DE326010C - Tuerschloss mit Drehfalle - Google Patents

Tuerschloss mit Drehfalle

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Publication number
DE326010C
DE326010C DE1919326010D DE326010DD DE326010C DE 326010 C DE326010 C DE 326010C DE 1919326010 D DE1919326010 D DE 1919326010D DE 326010D D DE326010D D DE 326010DD DE 326010 C DE326010 C DE 326010C
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DE
Germany
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rotary latch
door lock
lock
latch
bolt
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DE1919326010D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B57/00Locks in which a pivoted latch is used also as locking means

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. SEPTEMBER 1920
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 326010 ^= KLASSE 68 a GRUPPE
Titus Kleinhans in Karlsruhe.
Türschloß mit Drehfalle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1919 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein neuartiges als Kastenschloß ausgebildetes Türschloß mit Drehfalle und nachstellbarem Schließkloben.
Das Neue besteht darin, daß an der Drehfalle zwei Lappen angebracht sind, von denen der eine zum Einziehen der Falle mittels der Nuß und der andere zum Feststellen der Falle mittels eines Schlüsselriegels oder mittels des
ίο Nachtriegels dient.
Das .neue Schloß ist in Fig. ι bis 4 dargestellt. Sämtliche Teile, mit Ausnahme des Schließklobens, sind in den Schloßkasten α eingebaut. In den Lagerplättcfcen b und c und im Ausschnitt i des Stegbleches k (Fig. 2) ist der Schafte der Drehfalle β gelagert, welche die Lappen f und g aufweist. Durch die Feder h wird die Falle e stets in .Schlußlage gehalten. Durch den an der Drückernuß I befindlichen Finger m wird der Lappen f eingezogen und dadurch die Drehfalle e gedreht. Die Drücker nuß I wird durch die auf die Fläche 0 wirkende Feder η in Schlußlage gehalten und liegt mit dem Ansatz p an dem Schaft d an, wodurch ein freies Spiel der Drehfalle β beim Zuschlagen der Tür ohne Bewegung der Drückernuß / ermöglicht ist.
Zum Abschließen dient der drehbare Riegel q mit der Zuhaltung s und Feder t. Er wird durch den Schlüssel r bewegt und legt sich mit dem Ansatz 11 auf den Lappen g am Schaft d, dessen Drehung dadurch verhindernd.
Der Nachtriegel υ kann mit dem Lappen χ zwischen das Deckblech y des Schloßgehäuses a und den Lappen g am Schaft d geschoben werden und verhindert dann ebenfalls eine Drehung der Falle e. Gegen selbsttätiges Zufallen ist der Nachtriegel ν durch die Feder w gebremst.
Das Deckblech y ist mit dem Stegblech k verschweißt oder vernietet und wird mit dem Schräubchen ζ am Schloßgehäuse α befestigt. Die Anwendung eines nachstellbaren Schließklobens I ist in Fig. 2 dargestellt.
Als Vorzüge des neuen Schlosses sind hervorzuhaben;
a) die Erleichterung des Anschlagens des Schlosses gegenüber bisherigen Ausführungen, die durch die Nachstellbarkeit des Klobens sowie dadurch bedingt ist, daß iowohl Kloben als Drehfalle schräge Anlaufflächen haben und dadurch ein sicheres Eingreifen selbst dann noch gewährleisten, wenn sich die Tür bedeutend gesetzt hat. Zum Anschlagen der Schlösser können weniger gewandte oder ungelernte Arbeitskräfte verwendet werden;
b) daß die Drehfalle selbst noch in verrostetem Zustande leicht einschnappt, weil nur der Widerstand der Lagerung der Stange d und der Feder h zu überwinden ist und letztere schwächer gehalten werden kann als die Drückerfeder n, deren Widerstand bei gewöhnlichen Schlössern mit überwunden werden muß;
c) Falle und Kloben brauchen der leichten Beweglichkeit der ersteren wegen nicht geölt werden, auch bietet der Kloben seiner einfacheren Ausführung halber weit weniger Veranlassung zu Fingerverletzungen und zum Anreißen von Kleidern als der bisher gebräuchliche;
d) daß die Verschließung mit nur einer Tour (Umdrehung des Schlüssels) genügt und die
bei den bisher gebräuchlichen Schlössern bestehende Möglichkeit entfällt, daß der Verschlußriegel bei der ersten Tour noch nicht angreift, der Schließende aber davon keine Kenntnis hat oder diesen Umstand vergißt und nur eine Tour schließt, die Tür in Wirklichkeit aber unverschlossen bleibt;
e) bei dem drehbaren Nachtriegel liegt die Gefahr des Festrostens mit ihren Unannehmlichkeiten nur in bedeutend geringerem Maße vor, als bei einem Schubriegel;
f) das Schloß hat ein gefälliges Aussehen, die an ihm vorzunehmenden Handgriffe weichen von dem bisher üblichen nicht ab, so daß der Einführung des Schlosses in den praktischen Gebrauch keine Schwierigkeiten entgegenstehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Türschloß mit Drehfalle, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenschaft (d) mit ao zwei Lappen (f und g) versehen ist, von denen der eine {f) zum Einziehen der Falle mittels des Nußarmes (m) und der andere (g) zum Feststellen der Falle mittels des Schlüsselriegels (q) oder des Nachtriegels (v) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919326010D 1919-07-25 1919-07-25 Tuerschloss mit Drehfalle Expired DE326010C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE326010T 1919-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE326010C true DE326010C (de) 1920-09-07

Family

ID=6183475

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919326010D Expired DE326010C (de) 1919-07-25 1919-07-25 Tuerschloss mit Drehfalle

Country Status (3)

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CH (1) CH91500A (de)
DE (1) DE326010C (de)
GB (1) GB149339A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3535750A1 (de) * 1985-10-07 1987-04-16 Man Nutzfahrzeuge Gmbh Arretiervorrichtung fuer eine klappbare schlafliege eines fahrzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3535750A1 (de) * 1985-10-07 1987-04-16 Man Nutzfahrzeuge Gmbh Arretiervorrichtung fuer eine klappbare schlafliege eines fahrzeuges

Also Published As

Publication number Publication date
GB149339A (en) 1921-08-18
CH91500A (de) 1921-11-01

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