DE51527C - Sicherheitsbriefkasten - Google Patents

Sicherheitsbriefkasten

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Publication number
DE51527C
DE51527C DENDAT51527D DE51527DA DE51527C DE 51527 C DE51527 C DE 51527C DE NDAT51527 D DENDAT51527 D DE NDAT51527D DE 51527D A DE51527D A DE 51527DA DE 51527 C DE51527 C DE 51527C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
lever
mailbox
arm
letter
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51527D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. W. SCHULZ in Berlin
Publication of DE51527C publication Critical patent/DE51527C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • A47G29/122Parts, details, or accessories, e.g. signalling devices, lamps, devices for leaving messages

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Briefkasten, welche an den Thüren der Wohn- und Geschäftsräume angebracht werden, zeigen entweder den Uebelstand, dafs sie mit Leichtigkeit von aufsen durch Unbefugte geöffnet werden können, oder dafs sie, wenn dieser Uebelstand vermieden ist, innerhalb der Thür befestigt werden, wodurch dann aber wieder ein Zerschneiden der Thürfüllung behufs Hersteilens der Einwurföffnung erforderlich wird.
Bei Verwendung des den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden neuen Briefkastens sollen die angeführten Uebelstände dadurch vermieden werden, dafs der Briefkasten zwar auf dem Hausflur angebracht wird, jedoch nur von dem Innern der WTohnung aus geöffnet werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 den neuen Briefkasten in perspectivischer Ansicht mit th eil weise fortgenommener Seitenwand, Fig. 2 die Seitenansicht des geschlossenen und sich öffnenden Briefkastens, während die Fig. 3 und 4 die Anordnung desselben an der Thür klarstellen.
Der Briefkasten ist aus starkem Eisenblech gefertigt und besteht aus dem mit dem Einwurfschlitze α versehenen Gehäuse A und der an dem Gehäuseboden mit inneren Scharnieren b befestigten Thür B.
Im oberen Theil des Gehäuses A ist eine kleine Kammer angeordnet, in welche der unter Federdruck stehende, an der Kastenseitenwand befestigte Hebel C hineinragt. Dieser Hebel trägt an seinem in der kleinen Kammer liegenden Arm ein Auflager für den Gummiball D, welcher durch das Rohr c mit einem zweiten Gummiballe D1,- Fig. 3 und 4, verbunden ist. Das andere Ende des Hebels ist mit einem Haken d versehen, welcher bei geschlossenem Briefkasten in die an der Thürinnenseite befestigte Oese e hineingreift und dadurch die Thür B geschlossen erhält. Wird der Gummiball D1 zusammengedrückt, so bläht sich der Gummiball D auf, drückt, da er von festen WTänden umgeben ist, den hinteren Arm des Hebels C nieder und löst dadurch den Haken d aus, so dafs nunmehr die Thür B infolge des Druckes der Feder f auf ihre horizontale Fläche B1, Fig. 2, selbstthätig nach aufsen fällt. Hört der Druck auf den Gummiball D1 auf, so verliert auch der Gummiball D seine Spannung, der Hebel C schwingt in seine Anfangsstellung, Fig. 1, zurück und klinkt beim Zudrücken der Thür B wieder in die Oese e ein.
Um anzuzeigen, dafs ein oder mehrere Briefe in dem Kasten enthalten sind, ist innen unter der Staubklappe F an dem Einwurfspalte a ein Winkelhebel G in der Art angebracht, dafs der nach oben zeigende Arm desselben in seiner höchsten Stellung die Staubklappe F und in seiner tiefsten Stellung den Hebel C berührt, Fig. 2. Der horizontale Arm des Hebels G greift an dem Schieber H an, welcher ein Schauloch in der Thür B verdeckt und mit zwei über einander stehenden Inschriften, z. B. »voll« und »leer«, versehen ist. Durch Bethätigung des Hebels G erscheint eine dieser Inschriften in der Thür B, so dafs man aus derselben sofort ersehen kann, ob der Briefkasten ein Schreiben enthält oder nicht. Der Briefkasten wird neben der Thür angebracht
und das Röhrchen c durch den Thürpfosten hindurchgeführt, so dafs sich der Ball D1 im Innern der Wohnung befindet.
Der Vorgang bei Benutzung des Briefkastens ist nun folgender:
Der Briefkasten ist leer, und die Schauöffnung in der ThUr B zeigt dementsprechend auch die Bezeichnung »leer«. Darauf wird ein Brief durch den Spalt α in den Kasten gesteckt und hierbei die Staubklappe F niedergedrückt, um den Brief durchzulassen. Beim Niederdrücken der Klappe F wird der hochstehende Arm des Hebels G niedergeschoben, bleibt in dieser Lage stehen und ruht auf dem vorderen Ende des Hebels C, während der horizontale Arm des Hebels G aufwärts schwingt und hierdurch den Schieber H hochschiebt, so dafs nunmehr die Bezeichnung »voll« hinter dem Thürausschnitt erscheint. Durch Einwerfen eines zweiten Briefes wird die Stellung des Schiebers H nicht weiter beeinflufst.
Um den Briefkasten zu entleeren, öffnet der Inhaber des Briefkastens die Thür seiner Wohnung, Fig. 3, und drückt den dort befindlichen Gummiball Z)1, Fig. 4, zusammen. Dadurch giebt der Hebel C die Thür B frei und diese sinkt nieder, so den Zugang zum Briefkasten freigebend. Bei dem Auslösen des Hebels C aus der Thüröse e wird aber gleichzeitig der auf ersterem ruhende Arm des Hebels G hochgehoben und wieder gegen die Staubklappe F gelegt, während der andere Arm dieses Hebels abwärts bewegt wird und hierdurch den Schieber H nach unten schiebt, so dafs nun wieder die Bezeichnung »leer« vor dem Ausschnitt der Thür B erscheint.
Durch das Niederdrücken der Klappe F kann gleichzeitig noch eine Glocke bethätigt und hierdurch der Einwurf eines Briefes automatisch angekündigt werden. An Stelle der pneumatischen Vorrichtung zur Bethätigung des Hebels C kann natürlich auch irgend ein anderer, von dem Innern der Wohnung aus wirkender Mechanismus verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sicherheitsbriefkasten.
    durch die Anordnung einer schlofslosen
    gekennzeichnet nur
    an der Innenseite mit einer Oese (e) versehenen Thür (B) und eines im Kasteninnern angebrachten Einfallhebels (C) für diese Oese, welche von dem Innern der Wohnung aus ausgelöst wird, während ein Hebel (G) an der. Thürinnenseite angeordnet ist, dessen einer Arm einen Schieber (H) hinter der Schauöffnung der Briefkastenthür (B) auf- und niederbewegt und dessen anderer Arm mit Hülfe des Einfallhebels (C) hochgehoben, dagegen mit Hülfe der Staubklappe (F) beim Einstecken eines Briefes niedergeschoben wird, zum Zwecke, automatisch anzuzeigen, ob sich ein Brief in dem Kasten befindet oder nicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51527D Sicherheitsbriefkasten Expired - Lifetime DE51527C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE51527C true DE51527C (de)

Family

ID=326297

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT51527D Expired - Lifetime DE51527C (de) Sicherheitsbriefkasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE51527C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0560094A1 (de) * 1992-03-07 1993-09-15 FRAUENBERGER & CO. MBH Briefkasten
DE102008045728A1 (de) * 2008-09-04 2010-03-11 Boehringer Werkzeugmaschinen Gmbh Walzstange

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0560094A1 (de) * 1992-03-07 1993-09-15 FRAUENBERGER & CO. MBH Briefkasten
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