DE892890C - Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkalichloriten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder ErdalkalichloritenInfo
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- DE892890C DE892890C DEW1247A DEW0001247A DE892890C DE 892890 C DE892890 C DE 892890C DE W1247 A DEW1247 A DE W1247A DE W0001247 A DEW0001247 A DE W0001247A DE 892890 C DE892890 C DE 892890C
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkalichloriten
Bei der Einwirkurg eines chlordioxydhaltigen Gasgemisches iaiud eine Suspenson von Zinkstaub in Wasser entsteht Zinkchlorit, wobei es vor allem von, -dem Verhältnis von Zinkstaub, zu Wasser :ab- hängt, @ob eine Lösung von Zünkchlorit in Wasser ,oder eine Sus.pens:ion von festem Zinkchlorit in einer :gesättigten wäßrigen Zinkchloritlösung enat- steht. Die Weiterverarbeitung :des Zinkchlorits zu Alkali- oder Erdalkalichlorit erfolgt zweckmäßiger- weise dadurch, daß man die Zinkchloritlösungoder =sus,pension mlit einer wäßrigen Lösgaag eines Alkali- .o,d.er Erdalkalihydroxydsoder tein@es Alkalicarbonats umeetzt; vorteilhaft arbeitet man, mit Hydroxyd- läsfung. Als Nebenprodukt .entsteht .dann, Zink- hydroxyd, das von, der Alkali- oder Erda,lkali- chloritlöslung durch Zentrifugieren Moder Filtrieren getrennt werden muß. Dieses Verfahren lä:ßt sich nur dann in wirtschaftlich befriedigender Weise ausführen., wenn das Zinkhydroxyd in, einer Form anfällt, die relativ wasserarm ist, sich rasch absetzt und gut filtrierbar ist. Andernfalls würde eine- Tren,- üung durch Zentrifugieren vider Filtrieren viel zu lange dauern, an technisch brauchbar zu stein. Es hat sich neun :gezeigt, daß diese erwünschte Form dies Zinkhydroxyds, nur entsteht, wenn. be- sondere Maßnahmien ergriffen werden. Zunächst muß das Reaktionsgemisch während. der Fällung oder wenigstens während des größten Teiles der- selben alkalisch reagieren. Diese alkalische Reak- ton wird am einfachsten dadurch gewährleistest, daß die gesamte zur Umsetzung einer bestimmten Menge Zinkchloritlösungoder -suspensson notwen- dige Menge alkalischer Löslwng vorgelegt und dann durch die allmählich zulaufende Zinkchloritlösung oder -susp,ensiion neutralisiert wird. Da. ;es nicht unbedingt notwendliig ist, daß der Alkaliüberschuß während -des gesamten Ablaufs der Fällungsreak- ti;om: vorhanden isst, kann auch so gearbeitet werden, daß nur ein Teil ;der zur F,Ällung notwendigen Menge alkalischer Lösiunig vorgelegt wird, wobei dann nach Zugabe der gesiamten Zi;nkchloritlösiupg o,der -sus- pensvon eine schwach saure Mischung entsteht und diese niachträ;glich xnit dem Rest der notwendigen Menge alkalischer Lösung zu Ende neutralisiert wird. Es ist ferner zur ErziielLung eines. ivass,erarmen, nasch absitzenden und ,gut filtrierbaren Zink- hydroxyds wichtig; ,die Temperatur bei der Fällung innerhalb der Grenzen 2o und 4o°, vorzugsweise zwischen; 3 o und 35' zu, halben. Dias nachstehende Beispiel zeigt idie überlegenlieiteiner gemäß der vorliegenden Erfindung gewählten Temperatur in b@ezug .auf die genannten Eigenschaften des Zink- hydmoxyds Fällungstemperatur I 1o° I g2° I 60° Wassergehalt des Niederschlags (g je xoo g Zn (OH),) ....... 94 48 8o Absitzgeschwindigkeit (in relativen Einheiten) ..... z- 30 7 Filtrationsgeschwindigkeit (in relativen Einheiten) ..... ' 5 33 =o Die genaainten Eigenschaften werden weiterhin verbessert, wem der Niederschlag nicht sofort nach der Heistiellugg filtriert wird; eine Alterung von eiurigen Stundien oder Tagen ist vorteilhaft. Für die Haltharkeit der nach dem Abtrennen des Zinkhydroxydserhaltenen Lösung von Alkali- bzw. Erdalkalichlorit biet einer Lagerung o,dier Weiter- verarbeitung auf trockenes Sialz ist fies günstig, wenn diese Lösung nicht .neutral, sondern schwach alkalisch ist. Es, hat sich neun gezeigt, daß. die ioben- genannten günstigen Eigenschaften- dies Zink- hydroxyds, die bei der Arbeitsweisie ;gemäß der voir- lie,genvden Erfindung erhalten. werden, voll erhalten bleiben, wenn die Lösung .an Schluß ides Neutrali- satiionsvorgaingeis. nicht neutral, sondern, schwach alkalisch eingestellt wird.
