DE8802983U1 - Halterung zum Verbinden oder Festlegen zweier Abschnitte einer Krawatte od. dgl. - Google Patents

Halterung zum Verbinden oder Festlegen zweier Abschnitte einer Krawatte od. dgl.

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DE8802983U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/022Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands with knot simulated by a ring or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

Mönchen
Anmelderin: 4. März 1988
Frau Karin Scholz Venloerstraße 16a
4000 Düsseldorf 30 S 20754
Halterung zum Verbinden oder Festlegen zweier Abschnitte einer Krawatte oder dergleichen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Halterung zum Verbinden beziehungsweise Festlegen zweier Abschnitte einer Krawatte oder dergleichen.
Krawatten bestehen normalerweise aus einem Streifen aus Leder oder Textil, der zu einem Knoten gebunden und am Kragen eines Hemdes festgelegt wird.
Die einzelnen Krawatten unterscheiden sich dabei ausschließlich durch ihr Material und ihre Farbgebung.
Es sind schon verschiedentlich Versuche gemacht worden, das Erscheinungsbild von Krawatten unter modischen Gesichtspunkten zu verändern oder aber dem Benutzer die Ausbildung eines Krawattenknotens zu erleichtern.
in diesem Zusammenhang sind Krawatten bekannt, die einen fertigen Knoten aufweisen, der über ein Band
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oder einen Haken am Hemd festgelegt wird. Derartige Krawatten entsprechen meistens aber noch weniger modischen vorgaben als konventionelle Krawatten.
Der vorliegenden Frfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit aufzuzeigen, Krawatten ein neues äußeres Erscheinungsbild zu verleihen und diese gleichzeitig so zu gestalten, daß sie für den Benutzer einfacher handhabbar sind.
Dabei geht die Erfindung zwar ebenfalls von Krawatten mit einem vorgebundenen Knoten aus, im Unterschied zum Stand der Technik ist dieser Knoten jedoch nicht einteilig mit dem übrigen, nach unten sich erstreckenden Krawattenabschnitt, sondern getrennt von diesem ausgebildet. Folglich bedarf es einer Halterung zum Verbinden beziehungsweise Festlegen der entsprechenden Krawattenabschnitte.
Gegenstand der Erfindung ist danach eine Halterung zum Verbinden bezishungsweise Festlegen zweier Abschnitte einer Krawatte oder dergleichen, bestehend aus einem ersten Auf nähre teil zur Aufnahme eines ersten Krawatten·· abschnitten und einem gelenkig damit verbundenen zweiten Aufnahmeteil zur Aufnahme des zweiten Krawattenabechnittee.
Die Raumform der erfindungsgemäßen Halterung let danach im wesentlichen durch zwei, gelenkig miteinander verbundene Aufnahmeteile gekennzeichnet, die in entgegengesetzte Richtung weisende Einstecköffnungen für die zugehörigen Krawattenabschnitte aufweisen.
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Die Teile sind deswegen miteinander gelenkig verbunden, um stets eine flächige Auflage vor allem des nach unten vorragenden Krawattenabschnittes auf dem Körper des Benutzers sicherzustellen.
Demzufolge ist das Gelenk vorzugsweise so ausgebildet, dsS es sins Abwinkiun^ der Abschnitt* zu.r Unterseite, also der dem Benutzer zugewandten Seite, erlaubt.
Für die körperliche Ausgestaltung der Aufnahmeteile bieten sich eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten an.
