DE876440C - Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Viscose - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Viscose

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DE876440C
DE876440C DEB7279D DEB0007279D DE876440C DE 876440 C DE876440 C DE 876440C DE B7279 D DEB7279 D DE B7279D DE B0007279 D DEB0007279 D DE B0007279D DE 876440 C DE876440 C DE 876440C
Authority
DE
Germany
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bath
viscose
threads
funnel
spinning funnel
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Expired
Application number
DEB7279D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr Lieseberg
Hugo Dr Widmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB7279D priority patent/DE876440C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/12Stretch-spinning methods
    • D01D5/14Stretch-spinning methods with flowing liquid or gaseous stretching media, e.g. solution-blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Viscose Beim Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Viscose im Spinntrichter, wie es beispielsweise im Patent 738,48b beschrieben ist, wird der aus Düsen austretende Viscosefaden mit Wasser oder verdünnten Elektrolytlösunben im Spinntrichter gefällt und unter Einstellung einer .bestimmten Geschwindigkeit abgezogen. Die Fällflüssi:gkeit kann zusammen mit den Fäden aus dem Spinntrichter in ein darunter angeordnetes Bad fließen, wo die Fäden :durch die Fällflüssibkeit, gegebenenfalls unter Zusatz einer geringen Menge Säure, weiter ausgewaschen werden. Aus diesem Bad gelangen die Fäden, gegebenenfalls nach weiterem Verstrecken, in ein weiteres, saures Bad, wo sie vollständig zu Cellulose regeneriert werden. Bei diesem Verfahren läßt es sich nicht ganz verhindern, daß sich die aus dem Spinntrichter in das darunter angeordnete Bad austretenden Fäden berühren und miteinander verkleben, da die Fäden zwar köa@guliert, aber noch nicht völlig zu Cellulose regeneriert sind. Nach dem vollständigen Absäuern ,und Zerschneiden der Fäden erscheinen die verklebten Stellen in der erhaltenen Zellwolle; sie müssen vor dem Verspinnen entfernt werden. Der dadurch verursachte Abfall, auch Romäne genannt, wirkt sich verteuernd auf die Zellwolle aus.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die Verklebungen und den dadurch verursachten Abfall wesentlich verringern kann, wenn man dem aus dem Fälltrichter austretenden Fadenbündel beim Eintritt in das -darunter angeordnete Bad eine laminare Strömung erteilt, ehe man es aus diesem Bad in ein Säurebad zur vollständigen Regenerierung führt. Man erzeugt eine solche Strömung dadurch, daß man das untere, in das Bad vertikal eintauchende Ende des Fälltrichters abbiegt oder ein abgebogenes Auslaufstück ansetzt.
  • Die Zeichnung zeigt eine Möglichkeit, wie das Verfahren ausgeführt wenden kann. Im Spinntrichter Ä wird die aus dem Düsenkopf B austretende Viscose mit Wasser oder einer verdünnten Elektrolytlösung koaguliert; die entstandenen Fäden gelangen mit .der Fällflüssigkeitdurch das Rohr C in das unter dem Spinntrichter angeordnete Bad D. Das untere Ende des Fälltrichterrohres .ist abgebogen, so daß die austretenden Fäden in horizontaler oder aufsteigender Richtung durch ,das Bad D laufen, bis sie über die Umlenkvorrichtungen Ei, E2 und E3 aus dem Bad D gezogen werden. Sie werden .dann in üblicher Weise abgesäuert und weiterverarbeitet.
  • Die Abb. F und G zeigen eine besonders vorteilhafte Ausbildungsform des unteren Endes des Fälltrichterrohres C. Wie durch die Seitenansicht F und die Vorderansicht G veranschaulicht wird, kann das letzte, rechtwinklig verlaufende Stück des Rohres C flachgedrückt sein, so daß das ursprünglich im Durchschnitt runde Fadenbündel in Form eines breiten Fadenbandes in das Bad D eintritt. Dadurch wird die Oberfläche des Faidenbündels vergrößert, das Auswaschen erleichtert und .die Zahl der Verklebungen noch mehr verringert.
