DE70139C - Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer - Google Patents

Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer

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Publication number
DE70139C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
screw
spindle
drilling machine
coupling
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70139D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. HEISE in Halle a. d. Saale, Weidenplan 10
Publication of DE70139C publication Critical patent/DE70139C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/081Screw-and-nut feed mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Bohrmaschine , soll drehend betrieben werden, derart, dafs man mit Hand mittelst des Drehschwengels m (oder einer Bohrknarre) die Bohrstange η in Umdrehung setzt. Die Bohrstange η trägt. an ihrem vorderen Ende in dem Bohrschuh i den Schlangenbohrer k. Die runde, glatte Bohrstange η liegt in der hohlen, innen glatten Bohrspindel d, deren äufseres Gewinde in das Muttergewinde der Schraubenmutter b eingreift. Die Schraubenmutter b besteht aus zwei gleichen Hälften, welche dadurch entstanden sind, dafs man die Mutter in der Richtung ihrer Achse symmetrisch getheilt hat. Die beiden Hälften werden durch den Ring c zusammengehalten. Die Schraubenmutter b sitzt mit einer sechseckigen Ausarbeitung auf dem sechseckigen Kopf des Führungsstückes α auf. Dadurch ist eine Drehung der Schraubenmutter b unmöglich gemacht. Das Stück α ist glatt durchbohrt, dient zur Führung des Bohrers und trägt die beiden Zapfen \ ^, mit welchen die Maschine im Gestell befestigt wird.
Die bereits gespannte Bufferfeder e findet ihre Widerlager einerseits auf dem am Ende der Schraubenspindel d angebrachten Flantsch p, andererseits an der auf die Bohrstange η aufgedrehten Schraube g. Zwischen g und e liegt die Gleitsscheibe h. ' . ■
An dem hinteren Ende der Bohrspindel (bei /) sind Bohrstange und Spindel durch eine Klauenkupplung mit einander verbunden, welche so hergestellt ist, dafs zwei in die Schraubenspindel eingesetzte Zähne 0 in radiale Einfräsungen der auf die Bohrstange aufgedrehten Schraube/ eingreifen. Die Schraube/ ist ebenso wie die oben erwähnte Schraube g durch Keilnuth gegen Drehung gesichert.
Setzt man die Bohrstange mittelst des Drehschwengels in Umdrehung, so mufs sich, da die Kupplung zwischen Bohrstange und Schraubenspindel durch die Kraft der gespannten Feder e in einander gedrückt wird, auch die Schraubenspindel d drehen. Es wird dabei also die Bohrstange gemäfs . dem Gewinde der Schraubenspindel vorwärts geschoben. Findet nun der Bohrer im Gestein so viel Widerstand, dafs die Bufferfeder noch mehr als sie bereits gespannt ist, zusammengedrückt wird, so wird die Bohrstange relativ zur ' Schraubenspindel zurückgeschoben. Dadurch löst sich die Kupplung und die Bohrstange dreht sich, durch die Kraft der Feder gegen das Gestein gedrückt, so lange allein, bis beim Vorrücken des Bohrers (infolge des allmälig vertieften Bohrloches) die Feder die Kupplung wieder einrückt. Es ist so ermöglicht, mit einem annähernd gleich bleibenden Druck gegen das Gestein zu bohren, welcher durch den Grad der Spannung der Feder e je nach der Festigkeit des Gesteins und der Kraft der Arbeiter beliebig verändert werden kann.
Ist die Länge der Schraubenspindel abgebohrt, so löst man durch Entfernen des Riegels c die beiden Hälften der Schraubenmutter b von einander und kann nun, ohne die Feder e entspannen zu müssen, die Schraubenspindel mitsammt der Bohrstange in dem Führungsstück α einfach zurückziehen.
Durch Aufsetzen der Schraubenmutter wird die Maschine wieder zur Bohrarbeit fertig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer, bei welcher die den Bohrer (k) tragende Spindel (n) glatt durch die in der Mutter (b) geführte Schraubenspindel (d) hindurchgeht und mit dieser durch eine Kupplung (f) und eine Feder (e) gekuppelt ist, so dafs, wenn der Widerstand des Gesteins der Spannkraft der Feder (e) gleichkommt, infolge Verschiebens der Bohrstange (n) in der Mutter (d) und Auslösens der Kupplung (f) /sich die Bohrstange (n) ohne die Schraubenspindel (d) so lange dreht, bis beim Tieferwerden des Loches die Schraubenspindel (d) von der Kupplung ff) wieder mitgenommen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70139D Gesteinbohrmaschine mit drehendem Bohrer Expired - Lifetime DE70139C (de)

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