtet werden konnte, daß eine einwandfreie Betriebsweise dieser allen Unbilden der Witterung besonders ausgesetzten Schloßanordnungen dau-
S5 ernd gewährleistet war, ergab sich der besondere Übelstand, daß die Verriegelung des Fensters oder der Tür nicht durch ein besonderes Bedienungsorgan erfolgte, aus dessen Lage jederzeit die eingetretene oder aufgehobene Sperrung deutlich zu erkennen ist, sondern lediglich durch Eindrücken oder Einwerfen der beweglichen Verschlußwand bewirkt wurde. Ist die angewandte Kraft nicht groß genug gewesen oder verhinderten irgendwelche Hemmungen, wie z. B. schwerer Gang des Schlosses, das vollständige Einschnappen desselben, so wird leicht das Aufoder Anschlagen der Schloßfalle am Schließkloben mit dem Einklinken des Schlosses verwechselt, die Tür oder das Fenster bleibt gegen den Willen des Bedieners unverschlossen. Die neue Erfindung beseitigt nun in einfachster Art und Weise diese Nachteile der bekannten Anordnungen, indem ohne jede kostspielige schloß- oder schlüsselartige Vorrichtung ein besonderes Bedienungsorgan im geöffneten Zustand des Fensters oder der Tür zur Bedienung des Verschlusses von der freien Außenseite aus freigelegt ist, während es im verschlossenen Zustand des Fensters oder der Tür ausschließlich vom verschlossenen Raum aus zur Bedienung der Öffnung freigegeben ist. Zweckmäßig erfolgen dabei Verschluß- und Öffnungsbewegungen der Verriegelungen so, daß im geschlossenen Zustand der Tür oder des Fensters die gesamte Riegelanordnung hinter der Verschlußwand nach dem verschlossenen Räume zu liegt, während beim Öffnungsvorgang der Riegel bzw. ein mit ihm starr verbundener Teil vor die Verschlußwand tritt und diese so zur neuen Verriegelung vorbereitet. In weiterer Durchführung der Erfindung dient dazu ein bügeiförmig gestalteter Schließhaken, der auf der Innenseite der Verschlußwand drehbar gelagert ist, so "daß entweder beim Verschlußvorgang ein Bügelende hinter dem in dem Tür- oder Fensterrahmen festgelagerten Schließbolzen und das andere Bügelende hinter der Verschlußwand liegt oder mit dem Öffnungsvorgang das eine Ende des Bügels den Schließbolzen verläßt und damit gleichzeitig das andere Ende des Schließhakens vor die Verschlußwand, diese zur neuen Verriegelung vorbereitend, tritt. Nicht selten wird die Verschlußwand zu Lüftungs- oder sonstigen Zwecken durchbrochen ausgeführt, so daß die Möglichkeit bestehen würde, von
der freien Außenseite aus durch irgendwie geeignete Mittel in die nach, dem Innenraum zu gelegene Verriegelung einzugreifen und diese zu lösen. Um das zu verhindern, sind zwischen den Durchbrechungen in der Verschlußwand und der Riegelanordnung Schutzwände angeordnet, die einen nicht ordnungsgemäßen Eingriff in die Verriegelung mit Sicherheit ausschließen. ίο Die Zeichnung zeigt eine Ausführung der Erfindung am Beispiel eines Kellerverschlusses, und zwar gibt
Abb. ι eine Ansicht auf die Verschlußwand bzw. in der rechten Hälfte einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2 wieder; Abb. 2 zeigt einen Schnitt senkrecht zu der Verschlußwand und
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 1.
Das Kellerfenster besteht aus einem eingemauerten Winkeleisenrahmen α und dem in den Rahmen eingepaßten Abdeckschild b. Mittels der Dollen c wird der Rahmen α im Mauerwerk festgehalten. In den Dollen c sind Schließbolzen d starr befestigt. Um eine Achse e, die hinter dem Abdeckschild b nach dem verschlossenen Raum zu mittels der beiden Lagerschilde/ befestigt ist, können sich die beiden bügeiförmig gestalteten Schließhaken g mittels der Verbindungsstücke g" so drehen, daß die Bügelenden g' im Verschlußzustand des Abdeckschildes hinter den Schließbolzen d liegen. Das öffnen der Fenster geschieht nun einfach dadurch, daß von dem verschlossenen Raum aus mit einem gerade zur Hand befindlichen Gegenstand ein Stoß oder Schlag gegen die Bügelenden g·' oder die Verbindungsstücke g" geführt wird, so daß die Schließhaken eine kleine Drehung um die Achse e ausführen und die Bügelenden g' die Schließbolzen d verlassen (siehe strichpunktierte Lage der Schließhaken in Abb. 3). Das Schild b ist dann entriegelt und kann mittels der gleichzeitig durch die öffnungen h des Abdeckschildes b getretenen Bügelenden g abgehoben werden. Der Verschluß wird von der freien Außenseite einfach dadurch herbeigeführt, daß mittels der vor die Abdeckscheibe getretenen Bogenstücke g die Abdeckscheibe b in den Rahmen α eingesetzt wird und die Bogenstücke g· und der Schließhaken in die Ebene der Verschlußwand zurückgedrückt werden. Dadurch treten die Bogenstücke g' hinter die Schließ-" bolzen d und verriegeln das Ganze. Sind, wie in Abb. 1 angedeutet, in dem Abdeckschild Durchbrechungen i vorgesehen, so werden die Lagerschilder / etwa so ausgeführt, wie Abb. 3 angibt. Sie dienen dadurch als Schutzwände zwischen den Ausnehmungeni und der Riegelanordnupjg und! verhindern, daß von der freien Außenseite her ein unbefugter Eingriff mittels eines Drahtes oder Hakens in die Verriegelung vorgenommen wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verschluß für Kellerfenster, Türen, Falltüren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußglied im geöffneten Zustand des Kellerfensters, der Tür, - Falltür usw. vor die VerscMußwand tritt und von der freien Außenseite aus bedienbar ist, während es im verschlossenen Zustand des Fensters oder der Tür ausstchiläeßlich hinter der Verschlußwand liegt und nur vom verschlossenen Raum aus zugänglich ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen bügeiförmigen Schließhaken (§■), der auf der Innenseite der Verschlußwand (b) drehbar gelagert ist, so daß entweder beim Verschlußvorgang ein Bügelende hinter die in dem Tür- oder Fensterrahmen festgelagerten Schließbolzen (d) tritt und dabei das andere Bügelende vollständig hinter der Verschlußwand liegt oder bei dem Öffnungsvorgang das eine Ende des bügeiförmigen Schließhakens (g) die Schließ- bolzen (d) verläßt und gleichzeitig das andere Bügelende vor die Verschlußwand tritt.
3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vor die Verschlußwand (b) getretenen Bügelenden der Schließhaken (g) Handhaben der Verschlußwand bilden.
4. Verschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Durchbrechungen (i) der Tür- oder Fensterfüllung (b) und der Riegelanordmttng Sch-Utzwände (/) angeordnet sind, die einen Eingriff in die Riegeiainordntaig durch die Durchbrechungen (/) des Fensters oder der Tür verhindern.
5. Verschluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwände (f) gleichzeitig als Lagerschilder der Achse (e) ausgebildet sind, um die die Schließhaken (g) sich verdrehen können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DESCH78136D Verschluss fuer Kellerfenster, Tueren, Falltueren o. dgl. Expired DE445960C (de)

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