DE803930C - In der Hoehe verstellbare Sitzvorrichtung - Google Patents

In der Hoehe verstellbare Sitzvorrichtung

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DE803930C
DE803930C DEP16999D DEP0016999D DE803930C DE 803930 C DE803930 C DE 803930C DE P16999 D DEP16999 D DE P16999D DE P0016999 D DEP0016999 D DE P0016999D DE 803930 C DE803930 C DE 803930C
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DE
Germany
Prior art keywords
saddle
clamping
threaded spindle
handle
clamping bolt
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Expired
Application number
DEP16999D
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English (en)
Inventor
Herbert Franke
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/28Chairs or stools with vertically-adjustable seats with clamps acting on vertical rods

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • In der Höhe verstellbare Sitzvorrichtung Zusatz zum Patent 800 885 Die Zusatzerfindung betrifft eine weitere Verbesserung der in dem Patent 8oo 885 beschriebenen, in der Höhe verstellbaren Sitzvorrichtung gegen Ermüdungserscheinungen für `'Werkstatt-, Büro- und sonstige Zwecke, durch die eine leichte und bequeme Einstellung der Neigung der sattelförmigen Sitzfläche während des Gebrauches ermöglicht wird.
  • Die in dem Hauptpatent beschriebene Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß am oberen Ende einer in einem Dreibein drehbar gelagerten senkrechten Gewindespindel eine sattelförmige Sitzfläche um eine Achse nach vorn und nach rückwärts schwenkbar bzw. neigbar gelagert ist. Diese senkrechte Gewindespindel kann durch Drehen nach oben oder nach unten bewegt werden. Sie ist einerseits in einer am oberen Ende des Dreibeins befestigten, mit Innengewinde versehenen Muffe drehbar gelagert und andererseits in einem Rohr geführt, das mit den einzelnen Beinen des Dreibeins fest verbunden ist. Eine Kontermutter mit einer seitlich an ihr befestigten Handhabe dient zur Feststellung der gewünschten Höhe der eigentlichen Sitzfläche.
  • Diese im Hauptpatent beschriebene Anordnung hat sich in der Praxis gut bewährt und wesentlich zur Leistungssteigerung des arbeitenden Menschen unter weitgehender Schonung seiner Arbeitskraft beigetragen.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß es häufig wünschenswert ist, die jeweils erwünschte Neigung der Sattelfläche auch während des Gebrauches der Sitzvorrichtung ohne Unterbrechung der Arbeit verändern zu können. Bei den normalen sattelförmigen Sitzflächen mußte mittels eines Schlüssels oder einer Zange die Befestigung der Fundamentschienen des Sattels gelöst werden, damit dieser in seiner Neigung nach vorn oder nach rückwärts neu eingestellt werden konnte. Sodann mußte die Sattelbefestigung wiederum mittels eines Werkzeuges wieder fest angezogen werden. Unter Umständen war dann die neu eingestellte Neigang des Sattels für den Arbeitenden nicht bequem genug, so daß eine erneute Einstellung der richtigen Sattelneigung notwendig wurde. Hierdurch ging wertvolle Arbeitszeit verloren, auch war ein geeignetes Werkzeug zum Lösen und Wiederanziehen der Sattelbefestigung nicht immer griffbereit. Hier setzt nun der dein Zusatzpatent gehörende Erfindungsgedanke ein, durch den eine leichte und bequeme Einstellung der Neigung der sattelförmigen Sitzfläche während des Gebrauches und ohne Unterbrechung der sArbeit gewährleistet wird.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Fundamentschienen des Sattelgestelles zusammen mit einem U-förmig gebogenen, die Fundamentschienen umfassenden Kreissegment aus Blech um eine gemeinsame, im oberen Teil der senkrechten Gewindespindel vorgesehene Achse schwenkbar gelagert sind und daß in der Nähe des Umfanges dieses Kreissegmentes zwei einander gegenüberstehende, kreisbogenförmige Schlitze vorgesehen sind, durch welche ein in der senkrechten Gewindespindel gelagerter Klemmbolzen hindurchgreift.