Grundsätzlich können die Aufnahmeteile - wie oben ausgeführt - im wesentlichen eine Quaderform mit zumindest einer Einstecköffnung für den jeweiligen Krawattenabschnitt aufweisen. Die verbleibenden Flächen iRückenflache, Vorderfläche, seitliche Verbindungsflächen sowie die der Einstecköffnung gegenüberliegenden Stirnfläche) können sowohl geschlossen, wie auch mit Durchbrechungen oder Applikationen ausgebildet sein. Insbesondere durch Ausnehmungen in der Frontfläche, also der vom Körper des Benutzers abweisenden Fläche, können Ausbildungsformen geschaffen werden, bei denen auch der in den jeweiligen Aufnähmeteil eingesteckte Krawattenabschnitt zumindest teilweise noch sichtbar bleibt. Durch Applikationen, wiederum insbesondere anf der Frontfläche, können optische Akzente gesetzt werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die Aufnähmeteile eine im wesentlichen parallel zu den Krawattenabschnitten verlaufende plane
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fläche auf. von dieser Rüekanflache können die Seiten*· flächen dann beispielsweise senkrecht oder mit einem Winkel ungleich 90 Grad verlaufen und in eine Frontfläche übergehen, die zum Beispiel parallel zur planen Rückenfläche ausgebildet ist. Ebenso ist es aber möglich, und dies wird aus nachstehend noch näher be- «chrlRbenen Gründen häufig bevorzugt sein, die Frontfläche beispielsweise gewölbt, und zwar in Bezug auf die Rückenfläche konvex gewölbt auszubilden.
Eine solche Ausführungsform erleichtert es, den zugehörigen Krawattenabschnitt in den Aufnahmeteil einzuschieben und dort festzulegen. Dies gilt insbesondere für den Aufnahmeteil, der zur Aufnahme des Krawattenknotens dient, der bekanntermaßen in der Aufsicht im wesentlichen eine Dreieckform besitzt.
In diesem Zusammenhang schlägt eine vorteilhafte Ausbildungsform der Erfindung vor, die Frontfläche V-förmig zu schlitzen, wobei sich der V-förmige Schlitz vom steckseitigen Ende zum gelenkseitigen Ende hin verjüngt. Diese Ausbildungsform ermöglicht es, daß der relativ volumige Krawattenknoten über die V-förmige Schlitzöffnung nach vorne aus dem Aufnahmeteil etwas überstehen kann.
Die erfindungsgemäße Halterung dient aber nicht nur zur Verbindung eines Krawattenknotens mit einen weiteren Krawattenabschnitt, vielmehr kann auch dieser wiederum in unterschiedliche Abschnitte unterteilt sein, wobei die Abschnitte dann jeweils wieder mit einer erfindungsgemäßen Halterung untereinander gelenkig verbunden werden.
Zur Aufnahme beziehungsweise zum Festlegen der Krawattenabschnitte in den zugehörigen Haifeerungen sind verschiedene Ausführungsformen möglich. So können die Krawattenabschnitte in den entsprechenden Aufnahmeteilen eingeklebt werden; ebenso ist es aber auch möglich, in den Aufnahmeteilen Haltekrallen anzuordnen, in die die entsprechenden Krawattenabschnitte eingehakt werden.
Letztgenannte Ausführungsform wird sich insbesondere dann anbieten, wenn eine erfindungsgemäße Krawattenhai terung aus hochwertigen Materialien, wie Edelmetallen (Gold, Silber) oder dergleichen hergestellt wird, um sie dann mit unterschiedlichen Krawatten bestücken zu können.
Zur gelenkigen Verbindung der einzelnen Aufnahmeteile stehen dem Fachmann eine Vielzahl von Verbindungsmöglichkeiten zur Verfügung. In der allgemeinsten Ausführungsform schlägt die Erfindung ein Drehgelenk vor, das nach einer speziellen Ausführungsform durch eine Raumform gekennzeichnet ist, bei der die beiden Aufnahmeteile an ihren korrespondierenden Endabschnitten jeweils mindestens eine, mit ihrer öffnung im wesentlichen senkrecht zur Längserstreckung der Krawattenabschnitte sich erstreckende öse aufweisen und ein Stift zur gelenkigen Verbindung der Aufnähmeteile in den öeen geführt ist.
Ebenso konnten die Aufnähmeteile aber beispielsweise auch ober ein verformbares verbindungsglied miteinander verbunden werden.
