DE197602C - - Google Patents
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- DE197602C DE197602C DENDAT197602D DE197602DA DE197602C DE 197602 C DE197602 C DE 197602C DE NDAT197602 D DENDAT197602 D DE NDAT197602D DE 197602D A DE197602D A DE 197602DA DE 197602 C DE197602 C DE 197602C
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- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
- F01L21/04—Valves arranged in or on piston or piston-rod
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHTS"
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 197602 ^- KLASSE 14 d. GRUPPE
MICHAIL LORENTI in BUKAREST.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
eine Schiebersteuerung, welche namentlich für Zwillingsmaschinen, und zwar besonders für
Zwillingsdampfpumpen, Anwendung finden soll.
Die Erfindung gehört zu derjenigen Art von Steuerungen, bei welchen durch Bewegung
einer hin und her gehenden Schieberstange — die Bewegung kann beispielsweise
ίο unmittelbar von der Kolbenstange abgeleitet
sein — ein zylindrischer Körper in Drehbewegung versetzt wird, der die Abschlüsse
und Eröffnungen der Dampfkanäle veranlaßt. Das Neue an der Erfindung besteht darin,
daß der von der gegenüberliegenden Kolbenstange gedrehte zylindrische Körper selbst als
Schieber dient, daß er also nicht nur die Bewegung auf einen besonderen Schieber überträgt,
wie dies bei bekannten Steuerungen der Fall ist, welche dadurch aber verwickelter
werden.
Da bei der Drehung des Schiebers die durch den Dampfdruck verursachte Reibung
zu überwinden ist, so ist es von Wichtigkeit, lange Hebelarme zu verwenden, um die
Drehung.hervorzubringen. Dies wird dadurch ermöglicht, ■ daß man die Schieberstangen bzw.
ihre Armansätze von außen in entsprechende Kurven des zylindrischen Schiebers eingreifen
läßt. Hierdurch wird auch ermöglicht, daß man in besonderer Weise ausgeführte Expansionsschieber
verwenden kann.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der neuen Erfindung
zur Darstellung gebracht, und zwar ist in der
Fig. ι eine einfache Rundsteuerung ohne Expansion im Zylinderquerschnitt, in den
Fig. 2, 3 und 4 eine Rundschiebersteuerung mit Expansion dargestellt, und !zwar ist
Fig. 2 ein Längsschnitt durch den Schieberkasten und einen Zylinder,
Fig. 3 ein Querschnitt und
Fig. 4 eine Oberansicht bei teilweisem Schnitt durch den Schieberkasten.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist mit jeder Kolbenstange α ein Arm b fest verbunden,
an denen sich die Schieberstangen c befinden. An diesen Schieberstangen sind
innerhalb der Schieberkästen Arme d angeordnet, die an ihren Enden vorteilhaft Rollen e
besitzen, um die Reibung zu vermindern. Diese Rollen greifen in Führungsnuten f des
zylindrischen Schiebers g, gl. Diese Nuten sind so ausgebildet, daß beim Hin- und Herbewegen
der Schieberstange eine Drehbewegung des zylindrischen Körpers g um seine
Längsachse stattfindet. Bei Fig. 3 ist der zylindrische Körper nicht vollständig, sondern
besitzt Aussparungen. Im vorliegenden Fall ist die Anordnung so getroffen, daß die
Schieberstange, welche mit der einen Kolbenstange α zusammenhängt, den zum Zylinder
der zweiten Kolbenstange a1 (nicht gezeichnet)
gehörenden Schieber in Bewegung setzt, während für die andere Schieberstange das ent-
gegengesetzte gilt. Dies wird hier dadurch erreicht, daß die Teile d in eigenartiger Weise
gekröpft sind.
An dem durch die Arme d bewegten zylindrischen Körper g, gl sind auch die Einlaß-
und Auslaßöffnungen für den Dampf ausgebildet, so daß der Körper gleichzeitig der
Schieber für die Dampfmaschine ist. In den Fig. 2, 3 und 4 greift der Teil e nur durch
ίο die eine Wandung des Zylinders g, während
er in Fig. ι beispielsweise durch beide Wandungen greift. Dies letzte hat natürlich zur
Voraussetzung, daß die Kurven/ auf beiden Seiten des zylindrischen Körpers in entsprechender
Weise, aber in entgegengesetztem Sinne verlaufen, damit die Drehbewegungen des Körpers g stattfinden können.
Aus den Fig. 2, 3 und 4 ist ersichtlich, auf welche Weise bei diesen Ausführungsformen
der Expansionsschieber verstellbar eingerichtet ist. In einem durch ein Handrad m
von außen beweglichen rahmenartigen Teil ν sind zwei winkelartig aufeinander zugehende
Schlitze 0, o1 ausgebildet, in welche die Lappen
^, ρ1 der Expansionsschieber q, ql hineinragen.
Bewegt man in Fig. 4 den Rahmen ν nach unten, so werden die Lappen voneinander
entfernt, bewegt man ihn'nach oben, so wird ihre Entfernung verringert. Der
Stützbock 1 verhindert die Längsverschiebung der Handradspindel.
Die Vorteile der neuen Erfindung bestehen darin, daß man es infolge der Kurvenanordnung
f in der Hand hat, den Schiebern solche Bewegung zu erteilen, wie sie für die
Dampfverteilung augenblicklich gerade vorteilhaft sind. Außerdem besteht der Vorteil
geringster Raumerfordernis. Wichtig ist bei höheren Dampfdrücken auch der von außen
erfolgende Angriff der Arme d, da hierdurch lange Hebelarme d, demnach geringe Beanspruchungen
der Schieberstangen c entstehen, und die Möglichkeit gewährt wird, den Expansionsschieber
anzuwenden.
Die dargestellten Ausführungsformen können in der mannigfachsten Weise Abänderungen
erfahren. Beispielsweise können statt der Nut/" Rippen am Zylinder g vorhanden
sein, wofür die Arme d in entsprechender Weise auszubilden wären. Gegenüber den
bekannten Steuerungen ähnlicher Art mit zentraler Anordnung der Schieberstangen im
Schieberinnern bietet die Erfindung den Vorteil, daß bei Zwillingspumpen der eine Kolben
den gegenüberliegenden Schieber bewegt und dadurch der Nachteil langer und gekreuzter
Dampfkanäle vermieden wird.
Claims (3)
1. Schiebersteuerung, bei der der Schieber mittels eines von einer hin und her
gehenden Schieberstange gedrehten zylindrischen Körpers bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von der gegenüberliegenden
Kolbenstange gedrehte zylindrische Körper (g) selbst als Schieber ausgebildet ist.
2. Schiebersteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schieberstangenansätze (d) von außen in die in
der Zylinderoberfläche ausgefrästen Kurven (f) eingreifen.
3. Schiebersteuerung nach Anspruch 1 mit Expansionsschieber, dadurch gekennzeichnet,
daß an diesem angeordnete Lappen (ρ, ρ1) in zwei schräg zueinander angeordnete
Führungen (ο, ολ) eines Führungsstückes
(v) eingreifen, so daß durch Bewegung des letzten eine Verstellung der Lappen eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197602C true DE197602C (de) |
Family
ID=460477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197602D Active DE197602C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197602C (de) |
-
0
- DE DENDAT197602D patent/DE197602C/de active Active
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