DE88852C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2750/00—Control of valve gear for four stroke engines directly driven by the crankshaft
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
- F01L2760/001—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for starting four stroke engines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. September 1895 a^·
Um bei Viertaktmaschinen die besondere Steuerwelle und die geräuschvoll arbeitenden
Zahnräder zum Betriebe derselben zu beseitigen, hat man vorgeschlagen, eine direct auf der
Kurbelwelle sitzende Excenterscheibe mit ihrer auf das Auslafsventil wirkenden Stange derart
zu verbinden, dafs der Hub des Excenters nur bei jeder zweiten Umdrehung auf die Stange
und weiterhin auf das Ventil übertragen wird. Eine derartige Anordnung ist von Gebrüder
Körting ausgeführt worden (vergl. Lieckfeld, Die Petroleum- und Benzinmotoren, München
und Leipzig, 1894, S. 130). Bei derselben erfolgt
die zeitweilige Kuppelung zwischen Excenterscheibe und Stange durch ein Schaltwerk,
welches seinen Antrieb von aufsen her empfängt.
Auch bei der vorliegenden Steuerung wird ein auf der Kurbelwelle sitzendes Excenter mit
seiner Stange zeitweilig gekuppelt. Die Anordnung unterscheidet sich aber von der eben
genannten dadurch, dafs die Kuppelung und Entkuppelung durch Mittel erfolgt, welche
sämmtlich am und im Excenter sitzen, und deren Bewegung unmittelbar von der Excenterscheibe
ausgeht.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt,
welche sich nur durch die Anordnung der . Curvenbahn in der Excenterscheibe unterscheiden,
von welcher weiterhin die Rede sein wird.
Es bezeichnet »»die Kurbelwelle, f die auf derselben sitzende Excenterscheibe, α den Excenterbügel,
welcher einen rohrförmigen Ansatz al aufweist, b b1 die Excenterstange, welche
zum gesteuerten Ventil (Auslafsventil) führt.
Die Excenterstange ist mit ihrem verdickten Endstück bl im Rohrstück a1 verschiebbar.
b1 ist vorn zu einem Haken b2 ausgebildet.
Einen entsprechenden Haken besitzt auch der Hebel c, welcher um den Zapfen c1 im Rohrstück
a1 schwingt. Die mit einander in Berührung tretenden Theile der beiden Haken
sind mit zugeschärften Stahlbacken ausgestattet.
Parallel zur Welle w ist innerhalb des Rohrstückes
a1 in einer Geradführung der Schieber
d e beweglich. Der am Schieber sitzende Nocken d kommt mit seiner (im Sinne der
Fig. ι und 2) unteren Kante auf den kurzen Hebelarm von c zur Wirkung. Diese Kante
setzt sich, wie Fig. 2 erkennen läfst, aus zwei waagrechten Strecken und einer dieselben verbindenden
schrägen Strecke zusammen. Nimmt der Schieber seine Rechtsstellung ein (im Sinne
von Fig. 2), so ist der kurze Hebelarm herabgedrückt, der Haken am langen Hebelarm in
Eingriff mit b'2. Geht aber der Schieber nach links, so gleitet der kurze Hebelarm an der
Schrägfläche aufwärts und der Eingriff zwischen c und b'2 wird aufgehoben. Mit e ist durch
den Zapfen h1 der Stein k drehbar verbunden.
Bis hierher stimmen beide Ausführungsformen überein.
Nach Fig. 5 ist in den Umfang der Excenterscheibe f eine doppelte, in sich zurückkehrende
Curvennuth f1 eingegraben, in welcher der Stein k läuft. Läuft er bei einer
ersten Umdrehung in der linken Nuthstrecke, so wird er nach Durchlaufen derselben durch
die Kreuzungsstelle nach der rechten Nuthstrecke übergehen, um bei einer zweiten Umdrehung
diese zu durchlaufen und vor einer
dritten Umdrehung wieder in die linke Nuthstrecke zurückzukehren. Dadurch wird Schieber
de abwechselnd hin- und hergeschoben, Hebel c abwechselnd in und aufser Eingriff
mit b2 gebracht, die Excenterstange folglich
das eine Mal mitgenommen, während sich das andere Mal a1 auf der Excenterstange wirkungslos
verschiebt.
Nach Fig. 3, 4 und 6 ist die doppelte Curvennuth f1 durch eine rundlaufende Nuth f2 mit
Ausbuchtung f3 ersetzt. Der Schieber d e wird dadurch hin- und hergeschoben, dafs er das
eine Mal in der Nuth f2 bleibt, das andere
Mal die Ausbuchtung durchläuft. Diesen Wechsel vermittelt die Weichenzunge g, welche
um den Zapfen / schwingt. Zunge g wird in ihrer jeweiligen Lage durch den vierkantigen
Stift h gesichert, welcher mit einer Schneide in Einkerbungen auf der Unterseite der Zunge
eingreift, und welchen eine Feder nach aufsen treibt. Der Stein k läuft natürlich von der
Zungenspitze her ein. Steht die Zunge wie in Fig. 3, so mufs der Stein in die -Ausbuchtung f3
hineinlaufen. Im Vorbeilaufen an der Verdickung der Zunge bei h stellt er die Zunge
so um, dafs sie die Ausbuchtung verschliefst. Bei der nächsten Umdrehung wird der Stein
demnach die rundlaufende Strecke durchlaufen, wobei die Zunge wiederum verstellt wird.
Die beschriebene Steuerung arbeitet völlig geräuschlos. Da die Theile c k lediglich die
Umstellung des Hebels zu bewirken haben, während die eigentliche Arbeitsleistung ■— die
Bewegung des Ventils — dem Excenter überlassen bleibt, so ist die Abnutzung äufserst
gering und kann sie die Genauigkeit der Ventilbewegung in keinem Falle beeinflussen.
Claims (2)
1. Steuerung für im Viertakt arbeitende Explosions-Motoren
mit einem auf der Kurbelwelle sitzenden Excenter, . welches zur Bethätigung
des (Auslafs-) Ventils nur bei jeder zweiten Umdrehung mit seiner Stange gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein im Rohrstück (a1) des Excenterbügels
angebrachter Hebel (c) durch eine doppelte, in sich zurückkehrende Curvennuth
(fl) auf dem Umfange der Excenterscheibe und einen durch dieselbe hin- und
hergeschobenen Schieber (d e) abwechselnd in und aufser Eingriff mit dem hakenförmigen
Ende der Excenterstange gebracht wird.
2. Steuerung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die doppelte, in sich
zurückkehrende Curvennuth ersetzt ist durch eine rundlaufende Nuth ff2) mit seitlicher
Ausbuchtung ff3), in welche letztere der in der Nuth gleitende Stein bei jeder zweiten
Umdrehung durch eine Weichenzunge (g) hineingeleitet wird, die durch den vorüberlaufenden
Stein abwechselnd auf die rundlaufende Nuthstrecke und. auf die Ausbuchtung eingestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88852C true DE88852C (de) |
Family
ID=360714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88852D Active DE88852C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88852C (de) |
-
0
- DE DENDAT88852D patent/DE88852C/de active Active
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