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Eine erfindungsgemäße Halterung ist zwar einerseits sehr einfach aufgebaut, führt aber andererseits zu einer völlig neuartigen, sicheren Verbindung zur Aufnahme entsprechender Krawattenabschnitte und ermöglicht in diesem Rahmen eine Vielzahl unterschiedlichster Ausführungsformen, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
Es ist offensichtlich, daß die erfindungsgemäße Halterung auch für krawattenähnliche Teile, wie Gürtel oder dergleichen, anwendbar ist. Die Materialien der zu verbinderden Teile können nahezu beliebig sein. Vor allem kommen Leder, Textil oder dergleichen in Frage, aber auch Metallstreifen, die dann zum Beispiel in der Halterung &igr;- eingeklemmt oder eingeschweißt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles naher erläutert. Dieses zeigt in perspektivischer Darstellung, jedoch aus Gründen der Übersichtlichkeit schematisiert, eine erfindungsgemäße Halterung zum Verbinden eines Krawattenknotens mit einem weiteren Krawattenabschnitt.
Die Halterung besteht aus einem ersten Aufnahmeteil 10 : und einem zweiten Aufnahmeteil 40.
&rgr; Der erste Aufnahmeteil 10 besitz: eine geschlossene,
plane Rückenfläche 14, von der aus sich rechts und links zwei Seitenflächen 16, 18 aus der Zeichenebene heraus* erstrecken, die wiederum in eine Frontfläche 20 übergehen.
Die Frontfläche 20 ist hier zweiteilig ausgebüök.' Bin erster Abschnitt 20a verläuft von der rechten Seitenfläche 18 in Richtung auf die linke Seitenfläche und ist dabei an ihrem freien Ende schräg nach unten verlaufend ausgebildet, wobei der untere Abschnitt 22 die Seitenfläche 16 etwas umgreift.
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Ausgehend von der linken Seitenfläche 16 verläuft ein zweiter Abschnitt 20b, der wiederum nach unten abgeschrägt ausgebildet ist und mit seinem unteren Abschnitt 24 hinter der korrespondierenden Fläche des Abschnittes 20a an dieser festliegt.
Der Aufnahmeteil 10 besteht im dargestellten Ausfiihrungsbeispiel aus Silber und die unteren Abschnitte 22, 24 sind an den zugehörigen Teilen der Seitenfläche beziehungsweise des Abschnittes 20a angelötet.
Aufgrund der Ausbildung der Abschnitte 20a, 20b ergibt sich in der Frontfläche 20 ein V-förmiger Einschnitt
Wie sich der Figur weiter entnehmen läßt, sind die Abschnitte 20a und 20b gewölbt ausgebildet, und zwar in ihrer Gesamtheit betrachtet konvex in Bezug auf die Rückenfläche 14. Hierdurch läßt sich ein (nicht dargestellter) Knoten einer Krawatte nicht nur leichter in den Aufnahmeteil 10 einsetzen und dort durch Verkleben festlegen, sondern er kann auch noch aus dem V-förmigen Einschnitt 26 nach vorne etwas überragen.
Der Aufnahmeteil 10 weist eine untere, geschlossene Stirnfläche 30 auf, an der zwei ösen 32, 34 angelötet sind. Durch die ösen 32, 34 greift ein Gelenketift 36, der auch durch eine an der oberen Stirnfläche 38 des unteren Aufnahmeteile 40 angelötete weitere öse 42 geführt let, die genau zwischen den beiden ösen 32, 34 des oberen Aufnahmeteile 10 liegt. Die ösen 32, 34, 42 bilden dabei mit dem Gelenketift 36 ein Drehgelenk. Dadurch, daß die ösen 32, 34/ 42 der Rüekenflache 14 benachbart angeordnet sind, ergibt sich insbesondere eine Drehbeweglichkeit dee unteren
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Aufnähmeteils 40 in die Zeichenebene hinein.
