DE828787C - Schneidwerkzeug - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Metal !schneidwerkzeuge
und insbesondere auf Einrichtungen zur einstellbaren Befestigung eines Schneidstahles auf
einer Halterung wie einer Bohrstange oder einer sonstigen Halteeinrichtutig für ein Werkzeug.
Hei Werkzeugmaschinen ist es wünschenswert, insbesondere bei der Werkzeugherstellung und
Präzisionsarbeit, einen hohen Genauigkeitsgrad und Gleichförmigkeit bei der Schneidarbeit zu erzielen.
Es wird oft gewünscht, ein Schneidwerkzeug mit einer Genauigkeit von beispielsweise
0,0025 mm einzustellen. Frühere Durchbildungen haben in dieser Beziehung nicht restlos befriedigt.
Die Erfindung bezweckt daher, ein neues und verbessertes Metallschneidwerkzeug zu schaffen, das
mit großer Genauigkeit und Verläßlichkeit solche Feineinstellungen eines Schneidwerkzeuges in
seinem Halter ermöglicht und konstant erhält.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung verbesserter Mittel, um ein Schneidwerkzeug zu
halten, unter Verwendung eines mit Teilung versehenen Einstellringes, der im Zusammenhang mit
dem Stahlhalter so durchgebildet ist, daß er sich seligst zur Verstellachse des Werkzeuges zentriert,
wenn er in Arbeitsstellung angezogen wird, und der eine starre Grundabstützung gegen den Schnittdruck
darbietet, so daß sich die Werkzeugspitze nicht aus einer vorbestimmten Stellung !verschieben
oder verrücken kann.
Weiter sieht die Erfindung verbesserte Mittel vor, um das Schneidwerkzeug aus seiner Einstellage zu
lösen und auf eine neue Stellung einzurichten.
Ein weiteres Ziel der Erfindung bilden verbesserte Mittel, durch die das Festklemmen des
Schneidwerkzeugteiles eine Zentrierung zwischen dem mit Teilung versehenen Einstellring und seinem
Sitz in dem Werkzeugkörper einerseits und zwischen dem Einstellring und dem Stahlhalter, in
den der Schneidstahl unmittelbar eingelassen ist, anderseits bewirkt.
Ein weiteres Ziel besteht darin, ein Schneidgerät ίο der beschriel>enen Art in verschiedenen Winkelstellungen
in einem Werkzeugkörper, z. B. einer Bohrstange o. dgl., zu halten, ohne die Durchbildung
der Einzelteile in anderer Weise zu ändern, als daß der Einstellring ersetzt wird, wobei jeder
Einstellring eine Teilung aufweist, die in geeigneter Weise die Änderung der Einstellung in den betreffenden
Winkellagen angibt.
Bei Verwendung der Erfindung in Verbindung mit einer Bohrstange sind erfindungsgemäß auch
ao Mittel vorgesehen, um den Schneidstahl in einer Weise zu befestigen, die höchste Steifigkeit und
Festigkeit l>ei einer Stange gegebenen Durchmessers sichert. Es ist mit der Erfindung auch die Anordnung
einer Mehrzahl solcher Stahlhalter auf ver- *5 hältnismäßig kleinem Räume möglich, wie aus der
weiteren Beschreibung hervorgeht.
Weiterhin bezweckt die Erfindung die Schaffung eines verbesserten Schneidwerkzeuges, das mit Vorteil
für eine große Anzahl verschiedener Arbeiten, wie Drehen, Bohnen oder Mehrfacharbeit, verwendet
werden kann, wo eine feine und verläßliche Einstellung der Schneide erforderlich ist. Andere Ziele
und zugehörige Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen
hervor.
Fig. ι ist ein Schnitt durch eine Bohrstange mit
mehreren Schneidwerkzeugen;
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Bohrstange nach der Linie 2-2 von Fig. 1, wobei der Stahlhalter
entfernt ist;
Fig. 3 ist eine AUfS1IChI auf den mit Gradeinteilung
versehenen Einstellring in der Anwendung gemäß Fig. 1 bei rechtwinkliger Anordnung des
Stahlhalters zur Bohrstangenachse und zeigt auch die Noniusteilung;
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht eines Einstellringes nach Fig. 1, bestimmt für eine schräge
Winkellage des Stahles am rechten, Ende;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines mit Teilung versehenen Einstellringes;
Fig. 6 zeigt den herausgenommenen Stahlhalter von der Seite;
Fig. 7 und 8 zeigen das linke und rechte Ende des Stahlhalters nach Fig. 6;
F"ig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 von
Fig.ι und
Fig. 10 eine Ansicht auf das dem Einstellring abgewendete Ende der Querbohrung.
