DE756398C - Gewindestahlhalter - Google Patents

Gewindestahlhalter

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Publication number
DE756398C
DE756398C DEK152314D DEK0152314D DE756398C DE 756398 C DE756398 C DE 756398C DE K152314 D DEK152314 D DE K152314D DE K0152314 D DEK0152314 D DE K0152314D DE 756398 C DE756398 C DE 756398C
Authority
DE
Germany
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holder
head
shaft
steel
screw bolt
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Expired
Application number
DEK152314D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Breuning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
Original Assignee
Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
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Filing date
Publication date
Priority to NL57486D priority Critical patent/NL57486C/xx
Application filed by Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH filed Critical Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
Priority to DEK152314D priority patent/DE756398C/de
Priority to CH212249D priority patent/CH212249A/de
Application granted granted Critical
Publication of DE756398C publication Critical patent/DE756398C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/06Profile cutting tools, i.e. forming-tools
    • B23B27/065Thread-turning tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Gewindestahlhalter Die Erfindung betrifft einem: Gewindestahlhalter mit federndem schwanenhalsfärmigem Kopf, der zur Einstellung auf die Gewindesteigung an dem Haltersehaft an einem Zapfen schwenkbar gelagert ist.
  • Bei einem Stahlhalter bekannter Bauart ist der schwanenhals,färmige Kopf des. Stahlhalters mit einem, langen, zylindrischen, Schaft versehen, der in eine lange, geschlitzte und als Halterschaft dienende Hülse eingesteckt ist. Dieser Gewindestahlhalter ist teuer, da. sowohl erhebliche Arbeit als auch für den Halterkopf zusammen mit dem langen, zylindrischen Schaft eine erhebliche Menge! an hochwertigem Werkstoff bzw. Stahl aufgewendet werden muB. Da der Schwanenhals das Kopfes durch Einfräsen eines Schlitzes hergestellt ist, so ergibt sich infolge der Kerbwirkung eine ungünstige Bü!egungsbeanspruchung des Halterkopfies, die leicht zu einem Bruch führt. Der Ersatz des Halterkopfes isst aber teuer, da der Halterkopf zusammen mit dem langen, zylindrischen Schaft aus einem Stück besteht. Dieser Gewindestahlhalter hat ferner noch den, erheblichen Nachteil, daB die: Einstellung des seitlich am Kopf befestigten Profilmesisers auf die Gewindesteigung Schwierigkeiten macht, weil die geschlitzte Hülse des Halters eine Klemmwirkung ausübt. Es ist auch ein Gewindestahlhalterbekanut, bei dem der sches anenhalsförmig gebogene Kopf an einem am Halterschaft sitzenden Schraubzapfen befestigt ist. Die auf dem Schraubzapfen sitzende und zur Befestigung des Kopfes dienende Mutter ist in einem breiten, durch den Schwanenhals gegebenen Schlitz angeordnet. Das Lösen und Festspannen des Halterkopfes wird bei dieser Mutteranordnung stark behindert, da die Mutter mit einem Schraubenschlüssel nicht zugänglich ist und nur mit einem Stift festgezogen werden kann. Außerdem muß wegen der Anordnung dieser Mutter der im Kopf vorgesehene Schlitz verhältnismäßig breit gemacht werden, so daß sich also ein längerer Hebelarm für das beim Gewindeschneiden ausgeübte Biegungsmoment, also auch eine größere Biegungsbeanspruchung des am Halterschaft sitzenden Schraubzapfens ergibt. Der Durchmesser dieses Zapfens ist außerdem, damit der Haherkopf nicht unförmig groß wird, verhältnismäßig schwach gewählt. Bei Bruch dieses Zapfens muß der ganze Halterschaft weggeworfen werden.
  • Die vorerwähnten Mängel der bekannten Bauarten werden durch einen Gewindestahllialter nach der Erfindung beseitigt, bei dem der Kopf des Halters aus einem L-förmnigen Stück besteht, dessen senkrechter Schenkel an einem nach oben gerichteten Ansatz des Halterschaftes durch einen den Schwenkzapfen bildenden Schraubbolzen befestigt ist und zwischen Halterschaft und dem senkrechtzn Schenkel ein nahezu bis zum Schraubbolzen reichender Spalt vorhanden ist.
