DE34719C - Rohrbiegmaschine - Google Patents

Rohrbiegmaschine

Info

Publication number
DE34719C
DE34719C DENDAT34719D DE34719DA DE34719C DE 34719 C DE34719 C DE 34719C DE NDAT34719 D DENDAT34719 D DE NDAT34719D DE 34719D A DE34719D A DE 34719DA DE 34719 C DE34719 C DE 34719C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
machine
sleeve
order
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34719D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. M. ECKARDT in Dresden
Publication of DE34719C publication Critical patent/DE34719C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/06Bending rods, profiles, or tubes in press brakes or between rams and anvils or abutments; Pliers with forming dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Biegemaschinen für Rohre, u. dergl. und betrifft speciell Verbesserungen der Treibvorrichtungen zum Bewegen der Spindel, welche den bei Biegung der Rohre wirkenden, mit Druckstück versehenen Wagen inThätigkeit setzt.
Um das zum Betriebe der Maschine dienende Rad k zu entlasten und die Reibung desselben mit der Tischplatte auf ein Minimum zu reduciren, welche sich namentlich bei vorhandenem starken Druck auf die zu biegenden Gegenstände durch schweren Gang der Maschine bemerklich machte, ist der Angriffspunkt, welcher sich bei vorerwähntem Rade befand, auf die entgegengesetzte Seite der Spindelwelle verlegt worden, und zwar so, dafs ein in einem Bügel befindlicher Zapfen den ganzen Druck aufnimmt.
Um ferner das an der Maschine befindliche Vorgelege ein-und ausrücken zu können, wenn beim Biegen von Rohren und Fagoneisen von geringen Dimensionen schwacher Druck erforderlich und ein schnellerer Gang zulässig ist, oder um bei stärkerem Druck langsameren Gang zu erzielen, wie auch das Schwungrad für sich allein auf der Welle rotiren zu lassen behufs Antriebes einer anderen Hülfsmaschine, ist eine Ausrückvorrichtung angeordnet. ■
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt der unter No. 30637 und ■ No. 34076 patentirien und verbesserten Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Entlastungsbügels und
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie x-x in Fig. ι.
Fig. 5 veranschaulicht eine Modification der drehbaren gezahnten Einsatzstücke.
Fig. 6 ist ein detaillirter Längsschnitt der Ausrückvorrichtung,
Fig. 7 eine Oberansicht,
Fig. 8, eine Vorderansicht und
Fig. 9 ein Verticalschnitt derselben nach der Linie y-y in Fig. 6.
''Wird beim Biegen von Rohren durch das Einsatzstück i Druck auf dieselben ausgeübt, so äufsert sich derselbe gegen das Rad k, welches gegen den Ansatz c des Tisches geprefst wird, eine grofse Reibung erzeugt und den Gang der Maschine beeinträchtigt. Um dies zu vermeiden, wird das Rad entlastet, indem an dem entgegengesetzten Ende der Spindel / ein Bügel m angebracht ist, welcher mittelst seiner Haken über zwei am Lager η des Tisches befindliche Vorsprünge g gelegt wird und somit den ganzen Druck aufnimmt, welcher sich auf den adjustirbaren Zapfen ο und die beiden Bügelschenkel äufsert. Ein etwaiges Vorrücken der Welle wird vermittelst eines Ringes oder einer Muffe ρ verhindert, welche durch einen Stift auf derselben befestigt wird.
Die in den Fig. 6 bis 9 dargestellte Ausrückvorrückung ist folgendermafsen constrain: Auf der Spindel / ist ein Rad k festsitzend angeordnet, welches, mit dem auf der Achse r befindlichen Zahnrade s in Eingriff steht, und auf dieser Achse sitzt wiederum ein zweites Zahnrad t, das mit dem ayf der Spindel I drehbaren Rade u in Eingriff ist. Vor diesem Stirnrad ist auf der Welle eine Muffe ν fest-
gekeilt, auf der drehbar das Schwungrad w angeordnet ist, das gleichzeitig als Riem- oder Seilscheibe dient.
In der Nabe dieses Schwungrades befindet sich ein Keil a\ in einem Schlitz i1 hin- und herverschiebbar, welcher auf folgende Weise in den verschiedenen Lagen in Stellung gehalten wird: Ein kleines Lager b1 ist vermittelst Schraube in dem Keil befestigt und trägt eine um den Zapfen c drehbare Klinke d\ welche mit Griff und Zapfen e1 versehen ist, der in eine entsprechende Bohrung der Nabe greift und durch eine Feder fl in derselben gehalten wird. Die Muffe sowohl wie das Zahnrad u sind an ihrer Peripherie mit einer Anzahl Ausschnitte gl bezw. h1 (beispielsweise sechs) von der Breite des Keiles a1 versehen, die zur Aufnahme desselben beim Verschieben dienen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Stehen die Theile zu einander, wie Fig. 6 zeigt, so dafs der Keil weder in Eingriff mit der Muffe noch mit dem Zahnrade u ist, so wird bei Drehung des Schwungrades die Maschine im Stillstand verharren, da keiner der Theile mitgenommen und also die Spindel nicht in Rotation versetzt wird. Diese Stellung des Keiles wird gewählt, wenn das Schwungrad einer anderen Hülfsmaschine als Rotationsvermittler dienen soll, ohne die Biegemaschine in Betrieb zu setzen.
Soll die Maschine z. B. beim Biegen dünner Rohre einen schnellen Gang erhalten, so wird der Griff der Klinke gehoben und der Keil nach links gezogen, so dafs er in Eingriff mit einem der Ausschnitte gl der Muffe ν gelangt; bei nunmehrigem Drehen des Schwungrades wird die Muffe und somit auch die Welle mitgenommen; dieselbe rotirt also mit directem Antrieb bei schnellem Gang. Will man für langsameren Gang das Vorgelege benutzen, so wird der Keil nach rechts geschoben, so dafs er in Eingriff mit einem der Ausschnitte h' des Zahnrades u tritt; wird nun das Schwungrad in Drehung versetzt, so wird das Zahnrad u mitgenommen, welches die Rotation auf das Zahnrad t und schliefslich auf das Zahnrad k überträgt, welches der Welle die Drehung mittheilt. Durch die Uebersetzung wird dieselbe jedoch weniger Touren machen als das Schwungrad, und es wird somit ein langsamerer Gang der Maschine erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einer Rohrbiegemaschine in der aus der Zeichnung ersichtlichen Verbindung:
    a) Die Anordnung des Druckbügels m, welcher vermittelst Haken an dem Lager η befestigt wird, um den Druck der Welle / durch den adjustirbaren Zapfen aufzunehmen und das Rad k behufs Verhinderung zu grofser Reibung zu entlasten.
    b) Die Anordnung der Ausrückvorrichtung, bestehend aus dem in einem Schlitz i1 der Schwungradnabe verschiebbaren Keil a1, welcher mit der Muffe ν oder dem Vorgelege u in Eingriff gebracht werden kann, um einen schnelleren oder langsameren Gang der Maschine zu erzielen oder dieselbe ganz aufser Thätigkeit zu setzen, wenn der Keil weder mit der Muffe noch mit dem Zahnrad in Eingriff steht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34719D Rohrbiegmaschine Expired - Lifetime DE34719C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE34719C true DE34719C (de)