Gemäß Fig. 1 ist der allgemein mit 21 bezeichnete Werkzeugkörper, in diesem Beispiel eine Bohrstange,
mit zwei Werkzeugen nach der Erfindung ausgerüstet. Beide sind in der Durchbildung, abgesehen
von der Form der Schneide, gleich. Das Werkzeug links sitzt rechtwinklig zur Achse der
Bohrstange und das Werkzeug rechts unter einem Winkel von 520 8' zu dieser Achse. Die Bohrstange
ist mit einer Querbohrung 22 für das erstgenannte Werkzeug versehen und besitzt eine ähnliche Bohrung
22Λ für das zweite Werkzeug und eine Zwischenbohrung
22Ä für ein drittes nicht dargestelltes ähnliches Werkzeug. Die Bohrung 22ß steht unter
900 zu der Bohrung22. Daraus ist die dichte Nebeneinanderordnung
der einzelnen Werkzeugeinrichtiingen ersichtlich; das ist ein besonderer Vorteil,
wo eine Mehrzahl von Werkzeugen erwünscht ist.
Eine Beschreibung der linken Werkzeugeinheit genügt, da sie typisch für die verschiedenen Anordnungen
ist. In die Bohrstange 2τ ist gleichachsig mit der Querbohrung an deren einem Ende eine
kegelige Einsenkung 23 eingearbeitet. Am entgegengesetzten Ende der Querbohrung ist in die
Bohrstange eine Schulter 24 eingearbeitet. iBei der bevorzugten Durchbildung weist die iStange in der
Querbohrung zwei diametral einander gegenüberliegende Längsnuten 25 auf, die in die Einsenkung
23 bzw. die Schulter 24 ausmünden.
Ein Stahlhalter 26 ist von einem Ende zum anderen seines stärkeren zylindrischen Teiles 27 mit
Außengewinde versehen (s. Fig. 6), und dieser Teil paßt gleitend in die Bohrung 22. Der Stahlhalter
hat eine durchgehende Axialbohrung, deren Teil 28 mit Gewinde versehen ist. Der Teil 29 ist von
genügendem Durchmesser und genügender Länge, um das Schaftende eines Stahles 31 aufzunehmen.
Dieser Stahl paßt vorzugsweise satt in die Bohrung 29 und ist dort eingelötet, so daß ein so fester Sitz
entsteht, als wenn Stahlhalter und Stahl aus einem Stück bestünden. Der Stahl 31 besteht vorzugsweise
aus Wolframkarbidstahl oder einem anderen Karbidstahl, von denen es eine Anzahl bekannter Fabrikate
gibt. Auf die ringförmige Schulter 33 des Stahlhalters ist eine Scheibe 32 mit Nasen 34 aufgepreßt,
die in die Nuten 25 passen und dadurch den Halter bei jeder Stellung in der Bohrung gegen
Drehung sichern. Auf dem Stahlhalter 26 ist drehbar ein mit Teilung versehener Einstellring 35 angebracht.
Der Einstellring ist zweckmäßig unmittelbar auf den Stahlhalter 26 aufgeschraubt. Dieser
Einstellring hat eine kegelige Grundfläche 36 entsprechend der Einsenkung 23, so daß, wenn der
Stahlhalter axial in die Bohrung hineingezogen wird, die Grundfläche des Einstellringes sich satt
in die Einsenkung 23 legt und dadurch genau zur Achse der Querbohrung ebenso wie zur Achse des
Stahlhalters zentriert wird. Das Mittel zum Festklemmen des Stahlhalters besteht aus einer Klemmschraube
37, die mit ihrem Gewinde auf erheblicher Länge in die Bohrung 28 eingreift und einen
Kopf 38 hat, dessen Schulter 39 sich gegen eine Schulter 41 eines Druckringes 42 legt. Zieht man
die Klemmschraube 37 an, so stemmt sich ihre Schulter 39 gegen den Druckring 42 und dieser
gegen die Schulter 24. Dadurch wird der Stahlhalter in die Bohrung hineingezogen. Wenn die Klemmschraube
37 angezogen wird, so zieht der Stahlhalter die Kegelfläche des Einstellringes gegen die
Einsenkung 23 und zentriert dadurch den Einstellring wie beschrieben. Bei diesem Anziehen wird
auch der Einstellring kräftig gegen die Fläche 23 geklemmt und verklemmt gleichzeitig kräftig und
fest den Stahlhalter in der endgültig eingestellten Lage in der Bohrstange. Zur genau zentrischen
Führung des Einstellringes auf dem Stahlhalter wird ein Feingewinde l>enutzt, und zwar mit 40
Gängen je Zoll (etwa 16 Gänge je Zentimeter).