  • Dieser Klemmbolzen weist an seinem Ende einen Handgriff, z. B. in Form eines kleinen Handrades, zur leichten Feststellbarkeit und Lösbarkeit der Klemmvorrichtung auf. Der die Sitzvorrichtung Benutzende kann somit, ohne die Sitzvorrichtung zu verlassen oder seine Arbeit zu unterbrechen, durch Drehen des Handgriffes die Satteleinstellung lösen und ihr die jeweils erwünschte Neigung erteilen. Ist die gewünschte Neigung der Sattelfläche erreicht, so wird der Handgriff wieder festgedreht.
  • Zweckmäßigerweise besitzt dieser drehbare Handgriff, der gewissermaßen die Funktion einer Befestigungsmutter hat, eine längere, mit ihm fest verbundene hohle Achse mit Innengewinde, die mit dem Gewinde des Klemmbolzens, im Eingriff steht.
  • Jedoch kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß eine über den Klenunbolzen geschobene Klemmhülse beim Anziehen des Handgriffes gegen das Kreissegment geprellt und somit die jeweils gewünschte Neigung des Sattels gegen die Horizontale gesichert wird.
  • Der in der senkrechten Gewindespindel gelagerte Klemmbolzen ist in üblicher Weise, z. B. durch ein Vierkant oder mittels Nut und Keil, gegen Verdrehung gesichert.
  • In der Zeichnung ist eine der möglichen Ausführungsformen der Erfindung zur Erläuterung ihrer Wirkungsweise dargestellt, und es bedeutet Fig. i die erfindungsgemäße Anordnung in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Draufsicht.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich, ist, wie auch bei dem Gegenstand dc.3 Hauptpatentes, die senkrechte Gewindespindel 3 in der am oberen Ende des Dreibeins io befestigten Muffe 9 drehbar gelagert. Die Kontermutter ii mit Handhabe 12 dient zur Feststellung der gewünschten Höhe der eigentlichen, in der Zeichnung nicht dargestellten Sitzfläche, welche die Form eines Fahrrad- oder Motorradsattels aufweist.
  • Am oberen Ende der Gewindespindel 3 ist um die Achse 4 ein Kreissegment 2 aus Blech schwenkbar gelagert. Dieses Kreissegment ist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, U-förmig gebogen und umfallt die beiden Fundumentschienen i des Sattelgestelles, die ebenfalls um die gleiche Achse 4 schwenkbar angeordnet sind (vgl. hierzu auch die in Fig. 3 gezeigte Draufsicht). Die Achse 4 ist zweckmäßig als Schraubenbolzen ausgebildet, der durch eine Mutter oder einen Splint gesichert ist. Das Segment 2 weist auf jeder der beiden U-förmig abgebogenen Lappen einen kreisbogenförmigen Schlitz 5 auf. Beide Schlitze sind so angeordnet, daß sie genau einander gegenüberstehen und daß ein die Gewindespindel 3 durchsetzender Klemmbolzen 6 durch diese beiden Schlitze hindurchgreift. Der Klemmbolzen 6 weist an seinem einen Ende einen gestauchten Nietkopf auf. Gegen Verdrehung ist dieser Klemmbolzen in an sich bekannter Weise durch ein Vierkant oder z. B. mittels Nut und Keil gesichert. Auf das längere, über die Gewindespindel 3 hinausragende Ende des Klemmbolzens ist ein drehbarer Handgriff 7 aufgeschraubt, der eine mit ihm fest verbundene hohle Achse 8 mit Innengewinde aufweist. Wird nun der Handgriff 7 fest angezogen, so werden die beiden U-förmig abgebogenen Lappen des Segmentes 2 fest gegen