DE328128C - Werkzeughalter fuer rotierende Werkzeuge - Google Patents

Werkzeughalter fuer rotierende Werkzeuge

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DE328128C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Werkzeughalter für rotierende Werkzeuge, bei denen bei zu großem Arbeitswiderstand die Mitnahme des Werkzeuges durch Vermittlung einer eingebauten Schlupfkupplung zeitweise unterbrochen wird, sind bereits bekannt.
Demgegenüber besteht die Erfindung in der in den Ansprüchen gekennzeichneten baulichen Ausgestaltung eines solchen Werkzeughalters, bei dem die Mitnahme des Werkzeuges bei zu großem Arbeitswiderstand dauernd ausgeschaltet wird.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. ι den Werkzeughalter im Schnitt, Fig. 2,3 den Werkzeughalter in Seitenansicht und Aufsicht, und die Fig. 4 bis 7 Einzelheiten. Das Werkzeug wird von einer Nockenhülse α aufgenommen,. die mit Kugellagern in dem Kopf e gelagert ist. Am Umfang des Kopfes e sind ein Doppelhebel c und ein Sperrhebel / in Augenlagern drehbar angeordnet. Am nach außen ragenden Arm des Hebels c ist eine Zugfeder h mittels einer ösenschraube g 'befestigt. Das andere Ende der als Schraubenfeder ausgebildeten Feder h wird durch Vermittlung einer die Zugkraft regulierenden Mutter, einer Schraubet und einer kettengliedartigen Öse 0, j an dem kürzeren Arm des Sperrhebels f aufgehängt. Der Teil 0, j wird auf den kurzen Arm des Sperrhebels / durch Auseinanderziehen der Feder h aufgeschoben; gleichzeitig muß bei angespannter Feder h der längere Arm des Sperrnebels/ in eine in dem Hebel c angeordnete Rast η greifen. Hierdurch werden Hebel c und Sperrhebel f in ihrer gegenseitigen Lage gesperrt. Die Rolle m am kürzeren Arm des Dopelhebels c reicht so weit mit diesem in den Kopf e hinein, daß sie sich bei Rechtsdrehung des Kopfes e gegen den Nocken der das Werkzeug aufnehmenden Hülse β legt und diese mitnimmt. Tritt nun der Fall ein, daß das Werkzeug in dem zu bearbeitenden Werkstück auf einen großen Widerstand stößt, der ein Abbrechen des Werkzeuges herbeizuführen droht, so wird der Widerstand des Werkzeuges unter Vermittlung des Nockenhülse α und der Rolle m am kürzeren Arm des Hebels c eine Zugkraft auf die Feder h hervorrufen und diese auseinanderziehen. Der auf den äußeren Arm des Hebels c sich stützende Arm des Sperrhebels f wird sich aus dem Teil η auslösen und in Richtung gegen den Kopf e ausschwenken. Der kettengliederartige Teil 0, j der Feder h gleitet von dem kürzeren Arm des Sperrhebels f ab und gibt dadurch den kurzen Arm des Hebels c mit Rolle m frei, so daß er völlig ausschwingen kann. Der Nocken der Hülse a findet nun keinen Widerstand mehr und bleibt mit dem vor dem Abbruch bewahrten Werkzeug sofort stehen,-während der Kopf e weiter rotiert.
Der Druck in Richtung der Mittelachse wird aufgenommen durch die Stellschraube k oder durch ein zwischen Nockenhülse α und Kopf e einzubauendes Druckkugellager.
Um bei vertikaler Arbeitsweise ein Herausfallen der Werkzeuge zu verhüten, kann seitlich in die Nockenhülse α ein Stift mit Feder eingebaut werden, welcher in eine entsprechende Einkerbung an dem vierkantigen Kopf des gehaltenen Werkzeuges eingreift. Der untere Verschlußring I verhütet das Heraus-
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fallen des Kugellagers d. Der Hals des Kopfes e kann je nacH Verwendung des Apparates zylindrisch, konisch oder vierkantig ausgeführt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ i. Werkzeughalter für rotierende Werkzeuge, bei dem bei zu großem Arbeitswiderstand die Mitnahme des Werkzeuges unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Umfang der äußeren treibenden Futterhülse (e) drehbar gelagerter und in seiner Lage gesperrter Hebel (c) sich mit einem Arm gegen einen Nocken einer das Werkzeug aufnehmenden Hülse ' (α), legt und diese mitnimmt, bei zu großem Arbeitswiderstand aber zum Ausschwingen gebracht wird und dadurch den Antrieb unterbricht.
  2. 2. Werkzeughalter nach Anspruch i, ■ ao dadurch gekennzeichnet, daß der nach' außen ragende Teil des Hebels (c) sich gegen einen Arm eines ebenfalls am Gehäuse schwingbar angeordneten Doppelhebels (f) stützt und gelenkig mit einer Feder (K) verbunden ist, deren anderes-Ende sich abgleitbar gegen den anderen Arm des Doppelhebels (/) legt und den erstgenannten Hebel (c) in der gesperrten Lage sichert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920328128D 1920-02-04 1920-02-04 Werkzeughalter fuer rotierende Werkzeuge Expired DE328128C (de)

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DE328128T 1920-02-04

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