Der untere Aufnahmeteil 40 weist analog dem oberen Aufnähmeteil 10 eine geschlossene Ruckenfläche 42, zwei davon verlaufende Seitenflächen 44, 46 sowie eine wiederum geteilte Frontfläche 48 mit Abschnitten 48a, 48b auf. Auch hier sind die Abschnitte 48a, 48b der Frontfläche 48 wieder überlappend zueinander angeordnet unter Ausbildung eines V-förmigen Einschnittes 50, der sich diesmal vom unteren Ende nach oben hin verjüngt.
Der untere Aufnahmeteil 40 dient zur Aufnahme eines (nicht dargestellten) Krawattenabschnittes.
Wie der Figur zu entnehmen ist, weisen die Aufnahmeteile 10, 40 in der Aufsicht im wesentlichen eine Trapezform auf, wobei eich die Trapeze zum Gelenk hin verjüngen.
Dies hat zur Folge, daß der Krawattenabschnitt, der eine Breite aufweist, die der öffnungsweite des V-förmigen Einschnittes 50 entspricht, beim Einschieben in den unteren Aufnahmeteil 40 dort gestaucht werden muß, wobei dabei aufstehendes Material wiederum aus dem V-förmigen Einschnitt 50 nach vorne herausgedrückt werden kann.
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Claims (1)

1. Halterung ?um Verbinden oder Festlegen zweier Abschnitte einer Krawatte oder dergleichen, aus einem ersten Aufnahmeteil (10) zur Aufnahme eines ersten Krawattenabschnittes und einem gelankig damit verbundenen zweiten Aufnahmeteil (40) zur Aufnahme eines zweiten Krawattenabschnittes.
2. Halterung nach Anspruch 1, wobei die Aufnahmeteile (10, 40) durch ein Drehgelenk miteinander verbunden sind.
3. Halterung nach Anspruch 2, wobei die beiden Aufnahmeteile (10, 40) an ihren korrespondierenden Endabschnitten (30, 38) jeweils mindestens eine, mit ihrer öffnung im wesentlichen senkrecht zur Längserstreckung der Krawattenabschnitte sich erstreckende öse (32, 34/ 42) aufweisen und ein Gelenkstift (36) zur gelenkigen verbindung der Aufnahmöteile (10, 40) in den ösen (32, 34, 42) geführt ist.
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i" 4. Halterung nach einem der Ansprüche 1-3, wobei
L% die Aufnahmeteile (10, 40) aus einem an fünf Seiten
> im wesentlichen geschlossenen Körper bestehen,
unter Ausbildung einer stirnseitigen Einsteck
öffnung für den zugehörigen Krawattenabschnitt.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1-4, &ngr; bei die Aufnahmeteile (10, 40) eine im wesentlichen parallel zu den Krawattenabschnitten verlaufen-
] de plane Rückenfläche (14, 42) aufweisen.
6. Halterung nach Anspruch 5, wobei die Aufnahmeteile eine im Abstand zur jeweiligen Rückenfläche parallel verlaufende Frontfläche aufweisen, die über entsprechende Seitenwände in die Rückenfläche übergeht.
7. Halterung nach einem der Ansprüche 1-5, wobei die Frontfläche mindestens eines Aufnahmeteils (10, 40) zur zugehörigen Rückenfläche (14, 42) konvex gewölbt ausgebildet ist.
8. Halterung nach einem der Ansprüche 1-7, wobei zumindest die Frontfläche (20) Aussparungen oder Applikationen aufweist.
9. Halterung nach einem der Ansprüche 1-8, wobei die Frontfläche (20, 48) V-förmig gestaltet ist, wobei sich der V-förmige Einschnitt (26, 50) vom steckseitigen Ende zum gelenkeeitlgen Ende hin verjüngt.
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10- Halterung naeh einem der Ansprüche 1-9, wobei die Auf nahtneteile innenseitig Haltekrallen zum Festlegen des zugehörigen Krawattenabschnittes aufweisen.
11. Halterung nach einem der Ansprüche i - iö, wobei die Frontflächen (20, 48) der Aufnahmeteile (10, 40) mehrteilig ausgebildet sind.
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