DE87266C - - Google Patents

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DE87266C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • G04B13/002Gearwork where rotation in one direction is changed into a stepping movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
dient.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1895 ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Cylindergesperre ist in Fig. 1 und 2 von oben gesehen in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt; Fig. 3 ist eine Seitenansicht desselben und Fig. 4 zeigt eine Annoncensäule, bei welcher der Mechanismus zum Erzeugen einer sprungweisen Rotation zur Anwendung kommt.
Eine Scheibe α mit vorstehender Kante ist an einer Achse angebracht, die mittels eines regulirten Uhrwerks, durch Elektricität oder auf andere passende Weise mit constanter Geschwindigkeit in der durch den Pfeil angegebenen Richtung herumgedreht wird. Die Kante der Scheibe ist mit mehreren Scharten b versehen, deren gegenseitige Entfernung entweder gleich grofs oder verschieden ist. Eine Achse c trägt einen Doppelarm d, dessen Enden mit Stiften / */2 versehen sind, deren geringer Durchmesser ihnen gestattet, durch die Scharten b hindurchzutreten. Diese Achse wird von einer Kraftquelle, z. B. von einer starken Feder, mittels Räderübersetzung oder dergl. so beeinfhifst, dafs sie sich stets in der durch die Pfeile angegebenen Richtung zu drehen sucht.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird in dieser Stellung der Stift/1 von der Kante der Scheibe α aufgehalten. Bei Drehung der Scheibe in der Pfeilrichtung dagegen gelangt der Ausschnitt 61 vor den Stift/1. Dieser kann dann durch den Ausschnitt treten, und der Doppelarm schlägt in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung über. Hier wird er nun wieder von der Kante der Scheibe aufgehalten, und zwar von der inneren Fläche der Kante. Wenn nun der Ausschnitt δ2 in der Stellung gegenüber dem Stifte f1 angelangt ist, wird dieser wieder hindurchtreten können, und der Doppelarm wird dann aufs Neue die in Fig. 1 gezeichnete. Stellung einnehmen, wobei aber der Stift/2 in Berührung mit der Kante der Scheibe kommen wird. Der Doppelarm und damit die Achse c vollführt somit eine Umdrehung in vier Sprüngen. Die Weite der Sprünge und der Zeitraum zwischen ihnen wird durch die Länge der Arme, die Zahl der Ausschnitte und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe α bestimmt, und kann ganz nach Belieben geändert werden.
Die mit Hülfe des oben beschriebenen Mechanismus erreichte sprungweise Rotation kann verschiedene Anwendungen finden. Beispielsweise sei bemerkt, dafs Ausstellungsgegenstände, Reclameapparate u. dergl. einen erhöhten Werth erhalten, wenn sie, statt wie jetzt stillstehend oder gleichmäfsig rotirend angeordnet zu sein, sprungweise rotiren, indem die Aufmerksamkeit dann mit Sicherheit erregt und festgehalten wird.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform in Gestalt einer Annoncensäule, welche sprungweise rotirt. Der Mechanismus ist im Fufse χ und die selbst an der Achse c des Mechanismus
angebracht. Die oben auf der Säule befindliche unbewegliche Figur kann durch eine oder mehrere Figuren ersetzt werden, welche selbstständige Bewegungen und Geberden ausführen. Ebenso können auch verschiedene Apparate, z. B. Glockenspiel, Spieldosen, Trommeln, Flöten u. s. w., angewendet werden. Statt einer Annoncensäule können auch andere Gegenstände, z. B. Schaukästen und Schauständer mit Ausstellungsgegenständen, kleine Wein- oder Bierfässer, Hüte oder dergl, in Bewegung gesetzt werden.
Auf Speisetischen, entweder angebracht auf der Mitte des Tisches, der selbstverständlich danach construirt wird, oder in die Böden der sogenannten Cabarets, Fruchtaufsätze etc. eingesetzt, läfst sich dieser Mechanismus ebenfalls vorzüglich anwenden, ferner in grofsem Verhältnifs auch zum Drehen von Kiosken, Panoramen etc.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Cylindergesperre, als Theilgesperre dadurch gekennzeichnet, dafs bei gleichmäfsiger Drehung einer mit Scharten (b b1 b'2J versehenen Cylinderscheibe ein mit Knaggen (f1/2) ausgerüsteter, durch besonderen Antrieb bewegter Hebel bei seiner Auflagerung mit f1 auf dem äufseren Scheibenrande an der Drehung gehindert wird, jedoch einen Theil der vollen Umdrehung zurücklegen kann, wenny1 durch eine Scharte tritt und darauf am inneren Scheibenrande wieder gesperrt wird, bis auch hier eine vorbeigleitende Scharte einen weiteren Umdrehungstheil des Hebels zuläfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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