DE112474C - - Google Patents
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- Publication number
- DE112474C DE112474C DENDAT112474D DE112474DA DE112474C DE 112474 C DE112474 C DE 112474C DE NDAT112474 D DENDAT112474 D DE NDAT112474D DE 112474D A DE112474D A DE 112474DA DE 112474 C DE112474 C DE 112474C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- stirrup
- locking piece
- keyhole
- lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B11/00—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys
- E05B11/06—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys for catching skeleton or incorrect keys
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den meisten gebräuchlichen Schlössern besteht der Nachtheil, dafs sie alle in mehr
oder wenig leichter Weise dadurch geöffnet werden können, dafs mittels vieler Nachschlüssel
so lange Oeffnungsversuche gemacht werden, bis endlich einer schliefst. Solche Schlösser
lassen unendlich viele Oeffnungsversuche zu, wodurch der Grad der Sicherheit sehr herabgedrückt
wird.
Bei dem durch Fig. 1 bis 5 veranschaulichten Verschlüsse aber kann nur ein einziger
Oeffnungsversuch gemacht werden. Schliefst beim ersten Versuche der eingeführte Schlüssel
nicht, so bleibt er im Schlosse stecken und der Oeffnungsversuch ist erkennbar.
Zu diesem Zwecke mufs der eingeführte Schlüssel immer zuerst ein Arretirstück α verdrängen,
ehe er die Zuhaltung c und den Riegel d berührt, und ehe dies geschehen
kann, hat auch das Arretirstück α seine erste Stellung bereits wieder durch den Druck der
Feder b eingenommen, so dafs der Schlüssel auf seinem Rückwege das Arretirstück α wieder
berühren mufs. Dieses steht jedoch im Eingriffe mit dem Schliefshaken e und kann die
Rückbewegung des Schlüssels nicht mitmachen. In dieser Stellung ist der Schlüssel gefangen
(Fig. 1). Damit nun bei dieser Stellung das Einführen eines Werkzeuges zum Zwecke, das
Arretirstück α zu verdrängen und den Schlüssel frei zu machen, nicht angängig wird, hat das
Schlofs ein drehbares Schlüsselrohr f mit Deckscheibe (Fig. 2), welches sich mit dem eingeführten
Schlüssel dreht, so dafs in der gefangenen Stellung des Schlüssels das Schlüsselloch
von innen vollständig verdeckt ist, somit jeder weitere Versuch, das Schlofs zu öffnen,
durch den im Schlosse steckenden Schlüssel ausgeschlossen ist, durch welchen auch der
Oeffnungsversuch zu erkennen ist.
Mittels des Federstiftes g kann das Arretirstück α festgestellt, d. h. aufser Gebrauch gesetzt
werden (Fig. 5), damit das Schlofs für mehr oder weniger Sicherheit eingestellt werden
kann. Der Federstift g wird von dem als Haube ausgebildeten Ansätze am Schliefshaken
verdeckt, er wird nur zugänglich, wenn das Schlofs aufgeschlossen ist.
Der voll gezeichnete Schliefshaken in Fig. 5 dient als Schlüssellochverdeckung für Thüren
und Schlösser, welche mit der neuen Schlüsselarretirung in Form eines Thürschildes versehen
werden sollen.
Die Fig. 5 zeigt ein Stück Thürrahmen mit Schlüsselloch, auf welchem das Schlofs mit
einigen Schrauben befestigt ist.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung zum Zurückhalten eines falschen Schlüssels im Schlüsselloche, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in die Bahn des Schlüsselbartes hineinragender, von einer Feder beeinflufster Sperrhebel α eine Drehung des eingeführten Schlüssels im Sinne des Oeffnens zuläfst, dagegen eine Rückdrehung nicht gestattet.
- 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch i, bei der eine vom Schlüssel mitgedrehte Scheibe das Schlüsselloch verdeckt, wenn der Schlüssel aus der Einführungsstellung herausgedreht wird.
- 3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das SperrstUck α mittels an einem Schliefsbügel angebrachter Ansätze an der Rückdrehung im geschlossenen Zustande des Bügels verhindert, beim Aufklappen des Bügels dagegen zurückgedreht wird.
- 4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Sperrstück α mittels eines von dem geschlossenen Schliefsbügel verdeckten - Stiftes g bei geöffnetem Schliefsbügel aufser Gebrauch gesetzt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112474C true DE112474C (de) |
Family
ID=382131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112474D Active DE112474C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112474C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0558276A3 (de) * | 1992-02-26 | 1993-10-20 | Chubb Research Limited | Schloss mit schwingenden Zuhaltungen |
-
0
- DE DENDAT112474D patent/DE112474C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0558276A3 (de) * | 1992-02-26 | 1993-10-20 | Chubb Research Limited | Schloss mit schwingenden Zuhaltungen |
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