Dies ergibt einen Vorschub von etwa 0,635 mm Je
Umdrehung, so daß eine Umdrehung des Einstellringes 35 bei der Werkzeuglage links in Fig. 1 die
Werkzeugschneide um etwa 0,635 mm bewegen und
l>ei Bohr- oder Dreharbeit der Durchmesser des Bohrloches um etwa 1,27 mm zunehmen würde. Das
Innengewinde der Klemmschraube hat 20 Gänge je Zoll (8 je Zentimeter), aber die Ganghöhe
dieses Gewindes ist nicht kritisch. Diese Anordnung ergibt feine und genaue Einstellungen, wenn man
den Einstellring bedient, und ermöglicht zugleich ein schnelles Einstellen beim Lösen oder Anziehen
des Stahlhalters. Der Kopf 38 der Klemmschraube hat ein Steckloch 44 zur Aufnahme eines entsprechend
gestalteten Steckschlüssels zum Anziehen
»5 der Klemmschraube.
Wie aus >Fig. 3 zu ersehen ist, hat die Ablesefläche 45 auf dem Einstellring eine Gradeinteilung
von ο bis 50 gegenüber einer Noniusteilung von ο bis 10 auf der Fläche der Bohrstange. Jede Teilungseinheit
bedeutet 0,001" (etwa 0,025 mm) Durchmesseränderung. Eine Umdrehung des Einstellringes
35 bringt die Stahlspitze um 0,025" (etwa 0,635 mm) vorwärts und ergibt eine Zunahme
des Locbdurchmessers um 0,05" (etwa 1,27 mm),
wie oben beschrieben.
Erfmdungsgemäß kann der Stahl in verschiedener Winkellage an der Bohrstange angebracht werden,
z. B. in der Stellung, wie rechts in Fig. 1 gezeigt,
ohne daß abgesehen von den Teilungen auf dem Einstellring irgendwelche Änderungen erforderlich
sind. Hier ist der Einstellring 46 mit Teilstrichen ο bis 40 (s. Fig. 4) versehen, und eine Umdrehung
des Einstellringes bringt bei Annahme der nachstehend näher gekennzeichneten Verhältnisse die
♦5 Stahlschneide um 0,020" (etwa 0,5 mm) vor und
ergibt in der Durchmesserrichtung einen Schnitt von 0,040" (etwa 1 mm), und jeder Teilabstand auf
dem Einstellring bedeutet 0,001" (etwa 0,025 mm)
wie bei der Teilung auf dem Einstellring 35. Dies kann bei einer Winkellage der Stahlachse und der
zugehörigen Teile 520 8' gegenüber der Achse der Bohrstange mathematisch nachgewiesen werden.
Das ist besonders vorteilhaft, da dieselben Stahlhalterteile und Einstellringe derselben Durchbildung
in den verschiedensten Winkelanordnungen benutzt werden können, wobei nur die Einstellringe
hinsichtlich der zugehörigen Teilungen unterschiedlich sind. Jeder Einstellring besitzt zweckmäßig
einen gerändelten Teil 47 und lAbflachungen 48, um
die Einstellringe bei der Einstellung leicht hand- ! haben zu können. !
