DE424822C - Einrichtung zur Begrenzung der Vorschubgeschwindigkeit bei Bohrmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Begrenzung der Vorschubgeschwindigkeit bei Bohrmaschinen

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DE424822C
DE424822C DEG62650D DEG0062650D DE424822C DE 424822 C DE424822 C DE 424822C DE G62650 D DEG62650 D DE G62650D DE G0062650 D DEG0062650 D DE G0062650D DE 424822 C DE424822 C DE 424822C
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q2705/165General aspects of feeding a boring spindle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Begrenzung der Vorschubgeschwindigkeit bei Bohrmaschinen, deren Vorschub durch Gewichtsbelastung erfolgt. Es ist bei derartigen Bohrmaschinen bereits vorgeschlagen worden, zwischen der Bohrspindel und dem Tisch eine Anschlagvorrichtung anzubringen, um den auf den Bohrer ausgeübten Druck kurz vor dem Durchgang des Bohrers durch das gebohrte Loch aufzufangen. Das eine Glied der Anschlagvorrichtung war einstellbar angeordnet und mußte der jeweiligen Tiefe des zu bohrenden Loches entsprechend verstellt werden. Diese Einstellung ist verhältnismäßig schwierig, da die Entfernung der beiden Anschlagglieder voneinander genau der Tiefe des Loches angepaßt werden muß. Durch eine solche Vorrichtung wurde das Abbrechen des Bohrers verhindert, wenn dieser die untere Fläche des Arbeitsstückes durchdringt.
Die beabsichtigte Wirkung wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das gewichtsbelastete Vorschubgestänge durch Sperrklinke und Sperrad mit dem Antrieb der Bohrmaschine gekuppelt ist. Durch eine derartige Einrichtung wird gleichzeitig erreicht, daß die Vorschubgeschwindigkeit eine gewisse Grenze nicht übersteigen kann. Das Sperrwerk gemäß der Erfindung besteht aus einem durch ein Schneckengetriebe im Verhältnis zur größten Vorschubgeschwindigkeit
angetriebenen Klinkenrad, das mit einer Sperrklinke in Eingriff kommt. Die Sperrklinke ist mit dem gewichtsbelasteten Vorschubgestänge zwangläufig verbunden und an dem einen Schenkel eines Winkelhebels angelenkt. Der andere Schenkel des Winkelhebels steht durch eine Schlitzstiftverbindung mit der Vorschubhülse der Bohrspindel in Eingriff. Der Winkelhebel selbst lagert
ίο frei drehbar auf der Klinkenradantriebswelle. Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Seitenansicht der Bohrmaschine,
Abb. 2 eine Ansicht nach Abb. 1 um 90° gedreht und
Abb. 3 einen Schnitt durch die Spindelhülse mit der Spindel in Linie A-A.
ι ist der obere Teil der Säule einer Bohrmaschine, in der die Bohrspindel 2 mit dem Bohrfutter 5 unter Verwendung der Spindelhülse 3 gelagert ist und durch die Riemenscheibe 4 angetrieben wird. Der Vorschub der Bohrspindel erfolgt durch ein Gewicht 6, das mit der Stange 7 an dem Hebel 8 angreift, der bei 9 an einer Lasche 10 angelenkt ist, die ihrerseits schwingbar am Bolzen 11 am Ausleger 12 der Säule 1 gelagert ist. Der Hebel 8 endigt in einen Handgriff 13 und ist durch die Zapfenschraube 14 fÄbb. 3) mit einem Ring 15 verbunden, der mit der Schraube 16 auf der Spindelhülse 3 befestigt ist. Das Gewicht 6 zieht die Spindel 2 nach unten, wodurch der Vorschub erfolgt. In der Säule 1 lagert weiter eine Welle 17, deren eines Ende ein Schneckenrad 18 trägt, das mit einer von irgendeinem Teil der Bohrmaschine aus angetriebenen Schnecke 19 zusammenarbeitet. Auf dem anderen Ende der Welle 17 sitzt ein Sperrad 20. Ferner dient die Welle 17 als Lagerstelle für einen Winkelhebel 21, der frei drehbar mit seiner Nabe 32 auf der Welle ruht. An dem Ende des einen Schenkels 23 des Winkelhebeis ist eine Sperrklinke 24 angelenkt, die gegebenenfalls unter Beeinflussung einer Feder in die Zahnt des Sperrades 20 einfällt. Der andere Schenkel 25 des Winkelhebels besitzt an seinem Ende einen Schlitz 26, in den ein Stift 27 (Abb. 3) eingreift, der an dem Ring 15 gegenüber der Zapfenschraube 14 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende:
Die Bohrspindel 2 wird durch das Gewicht 6 nach unten gezogen, so daß beim Bohren eines Werkstückes ein gleichmäßiger λ-'orschub erfolgt. Bei dieser Bewegung wird durch den Stift 27 der Winkelhebel 21 in Richtung des Pfeiles P gedreht. Gleichzeitig findet eine zwangläufige Drehung des Sperrrades 20 durch das Getriebe der Bohrmaschine statt. Wenn die Vorschubgeschwindigkeit unter einer gewissen Höchstgröße ; bleibt und die Drehung des Sperrades 20 schneller erfolgt als die Drehung des Winkelhebels 21 durch den Vorschub des Gewichces 6 mittels des Stiftes 27, dann dreht sich das Sperrad 20 frei unter der Klinke 24 hinweg. Wenn nun der Bohrer durch das Loch des Werkstückes hindurchtritt, dann wird der Widerstand des Werkstückes zum Werkzeug plötzlich verringert, und das Gewicht ist bestrebt, die Spindel mit hoher Vorschubgeschwindigkeit nach unten zu ziehen. Dieser Vorgang wird aber verhindert, indem dann der Winkelhebel 21 die Bohrspindel festhält, da die Klinke 24 mit dem Winkelhebel sich in Richtung des Pfeiles P nur mit einer Höchstgeschwindigkeit bewegen kann, die von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Sperrades 20 abhängt. Auf diese Weise wird die Vorschubgeschwindigkeit des Bohrers innerhalb bestimmter Grenzen- gehalten.
Diese Einrichtung kann leicht an jeder bestehenden Bohrmaschine angebracht werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Begrenzung der go Vorschubgeschwindigkeit bei Bohrmaschinen, deren Vorschub durch Gewichtsbelastung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das gewichtsbelastete Vorschubgestänge (7, 8, 10) durch einen Sperrtrieb (23, 24, 20) mit dem Antrieb der Bohrmaschine gekuppelt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrtrieb aus einem durch ein Schneckengetriebe (18, 19) im Verhältnis zur größten Vorschubgeschwindigkeit angetriebenen Sperrad
(20) besteht, das mit einer Sperrklinke (24) in Eingriff kommt, die mit dem gewichtsbelasteten Vorschubgestänge (6, 7, 8, 10, 15) dadurch zwangläufig gekuppelt ist, daß die Sperrklinke (24) an dem einen Schenkel (23) eines Winkelhebels
(21) angelenkt ist, dessen anderer Schenkel (25) durch eine Schlitzstiftverbindung n0 (26, 27) mit der Vorschubhülse (3) der Bohrspindel (2) in Eingriff steht, wobei der Winkelhebel (21) lose drehbar auf der Sperradantriebswelle (17) gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG62650D 1924-11-08 1924-11-08 Einrichtung zur Begrenzung der Vorschubgeschwindigkeit bei Bohrmaschinen Expired DE424822C (de)

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