  • Dieser neuen Bauart liegt der Gedanke zugrunde, den bisher stets durch Fräsen oder Schmieden hergestellten, aus einem einzigen Stück angefertigten schwaneuhalsförmigen Kopf an der obersten Stelle aufzuschneiden und die so gebildeten, aus Halterschaft mit Ansatz und L-förmnigem Kopf bestehenden Teile an der Schnittstelle durch einen Schraubbolzen zu verbinden.
  • Es ergeben sieh hieraus sowohl für die Herstellung als auch für die praktische Benutzung des Stahlhalters wesentliche Vorteile, die im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert sind.
  • Es ist zwar ein Schlichtstahlharter bekannt, dessen Kopf und Schaft zur Aufnahme eines durch den ganzen Halter hindurchgehendem Schlichtstahles hohl ausgebildet sind. Der L-förmige Kopf dieses Stahlhalters ist an einem nach oben gerichteten. Ansatz des Halterschaftes mittels Schraubbolzens befestigt. Der Kopf des Stahlhalters ist jedoch starr ausgebildet, und es ist zwischen Kopf und ffalterschaft eine Lederscheibe zwischengeklemmt. Bei diesem Schlichtst.alilhalter ist jedoch kein federnder Schwanenhals vorgesehen. Dieser Stahlhalter ist als Gewindestahlhalter nicht brauchbar.
  • In der Zeichnung ist ein Gewindestahlhaltier nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Gewindestahlhalters, Fig. 2 eine teilweise Aufsicht und F'ig. 3 eine Vorderansicht in Richtung A der Fig. i.
  • In der Zeichnung ist mit i der Halterschaft, mit 2 der Kopf und mit 3 ein am Kopf seitlich befestigtes Profilmesser bezeichnet. Der Halterschaft i ist mit einem nach oben gerichteten Ansatz 4. versehen. der zusammen m,it dem L-förmig ausgebildeten Kopf 2 einen Schwanenhals bildet. Der Kopf 2 ist am Ansatz q. mittels eines SchraubbolzL ii.s 5 lebst Mutter 6 befestigt, wobei dieser Schraubbolzen 5 zugleich den Schwenkzapfen zur Einstellung des Profilmessers 3 auf die Gewindesteigung bildet. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist zwischen .Kopf 2 und Schaft i ein nahezu bis zum Schraubbolzen 5 reichen der Spalt 8 vorgesehen.
  • Das Profilmesser 3 ist seitlich, z. B. mittels einer Schwalbenschwan:zführung, am Kopf 2 gelagert und wird mittels eines Backens io befestigt, der durch Anziehen einer Mutter 9 das Profilmesser fest gegen den Kopf 2 preßt. Zur senkrechten Höheneinstellung der Schneide und des Profilstahles ist bei der gezeigten Ausführung eine mit einem Schrauhenz:ieher od. dgl. zu drehende Schnecke i i vorgesehen, die in Gewindegänge 12 eingreift, die in die Seite des Profilmessers eingearbeitet sind.
  • Wie aus der Fig.2 ersichtlich, kann auf dem Ansatz d eine Gradeinteilung 13 und auf dein Kopf 2 eine Marke 1q. zur Einstellung auf die Gewindesteigung vorgesehen sein.
  • Die Vorteile des neuen Stahlhalters sind folgende,: Zur Herstellung des neuen Halters wird nur verhältnismäßig wenig hochwertiger Stahl für den L-förrnigen Kopf 2 benötigt. Die Bruchgefahr des Halterkopfes 2 ist vermindert, da dieser aus Werkstoff hergestellt werden kann, dessen Walz- bzw. Faserrichtung in Richtung B verläuft. Bei Bruch oder Abnutzung des Schraubbolzens 5 kann dieser ohne weiteres durch einen anderen ersetzt werden, ohne daß damit ein wertvoller Teil des Stahlhalters verlorengeht. Die Herstellungskosten des Stahlhalters sind gering, da dieser aus zwei einfachen Teilen, dem glattere Halterschaft i mit Ansatz und dem L-förmigen Kopf 2, besteht.
  • Ein weiterer erheblicher Vorteil des neuen Stahlhalters ist die gedrängte Bauart des Kopfes. Der Schlitz 8 kamen: sehr schmal ge halten werden, so daß demgemäß von der Stahlschneide des Profilmessers 3 bis zu diesem Schlitz nur ein verhältnismäßig kurzer Hebelarm vorhanden und demgemäß auch die Biegungsbeanspruchung des Kapfes und des Schraubbolze#ns 5 entsprechend vermindert ist.