  • Die Strömung des Fällbades wurde bei früheren Verfahren schon zur Formung der frisch gesponnenen Fäden ausgenutzt. Beispielsweise ist es bekannt, die laminare Strömung der Fällflüssigkeit schon innerhalb des Spinntrichters in eine turbulente umzuwandeln, um den Fäden eine feine Wellung und wolleartige Kräuselung zu verleihen. Im Gegensatz zu .diesem bekannten Verfahren wird bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung die laminare Strömung auch außerhalb des Spinntrichters aufrechterhalten und .das Ende des Fälltrichters zu diesem Zweck so abgewinkelt, daß dem zweckmäßig flach ausgebreiteten Fadenbündel eine horizontale oder schräg aufsteigende laminare Strömung erteilt wird.
  • Je nach den gewünschten Eigenschaften der ersponnenen Fäden !kann man @die Flüssigkeit im Bad D schwach alkalisch, neutral oder schwach sauer halten. Ein schwach alkalisches Bad erhält man beispielsweise, wenn man Wasser als Fällflüssigkeit benutzt. Durch das aus der Viscose in die Fällflüssigkeit austretende Alkalihydroxyd wird bewirkt, daß die Flüssigkeit beim Eintritt in das Bad D schwach alkalisch reagiert. Durch Zusatz von Säure zum Bad D kann man dieses neutral oder schwach sauer halten. Das vorliegende Verfahren :bietet für alle Möglichkeiten dadurch Vorteile, daß es die Zahl der Verklebungen senkt. Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Bad D neutral oder schwach alkalisch ist, da dann die Neigung der Fäden, zu reißen, stark verringert wird.
  • . Beispiel Eine Viscose, die etwa 7,5 % Cellulose neben etwa 7,90/0 NaOH enthält, wird nach Erreichung einer Kochsalzzahl von weniger als o,2 bei einer Viscosität, die .durch einen Kugelfall von 80o Sek. (Stahlkugel 3 mm Durchmesser, Fallhöhe 20a cm) bei 2o° definiert ist, in der durch die Zeichnung erläuterten Vorrichtung mit einer iooo-Lochdüse versponnen. Die Abzugsgeschwindigkeit beträgt etwa 9o min der Minute. Das Bad. D wird schwach sauer gehalten. Die vollständig regenerierten, zerschnittenen und in üblicher Weise getrockneten Stapelfasern enthalten nur ungefähr 9o zählbare Verklebungen auf 1o g Faser. Der Abfall (Romäne) beträgt nur etwa 6,2 %.
  • Arbeitet man unter sonst gleichen Bedingungen mit einem Fälltrichter, dessen unteres Ende vertikal in das Bad D taucht, so erhält man etwa 327 zählbare Verklebungen für 1o g Fasern, entsprechend einem Abfall (Romäne) von etwa 11%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Viscose durch Fällen von Viscose im Spinntrichter mit, Wasser oder verdünnten Elektrolytlösungen als Fällflüssigkeit, Abziehender Fäden mit der Fällflüssigkeit in ein hinter dem Spinntrichter befindliches Bad, in das das abgebogene Ende des Spinntrichters eintaucht, und Regeneration in einem zweiten sauren Bad, dadurch gekennzeichnet, daß das in das erste Bad eintauchende, abgebogene Ende des Spinntrichters die Form eines flachgedrückten Rohres hat. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 15q.403.
DEB7279D 1941-07-10 1941-07-10 Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Viscose Expired DE876440C (de)

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BE446165D BE446165A (de) 1941-07-10
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DE876440C true DE876440C (de) 1953-05-11

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT154403B (de) * 1933-10-11 1938-09-26 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zum Verspinnen von Viskose.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT154403B (de) * 1933-10-11 1938-09-26 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zum Verspinnen von Viskose.

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