DE71200C - Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer - Google Patents
Gesteinbohrmaschine mit drehendem BohrerInfo
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- DE71200C DE71200C DENDAT71200D DE71200DA DE71200C DE 71200 C DE71200 C DE 71200C DE NDAT71200 D DENDAT71200 D DE NDAT71200D DE 71200D A DE71200D A DE 71200DA DE 71200 C DE71200 C DE 71200C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/081—Screw-and-nut feed mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Zusatz zum Patente Λί 70139 vom 19. Januar 1892.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März i8ga ab.
Längste Dauer: 18. Januar 1907.
Die Bohrmaschine, deren Schraubenspindel a in dem Bohrloch b den Schlangenbohrer c
trägt, soll drehend betrieben werden, und zwar in weicheren Gesteinen mittelst Drehschwengels
m oder einer Bohrknarre mit Hand, in härteren Gesteinen mit Vorgelege gleichfalls
mit Hand oder auch mit Maschinenkraft. Soll mit Vorgelege gebohrt werden, so wird dasselbe
auf die mit einer Nuth versehene Schraubenspindel α aufgeschoben und an geeigneter.
Stelle in der Nähe des Gestelles festgelegt. Es schiebt sich dann während des Bohrens die
Bohrspindel α durch das Vorgelege hindurch.
Die Vorwärtsbewegung der Spindel ist durch das Gewinde der Schraubenmutter k bedingt.
Die letztere besteht aus zwei gleichen Theilen, welche so entstanden sind, dafs die Mutter in
der Richtung ihrer Achse symmetrisch durchschnitten ist. Die beiden Hälften werden durch
den Ring / zusammengehalten. Mit einer sechseckigen Ausarbeitung sitzt die Mutter k auf
dem sechseckigen Kopf der glatt durchbohrten Führungsröhre d auf, so dafs sich Mutter k
und Röhre d nur gemeinsam drehen können. Die Röhre d liegt in dem gleichfalls glatt
durchbohrten Gestellstück e, welches zur Befestigung in der Bohrspreize die beiden Zapfen
U trägt.
Die gespannte Schrauben-(Buffer-) feder i liegt zwischen dem Gestellstück e und einer
auf die Röhre d aufgedrehten Mutter g. Durch Drehung von g kann die Feder mehr
oder weniger gespannt werden. Zwischen g und i liegt die Gleitscheibe h. Auf der anderen
Seite der Röhre d ist die Mutter f aufgedreht. Die beiden Muttern f und g sind durch Keilnuth
gegen Drehung gesichert. In die Mutter^/* sind auf der dem Stück e zugekehrten Seite
radiale Einfräsungen eingeschnitten, in welche einige in das Gestellstück e eingesetzte Zähne 0
fassen, so dafs dadurch eine Klauenkuppelung zwischen e und d, also mittelbar auch zwischen
e und k entsteht.
Beginnt man mit dem Bohren, so rückt der Bohrer so lange entsprechend dem Schraubengewinde
der Bohrspindel α vor, bis der Widerstand des Gesteins gleich ist dem Druck der
gespannten Feder i. Wird der Widerstand noch etwas gröfser, so wird sofort durch ein
Zurückweichen der Mutter k und Röhre d gegenüber dem Gestellstück e die Kuppelung
zwischen d und e gelöst und die Schraubenspindel α dreht sich, von der Kraft der Feder i
gegen das Gestein gedrückt, während eines Theiles einer Umdrehung zugleich mit der
Mutter k und Röhre d herum, bis beim Nachlassen des Widerstandes des Gesteins die
Kuppelung wieder eingreift und so k an einer weiteren Drehung hindert.
Wenn das Schraubengewinde der Bohrspindel α so steil ist, dafs der Bohrer gemäfs
dem Gewinde im Gestein nicht vorzurücken vermag, so kann man je nach dem Grade der
Spannung der Feder i mit beliebigem, nach
der Gesteinsbeschaffenheit und Kraft der Arbeiter zu bestimmenden Druck gegen das Gestein
arbeiten mit einem Druck, der annähernd gleich ist und nur insofern schwanken kann, als die
Höhe der in die Einfräsungen eingreifenden Zähne ο eine bis zur Lösung der Kuppelung
etwas steigende Spannung der Feder i hervorbringt.
Ist die Schraubenspindel abgebohrt, so löst man, ohne die Feder zu entspannen, die
Mutter k durch Abschlagen des Ringes / leicht von der Bohrspindel, zieht letztere zurück und
kann dann von neuem sofort unter dem alten Druck mit der Bohrarbeit beginnen:
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 7013g geschützten Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer, bei welcher die Mutter (k) der mit Gewinde versehenen Bohrspindel (a) auf einer Hülse (d) sitzt, welche durch eine Kuppelung ff) und eine Feder (i) derart mit' der feststehenden Führung (e) gekuppelt ist, dafs die Mutter (k) und Hülse (d) während des Bohrens nicht eher zurückweichen und dadurch den Vorschub des Bohrers verlangsamen und aufheben, als bis" der Widerstand des Gesteins der Spannkraft der Feder (i) gleichkommt.
- 2. Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Bohrmaschine, bei welcher die Mutter (k) zweitheilig ist, um den Bohrer nach erfolgtem Abbohren, ohne die Feder ftj entspannen zu müssen, nach Lösung der Mutter zurückziehen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71200C true DE71200C (de) |
Family
ID=344523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71200D Expired - Lifetime DE71200C (de) | Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71200C (de) |
-
0
- DE DENDAT71200D patent/DE71200C/de not_active Expired - Lifetime
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