  • Wichtig ist es ferner bei der neuen Bauart, da:ß die Klemm- und; Verstelleinrichtungien zwar räumlich dicht beieinander liegen, aber dennoch unabhängig voneinander und, frei zugänglich sind. Dies wird bei der gezeigten: Ausführung dadurch erreicht, diaß die vorhandenen Klemm- und Verstelleinrichtungen 5, 6, 9, io und ii in drei rechtwinklig zueinander stehenden Richtungen angeordnet sind. Wichtig ist es vor allem., daß die beiden Muttern 6 und 9 unabhängig voneinander mit einem gewöhnlichen Mutternschlüssel frei zugänglich sind: und kräftig angezogen werden können, so daß damit einerseits das Profilmesser fest am Kopf und andererseits der Kopf fest am Stahlhalter sitzt und eine Änderung der Lage dies Profilmessers beim Gewindeschneiden nicht eintreten kann. Die verschiedenen Einstellungen des Stahlhalters können nacheinander und ohne jede gegenseitige Beeinflussung vorgenommen werden.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin auf dem Schraubbol;zen 5 zwischen Schaftansatz q. und Kopf 2 ein Federring 7 angeordnet. Dieser hat unter anderem den Zweck, nach dem Läsen der Mutter 6 noch eine gewisse Klemmwirkung auf den Kopf 2 auszuüben, um diesen in einer bestimmten Schräglage zu halten. Dieser Federring erleichtert daher das Einstellen des Profilmessers auf die Gewindesteigung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewindestahlhalter mit federndem schwanenhalsförmigem Kopf, der zur Einstellung auf die Gewindesteigung an dem Halterschaft an einem Zapfen schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (2) des Halters aus einem L-förmibgen Stück besteht, dessen senkrechter Schenkel an einem nach oben gerichteten Ansatz (q.) des Halterschaftes (i) durch einen den Schwenkzapfen bildenden Schraubbo-lzen (5) befestigt ist und: zwischen Halterschaft (i) und dem senkrechten Schenkel ein nahezu bis zum= Schraubbolzen reichender Spalt (8) vorhanden ist.
  2. 2. Gewindestahlhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schraubbolzen zwischen Sch.aft@ans,atz (q.) und Kopf (2) ein Federring angeordnet ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 58q.0.33, 617i23; USA.-Patentschriften Nr. 993 553, i o60 340, 1 423 245; schweizerische Patentschrift Nr. 73 6o5.
DEK152314D 1938-11-03 1938-11-03 Gewindestahlhalter Expired DE756398C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL57486D NL57486C (de) 1938-11-03
DEK152314D DE756398C (de) 1938-11-03 1938-11-03 Gewindestahlhalter
CH212249D CH212249A (de) 1938-11-03 1939-12-06 Gewindestahlhalter.

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (1)

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DE756398C true DE756398C (de) 1954-01-25

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ID=7252580

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DEK152314D Expired DE756398C (de) 1938-11-03 1938-11-03 Gewindestahlhalter

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NL (1) NL57486C (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750622C (de) * 1941-03-15 1945-01-20 Federnder Stahlhalter, insbesondere fuer Gewinde-, Abstech- und Hobelstaehle

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US993553A (en) * 1910-07-27 1911-05-30 Andrew K Rosenbeck Tool-holder.
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CH73605A (de) * 1916-01-13 1916-11-01 Joseph Stoeckli Stahlhalter
US1423245A (en) * 1921-03-17 1922-07-18 John R Moore Tool holder
DE584033C (de) * 1930-12-13 1933-09-13 Eduard Ifanger Dreh- und Schneidwerkzeug fuer Drehbaenke, Hobelmaschinen und andere Werkzeugmaschinen
DE617123C (de) * 1934-03-02 1935-08-13 Paul Bruening Maschinen Und We Federnder Stahlhalter, sog. "Schwanenhals", fuer Abstechstaehle, Formmesser u. dgl.

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CH212249A (de) 1940-11-15

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