die Spindel 3 geprellt und somit die Sitzfläche bzw. die Fundamentschienen der Sitzfläche in der gewünschten Neigung gesichert. Die hohle Achse 8 kann aber auch ohne feste Verbindung mit dem Handgriff 7 als Hülse ohne Innengewinde über den Klemmbolzen 6 geschoben sein. In diesem Falle wird diese Klemmhülse 8 durch eine Rechtsdrehung des Handgriffes 7 fest gegen das Segment 2 geprellt, so daß beide U-förmig abgebogenen Lappen des Segmentes 2 fest gegen die senkrechte Gewindespindel 3 geprellt werden. Durch eine geringe Linksdrehung des Handgriffes 7 wird die Klemmvorrichtung gelöst, so daß die sattelförmige Sitzfläche in ihrer Neigung nach vorn oder nach rückwärts erneut eingestellt werden kann. Die Länge und die Lage der kreisbogenförmigen Schlitze g kann beliebig gewählt werden, so daß jede mögliche und erwünschte Neigung der sattelförmigen Sitzfläche eingestellt werden kann. Die beiden U-förmig abgebogenen Lappen des Segmentes 2 brauchen nicht unbedingt die Form eines Kreissegmentes aufzuweisen. Sie können z. B. auch von trapezförmiger oder einer anderen zweckmäßigen Gestaltung sein.
  • Wie ohne weiteres erkennbar ist, kann die Einstellung der Neigung#der sattelförmigen Sitzfläche in bequemer Weise während ihrer Benutzung erfolgen, ohne daß der Benutzer gezwungen ist, sich von der Sitzfläche zu erheben und seine Arbeit zu unterbrechen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In der Höhe verstellbare Sitzvorrichtung gegen Ermüdungserscheinungen für Werkstatt-, Büro-und sonstige Zwecke, bei der die Fundamentschie-,nen für die Sitzfläche um eine Achse schwenkbar sind, nach Patent Soo 885, dadurch gekennzeichnet, daß die Fundamentschienen (i) des Sattelgestelles zusammen mit einem U-förmig gebogenen, die Fundamentschienen umfassenden Kreissegment (2) aus Blech um eine gemeinsame, im oberen Teil der Gewindespindel (3) vorgesehene Achse (4) schwenkbar gelagert sind und daß in der Nähe des Umfanges des Kreissegmentes (2) zwei einander gegenüberstehende, kreisbogenförmige Schlitze (5) vorgesehen sind, durch welche ein in der senkrechten Gewindespindel (3) gelagerter Klemmbolzen (6) hindurchgreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbolzen (6) an seinem Ende einen Handgriff (7), z. B. in Form eines kleinen Handrades, zur leichten Feststellbarkeit und Lösbarkeit der Klemmvorrichtung aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in der senkrechten Gewindespindel (3) gelagerte Klemmbolzen (6) gegen Verdrehung in an sich bekannter Weise gesichert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über den Klemmbolzen (6) geschobene Klemmhülse (8) beim Anziehen des Handgriffes (7) gegen das Kreissegment (2) gepreßt und somit die jeweils gewünschte Neigung des Sattels gegen die Horizontale gesichert wird.
DEP16999D 1948-10-05 1948-10-05 In der Hoehe verstellbare Sitzvorrichtung Expired DE803930C (de)

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DE (1) DE803930C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3083999A (en) * 1958-02-10 1963-04-02 Adolph F Graf Von Suden Utility chair structure and the like
US3632076A (en) * 1970-02-09 1972-01-04 Thomas J Rogers Jr Self-leveling seat structure
US3741511A (en) * 1971-06-01 1973-06-26 G Streeter Seat tilting structure
WO1985001648A1 (en) * 1983-10-11 1985-04-25 Tektronix, Inc. Computer terminal stand

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US4611777A (en) * 1983-10-11 1986-09-16 Tektronix, Inc. Computer terminal stand

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