DE866580C - Sicherheitskupplung mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen - Google Patents

Sicherheitskupplung mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen

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Publication number
DE866580C
DE866580C DEW1987D DEW0001987D DE866580C DE 866580 C DE866580 C DE 866580C DE W1987 D DEW1987 D DE W1987D DE W0001987 D DEW0001987 D DE W0001987D DE 866580 C DE866580 C DE 866580C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
bolt
hub
angle lever
axis
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Expired
Application number
DEW1987D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Presber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE866580C publication Critical patent/DE866580C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D9/00Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
    • F16D9/04Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by tensile breaking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Sicherheitskupplung mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen Die Erfindung betrifft eine Sicherheitskupplung. Man hat bereits an Stelle von auf Abscheren beanspruchten Sicherheitsbolzen auf Zug beanspruchte Bruchbolzen in Vorschlag gebracht. Ein Nachteil der bekannten, mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen arbeitenden Sicherheitskupplungen liegt darin, daß nach dem Zubruchgehen des Bolzens beim Leerlauf der beiden Kupplungshälften gegeneinander Zerstörungen auftreten.
  • Die Erfindung schlägt nun für eine Sicherheitskupplung mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen vor, das eine Bolzenende an der einen Kupplungshälfte unverrückbar zu befestigen, während das andere Bolzenende an einem an der anderen Kupplungshälfte schwenkbaren Halter gehalten wird, der dieses Bolzenende nach dem Bruch unter der Wirkung der Fliehkraft oder einer Feder aus dem Bereich der Verbindungsstellen herausschwenkt und in der ausgeschwenkten Lage hält. Zweckmäßig liegen die im Bereich des Bruchbolzens befindlichen Teile des schwenkbaren Halters und der anderen Kupplungshälfte satt aufeinander und sind gegen den beim Anziehen des Bolzens auftretenden Zug unnachgiebig.
  • Weiterhin ist Gegenstand der Erfindung eine besonders einfache Ausbildung der Sicherheitskupplung mit der vorbeschriebenen Ausschwenkbarkeit des einen Teils des gebrochenen Bolzens. Diese Ausbildung ist zur Erläuterung der gesamten Erfindung in den Abb. i und 2 dargestellt, und zwar zeigt. Abb.: i einen Schnitt nach er Linie I-I der Abb. 2 und Abb.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i.
  • Das Zahnrad i wird vom-Motor angetrieben und sitzt frei drehbar auf der - Welle 2, auf der eine .Nabe 3 aufgekeilt ist. In dem Auge 4 der Nabe 3 ist ein Rundkeils befestigt, der im Sinne der Abb. z nach links aus dem Auge 4. hervorsteht. Auf einem in dem Zahnrad i angeordneten Zapfen 6 ist ein Winkelhebel? schwenkbar gelagert, dessen Schenkel 8 auf einem Vorsprung 9 der Nabe 3. aufliegt und in den der Rundkeil 5 eingreift. Die Berührungsfläche io zwischen dem Schenkel 8 des Winkelhebels 7 und dem Ansatz 9 der Nabe 3 verläuft senkrecht zu der die Achse des Zapfens. 6 und der Welle :2 enthaltenden Ebene. Der Winkelhebel 7 und die Nabe 3 sind durch einen Zerreißbolzen 13 fest miteinander verbunden, dessen Querschnitt 14 dem höchstzulässigen Drehmoment entsprechend bemessen ist. In dem Winkelhebel 7 kann, ein Bolzen ii angeordnet sein, der unter dem Druck einer Feder 12 steht.
