DE8771C - Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau - Google Patents

Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau

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DE8771C
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Germany
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DENDAT8771D
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English (en)
Original Assignee
W. BROWN in Smethwick (Grofsbritannien)
Publication of DE8771C publication Critical patent/DE8771C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/22Fastening on steel sleepers without clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1879.
Klasse 19.
WILLIAM BROWN in SMETHWICK (Grossbritannien). Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1879 ab.
Die Erfindung besteht darin, dafs die Schwellen aus Flacheisen oder Stahl mit Löchern oder Einschnitten versehen, in die Giefsformen eingesetzt, und die Stühle aus Gufseisen oder Gufsstahl um die Schwellen gegossen werden und so die Verbindung von Schienenstuhl und Schwelle hergestellt wird.
Statt der Löcher können auch beim Walzen Verstärkungen angebracht werden, und um der Schwelle an irgend einem Punkte eine gröfsere Tragfähigkeit zu geben, an diesen Stellen breite Platten angegossen werden.
Es kann meine Erfindung sowohl bei Langais auch bei Querschwellen zur Verbindung mit den Schienenstühlen angewendet werden.
Auf den Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι bis 5 die einfache Construction,
Fig. 6 die Disposition eines Geleises mit Querschwellen,
Fig. 7 dieselbe mit Langschwellen.
Die Schwellen c c werden nahe an den Enden mit den Löchern d1 d d d d versehen.
Das Modell für den Schienenstuhl e erhält Ansätze gleich der Schwelle C1 wird auf die gewöhnliche Weise eingeformt und so der in den Zeichnungen mit e bezeichnete Stuhl auf die Schwelle gegossen, wobei das geschmolzene Metall auch den Boden der Form ausfüllt und somit die Schwelle ganz umgiebt, wie bei f und g gezeigt ist. Es füllt das geschmolzene Metall die Löcher d3dddd in der Schwelle c aus, dadurch den oberen Theil des Stuhlkörpers e mit dem unteren Theile verbindend und durch die Zusammenziehung beim Abkühlen die Schwelle einklemmend.
Anstatt den Stuhl in einem Stück an. die Schwelle anzugiefsen, kann man auch nur den Untertheil des Stuhles in der genannten Weise herstellen und denselben mit geeigneten schwalbenschwanzförmigen Rinnen versehen, in welche dann die aus Gufseisen, Schmiedeisen oder Stahl gefertigten Backen eingefügt und mit Keilen oder auf eine andere Weise befestigt werden.
Diese Construction mit den auswechselbaren Backen ist in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigt.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht einer Construction, bei welcher nur ein Backen zum Auswechseln eingerichtet, und der andere an den Untertheil angegossen ist.
Es ist q der auf die Schwelle angegossene Untertheil des Schienenstuhls; derselbe hat eine oder zwei schwalbenschwanzförmige Aushöhlungen r zur Aufnahme der auswechselbaren Backen s; die letzteren werden durch die Keile / befestigt.
Die Enden der Schwelle c können auch aufgebogen und die Stühle über diese aufgebogenen Enden gegossen werden.
Man kann auch das angegossene Metall die Enden der Schwelle umgeben lassen, wie in Fig. 8A gezeichnet. Um der Schwelle eine gröfsere Tragfähigkeit gerade an der Stelle, an welcher die Schienenstühle angebracht werden, zu geben, werden mit den Stühlen Platten gegossen, wie Fig. 9A zeigt.
Für die Schwelle selber kann auch Walzeisen von einem bogenförmigen, muldenförmigen etc. Querschnitt verwendet werden.
Bei dem Langschwellensystem, Fig. 7, werden oft zwischen je zwei Schienenstühlen noch Tragestühle angewendet, welche keine Backen haben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die über die Schwellen gegossenen Schienenstühle für Eisenbahnen, wie sie in vorhergehendem beschrieben und durch die beiliegenden Zeichnungen erläutert sind, und zwar:
    ι. Combinirte Eisenbahn- oder Trambahnschwellen und Schienenstühle, bestehend aus gewalztem Flacheisen oder Stahl, mit an den Enden (oder bei Langschwellen in bestimmten Entfernungen) befindlichen Schienenstühlen oder Schienenstuhl-Untertheilen, die in der vorbeschriebenen Weise um die Schwellen gegossen und an dieselben befestigt sind.
  2. 2. Die Verbindung von Stühlen aus Schmiedeisen oder Stahl mit den Enden oder mit anderen Theilen der aus Walzeisen oder Stahl hergestellten Schwellen, indem um beide ein Verbindungsstück gegossen wird.
  3. 3. Die Anbringung von angegossenenFüfsen oder Flantschen an mehreren Stellen der Schwellen, um die Tragfähigkeit derselben zu erhöhen.
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