Family

ID=310615

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT34719D Expired - Lifetime DE34719C (de) Rohrbiegmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE34719C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1184583B (de) Stufenlos verstellbares Kegelscheibengetriebe mit drehmoment- und uebersetzungsabhaengiger Anpressung der axial verschiebbaren Kegelscheiben
DE942476C (de) Laengsvorschubvorrichtung fuer Hoelzer an Entrindungsmaschinen
DE2656209B2 (de) Gesteinsbohrgerät
DE34719C (de) Rohrbiegmaschine
DE734421C (de) Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf
DE125447C (de)
DE531787C (de) Fallschneckenausloesung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Drehbaenke
DE186959C (de)
DE510647C (de) Vorrichtung zur Veraenderung der Spannung von Federn, die als Gewichtsausgleich fuer den Schlitten von Vertikalfraesmaschinen dienen
DE3557C (de) Vierkantdrehwerk
DE51531C (de) Differential-Reibrädergetriebe mit innerem Eingriff und Federpressung für veränderliche Umsetzung
DE208412C (de)
DE201669C (de)
DE26411C (de) Maschine zum Fräsen von Keil- und anderen Nuthen in den Bohrungen von Rädern, Riemenscheiben und anderen Maschinentheilen
DE172281C (de)
DE265605C (de)
DE5654C (de) Handbohrmaschine
DE314136C (de)
DE424822C (de) Einrichtung zur Begrenzung der Vorschubgeschwindigkeit bei Bohrmaschinen
AT31654B (de) Wechselgetriebe.
DE666160C (de) Getriebe zur Erzeugung einer absatzweisen Bewegung mit axial verschieblicher Schnecke
DE548551C (de) Eilhubverstellung mit Blockierung fuer mittels Kulisse angetriebene Werkzeugmaschinen
DE117779C (de)
DE137610C (de)
DE3902C (de) Riemenwechselgetriebe