  • Bei normalem Betrieb wird über °den Winkelhebel 7 und den Zerreißbolzen 13 eine feste Verbindung zwischen dem Zahnrad i und der Nabe 3 sowie der= Welle :2 hergestellt und hierdurch das Drehmoment von dem treibenden Zahnrad i auf die getriebene Welle 2, übertragen. Überschreitet dieses Drehmoment einen höchstzulässigen Wert, so reißt der Bolzen 13 an der Stelle 14, und der Hebel? wird unter Einswirkung der Fliehkraft bzw.: einer nicht dargestellten Feder oder unter seinem im Verlauf einer Umdrehung wirksam werdenden Eigengewicht nach außen versghwenkt, bis der Bolzen i i, z. B. nach einer Schwenkung des Hebels 7 um 9o°, unter der Wirkung der Feder 1.2" in eine für diesen Zweck vorgesehene Bohrung 1,5 des: Zahnrades i einfällt. Die Bohrung 15 ist auf jeden Fall so angeordnet, daß der Hebel 7 in einer Lage gehalten. wird,. in der er ungestört durch die Nabe 3 und den Ansatz 9 frei zusammen mit dem Zahnrad i umlaufen kann. Nach Stillsetzer der Maschine kann der Bolzen i i mittels des Knopfes 16 wieder aus der Bohrung 15 herausgezogen und der Hebel 7 in die Stellung nachAbb. i zurückgebracht werden. Durch Einsetzen eines neuen Zerreißbolzens 13 wird die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Zahnrad i und der Welle 2 wiederhergestellt.
  • Durch entsprechende Bemessung der Stelle 14 des Zerreißbolzens 13 kann das höchstezu übertragende Drehmoment eingestellt werden; ohne daß es hierzu weiterer konstruktiver Mittel bedarf wie bei dem bekannten Abscherbolzen.
  • In Abänderung des, dargestellten Ausführungsbeispiels könnte statt des Winkelhebels 7 auch ein normaler einarmiger Hebel verwendet und der Zerreißbolzen senkrecht zu derjenigen Ebene angeordnet werden, in der die Achsen des- Zapfens 6 und der Wellet liegen. In diesem Fall müßte selbstverständlich die Berührungsfläche zwischen. dem Hebel des Zahnrades i und dem- Ansatz der Nabe 3 parallel zu der die Achse des Zapfens 6 und der Welle :2 enthaltenden Ebene liegen. Schließlich wäre es auch denkbar, den Zapfen 6 im Sinne der Abb. i um 9o° nach links oder rechts senkrecht zur Zeichenebene zu versetzen und auf ihm einen einfachen Hebel drehbar anzuordnen, an dessen Ende der in diesem Fall in der Zeichenebene liegende Zerreißbolzen anzuordnen wäre. Auch bei dieser Ausführungsart würde der am Zahnrad i befestigte Hebel beim Bruch des Zerreißbolzensiusammen mit dem in ihm angeordneten abgebrochenen Teil des Bolzens so weit herausgeschwenkt werden, daß er an dem entsprechenden Ansatz der Nabe 3 frei vorbeilaufen könnte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitskupplung mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Bolzenende an der einen Kupplungshälfte unverrückbar befestigt ist, während das andere Bolzenende an einem in der anderen Kupplungshälfte schwenkbaren Halter gehalten ist, der dieses Bölzenende nachdem Bruch unter der Wirkung der Fliehkraft öder einer Feder aus dem Bereich der Verbindungsstelle herausschwenkt und in der ausgeschwenkten Lage hält.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Bruchbolzens befindlichen Teile des schwenkbaren Halters und der anderen Kupplungshälfte satt aufeinanderliegen und gegen den beim Anziehen des Bolzens auftretenden Zug unnachgiebig sind.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der treibenden Kupplungshälfte (i) ein um eine zur Kupplungsachse parallele Achse schwenkbarer Winkelhebel (7) angeordnet ist, dessen einer Winkelschenkel (8) auf einer zu der die Drehachse des Winkelhebels (7) und die Kupplungsachse (r) enthaltenden Ebene senkrechten Fläche (io) einer mit der getriebenen Welle (2) fest verbundenen Nabe (3) aufliegt und in der Schnittlinie- der erwähnten Ebenen einen in den, Winkelhebel (7) und in die auf der getriebenen Welle (2) befestigten Nabe (3) je nicht ganz zur Hälfte eingreifenden Rundkeil (3) besitzt, und daß der Winkelhebel (7) an seinem anderen Ende durch den senkrecht zu seiner Berührungsfläche (io) mit der auf der getriebenen Welle (2) befestigten Nabe (3) an@ geordneten. Bruchbolzen (i3) mit der Nabe (3) kraftschlüssig verbunden ist.
DEW1987D 1943-02-07 1943-02-07 Sicherheitskupplung mit auf Zug beanspruchten Bruchbolzen Expired DE866580C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4185477A (en) * 1976-11-01 1980-01-29 C. Van Der Lely N. V. Overload couplings
US4476088A (en) * 1979-10-30 1984-10-09 Nuclear Power Company Limited Latching devices and nuclear reactors incorporating such latching devices
DE10157576C2 (de) * 2001-11-23 2003-11-06 Mtu Aero Engines Gmbh Drehlagerung mit einer Sollbruchstelle

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