DE136744C - - Google Patents
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- DE136744C DE136744C DENDAT136744D DE136744DA DE136744C DE 136744 C DE136744 C DE 136744C DE NDAT136744 D DENDAT136744 D DE NDAT136744D DE 136744D A DE136744D A DE 136744DA DE 136744 C DE136744 C DE 136744C
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- Germany
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- latch
- doors
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- closed
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/06—Locks or fastenings for special use for swing doors or windows, i.e. opening inwards and outwards
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, für Thüren, welche sich nach beiden Seiten öffnen
lassen, mit Hülfe von Fallenschlössern das Oeffnen der geschlossenen Thüren immer nur
nach der Seite zu gestatten, von welcher aus die Thüren geöffnet werden, d. h. die Thüren
können von jeder Seite aus nur durch Ziehen geöffnet werden. Dadurch wird das Anstofsen
an Personen, welche sich auf der anderen Seite der Thür als der Oeffnende befinden,
vermieden. Den einseitig zu öffnenden Thüren gegenüber gewährt die Erfindung den Vorzug,
dafs die Thüren je nach der Seite, auf der man sich befindet, nicht abwechselnd durch
Ziehen oder Drücken, sondern immer im gleichen Sinne geöffnet werden müssen.
Die Erfindung besteht im Wesentlichen in der Anordnung von zwei zu einander symmetrisch
angeordneten Fallen, von denen jede die Thür nach einer Seite hin festhält, nach
der anderen hin jedoch freiläfst. Die Schlösser können für die Handhabung der Thüren sowohl
mit Klinke als auch mit Zugknopf oder anderem Zugorgan gebaut sein. Es ist ferner
belanglos, ob die Thüren eine besondere Vorrichtung, welche das selbstthätige Schliefsen
bewirkt, haben oder nicht. Die Schlösser können sowohl allein verwendet als auch mit
solchen, welche durch Schlüssel geschlossen werden, vereinigt werden.
Die Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen eine Ausführung mit Klinke.
Die Fallen α und Ci1 wirken je nur nach einer
Seite. Die Falle, welche beim Oeffnen der Thür nicht in Thätigkeit ist, tritt jeweilig
durch die Aussparung b oder b1 aus dem Thürrahmen frei heraus. Das Oeffnen geschieht
durch Niederdrücken der Klinke c, welche in einer der bekannten Anordnungen
auf die Falle α einwirkt, so dafs diese zurückgezogen wird und dadurch die Thür nach der
Seite hin, auf welcher sich die zugehörige Klinke befindet, frei wird. Beim Zugehen
der Thür schliefst die Falle in der Weise, dafs sie mit ihrer schrägen Fläche gegen die Kante
des Schliefsbleches gedrückt wird und sich durch die Keilwirkung der Fläche zurückschiebt.
Dabei wird die Klinke c durch die Zugfeder Z in ihrer Normallage gehalten.
Die Falle kann jedoch auch vor dem Schliefsen durch Niederdrücken der Klinke zurückgezogen
werden. Für Klinke C1 und Falle ax
gilt dasselbe in Bezug auf die andere Thürseite.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Thür durch Zug an den
dazu vorgesehenen Griffen geöffnet wird. Die Fallen d und d^ welche ebenso wie im ersten
Falle symmetrisch zu einander angeordnet sind, werden im geschlossenen Zustande durch die
Stifte e und ^1 an der Rückbewegung gehindert,
da sich diese gegen die Ansätze/und J1
der ersteren legen. Durch Ziehen an dem Griff des Stiftes e in der durch Pfeil (Fig. 5)
bezeichneten Richtung giebt die in e befindliche Aussparung g die zugehörige Falle d
frei, welche sich nun infolge der Keilwirkung der Fläche h zurückschiebt, während Falle dx
durch die der Aussparung i entsprechende Aussparung Z1 frei aus dem Thürrahmen heraustritt.
Wird der an e befindliche Griff nach dem Oeffnen losgelassen, so schnappt, nachdem die
Falle durch die Druckfeder j nach aufsen geschoben, auch Stift e mit dem daran befindlichen
Griff in die erste Lage zurück, und zwar infolge des Druckes der Feder k.
Damit beim Zugehen der Thür das Schlofs selbstthätig schliefst, ist in das Schliefsblech
der drehbare Schliefskloben / eingesetzt, welcher durch die Torsionsfeder m in der Lage
Fig. 6 gehalten wird. Sobald die zugehende Thür mit Falle d gegen die Nufs schlägt,
dreht sich diese, wie Fig. 7 zeigt, und zwar so weit, bis sie in der Schlufsstellung der Thür,
von der Falle wieder frei gelassen, in die Lage Fig. 6 zurückfedert. Damit ist die Thür
nach einer Seite wieder geschlossen.
Die Falle Cl1 und der zugehörige Griff wirken
genau ebenso, jedoch in Bezug auf die andere Thürseite.
Claims (1)
- P ATENT-AN SPRUCH:Fallenschlofs für durchschlagende Thüren, gekennzeichnet durch zwei Fallen, von denen die eine die Thür gegen Oeffnen nach der einen und die andere gegen Oeffnen nach der anderen Seite sperrt, so dafs die Thür nur durch Zug geöffnet werden kann, zum Zwecke, das Anstofsen an jeweilig auf der anderen Seite befindliche Personen oder Gegenstände zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136744C true DE136744C (de) |
Family
ID=404683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136744D Active DE136744C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136744C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2576631A1 (fr) * | 1985-01-30 | 1986-08-01 | Arduini Gilles | Dispositif de fermeture de securite d'une porte ou autre ouvrant. |
-
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- DE DENDAT136744D patent/DE136744C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2576631A1 (fr) * | 1985-01-30 | 1986-08-01 | Arduini Gilles | Dispositif de fermeture de securite d'une porte ou autre ouvrant. |
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