DE868331C - Verfahren zur Herstellung eines huminsaeurehaltigen Badezusatzes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines huminsaeurehaltigen Badezusatzes

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DE868331C
DE868331C DESCH5491D DESC005491D DE868331C DE 868331 C DE868331 C DE 868331C DE SCH5491 D DESCH5491 D DE SCH5491D DE SC005491 D DESC005491 D DE SC005491D DE 868331 C DE868331 C DE 868331C
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humic acid
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humic
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containing humic
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DESCH5491D
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Kurt Dr Ruelke
Richard Schoening
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/9783Angiosperms [Magnoliophyta]
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines huminsäurehaltigen Badezusatzes Um die nachteilige Wirkung alkalischer Extraktilollsmittel auf Huminsäunen zu vermeiden, ist es bekannt, huminsäurehaltige Stoffe mit neutralen Salzlösungen, z. B. Phosphaten, zu behandeln. Hierbei ist vornehmlich an die Gewinnung von Präparaten für technischle Zwecke gedacht. Die Huminsäuren lassen sich aus den so erhaltenen Lösungen mit C,alciumsalzen ausfällen. Daher sind derartige Präparate für Badezwecke unbrauchbar, da die geringen vorhandenen Mengen an Huminsäuren in den Badepräparaten schon vor der Benutzung des Bades durch die im Leitungswasser vorhandenen Calcium- und Magnesiumionen ausgefällt werden.
  • Um eine solche Ausfällung zu verhüten, ist es bekannt, Huminsäurelösungen mit Schutzkolloiden zu versetzen. Diiieses Verfahren geht aber von mit Alkali gewonnenen Huminsäureextrakten aus, bei welchen die Huminsäuren schon teilweise zersetzt vorliegen. Überdies sind nur einige Schutzkolloide, z. B. Tragant und Celluloseäther, für den beabsichtigten Zweck geeignet. Auch sind die Präparate nur in flüssiger Form herstellbar.
  • Schließlich ist noch Gegenstand leines älteren Patents, für Badezwecke geeignete Huminsäurepräparate durch Behandlung von huminsäurehaltigen Stoffen mit Lösungen organischer Salze herzustellen. Hierbei werden aber keine gegen die Calcium- und Magnesiumionen des Leitungswassers beständigen Präparate gewonnen Im Handel sind nun unter dem Namen »Calgon« Alkalimeta- bzw. -plolymetaphosphate erhältlich, welche zwar zum Weichmachen von hartem Wasser dienen, aber ebenfalls mit Calciumsalzen Niederschläge liefern. Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß durch Behandlung von huminsäurehaltigen Stoffen mit derartigen wässerigen Calgonlösungen therapeutisch wirksame Badepräparate hergestellt werden können, welche die obenerwähnten Nachteile nicht blesitzen. Als huminsäurehaltige Stoffe kommen in erster Linie Kasseler Braun oder Moor in Betracht. Dieses Verhalten der Calgonlösungen war nun in Anbetracht des Versagens von Calciumsalzlösungen im allgemeinen und der Reaktionsfähigkeit der Galgonlösungen mit Calciumsalzen nicht vorauszusehen. Es war daher überraschend und nicht vorauszusehen, daß z. B. das sehr hydrogskopische Natriumpolymetaphosphat, unter dem Namen »Calgon neutral« im Handel, unter geeigneten Bedingungen mit Huminsäuren lösliche Huminpräparate gibt, die slelbst an Ider Luft aufbewahrt durchaus trocken bleiben, sich aber leicht in Wasser lösen und auch blei Zusatz von Säuren, wie Salicylsäure, bei Badetemperatur vorzeitig keine Huminsäure abscheiden.
  • Im Gegensatz zu den für technische Zwecke zum Lösen von Huminsäuren benutzten Phosphaten wirken die Meba- bzw. Polymetaphosphate gerbend auf die Haut und daher werden saure Meta- bzw. Polymetaphosphate bleneits in der Medizin mit Erfolg verwendet.
  • Die Produkte des neuen Verfahrens kombinieren daher die Wirkung der Huminsäuren und der gerbenden saurer Meta- bzw. Polymetaphosphate.
  • Außerdem werden laber auch die Calciumsalze des Wassers durch die Meta- bzw. Polymetaphosphate in Lösung gehalten und bekanntlich wirken Calciumsalze entzündungswidrig, exsudathemmend und gefäßabdichtend.
  • Daher sind die nach dem neuen Verfahren lerhältlichen Präparate, sei ies in Form von Bädern oder anderer Form, für die medizinische Anwendung wertvoll und grundsätzlich verschieden von mit anderen phosphorsauren bzw. essigsauren usw.
  • Salzen erzeugten Huminsäurepräparaten.
  • Ein weiterer Vorzug ist, daß man die Alkalimeta-bzw. -polymetaphosphate in hartem Wasser lösen und zur Lösung von Huminsäuren bzw. moorigen Stoffen verwenden kann, während blei Phosphaten Calciumphosphat ausgefällt wird.
  • Ein Zusatz von Schutzkolloiden ist bei flüssigen Zubereitungen möglich, aber nicht notwendig.
  • Beispiel I 5 Teile Huminsäure werden mit 4 Teilen neutralem technischem Natriumpolymetaphosphat, im Handel erhältlich unter dem Namen »Calgon neutral«, versetzt und mit 9 r Teilen destilliertem Wasser in der Wärme bis zu 60° verrührt. Nach 24-stündigem bzw. auch längerem Absitzen wird durch ein geeignetes Filter filtriert und im Vakuum eingedämpft.
  • Beispiel 2 5 Gewichtsteile Kasseler Braun werden mit 5 Gewichtsteilen saurem Natriumpolymetaphosphat und 90 Teilen Leitungswasser von 120 Härte bei etwa 70° ½ Stunde verrührt, Idann 24 Stunden bei etwa 20° stehengelassen und durch ein Druckfilter flitriert. Diann wird mit oder bohne Vakuum eingedämpft.
  • Beispiel 3 100 Teile Dachauer Moor werden mit 10 bis 20 Teilen saurem Natriumpolymetaphosphat (Lösung 1 : 100 mit pH = 4,0) mit I90 bis 290g Wasser von 4° Härte 3 Tage bei etwa 500 digeriert und Idann unter Diruck filtriert bzw. abzentrifugiert.
  • Das Filtrat wird auf ein Volumen von 100 ccm eingedampft und für medizinische Zwecke benutzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen, Huminsäure enthaltenden, zu Badezwecken geeigneten Präparaten, dadurch gekiennzeichnet, daß Huminsäuren oder huminsäurehaltige Stoffe mit den wässerigen Lösungen von den unter dem Handelsnamen »Calgon« bekannten Alkalimeta- und/oder -polymetaphosphaten behandelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als huminsäurehaltige Stoffe Kasseler Braun oder Moor dienen.
DESCH5491D 1938-08-11 1938-08-11 Verfahren zur Herstellung eines huminsaeurehaltigen Badezusatzes Expired DE868331C (de)

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