DE170601C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F1/00—Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
- G07F1/02—Coin slots
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
170601 KLASSE 43 δ.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung bei Selbstverkäufern derjenigen Art, die nach
der Füllung nur einmal in Tätigkeit gesetzt werden, z. B. zwecks Herausgabe eines
Buches oder eines Opernglases, durch welche es verhindert werden soll, daß man nach Herausnahme
des Gegenstandes eine zweite Münze, die für den Benutzer verloren gehen würde, in den Selbstverkäufer hineinwerfen kann.
ίο Die Erfindung besteht darin, daß die Entriegelung
des Deckels und das Verschließen des Münzeneinwurfs gleichzeitig und durch
denselben Hebel erfolgt, und zwar in der Weise, daß der Deckel nicht geschlossen und
eine neue Münze nicht eingeführt werden kann, bis die den Apparat überwachende
Person ' die erste Münze . herausgenommen und hierbei gleichzeitig ein., neues Wärenpäckchen
in den Apparat eingeführt hat.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem flachen Gehäuse, welches sich aus dem
entweder einen einzigen oder mehrere Gegenstände aufnehmenden Behälter und einem
Raum zusammensetzt, welcher die durch die Münze in Tätigkeit gesetzten Teile enthält.
Die Münze wird durch einen Schlitz in bekannter Weise in den letztgenannten Raum
eingeführt und wirkt hierbei mittelbar oder unmittelbar auf eine Feder, welche am
Unterende des Raumes vorgesehen ist. Diese Feder entriegelt eine Tür des Gehäuses, sobald
die Münze durch eine geeignete Vorrichtung gegen die Feder gedrückt wird. Diese Vorrichtung besteht aus einem Hebel,
der' aus dem Gehäuse herausragt, und zwar wird bei seiner Bewegung die Münze so verschoben, daß sie nach öffnen einer
zweiten Tür des Gehäuses aus letzterem herausfallen kann. Sind mehrere Warenräume
in dem Gehäuse vorgesehen, so sind dementsprechend auch mehrere Auslösevorrichtungen
anzuordnen. Beim Niederdrücken der eingeworfenen Münze wird gleichzeitig durch den Entriegelungshebel selbst der betreffende
Münzeneinwurf geschlossen, so daß es unmöglich wird, eine zweite Münze in denselben
Einwurf einzuschieben.
Fig. ι veranschaulicht eine Vorderansicht des Selbstverkäufers, Fig. 2 eine Seitenansicht
und Fig. 3 eine Draufsicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen in Vorderansicht und Draufsicht eine zweite
Ausführungsform der Vorrichtung, während Fig. 6 eine dritte Ausführungsform in Vorderansicht darstellt.
Das Gehäuse des Selbstverkäufers besitzt einen Warenraum α und einen von diesem
getrennten Raum b, in welchem die durch die Münze . in Tätigkeit gesetzten Teile
untergebracht sind. Diese letzteren bestehen aus einem mit einem Daumen versehenen
Hebel c, der teilweise aus dem.Gehäuse herausragt,
und einem in dem Raum b untergebrachten doprlelarmigen Hebel d, der durch
eine Feder e in einer solchen Stellung ge-
halten wird, daß er beim Einwurf einer Münze durch den Schlitz / das Niederfallen
derselben verhindert und gleichzeitig mit einem am oberen Ende vorgesehenen Haken h
den Riegel g des Deckels/ des Gehäuses in verschlossener Stellung hält. Der Deckel /
(Fig. ι bis 3) ist an dem Gehäuse angelenkt und wird beim Lösen des Riegelverschlusses
g, h so entriegelt, daß er in die Höhe gehoben und die in dem Behälter α untergebrachte
Ware entnommen werden kann. Das untere Ende des· Gehäuses wird durch
eine Tür i verschlossen, die in der verschlossenen Stellung durch einen Riegelverschluß
j, k festgehalten wird.