Claims (1)
-
PATENTANSPRüCHE: i. Verfahren zur Hierstedl4nIg vom Alkali-,oder Erdalkalichloriten diurch Einwirkung einfies Chlo@r- @diIoxyd ththalteniden - Gasg emisches auf eine S)us- pen,siom von Ziuikseaub in Wasser, Urnsietzung des erhaltenem igelösten ioder suspiendiierten Zinfk- chl@orits mit :der wäßrigen Lösung seines: Alkali- oider Erdialkalihydroxyds und Abtrennung des iausiialleniden Zinkhydroxyds von der wäßriigen Alkali- oder Erdalkalichloritlösung, dadurch ge- laennzeichnet, diaß die Reaktionsmischung wäh- rend der Umsetzung -der Zinkchlortliösiung bzw. =suispensiiom mit der verwendeten ;alkalischen Lö- sung Moder wenigstens während ,des größeren Teiles derselben :alkalisch reaigiert und eine Temip,eritur zwischein 2o und 4o°, vorzugsweise zwischen 3o nuvd 35° hat. a.. Vierfahren. nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß idiie verwendete alkalische Lö- -sung vorgelegt wird: und biet Temperaturen zwi- schen 2o iurnd 40°, zwischen 30 rund 35°,allmählich durch die zulaufende Lösung ,oder Suspiension des Zinkchlorits neutralisiert wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und z, dadurch @gekennzeichnet, 'daß nur ein Teil der zur Aus- fällung notwendigen Menge der verwendetem alkalischen Lösung vorgelegt ;und die ierhaltene schwach surr Mischung nachträglich zu Ende ineutraäsvert wird. 4. Verfähren nach Anspruch i, a oder 3, da- Üurch gekennzeichnet, daZ die verwendeten Mengen der alkalischen Lösung einersieits und edier Zinkchlori!tlöisium;g ioder -sigspiensvon anderer- @seits so gewählt werden., Üaß Üve nach dein Ab- trennen -des Zinkhydroxyds .erhaltene wäßrige Lösung von, iAlkafi-lbizw. Erdiallralichlorit.'ischwach ialkal'isch reagiert. 5. Verfahren ,nach Anspruch 1, z, 3 ioder 4, idudurch gekennzeichnet, daß der Niederschlag von Zinkhydroxyd zwischen Fällung und Ab- trennung seiner Alterung überlaissen wird. Aalgezogene Druckschriften: Deutsche Patientschriften. Nr. 744369, 6o9605; Fiat-Bericht Nr. 825/i946, S.5; Gruelins ' Hmidbuch -der anorganischen Chemie, B. Aiufl., »Zink«; S. 140/14i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1247A DE892890C (de) | 1950-02-25 | 1950-02-25 | Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkalichloriten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1247A DE892890C (de) | 1950-02-25 | 1950-02-25 | Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkalichloriten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892890C true DE892890C (de) | 1953-10-12 |
Family
ID=7591146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW1247A Expired DE892890C (de) | 1950-02-25 | 1950-02-25 | Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkalichloriten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892890C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE609605C (de) * | 1929-05-15 | 1935-02-19 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Herstellung weisser Farbpigmente durch Faellung von Zinklaugen |
| DE744369C (de) * | 1940-07-26 | 1944-02-26 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren zur Herstellung von Chloriten |
-
1950
- 1950-02-25 DE DEW1247A patent/DE892890C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE609605C (de) * | 1929-05-15 | 1935-02-19 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Herstellung weisser Farbpigmente durch Faellung von Zinklaugen |
| DE744369C (de) * | 1940-07-26 | 1944-02-26 | Ig Farbenindustrie Ag | Verfahren zur Herstellung von Chloriten |
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