Nimmt man an, daß das Werkzeug in der links | in Fig. r gezeichneten Lage eingespannt ist und daß
es wünschenswert ist, die Schneidspitze eine bestimmte Strecke vorzubewegien, so besteht die erste
Maßnahme darin, die Teile durch Lösen der Klemmschraube 37 zu lockern. Dadurch wird' eine
freie Drehung des Einstellringes 35 auf die gewünschte
Zahl von Tausendsteln Millimetern oder Bruchteilen davon, ermöglicht. Die Scheibe 32
sichert den Stahlhalter 26 gegen Verdrehung während der Verstellung des Einstellringes. Zieht mandie
Klemmschraube 37 an, so werden) die Teile so verspannt, als bildeten sie eine Einheit. Diese Festklemmunig
zentriert den Stahl äußerst genau gegenüber seiner früheren Lage zur Bohrung. Auch die
Schneidspitze wird äußerst scharf radial auf den genauen, durch die Teilung angegebenen Abstand
eingestellt. Die Teile sind so bemessen und arbeiten in solcher Weise zusammen, daß die höchstmögliehe
Festigkeit und Starrheit gegenüber der Bohrstange oder sonstigen Halteeinrichtungen gegebener
Größe erzielt wird. Auch sind die Teile so durchgebildet, daß sie mit verhältnismäßig geringen Bearbeitungskosten
herstellbar sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei der Einspannung keine schädlichen Seitenschübe oder Winkelkräfte
auftreten, welche ein Verziehen der Teile und eine Verschiebung derselben aus der gewünschten genauen
Einstellung bewirken könnten. Die verhältnismäßig lange Führung des Stahlhalters, die Länge
des Sitzes des Einstellrings auf dem Stahlhalter und das Zusammenwirken derselben mit der Kegelsitzfläche
des Stahlhalters sichern große Steifigkeit und hohen Genauigkeitsgrad.
Für den Fachmann wird es klar sein, daß die Erfindung auf verschiedene Schneidarbeiten angewendet
werden kann, wie u. a. ,Bohren, Drehen und die Anwendung von Mehrfachwerkzeugen. Wenn
in der Beschreibung das Gerät als ein Metallschneidgerät beschrieben worden ist, so ist es klar,
daß die Anordnung für viele andere Zwecke benutzt werden kann, indem z. B. der Stahlharter als
Träger für einen Diamanten dienen kann, wodurch Schleifwerkzeuge mit großer Genauigkeit eingerichtet
werden können.
Claims (8)
1. Schneidwerkzeug, das in der Querbohrung eines Werkzeugkörpers ver- und einstellbar
einen Stahlhalter mit Außengewinde und Einrichtungen zum Festlegen des Stahlhalters in
der Querbohrung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Eingriff mit dem Außengewinde
(27) des Stahlhalters (26) befindlicher Einstellring (35) mit kegeliger Grundfläche (36)
in einer entsprechend kegeligen Einsenkung (23) am einen Ende der Querbohrung (22) des Werkzeugkörpers
(21) aufsitzt, gegen die der Stahlhalter vom anderen Ende der Querbohrung festgezogen wird, wobei die Kegel der Einsenkung
(23) und der Grundfläche (36) gleichachsig zur Bohrung des Einstellringes (35) und der Achse
des Stahlhalters (26) sind.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstell ring oben eine
kegelige iAblesefläche mit !Gradeinteilung gegenü1
>er einer Noniusteilung auf der benachbarten Ringfläche des Werkzeugkörpers aufweist.
3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlhalter (26) im
Werkzeugkörper (21) durch eine Klemmschraube (37) festgehalten wird, die in ein Innengewinde
(28) im Stahlhalter (26) eingreift, wobei sich der Kopf (38) der Klemmschraube an einer
Ringschulter im Werkzeugkörper (21) abstützt.
4. Schneidwerkzeug nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde
(27) des Stahlhalters (26) für den Einstellring (35) feiner als sein Innengewinde (28)
für die Klemmschraube (37) ist.
5. Schneidwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gangzahl des Außengewindes
(27) des Stahlhalters ein Vielfaches der Gangzahl seines Innengewindes (28) ist.
6. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ringschulter (41),
gegen die sich der Kopf (38) der Klemmschraube abstützt, in einem lösbaren Druckring (42) befindet,
der sich seinerseits mit einem Bund gegen eine Ringschulter (24) in der Ouerbohrung.
entgegengesetzt dem Einstellring (35). abstützt.
7. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei einander in der Querbohrung
(22) des Werkzeugkörpers (21) diametral gegenüberliegende Längsnuten (25), in
die eine auf dem Stahlhalter (26) festsitzende Scheibe (32) mit ihren Xasen (34) eingreift.
8. Schneidwerkzeug nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Xuten im Werkzeugkörper (21) vom einen Ende der Bohrung bis zum anderen erstrecken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2857 1,52
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| FR943566A (fr) | 1949-03-11 |
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