Wirft man durch den Schlitz / im Deckel/ eine Münze in den Selbstverkäufer, so fällt
diese in die Stellung« (Fig. 1), in welcher sie durch den Hebel d gehalten wird. Drückt
man dann den Hebel c in die Stellung c1, so
drückt man mit dem Daumen dieses Hebels die Münze nach unten in die Stellung m1,
wobei sie den Hebel d um seinen Drehzapfen in die Stellung dl schwingt. Die Münze ist
dann durch die Gehäusewandung gehalten, während bei der Schwingung des Hebels d
dessen Haken h außer Eingriff mit dem Riegel g kam und somit der Deckel / entriegelt
wurde. Es kann- infolgedessen der Deckel in die Höhe gehoben und die in dem
Raum α befindliche Ware herausgenommen werden. Bei der Bewegung des Hebels d
in die Stellung d1 ist dieser mit seinem. Oberende so geschwungen worden, daß er
nach Senken des Deckels/ den in diesem angebrachten Schlitz / teilweise verschließt,
so daß nach einmaliger Entleerung des Raumes α eine zweite Münze nicht in den
Schlitz Z eingeschoben werden kann, bis die zuerst eingeworfene Münzem1 aus ihrer unteren
Stellung entfernt wurde. Letzteres geschieht durch Offnen der Tür« seitens der aufsichtsführenden
Person, worauf die mittleren Teile ihre Ursprungsstellung wieder einnehmen, so daß nach Einführung einer neuen Ware der
Selbstverkäufer wieder betriebsfähig ist.
Nach den Fig. 4 und 5 ist der Deckel / an der Unterseite des Gehäuses angebracht,
und es wird dann der Raum, in welchen die Münze einzuführen ist, durch eine neben dem
Deckel / angebrachte, durch den Hebel d in beliebiger Weise bewegte Stange i geschlossen
gehalten. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieser Ausführungsform des Selbstverkäufers
dieselbe, wie oben beschrieben wurde.
Bei der Ausführungsform Fig. 6 ist an Stelle des Hebels c eine Gleitstange η vorgesehen,
welche sich senkrecht auf- und abbewegen läßt und einen Ansatz ο besitzt,
durch den die Münze nach ihrem Einwurf nach Unten gedrückt wird. Die Stange ist mit ihrem Schlitz ρ auf einem Zapfen geführt
und ragt mit dem Handgriff q aus dem Gehäuse ' heraus. Beim Niederdrücken der
Münze wird ebenfalls wieder der am Oberende des Gehäuses vorgesehene Deckel/
durch den Hebel d ausgelöst und gleichzeitig wird auch der Münzeneinwurf Z durch das
Oberende des Hebels d teilweise verschlossen.
Anstatt daß man nur einen Warenraum a und einen Raum b für die Münze anordnet,
kann man auch mehrere dieser Räume vorsehen und dann durch den Apparat verschiedene
Gegenstände verkaufen oder verleihen lassen. Natürlich ist dann für jeden dieser kombinierten Verkäufer ein besonderer
Münzeneinwurf Z und ein besonderer Hebel d vorgesehen, jedoch könnte man einen einzigen
oder auch mehrere Hebel c bezw. Stangen η anordnen.
Sollte in besonderen Fällen der Hebel d allein nicht ausreichen, um den Einwurf einer
zweiten Münze nach einmaligem Gebrauch des Apparates vollständig unmöglich zu
machen, so könnte noch ein Hebel r (Fig. 1) unterhalb des Schlitzes Z angeordnet werden,
der für gewöhnlich durch eine Einkerbung auf der Unterseite des Deckels / in gehobener
Stellung gehalten wird und beim Öffnen des Deckels so nach unten fällt, daß er ebenfalls
den Schlitz teilweise verschließt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer für nur einmalige Benutzung nach jeder Füllung, bei welchem die eingeworfene Münze durch einen Handhebel so vorgeschoben wird, daß mit ihrer Hilfe die Entriegelung des den Verkaufsgegenstand verschlossen haltenden Deckels erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze (m) nach ihrer Verschiebung durch den Handhebel (c, n) den die Entriegelung des Deckels (f) und das Verschließen des Münzeneinwurfs (I) bewirkenden Schwinghebel (d) in der dieser . Wirkung entsprechenden Lage so lange festhält, bis die Münze durch die den Selbstverkäufer überwachende Person (unter gleichzeitiger Einführung eines neuen Verkaufsgegenstandes) herausgenommen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170601C true DE170601C (de) |
Family
ID=435631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170601D Active DE170601C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170601C (de) |
-
0
- DE DENDAT170601D patent/DE170601C/de active Active
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